Tausend Gründe für das bedingungslose Grundeinkommen. (BGE)

Ich erstelle hier eine Liste mit allen Gründen, die für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens sprechen. Wenn Sie weitere gute Gründe für das bedingungslose Grundeinkommen kennen, bitte die Kommentarfunktion unten benutzen.

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Kommentare

 
1. Dieter schrieb am 22.11.2010:

Mit einem Grundeinkommen würde zum ersten Mal (gut-je nachdem wieviel es ist) bezahlt, daß ein Mensch für sich selber sorgt. Bisher ist das nicht so. Geld gibt es in der Berufsarbeit nur für das, was man für andere tut. Für sich selbst sorgen darf man erst "hinterher", die anderen kommen zuerst dran. Und das ist ein Widerspruch,denn nur wenn ich keinen Hunger habe, ausgeruht bin, und gut drauf, also für mich gesorgt habe, habe ich genug Kraft übrig, um etwas für andere zu tun.
 

 
2. Internetspaziergänger schrieb am 22.11.2010:

Nr. 1
"Bald" gibt es nicht mal mehr Bargeld. Alles läuft dann über Konten. Man braucht nur rein wissenschaftlich-informatorisch oder softwaretechnisch zu gucken, welche langen (Irr-)Wege von einem Konto auf das nächste so ein "Geldbetrag" macht, bis er z.B. bei einem Vermieter auf das Mietkonto landet. Und das ganze dann für Brot, Kartoffeln, Speck, Schuhe und andere zu unserer Existenz unabdingbarer "Gegenstände". Man bedenke, daß faktisch jeder Bürger, auch solche, die zeitweilig in Justizvollzugsanstalten verstaut werden, ein Mindestmaß an Existenzmitteln erhält, völlig unabhängig z.B. davon, ob so jemand erwerbstätig ist oder nicht.

In einer bargeldlosen Gesellschaft wird das bge sicherlich ziemlich notwendig. Es wäre verrückt und recht arbeitsintensiv ein Riesentamtam zu veranstalten, nur damit jemand auf sein Konto etwas Mittel erhält um sich damit Speck oder Wurst zu kaufen. Etwa ein Bürokrat vorgeschalten, der genaue Berechnungen anstellt und dämlich fragt: Wieviel Wurst darf es denn heute sein. zusätzlich ein Oberbürokrat, der die Berechnungen auf Korrektheit überprüft, ein Richter, der bei Widersprüchen entscheidet usw, usf.

So ein BGE vereinfacht enorm das momentane Kontenchaos. Zur Bewältigung profaner Angelegenheiten, die Tag für Tag anfallen, erhält jeder Bürger am Monatsanfang sein Konto entsprechend gefüllt. Geld verstecken oder unterschlagen dürfte schwieriger werden. Wer erwerbstätig ist, also "Geld" verdient, erhält eben -wie auch heute- zusätzlichen Zaster auf sein Konto. Es ist ein Irrglaube, daß "Erwerbstätige" dabei besonders gar mehr als heute geschröpft würden. Zum einen spart man enorme Mittel im Vergleich zum heutigen System zum anderen: Wer nicht geschröpft werden will, der läßt es eben. Es finden sich genug Bürger die unter den neuen Umständen erwerbstätig sein werden und sein wollen. Gerade in einem solchen bge-System heißt es doch "Arbeit lohnt sich". Schon der nächsten Generation wird das "System" so normal erscheinen, daß einem all das momentante Geschwätz und Gesabber gegen so ein Grundeinkommen ziemlich komisch vorkommt.

Finanzierung unseres Staates: Schon heute werden viele Steuern und Sozialabgaben automatisch von Konten abgebucht. Man "zahlt" im Sinne einer aktiven Tätigkeit eigentlich ja keine Steuern (und andere Abgaben) sondern nimmt nur passiv anhand einer Abrechnung zur Kenntnis, auf welche vielen Konten ein Teil des Gehaltes verschwindet. Auch dies läßt sich enorm vereinfachen, z. B. kann man eine Gebühr auf Guthaben erheben (Schwundgeld) oder bei Überweisungen etwas abzwacken.
 

 
3. Thomas schrieb am 19.10.2014:

Ein ganz wichtiges Thema, mit sehr interessanten Gründen. Hiervon wird man ganz sicher auch in Zukunft wieder einiges mehr hören, denn das Interesse daran ist schon sehr groß.
 

 
4. Andreas schrieb am 31.12.2015:

Da gibt es ja nun eine interessante Meldung, nämlich, dass in Finnland das Grundeinkommen an 10000 Menschen getestet werden soll, mehr hier: http://www.tagesschau.de/ausland/finnland-grundeinkommen-101.html
lg von Andreas
 

 
5. Diogenes schrieb am 18.12.2016:

Innere Sicherheit!

Man kann davon ausgehen, dass die Kriminalitätsrate deutlich zurück geht. Insbesondere bei den Delikten aus sozialer Not, insbesondere Diebstähle und Einbrüche. Ausserdem bei Straftaten aufgrund von Frustration.
Dies wird, mittelfristig, den Polizeiapparat entlasten und weitere sekundäre Kosten wie z.B. Versicherungspolicen.
 




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