Kryptowährungen

Kryptowährungen sind ja zur Zeit in aller Munde. An sich ist es logisch dass in einer Welt die immer mehr vom Internet geprägt wird, sich auch immer mehr virtuelle Währungssysteme durchsetzen werden. Der ganz große, riesige Vorteil von Kryptowährungen ist, dass sie keiner Bankenkontrolle unterliegen. Banken sind im Zusammenhang mit Geld als Tauschmittel sowieso unnötig. Früher, als man mit Muscheln oder mit was auch immer getauscht hatte, da gab es auch keine Banken und trotzdem hat Tauschhandel funktioniert. In der heutigen modernen Zeit macht die elektronische Kommunikation Banken auch wiederum unnötig. Um eine Kryptowährung hin und her zu schieben, also Waren mithilfe einer Kryptowährung zu tauschen brauchen wir keine Bank. Das Bankensystem bringt nur Vorteile in einem Schuldgeldsystem - aber mal ganz ehrlich wer braucht und will denn eigentlich Schulden ?? Ein freier Mensch sollte keine Schulden haben und sollte auch keine Schulden machen. Die Kreditangebote von Banken verführen die Menschen lediglich dazu, Schulden zu machen und sich dadurch finanziell zu versklaven. Lediglich die Gier des Menschen veranlasst ihn, sich Dinge zu leisten, die er gar nicht bezahlen kann und für die er darum einen Kredit aufnimmt. An sich ist es unnatürlich jemandem etwas zu geben, was man gar nicht besitzt. Mit Kryptowährungen ist das auch gar nicht möglich. Man kann in einer Kryptowährung nur solche Summen jemandem senden, die man besitzt.

Es gibt im Moment bereits über 700 Kryptowährungen. Und ein weiterer Vorteil der meisten Kryptowährungen ist es, dass sie nicht in der Art manipulierbar sind, wie es zum Beispiel mit den Dollar oder dem Euro geschieht, indem neues Geld in Umlauf gebracht wird und dadurch das vorhandene Geld der Bürger schleichend entwertet wird. Das ist ja die modernen Form des Gelddiebstahls, welcher von den Regierungen praktiziert und von den allermeisten gar nicht bemerkt wird. Dadurch dass ständig neues Geld gedruckt, bzw in Umlauf gebracht wird, dadurch wird das Geld in den Geldbeuteln und auf den Konten der Menschen entwertet, Jahr für Jahr, unaufhaltsam. Der natürliche Prozess hingegen wäre, dass ein Geld ständig wertvoller wird, weil der Gegenwert, also die schöpferische Produktion durch die Arbeitsleistung ja auch ständig mehr wird (außer wenn Zerstörung geschieht, zb in Form von Kriegen oder zb in Deutschland mit Abwrackprämien und ähnlichem verbrecherischen Tun). Diese ständige Wertsteigerung kann bei den meisten Kryptowährungen beobachtet werden - und dies ist auch der Hauptgrund warum immer mehr Menschen immer mehr in Kryptowährungen einsteigen werden.

Das Problem bei den Kryptowährungen ist allerdings, dass man umdenken muss, um sie zu benutzen. Man braucht sogenannte Wallets, also virtuelle Geldbörsen. Gerade weil es da keine Banken mehr gibt, ist der Umgang mit Kryptogeld etwas komplexer als wir es gewohnt sind. Man sollte sich schon recht gut mit dem Computer und mit dem Internet auskennen und man braucht eine gewisse Zeit um sich in das Thema der Kryptowährungen einzulesen und zu verstehen, wie sie funktionieren. Es geht da um Blockchains, also um Zahlen- und Zeichenfolgen, mit denen dann letztlich bezahlt wird.

Weil die herkömmlichen Währungssysteme sich ganz offensichtlich immer mehr einem gigantischen Crash annähern, so soll zum Beispiel jeder Amerikaner statistisch bereits mit 800000 Dollar Schulden belegt sein, was natürlich nie zurückzahlbar ist, außer bei einem extremen Währungsverlust (Crash), so wird schon alleine dadurch der Druck immer größer rechtzeitig in alternative Währungen zu wechseln. Das kann zum Beispiel der russische Rubel sein (Russische Bürger haben nur etwa 1000 Dollar Schulden pro Kopf), oder es könnten Edelmetalle sein, wie Gold und Silber oder eben Kryptowährungen. Die allermeisten Kryptowährungen haben eine feste Volumengrenze. Es besteht da also keine Gefahr, dass wie beim Gold durch neue Goldfunde oder neue Schürfverfahren sich die Gesamtmenge des Goldes vergrößert und dadurch der Wert abnimmt. Darum sind die meisten Kryptowährungen grundsätzlich von einer stabilen Natur und unmanipulierbar. Allerdings aufgrund dessen, dass es sich um etwas rein Virtuelles handelt und auch weil es zur Zeit noch so viele Kryptowährungssysteme gibt, ist es auch noch immer eine hochspekulative Angelegenheit. An den Kursverläufen kann man es sehen, wie rasant es auf- und abwärts gehen kann. Darum sollte man sich nicht auf eine einzige Kryptowährung fixieren sondern sich mehrere zulegen, damit man sich nicht von einer einzigen abhängig macht. Es gibt viele Kryptowährungen die interessant erscheinen zum Beispiel ETH (Ethereum), PIVX, NLG (Gulden), SAFEX und natürlich BTC (Bitcoin).

Bitcoins

Bitcoin ist ja die verbreitetste Kryptowährung und auch eine der Ältesten. Wenn man betrachtet in wievielen Shops bereits mit Bitcoin bezahlt werden kann, daran sieht man, dass Bitcoin weltweit schon einen relativ festen Platz eingenommen hat. Um Bitcoins zu kaufen, gibt es auch bereits viele Anbieter (zb hier oder hier).

Weil es so viele Gründe gibt, die für virtuelle Währungen sprechen, ist zu erwarten, dass sie auch in den nächsten Jahren weiterhin einen Boom sondergleichen erleben werden. Im Prinzip herscht in der Kryptowährungsszene darum zu Recht noch immer eine Art Goldgräberstimmung vor. Trotzdem oder gerade deswegen sollte man sich sehr aufmerksam anschauen welches Coins eine Zukunft haben. Grundsätzlich abzulehnen sind solche Coins wie Swisscoin, Onecoin oder neuerdings Platincoin (PLC), die anscheinend an keiner Kryptobörse oder sonstwo frei gehandelt werden. Dadurch ist nicht wirklich objektiv ermittelbar welchen Wert sie im Kryptomarkt haben. Auch Coins, die zu wenig Volumenbegrenzung haben wie zum Beispiel Dogecoin, können kaum dauerhaft im Wert steigen, weil es dann einfach irgendwann zu viele davon gibt.

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