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Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden
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Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden
von Hörhan Gerald B Edition a 2010-02-15
Gebundene Ausgabe 208 Seiten ISBN: 3990010085


Kommentare und Bewertungen: Diskussion zu diesem Buch eröffnen
Schlicht und einfach auf den Punkt gebracht!!!
    
Das Buch bringt letztendlich alle wichtigen (privat)wirtschaftlichen Ansichten auf den Punkt. Deshalb ist es sehr angenehm, dass der Autor dabei auf detailreiche Ausschweifungen verzichtet. Das er dabei seinen Reichtum etwas zu sehr zur Schau stellt, fällt nicht wirklich ins Gewicht! Das ganze Werk kommt gesamt gesehen sehr erfrischend rüber.
(Autor/in)
Die Hürde der ersten Seiten...
    
... ist nicht leicht zu überwinden, das Buch fängt sehr provokant an. Allerdings finde ich, dass der Autor durchaus der sog. Mittelschicht" die Augen öffnen möchte; Anhand einiger Beispiele zeigt er relativ deutlich wie man im Alltag ausgenommen wird. Man kann sich entweder darüber ärgern, dass Herr Hörhan so über die hart arbeitende Bevölkerung herzieht, oder aber man nimmt den einen oder anderen Tipp aus dem Buch mit und setzt ihn im eigenen Leben um.
Trotz eines sehr harten Tonfalles finde ich das Buch sehr hilfreich um den Alltag mal aus einer anderen Perspektive zu sehen."
(Autor/in)
Geldverschwendung

Kann mich im Grunde nur den Kritikern anschliessen. Unerträglich zu lesen, weil Aneinanderreihung simplifizierender Allgemeinplätzen und Banalitäten. Der Autor phrasiert kurzatmig seine Kapital- und Wirtschaftssprüche und ständig bekommt man Lust kritisch nachzufragen. Was würde er antworten - er würde rastlos weiterreden. Eins muss man ihm lassen - er hat ein scheinbar schier endloses Repetoir von Schrägsichten. Nicht auszudenken wenn er doch einmal ans Ende gelangt.
Dann fängt er einfach von vorne an...
Anm. Ich habs nicht gekauft sondern nur bei jemandem liegen sehen. Aber was solls - ich kaufe ohnehin keine Bücher mit solchen Titeln - das können ja die anderen machen. (Autor/in)
Pflichtlektüre!
    
Dies ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe. Habe es regelrecht verschlungen, obwohl ich eher nicht so der Lesefreak bin. Es regt unglaublich zum Nachdenken an und hat jedenfalls mir einige Impulse für mein zukünftiges Handeln gegeben. Das ganze Buch ist so glasklar und brilliant geschrieben und Manches wird auch mir ganz Konkreten Beispielen vorgeführt. Vorwissen ist nicht notwendig.
Allein der Abschnitt "Der Traum vom Eigenheim" bringt bestimmt jeden zum Nachdenken. Haben sie zB gewußt daß praktisch alle Reichen in gemieteten Objekten wohnen, da der Traum vom selbstfinanzierten Eigenheim fast immer Ökonomischer Irrsinn ist? Neugierig geworden? (Autor/in)
Schlechtestes Buch aller Zeiten

Das Buch besteht aus einer Ansammlung von Banalitäten, die man auch auf drei Seiten hätte zusammenfassen können. Der Investment-Punkt empfiehlt den Kauf von vermieteten Eigentumswohnungen: wie originell! Daneben erfährt man Platitüden wie: "Kaufe Aktien wenn alle verkaufen" oder "Lieber einen Gebrauchtwagen als einen Neuwagen kaufen". Das ganze garniert der Autor mit einer peinlichen Angeberei über das von ihm Erreichte. So darf man sich seitenweise anhören, wohin er mit seinem tollen Aston Martin gefahren ist. Ingesamt extrem enttäuschend und reine Geldverschwendung. (Autor/in)
Interessant, aber ...
  
Das Lesen des Buchs Investment Punk von Gerald Hörhan mit dem provokanten Untertitel Warum ihr schuftet und wir reich werden ruft zwiespältige Gefühle vor.
Hörhan stellt die These auf, dass die Mittelschicht nur noch Bestand auf Zeit habe und sich letztlich ein dominantes Prinzip der meisten ökonomischen Systeme in der Menschheitsgeschichte durchsetzen wird, nach dem wenige sehr viel und viele nur sehr wenig oder nichts besitzen. Eine Umverteilung von Staats wegen funktioniere nicht, da die ganz Reichen einfach das Land wechseln. Aufstrebende dürften nicht behindert werden, da die etablierten Reichen ja ansonsten gar keine Konkurrenz hätten.
Anstatt sich verzweifelt an dem Status Quo der Vergangenheit festzuhalten, wird empfohlen selbst aktiv zu werden und zwar in Form eines intelligenten Revoluzzers auch genannt Investment Punk. Ziel dieser individuellen Revolution ist es dann aus dem Hamsterrad auszubrechen und zu den wenigen aufzusteigen, die viel haben.
Zur Erreichung dieses Ziels empfiehlt der Autor im Folgenden keine dummen Konsumschulden zu machen sondern nur intelligente Investmentschulden. In dem Kontext wird dann ausführlicher auf Immobilien eingegangen: I.d.R. sollte man zur Miete wohnen und in Immobilien nur zur Vermietung investieren. Der Autor, so seine Aussage, wendet folgende Strategie sehr erfolgreich in Frankfurt und Wien an. Er investiert (und vermietet) nur in leicht vermietbare 1-3 Zimmer-Wohnungen in Innenstadtlage mit guter Bausubstanz und hohem Beleihungswert, wenn der Mietertrag dieser Wohnung die Zahlungen für Tilgung und Zinsen abdeckt (wobei die Höhe der Anzahlung nicht genau spezifiziert wird). Außerdem wird von dem Neukauf eines Autos aufgrund des extremen Wertverlustes in der ersten Zeit abgeraten. Daneben wird ein Plädoyer für die Entwicklung des eigenen Geschäftssinns sowie die eigene Unabhängigkeit z.B. im Kontext einer selbstständigen Tätigkeit gehalten.
Abschließend werden noch die zwei grundlegenden Wahrheiten über die Erlangung von (viel) Geld genannt, nämlich ausdauernd das zu tun und zu verbessern was man gut kann sowie kreativ und bereit zu sein gegen die herrschenden Konventionen der Mittelschicht zu verstoßen und gegen den Strom zu schwimmen.
So weit so gut zum sachlichen Inhalt dieses Buches. Man muss allerdings darauf hinweisen, dass Herr Hörhan das Stilmittel der Provokation kontinuierlich einsetzt, in dem er den Leser konsequent mit ihr gepaart mit einem Vorwurf anspricht und das kontinuierlich über das ganze Buch. Zwei Beispiele (zweier zufällig aufgeschlagener Seiten):
1. Nicht wir, die Investmentbanker haben die Wirtschaftskrise zu verantworten, sondern ihr, die Mittelschicht und die kleinen Leute
2. Aber ihr denkt nicht nach. Ihr verwechselt Nachdenken mit Umschauen .
Dabei sollen hier nicht die Aussagen per se kritisiert werden, die man erst im Kontext gerecht beurteilen kann, als vielmehr der Stil. Des Weiteren sind eine Menge Seiten mit der Beschreibung von Herr Hörhans Leistungen und Lebensstil gefüllt. Kann man auf seine Erfolge stolz sein und darüber berichten, tut man sich mit der Beschreibung von vielen mondänen Orten und Ereignissen an denen man war und teilgenommen hat, eher weniger ein Gefallen.
In der sachlichen Botschaft des Buches steckt einiges an Wahrheit und Ideen mit denen man sympathisieren kann, auch wenn nicht alle Argumente schlüssig sind. Beim Stil hätte viel weniger Provokation und viel mehr Understatement viel besser getan. Kann man davon abstrahieren ist es kurzweilig und sicher ganz interessant zu lesen.
3.5 Sterne
(Autor/in)
No!

Supertitel und vermeintlich launig geschrieben, aber nein, nur hingerotzt: Cassius Clay bzw. Muhammad Ali tönte "I am the greatest" (und hatte durchaus Recht damit), gegen Inhalt und Ton dieses Buches klingt Ali allerdings zurückhaltend und geradezu bescheiden. Man muss befürchten, dass auch das schlimme Autorenfoto ("mein Auto,mein Haus, meine Yacht...") ernst gemeint ist - au weia! Arroganter Mist - wäre schön gewesen, wenn manch guter Gedanke anders rüberkommen würde. (Autor/in)
"Red Bull" für das Kleinbürgertum
   
Der Autor hat ein unglaublich präpotentes Auftreten, das stört mich aber nicht weiter, da er aufgrund seines wirtschaftlichen Erfolges allen Grund dazu haben kann. (Menschlich ist es jedoch zu bedauern, dass er abseits von Geld und ein paar "kalten" Hobbies keine menschlichen/ sozialen/ humanistischen Interessen zu haben scheint)
In seinem Buch werden nicht unbedingt Neuigkeiten genannt, die man nicht bereits davor schon irgendwie/ irgendwo gehört bzw gelesen hätte. Aber die Kompaktheit der Informationen und die Direktheit (Publikumsbeschimpfung), mit der er es dem Leser an den Kopf wirft, sind neu. Damit (und das ist mE der größte Verdienst des Autors) kann er viele (kleinbürgerliche) Leser aufwecken (wie ein Red Bull) und zum Nachdenken bringen: Warum muss ich immer Leasingautos kaufen? Warum hege ich den Traum von einem Haus in der Vorstadt? Warum möchte ich nicht einmal unternehmerisch tätig sein?
Nervig sind die oft pseudowissenschaftlichen Aufzählungen im Text und dass gelegentlich der Eindruck erweckt wird, dass man mit anderen wirtschaftlichen Konzepten wirtschaftlich nicht mindestens genauso erfolgreich sein könnte
(Autor/in)
provokant und amüsant-lehrreich
   
Der Autor hat das Buch bewusst nicht geschrieben, um für Sympathie in eigener Sache zu werben. Vielmehr wählt er einen bewusst provokanten Ton, fast mit dem Stilmittel der "Publikumsbeschimpfung", die aber - wenn man das bei Lektüre unweigerlich aufkommende Gefühl der Antipathie überwindet - durchaus zum Nachregen anregt.
Der Autor hat in den meisten Belangen recht. Das kann man ruhig zugestehen, auch wenn man sich nicht mit seinen "Neureichen-Hobbies" (Autos, protzige Kleidung) identifiziert. (Es gibt viele vermögende Personen, die trotz ihrer wirtschaftlichen Erfolge bei den Hobbies auf dem Boden bleiben).
Schade dass konkrete Vorschläge nur in Ansätzen beschrieben werden, aber das hätte den Rahmen dieses Buches vermutlich gesprengt. Schade auch, dass kein Verständnis für schicksalhafte Benachteiligungen vieler Menschen (zum Beispiel durch Krankheiten oder Behinderungen) zum Ausdruck kommt, die sich damit nicht so einfach mit ein wenig Grips zum erfolgreichen Unternehmer mausern können. Aber das Buch ist bewusst als positive Provokation und Gedankenanregung konzipiert. Das ist auch in Ordnung so, und dieser Zweck wird erfüllt. Das Buch liest sich kurzweilig - maximaler Effekt für den gegebenen Umfang. Die in einer anderen Rezension bemängelte großzügige Seitengestaltung sehe ich als Vorteil: Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Ein "Page turner". Jedenfalls sehr empfehlenswert!
Als ergänzende Lektüre empfiehlt sich das - in einem völlig anderen Stil gehaltene - Buch "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin.
Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein. (Autor/in)
unterhaltsam, interessant u. kurzweilig
   
Dieses Buch ist als ein weiteres Puzzlestück zu verstehen. Gemeinsam mit anderen guten Büchern ist es möglich, sich selbst u. seine eingerostete Lebenssicht zu überdenken. Ich gebe den Vorrednern teilweise Recht, wenn sie auf einen tlw. arroganten Schreibstil hinweisen, die Kernbotschaft ist allerdings unterhaltsam, klar u. eindeutig. Ich u. einige meiner Freunde haben das Buch in etwa 1-2h hochinteressiert gelesen. Der Preis ist für den Inhalt eine Spur zu hoch.
Wer sich öfter fragt, wofür arbeite ich die ganze Zeit, wenn mir der Job nicht passt, alle anderen (vermeintlich) mehr haben/verdienen, in der Liebe nichts geht, usw. - der möge sich nach meiner Empfehlung raschest in dieses Terrain einlesen:
1. Die 4-Stunden-Woche
2. Flow
3. Denken Sie groß
Wir sind (oder behaupten zumindest von uns) allesamt schwierige, intellektuelle Persönlichkeiten. Dennoch haben wir so einiges an Hörhans Tipps lesen müssen, um uns der Dinge erneut zu besinnen. Manchmal braucht es eben einen unbeteiligten Dritten, der auf destruktive Lebensweisen hindeutet - wer es dann schreibt, ist egal.
Klare Kaufempfehlung! (Autor/in)
Im Luxushotel an der Code d'Azur
  
Eines vorweg: Das Buch ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Gerald Hörhan rechnet hier mit der Mittelschicht ab, führt sie vor, will aber auch Auswege zeigen. Inhaltlich bleibt er dabei jedoch oft recht oberflächlich - als Beispiel, wie man der Konsumfalle entkommen kann: Gebrauchtwagen statt Neuwagen. Aha!
Sprachlich wirken die Vergleiche der Mittelschicht mit rennenden Ratten oder (weitaus öfter) strampelnden Hamstern teils amüsant, teils wie zu platt inszenierte Provokationsversuche.
Warum nur 3 Sterne? - Hörhan verwendet viel Kraft auf Selbstdarstellung. Dies gelingt ihm nicht immer gut. Köstlich: Da wird bei der Szene im Luxushotel aus der Côte d'Azur auch schnell mal die (oder vielleicht der?) CODE D'AZUR. Dafür ist die Seite der Problemlösung zu knapp geraten.
Aber: Das Buch ist ein notwendiger Beitrag zur Antwort auf die Krise. Zu einfach, können unwissende Schreihälse ihren Frust aus 30 / 40 / 50 Jahren "Hamsterrad" auf die Investmentbanker schieben. Hörhan spielt diesen Ball zurück an den Durchschnittsbürger, mit dem Ziel Auswege aufzuzeigen.
Würde ich dieses Buch empfehlen? - Ja. (Autor/in)
ein erfrischend anderer Zugang zum Finanzmarkt
    
Investment Punk beschreibt auf provokative, aber sehr amüsante Art die Geschichte von Herrn Hörhan, wie er gegen die Konventionen des Mittelstandes rebelliert und dadurch reich wird. Die Grundthese des Buches beruht darauf, dass es den Mittelstand, wie er jetzt existiert, in Zukunft nicht mehr geben wird, da die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht und der Mittelstand aufgerieben wird. Die geläufigen Denkweisen der Mittelschicht, wie der vermeintlich sichere Angestellten Job, Haus auf Kredit in der Peripherie, neue Leasingautos und mangelnde ökonomische Bildung führen somit zur Verarmung und mangelnder Freiheit, oder wie Herr Hörhan es formuliert: Gefangenheit im Hamsterrad ("Am Anfang hieß es Sklavendienst. Danach nannte man es Frondienst. Jetzt heißt es Schuldendienst. Sklavendienst funktioniert mit Ketten. Frondienst mit Abhängigkeit. Schuldendienst funktioniert durch mangelnde ökonomische Bildung").
Im zweiten Teil des Buches wird anhand von Beispielen beschrieben, wie man sich gegen die "Abzocken" wehren kann und wirtschaftlich erfolgreich wird ("wie ihr abgezockt werdet - wie ihr zurückschlagt"). Dabei handelt es sich bei dem Buch sicher nicht um einen klassischer Ratgeber - im amerikanischen Stil verfasst soll es den Leser dazu anhalten die gängigen Meinungen und Konventionen zu hinterfragen und die ökonomischen Grundlagen und Zusammenhänge zu verstehen.
Alles in allem ein erkenntnisreiches Buch, das sicher mit einem gewissen Zynismus und Augenwinkern geschrieben wurde und vielleicht dem einen oder anderen zu mehr Geld verhilft oder ihn zumindest vor finanziellen Dummheiten bewahrt.
(Autor/in)
Grundehrliches Buch - der Autor hält der Mittelschicht den Spiegel vor
   
Zugegeben, in diesem Buch befindet sich keine einzige neue Erkenntnis, die nicht schon von anderen Beratungsbücher erklärt worden ist. Aber die Art und Weise der Erzählungen und Erklärungen sind erfrischend frech und deutlich. Der Autor stellt die bange Frage: "Wo und bei wem hat die Mittelschicht über Geld nachdenken gelernt?" Die erwähnten Personenkategorien sind eher fragwürdig und selten wohlhabend. Darum ist es schön, dass der Autor zum Thema Geld, fast wie guter Freund Klartext spricht.
Dieses Buch ist einfach gestrickt und dennoch hat man einen guten Anstoss erhalten, sich ernsthaft mit Geld (selber!) zu beschäftigen.
(Autor/in)
langweilig und mit kaum Inhalt

Der Autor müht sich über 189 Seiten vergeblich. Eine wirklich neue Erkenntnis kann er nicht vermitteln. Im Tagebuchstil berichtet er über seine - teilweise sehr belanglosen - Erlebnisse. Jeder halbwegs geschäftliche Leser wird keinen oder kaum einen Nutzen aus dem Buch ziehen und auch zu Unterhaltungszwecken ist es kaum geeignet. Definitv ein Fehlkauf. (Autor/in)
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