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11. September. Der inszenierte Terrorismus: 'Kein Flugzeug traf das Pentagon'

11. September. Der inszenierte Terrorismus: 'Kein Flugzeug traf das Pentagon'
von Thierry Meyssan
Editio Defacto
2002-09

Broschiert
238 Seiten
ISBN: 3980856100




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Die endgültige Wahrheit kennt keiner...
Der 11. September 2001, der Tag, der alles veränderte. Tief saß bei jedem der Schock. Und Unglaube, dass das, was wir alle im Fernsehen mitverfolgen konnten, passieren konnte. Und doch sind noch viele Fragen offen.
Einigen dieser Fragen geht Thierry Meyssan in seinem Buch ?11. September. Der inszenierte Terrorismus. Auftakt zum Weltenbrand?" nach. Genauen Antworten bleibt er schuldig, jedoch sind die fragen so verfasst, dass sich der Leser seine eigene Meinung bilden kann. Dabei hilft Meyssan jedoch nach, indem er auf Absonderlichkeiten der Vorgänge hinweist, öffentliche Darstellungen präsentiert und dabei Widersprüche aufdeckt. Leider sind nicht mehr alle öffentlichen Dokumente und Presseerklärungen im Netz nachzulesen(so wie er es verspricht) und somit für den Leser überprüfbar. Auch sind manche Theorien sehr waghalsig verfasst.
Jedoch muss man sich eingestehen, dass vieles sehr fragwürdig erscheint, wenn man sich genauer damit befasst. Und damit erreicht Meyssan sein Ziel. Er will dem Leser nicht ?seine Wahrheit" auf die Nase binden, er will lediglich den Leser dazu aufrufen nicht allem Glauben zu schenken, was die amerikanische Regierung, das Weiße Haus und das amerikanische Verteidigungsministerium, präsentiert. So glaubt Meyssan, dass die Anschläge aus dem inneren des amerikanischen Staatsapparates organisiert wurden. Und er glaubt an eine Kooperation mit Osama bin Laden, dem ?angeblichen" Staatsfeind Nummer 1 der Amerikaner.
Auch auf die möglichen Gründe für diese Operation weist Meyssan hin. So spielen natürlich Öl und Macht eine große Rolle. Und auch der Verteidigungsetat der USA, der seit dem Anschlag in schwindelerregende Höhe geklettert ist.
Fragen, wieso man nie das Flugzeug sah, das ins Pentagon stürzte oder wieso ein entführtes Passagierflugzeug amerikanische F-16 Düsenjäger abhängen konnte, zeigen dem Leser schon am Anfang des Buches, das nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und die Widersprüche der Darstellungen mit dem Durcheinander, dass die Situation hinterließ, zu erklären ist ein wenig schwach. Und dadurch, dass Meyssan den Leser auffordert seine Darstellung nicht als endgültige Wahrheit anzusehen ist auch nicht entlarvend, es zeigt nur dass andere Meinungen zulässt, was man von der amerikanischen Regierung nicht behaupten kann. Oder beweist ein völlig unversehrter Pass Mohammed Attas, den man in den Trümmern des World Trade Centers fand (ebenfalls sehr ?glaubwürdig") die Täterschaft bin Ladens, die ohnehin wenig Minuten nach den Anschlägen für die Amerikaner schon fest stand.
Wie gesagt, dieses Buch beweist nicht, dass die Amerikaner das alles selbst geplant haben, es zeigt aber auch, dass man sich ruhig noch mal Gedanken machen sollte, ob man öffentlichen Darstellungen ohne weiteres Glauben sollte. Ich bin nun auch nicht viel klüger als zuvor, jedoch weiß ich, dass Fragen manchmal mehr bringen als Antworten.
Und wenn man weiterhin an die Unschuld Amerikas glauben mag, dann wird einen sicherlich das letzte Kapitel des Buches interessieren, indem Meyssan das Projekt ?Northwoods" beschreibt, mit dem Generäle damals John F. Kennedy überzeugen wollten einen offenen Krieg gegen Kuba zu führen, nachdem Castro die Ausbeutung der Insel durch amerikanische Konzerne stoppte. Dieser Krieg sollte provoziert werden, indem Anschläge auf amerikanische Institutionen verübt werden sollten, um Kuba danach die Schuld zuzuweisen (Dokument ist im Buch abgedruckt).


Sokrates führte seine Schüler nur durch Fragen zu Antworten
Das kein Flugzeug in den Pentagon geflogen ist, wird aus meiner Sicht hier eindeutig bewiesen.
Auch die Überlegungen, welcher Organisation es bedurft hat, um die beiden Flieger in die Tower fliegen zu lassen, sind schlüssig, nachvollziehbar und werfen unangenehme Fragen auf.
Der Ausflug in die Basics der wirtschaftlichen und machtpolitischen Verflechtungen der derzeit in den USA handelnden Personen gibt eine Menge Denkanstösse und hat mich veranlasst nun mehr Bücher zu diesem Thema zu lesen.

Zusammenfassend kann ich dieses Buch jedem als Einstiegsliteratur empfehlen, der nicht nur offizielle Darstellungen rückhaltlos glauben möchte, sondern gewillt ist, sich seine eigene Meinung zu bilden.
Medien folgen verkaufsträchtigen Themen. Solange man die Bevölkerung mit immer neueren Schlagzeilen versorgen kann, wird sich die Öffentlichkeit auch nicht mit widersprüchlichen Darstellungen oder den Hintergründen von vergangenen Ereignissen auseinandersetzen.
Dieses Buch tut dies indem es in erster Linie Fragen stellt.
Wie würden offizielle amerikanische Stellen die aufgeworfenen Unschlüssigkeiten beantworten - durch neue Unschlüssigkeiten? (Autor/in)


0 Sterne wären angemessen
Eine unglaubliche Frechheit! Sämtliche Fakten ignorierend, gefällt sich der Autor in einer pseudo aufklärerischen Pose, die über
kümmerliche Esoterik nie hinauskommt.
Das Buch wurde vorwiegend aus einem Grund geschrieben: Kohle machen - und sich selbst als großer Verschwörungtheoretiker zu profilieren.
Märchenstunde; wem's gefällt...


Gesunder Menschenverstand
Im Zeitalter der Simulation kann alles erklärt/vertuscht/manipuliert/bewiesen usw. werden; und umso größer die Macht, umso einfacher geht es. Es bleiben also nur der gesunde Menschenverstand und die Teleologie um sich ein Bild und eine Meinung zu machen. Beim Betrachten der Politik der USA wird klar daß Thierry Meyssan sehr wahrscheinlich Recht hat! (Autor/in)


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