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Gesundheit Forum

Wer ist Gesundheitskiller Nr. 1?

Wer ist Gesundheitskiller Nr. 1?
von Gisela Friebel-Röhring und Erika Wellmann
Ariane
1994

Broschiert
247 Seiten
ISBN: 3929960044




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Es gibt Besseres
Leider ist nirgends zu erfahren, woher Frau Friebel ihre Erkenntnisse gewonnen hat. Weder im Buch noch auf Internet-Seiten finden sich hierfür Hinweise.
Das Buch beginnt mit der pauschalen und damit unwissenschaftlichen Behauptung, Eiweiß sei Gesundheitskiller Nr. 1. Weiter hinten im Buch beschreibt die Autorin, wie gut es den Menschen nach dem 2. Weltkrieg ohne Eiweiß ging. Hierzu sagte mir ein heute 70-jähriger Arzrt, der den Krieg erlebt hat, wie gut es den Menschen ohne Eiweiß ging, habe er an den vielen Leichenwagen in der Nachkriegszeit gesehen.
Frau Friebels Stil ist sprunghaft und unlogisch. Bei jeder Gelegenheit schmäht sie die sogenannte Schulmedizin. Und wer dem Buch wirkliche Erkenntnisse entnehmen will, ist am Ende so klug wie zuvor.
Sie nervt den Leser mit Häufungen von Ausrufezeichen und unsachlichen rhethorischen Fragen (Mögen Sie Tapetenkleister?). Sie behauptet, unsere Vorfahren hätten sich ausschließlich von Kartoffeln ernährt. Dabei weiß jedes Schulkind, daß das Quatsch ist. Die unwissenschaftliche Darstellung gipfelt in der Beschreibung, wie Naturgeister einer Schottin die Information vermittelt haben, daß selbst angebautes Obst und Gemüse viel besser schmecke als das aus der industrialisierten Landwirtschaft.
Wer wirklich 'was Gescheites lesen will, bestellt besser ein Buch von Udo Pollmer. (Autor/in)


Ein Buch für "Denker"
Haben Sie den Verdacht, dass sogenannte "gesunde" Nahrung uns krank macht? Dass es Auswirkungen haben muss, wenn wir Tiere quälen und mästen, bevor wir sie essen? Dass so viele Menschen sich anscheinend "nicht beherrschen" können und angeblich "zu viel essen" und deshalb dick und krank werden?

Dann kann "Wer ist Gesundheitkiller Nr. 1?" das optimale Buch für Sie sein. Es reflektiert unser gewohntes Einkauf- und Essverhalten und geht dabei besonders auf die Übersäuerung des Körpers ein.
Wichtiges Kernelement ist hier tierisches Eiweiß, das uns durch die Werbung (gerade bei Milchprodukten) als "superwichtig" und "unverzichtbar" verkauft wird. Aber auch ein Übermaß an Eiweiß im Körper verursacht Probleme. Nahezu jeder kennt die Menge an Fett und Kohlehydraten, die er täglich verzehren "darf". Aber wie viel (und welches) Eiweiß ist eigentlich gesund?

Dieses Buch kann viele "rätselhafte" Krankheiten klären, bei denen die Schulmedizin versagt. Jedoch verlangt eine Lebensweise, die diesem Buch folgt, eine radikale Umstellung der (Essens-) Denkweise. Es ist daher nur für Leser geeignet, die "verzweifelt" genug sind, freiwillig auf industriell gefertigte Nahrung zu verzichten.

Die Autorin schildert in der ersten Hälfte des Buches in leicht verständlicher Sprache ihr (innerhalb von 10 Jahren gesammeltes) Wissen. Leckere Rezepte füllen die zweite Buchhälfte und ermöglichen eine Steigerung der Qualität des Essens, ohne den Geschmack zu verschlechtern. Auch die Familie wird nicht mit "Körnchenfresserei bestraft".

Ein rundum gelungenes Buch! (Autor/in)


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