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Deutsch

Das klassische Familienstellen. Die fünf Standardwerke: Ordnungen der Liebe: Ein Kurs-Buch

Das klassische Familienstellen. Die fünf Standardwerke: Ordnungen der Liebe: Ein Kurs-Buch
von Bert Hellinger
Carl-Auer-Systeme Verlag
2007-03-10

Broschiert
352 Seiten
ISBN: 389670592X




Kommentare und Bewertungen:
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Gast

hat 5 Sterne vergeben


29.8.2007
Interessant - welche negative Bewertungen bei den Büchern von Bert Hellinger auftauchen.

Interessant auch, daß offensichtlich fast alle (!!!) dieser negativen Bewertungen von solchen stammen, die das Buch gar nicht durchgearbeitet/gelesen haben...

Was steckt da wirklich dahinter? Mal eine kleine Rechnung:
3000 systemische Therapeuten behandeln jeweils 100 Personen pro Jahr
= 300000 Fälle, die den traditionellen Psychoanalytikern fehlen.
Koonkret sind das also
300000 Fälle x 20 Sitzungen = 6 Mio Sitzungen,
oder in Geld ausgedrückt:
Das sind ca 500 Mio Euro, die nun den Herkömmlichen Psychoanalyterikern nicht zufließen.

Die Krankenkassen sparen dadurch also enormes, zumal ja die Aufstellungen, so gut wie nie von der Kasse bezahlt wird.
Dabei würden sie selbst dann noch sparen, wenn die Aufstellungen bezahlt würden:
300000 Fälle x 200 € = 60 Mio € (wobei Aufstellungen heute oft schon zu günstigeren Preisen, als 200 € angeboten werden)

Es geht also bei diesen negativen Bewertungen wohl eher um Pfründe.
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Aletheia

hat 5 Sterne vergeben


27.2.2009
Ich habe das Buch nicht einmal gelesen, noch nicht, aber die Kommentare sagen mir deutlich, daß ich es lesen sollte. Es ist immer wieder das gleiche. Wenn jemand daher kommt, und es wagt, den Menschen klar zu machen, daß sie Eigenverantwortung haben, für sich, für ihr Handeln und auch für ihre Krankheitssymptome, dann schießen sie mit aller Munition, die sie haben. Krankheitssymptome sind auch dann, wenn man sich weigert, sich den Naturgesetzen zu fügen das gleiche 'Symptom', wie alle anderen Erscheinungen des Lebens, die man nicht als eigenverantwortlich anerkennen will. Man muß es nicht, aber man entkommt den Gesetzen trotzdem nicht.
Die Menschen brauchen immer jemanden, dem sie alles in die Schuhe schieben können. Im Zweifelsfall kommen die Dinge eben einfach so angeflogen. In jedem Krankheitssymptom steckt ein Bild. Das Dumme ist, daß die meisten 'Schuld' hören, wenn man Eigenverantwortung sagt. Von Schuld ist nicht die Rede, sondern es werden Lösungsansätze angeboten.
Und ich weiß sogar noch mehr. Wer sich selbst krank machen kann, kann sich auch selbst wieder gesund machen, wenn das Denken sich verändert. Wer kennt ihn nicht, diesen schönen Satz 'Dir ist wohl eine Laus über die Leber gelaufen...'
Die Leber ist das Wutorgan, und wenn man sich ansieht, welche Aufgabe dieses Organ hat, kommt man dahinter, daß sie das Urvertrauen repräsentiert - Familie. Alles ist in allem.
Rheuma ist ein Symptom, das einen Menschen sehr unflexibel machen kann, was körperliche Bewegung betrifft. Das auf eine andere Ebene geschoben, läßt oftmals entdecken, daß Rheumakranke auch in anderen Lebensbereichen oft sehr unflexibel sind. Da sagt die Seele Bescheid, weil sie keinen Mund zum plaudern hat. Und würde sie sprechen, würde sicher wieder jemand sagen: 'So ein Blödsinn.'
Wie man es auch macht...

Ich habe aus dem Auszug nur den Passus über Rückenschmerzen gelesen und sofort verstanden. Ich bin so jemand. Ich reiße die Verantwortung für die ganze Familie an mich, weil ich den anderen nichts zutraue. So einfach kann es sein. Und wenn ich jetzt sofort damit anfange, dieses Muster zu verändern, dann sind meine Rückenschmerzen bald Geschichte.

Wer's nicht glaubt, kann es ja lassen. Aber ich glaube auch, so hat mich die Erfahrung gelehrt, daß die Leute, die sich noch darüber beschweren, daß sie nach dem Buch kranker waren, als vor dem Buch, auch in anderen Lebensbereichen immer nichts dafür können. Denn dafür hat man ja die Anderen. Die waren es im Zweifelsfalle immer. Gut, daß es sie gibt.

Da kann ich nur sagen: Das Buch ist gekauft. Es gibt fast keine bessere Werbung, als derartige Ablehnungen, die ich oben las.
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Faszinierend, provozierend, anders!
Ein äußerst faszinierendes und spannendes Buch, dessen über 500 Seiten ich innerhalb weniger Tage in mich aufsog, - mit dem Marker in der Hand, denn ich wollte so viele wichtige, neue, überraschende und provozierende Aussagen später wieder finden können. Für mich war es die erste intensive, ausführliche Begegnung mit dem Familienstellen; das Buch eignete sich hervorragend dazu! Inhaltlich ist es meilenweit entfernt von jeder Hausfrauenpsychologie. Ich kann nur jedem raten, der etwas für sich selbst und die Menschen in seiner Umgebung tun will, dieses Buch zu lesen. (Autor/in)


Eine zwiespältige Erfahrung
Über Person und Werk von Hellinger ist ja wirklich schon ausreichend in mehr oder minder seriösen Medien geschrieben worden.
"Ordnungen der Liebe" beeinhaltet Protokolle und Diagramme von Familienaufstellungen, die Hellinger selbst durchgeführt hat, und somit die Möglichkeit, sich aus erster Hand mit Hellingers Gedankengebäude vertraut zu machen. Es geht hier viel um "Schuld" und "Sühne", um "Ordnung", und was man tun muß, um diese wiederherzustellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Psychotherapien propagiert Hellinger also ein System absoluter Werte, die man entweder anerkennen muß oder so lange leiden, bis man dies schließlich doch tut. Eine echte Wahlfreiheit des Menschen ist also nicht vorgesehen. Beim Lesen dieser Thesen ist mir teilweise doch recht schwül geworden.
Was den praktischen Nutzen der Hellinger'schen Methode anbelangt, ist sicher eine interessante Frage, ob eine einmalige Aufstellung ausreichend ist, um ernste Probleme positiv zu verändern. (Autor/in)


Ein Buch über das Leben.
Dieses Buch handelt nicht nur von Ordnungen der Liebe, es schafft auch eine neue Ordnung für einen selbst. Es bringt, so schockierend es auch sein mag, eine radikal neue Sichtweise der Zusammenhänge zwischen der Familie und dem eigenen Tun. Dabei ist besonders faszinierend, wie B.H. Strukturen wahrnimmt. Die eigenen Sinne werden geschärft für das was ist und unbewußt wirkt.


Schädlich!
Die Methode des Familienstellens hat mir sehr geschadet.
Sie hat mich noch tiefer in meine Depression geführt.
Ich finde es treffend und wahr, dass es hier viele negative Bewertungen zu diesem Buch gibt.
Ich bin dankbar dafür, dass ich in einem relativ freien Land lebe, welches so viele Meinungen und Wege für jeden Einzelnen zulässt.Die schädlichen jedoch muß der Staatsanwalt mit dem StGB verfolgen.
(Autor/in)


Mein Weg in die Depression.
Nach der Hellinger-Aufstellung war ich kurze Zeit euphorisch, dann aber sehr depressiv, was zu einer längeren Psychotherapie führte und half. Heute rate ich jedem ab von Hellinger . (Autor/in)


Nicht entweder oder!
Hellinger ist wie viele andere vor ihm ein Pionier. Natürlich hat er Fehler gemacht und er hat ebenso unglaublich viel herausgefunden und verschriftlicht. Ich bin selber beruflich als Therapeut (und habe viele langjährige und unterschiedliche Zusatz-Ausbildungen hinter mir) tätig und meine Haltung ist sehr klar. Alles was hilft zu nutzen und aus meinen Fehlern und den von anderen lernen! Freud war auch ein Pionier und äusserst umstritten, viele nach ihm auch, aber ohne diese Menschen wären wir therapeutisch noch in der Steinzeit und könnten kaum etwas bewirken. Ich bin kein Anhänger von Bert Hellinger, aber diese Hetzjagd und das Verantwortung zu schieben ist unerträglich geworden. Das Familienstellen ist eine Technik die in bestimmten Lebensphasen sehr hilfreich ist und wichtige Anstösse gibt, sie ersetzt aber in den seltensten Fällen eine mehrjährige Therapie. Ich selber nutze diese Technik als eine von vielen in meiner Begleitung mit Menschen.Es gibt leider viele Aufsteller die mit Menschen arbeiten, die mit einer Aufstellung überfordert sind. Wer durch eine Aufstellung in eine schwere Persönlichkeitsstörung rutscht, ist dieser in der Regel schon äusserst nah. Leider werden gerade diese Menschen häufig von einfachen und leichten Heilversprechen angezogen, weil sie häufig ihre schweren Themen nicht anschauen und empfinden können oder wollen, sondern verständlicher Weise "weg haben" wollen.
Es geht nicht um Weltanschauungen oder Vorlieben, sondern nur darum was den Menschen "wirklich" hilft... (Autor/in)


Reaktionär.
Buch und Aufstellungen kenne ich persönlich. Das erinnert mich an Diktatur, totalitäre Systeme. Hellinger kennt immer die richtige Lösung, nur er kennt sie! Keine Diskussion, keine Katamnesen, keine Nachprüfungen!
Man fragt sich, was soll da versteckt werden? Warum die Angst vor Offenheit und Kritik.? Die Wissenschaft lebt davon. Oder gehen wir einem neuen Totalitarismus entgegen.??
(Autor/in)


anregend
Die Familienaufstellung, welche von Bert Hellinger weiterentwickelt worden ist, halte ich für sinnvoll. Sie ist eine gute Diagnosemethode. Diagnose insofern, dass sie Beziehungen ans Licht bringt, die in der Seele eines Menschen wirken, ohne dass sie ihm unbedingt bewusst sind. Mit der freigesetzten Kraft kann er dann seine Konflikte lösen und es unter Umständen schaffen, eines glücklicheres Leben zu führen und seine Krankheit zu lindern.
Noch kurz zu Bert Hellinger. Stellt er denn auf? Nein, das machen die Klienten. Er beschreibt das, was er sieht. Und darüber diskutiert er nicht. Für das, was in der Aufstellung ans Licht kommt, ist er nicht verantwortlich, sondern nur für das, was er sagt und tut. Außerdem sollte oder muss beachtet werden, dass die Klienten freiwillig letztlich die Aufstellung machen. Sie haben sich für eine Aufstellung entschlossen. Nicht Bert Hellinger. Und sie sind nicht verpflichtet, seine Beschreibungen dessen, was er sieht, anzunehmen. (Autor/in)


Mitschriften aus Seminaren/Workshops
Bert Hellinger gibt mit diesem Buch dem Leser die Gelegenheit an 3 unterschiedlichen Seminaren passiv teilzunehmen. Wortwörtlich wurden die Kommentare und Beiträge niedergeschrieben. Über etwa 10 Seiten erstreckt sich zu Beginn eine Einführung in Phänomenologie und danach gehts mit der Praxis los. So werden unterschiedliche Herkunftsfamilien und kleine Familienverbände aufgestellt, danach von Hellinger herumgerrückt bis sie schließlich nicht mehr "ver"rückt sind.

Für mich war das Tempo von Hellinger unsagbar schnell. Ebenso seine Art, wie er manchen Personen antwortete bzw. ihnen ins Wort fiel. Für den Laien zu Beginn sicherlich hart. Doch es bessert sich, je länger man liest. Oder man gewöhnt sich dran.

Ruck zuck sind die Personen umgestellt und werden zur neuen Situation befragt. Danach kann sich die fragende Person anstatt seines Stellvertreters hinstellen und fertig ist dieser "Fall".

Unterschiedliche Themen wie Adoption, Scheidung, Beziehungsmuster, Kinder, Opfersein etc. werden durchgemacht. Schon allein durch Selbstlesen beginnt man seine persönlichen Muster zu hinterfragen. Ich denke jedoch, dass man um eine eigene Familienaufstellung geleitet durch jemanden, der dieses Handwerk gelernt hat, nicht herumkommt. (Autor/in)


Die Kraft der eigenen Vergangenheit für die Zukunft nützen
Ein mir unbekanntes Wissen trieb mich dazu dieses Buch zu lesen. Und eben dieses "phänomenologische Wissen" (siehe Hellinger) in uns ist es auch, das Ordnung schafft. Hellinger zeigt in beeindruckender Weise wie sehr wir in Muster gepresst, Energien aus unserer Kindheit und aus längst vergangener Generationen leben und wie leicht es ist diese in Dankbarkeit anzunehmen, zu ehren und achten, und zu verändern, um gestärkt nach vorne zu gehen.
Kurz darauf habe ich ein Seminar zum Familienstellen besucht und diese Erfahrungen am eigenen Leib verspürt. Dies zu erleben, darf mit Gnade beschrieben werden. Danke. (Autor/in)


Ein Kursbuch mit unendlichen Verbindungen
Dieses Standartwerk von Bert Hellinger ist schon für den Fachmann nicht immer zu verstehen und vielleicht für den Laien sogar leichter. Die Sicht Hellingers von den Systemen und den darin herrschenden Regeln widersprechen z.T. erheblich den "modernen" Sichtweisen und Therapienansätzen. Es ist keine dogmatische Form einer Familientherapie - sondern ein Buch mit Praxis-Fällen und Gedanken, die ganz klar jeden in die Lage zwingen - es ist so - oder ich akzeptiere es so nicht. Hellinger beobachtet und vergleicht. Nie behauptet er - es ist so - es heißt bei ihm immer "ich habe es so gesehen-erlebt". Offen für Veränderung und auf seine Weise radikal. (Autor/in)


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