Wunder, Lösung und System. Lösungsfokussierte Systemische Strukturaufstellungen für Therapie und Organisationsberatung.

Wunder, Lösung und System. Lösungsfokussierte Systemische Strukturaufstellungen für Therapie und Organisationsberatung.


Nicht gebunden
ISBN: 3896702874




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Ein Buch, das auch für Klienten/Patienten Einsichten bringt
Ich finde das Buch klar strukturiert, die Sprache schön und trotz mancher Fachterminologie gut verständlich. Selbst einfache "Therapie-EndverbraucherInnen" wie ich können eine Menge daraus lernen.

Insa Sparrer macht Mut: die Selbstheilungskräfte liegen in uns, Therapeuten helfen uns dabei, unsere Ressourcen wieder zu entdecken.

Ich habe schon an vielen Strukturaufstellungsarbeiten als Zuschauerin oder Konsumentin teilgenommen, die Effizienz dieser Methode ist für mich nach wie vor faszinierend. Die Fragenden werden vorbehaltslos respektiert, jedes Problem wird ernst genommen. Und das Allerschönste: die Methode bringt in vielen Fällen in einer Aufstellung mehr zustande als stundenlange Therapien. Danke Insa und Matthias! Ich hoffe sehr, dass viele, viele Therapeuten diese Art von Aufstellungsarbeit, die für familäre Probleme, Organisationen, Entscheidungen usw. gleichermaßen mit Erfolg anwendbar ist, lernen.

Für mich als Klientin, ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung: Es erklärt schlüssig, was ich bei mir und anderen beobachten konnte. (Autor/in)


Endlich Wunder mit System!
Dieses Buch fasst einen wichtigen Teil der Arbeit der Autorin und ihres Mannes, Matthias Varga von Kibéd, systematisch und übersichtlich zusammen und kombiniert das Resultat dieser Arbeit, die Systemische Strukturaufstellung, mit jener Steve de Shazers zur lösungsfokussierten Kurzzeit-Therapie in einer Weise, die deutlich mehr als die Summe beider Teile ergibt.

Das Vorhaben, zwei so unterschiedliche Welten zu verschmelzen, mag kühn erscheinen - die kreative und integrative Vereinigung dieser beiden Ansätze liefert Synergien von beeindruckendem Reichtum.

Hier die systemisch-konstruktivistische, lösungsfokussierte Welt Steve de Shazers: ein weitgehend verbales Vorgehen, Verzicht auf Problemanalyse, völlige Zurückhaltung gegenüber Inhalten, die Vision der Lösung vom ersten Augenblick an im Mittelpunkt des Denkens des Klienten, eine Atmosphäre der Konfliktfreiheit für den Klienten, Grundsätze wie ?wir können wissen, was besser ist, ohne zu wissen, was gut ist".

Und da die systemisch-phänomenologische Welt der Strukturaufstellungen Insa Sparrers: externalisierte Bilder aus der inneren Sicht des Klienten, Darstellung dieser Bilder durch Repräsentanten, Gegenstände als Anker oder durch gezeichnete Symbole, visuelle und körperliche Darstellung der Problemsituation bis tief hinein in die Emotionen der Beteiligten, Aufarbeiten von Verstrickungen, die über Generationen zurückreichen können.

Und doch gibt es Gemeinsamkeiten. Sparrer gelingt es, sowohl konstruktivistische Elemente in der Aufstellungsarbeit zu finden, als auch zu zeigen, wo und wie die lösungsorientierte Methode als Dekonstruktionsprozess ähnlich der phänomenologischen Vorgangsweise eine Situation auf ihre wesentlichen Bestandteile zurückführt. Sie macht sich diese Anknüpfungspunkte zunutze, um - teils zeitlich-iterativ, teils strukturell-konzeptiv miteinander verknüpft - die komplementären Aspekte der beiden Ansätze für Coach und Therapeuten (in Form eines enorm erweiterten Interventionsrepertoires) und natürlich für den Klienten (als eine Fülle neuer Lösungswege) zu nützen. Und obwohl man bei dieser Vereinigung so gegensätzlicher Welten eher zusätzliche Komplexität erwarten würde - bei ihr hat selbst das Wunder de Shazers System. Wer hätte das für möglich gehalten?

Nach sehr kompakten Einführungen in die beiden grundlegenden Methoden (wobei ihre Beschreibung der lösungsfokussierten Kurzzeit-Beratung zu den besten Darstellungen dieses Themas überhaupt gehören dürfte) steigt Sparrer souverän in die Darlegung der neuen Synthese ein und entwickelt konsequent und übersichtlich die zahlreichen Ausprägungen dieses fruchtbaren Doppelansatzes. Und erst ganz am Schluss die Theorie dazu - sie weiß, wie man's macht!

Zahlreiche Fallbeispiele demonstrieren glaubwürdig Wirkungen und Wirksamkeit des neuen Instrumentariums. Schade nur, dass die im Untertitel des Buches geweckten Erwartungen (...für Therapie und Organisationsberatung) bezüglich des zweitgenannten Anwendungsbereiches nicht wirklich erfüllt wird: gerade drei der Fallbeispiele beziehen sich auf Anwendungen bei Personengruppen, ein geradezu verschwindender Anteil angesichts der Fülle des insgesamt Gebotenen. Und nur deshalb nicht fünf Sterne. Vielleicht kann dieser Anwendungsbereich bei der nächsten Auflage sowohl in den theoretischen Abschnitten als auch bei den Fallbeispielen deutlich stärker gewichtet werden - Interessenten dafür sind wohl reichlich vorhanden.

Insa Sparrer macht hier komplexen Inhalte durch eine effiziente Systematik überblickbar und schafft dabei auch noch das Kunststück, gut lesbaren Text zu präsentieren. Sie bringt sowohl für Praktiker als auch für theoretisch Interessierte eine Fülle an Information, Ideen und umsetzbaren Vorschlägen. Ein hochinteressantes, gelungenes Werk. (Autor/in)


Eine aufregendes Buch, das unter die Haut geht!
Dem Carl-Auer-Verlag gebührt hier mal wieder der Verdienst, uns einen innovativen Therapieansatz zugänglich gemacht zu haben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Buch absolut gerechtfertigt, was nicht bei allen Publikationen dieses Verlags der Fall ist.

Insa Sparrer hat mit diesem Buch eine wunderbare Arbeit zur Selbstexploration und Selbsttherapie geschaffen. Das Beantworten der Wunderfrage(aus der lösungsorientierten Kurztherapie) fiel mir recht leicht und gab mir tiefe Einblicke. Jedoch machten mir beim ersten Lesen die zahlreichen Übungen zu den Systemischen Strukturaufstellungen etwas Probleme. Mir fiel es schwer, die "Repräsentanten" dort zu positionieren, wo sie sich "stimmig" anfühlen sollten. Während des Durcharbeitens des Buchs fiel mir dies jedoch zunehmend leichter. Die zahlreichen Fragen und Aufgaben für den Leser hat die Autorin sehr einfühlsam und bedacht formuliert.

Ich habe gerade angefangen, dieses Buch ein zweites Mal durchzuarbeiten. Ich hoffe, dadurch wieder so viele überraschende(und einfache) Lösungen zu finden und zu nutzen. Beim ersten Durcharbeiten hatte ich ein "Aha-Erlebnis" nach dem anderen. Ich erwarte, beim zweiten Durchgang wieder genau soviel überrascht zu werden wie beim ersten Durcharbeiten. Schließlich beantwortet man die Wunderfrage immer wieder anders und stellt auch immer wieder neue Anliegen auf.

Vorkenntnisse in der lösungsorientierten Kurztherapie oder den Systemischen Strukturaufstellungen sind nicht notwendig, da die Autorin beide Ansätze so erklärt, das auch ein Anfänger sie ohne Probleme verstehen kann.

Im Gegensatz zum Vorgänger "Ganz im Gegenteil" enthält "Wunder, Lösung und System" nicht nur praktische Aufgaben an den Leser, sondern schildert auch zahlreiche Aufstellungen, welche die Autorin mit ihren Klienten gemacht hat. (Autor/in)


Wunder...bares Buch zum Lernen
Dieses Buch hat meine Aufstellungsarbeit stark beeinflusst. Ich konnte viele nützliche Interventionen als Ideen mitnehmen. Die Kombination von Wunderfrage und Systemischer Aufstellung ist genial. Besonders positiv finde ich die ausführlich abgedruckten und illustrierten Aufstellungen. (Autor/in)


Besser mit Vorwissen zu geniessen
Die Autorin erklärt zu Anfang, man könne auch ohne Vorwissen gut im Buch zurecht kommen und viel mitnehmen. Ich stimme ihr da nur begrenzt zu.

Der erste Teil des Buchs mit der ausgiebigen Erörterung von Steve de Shazers lösungsorientem Ansatz erklärte mir diesen wesentlich verständlicher, als de Shazer dies selbst durch seine ersten beiden Bücher "Wege der erfolgreichen Kurztherapie" und "Der Dreh" darlegen konnte.
Vor allem durch die zahlreichen Fragen an den Leser selbst unterscheiden sich diese Ausführungen wesentlich von de Shazers Büchern. Allein dieser Teil rechtfertigt in meinen Augen schon(fast) den Kaufpreis. Es wird wirklich gut strukturiert und verständlich eingeführt.

Als dann aber im zweiten Teil mit der Systemischen Strukturaufstellung angefangen wurde, fühlte ich mich immer überfahrener. Es wurde viel erklärt und ausgeführt, dass ich garnicht einordnen konnte, bevor nach und nach mal wenige praktische Übungen folgten(Das Buch als solches bietet viele Übungen, jedoch sind diese auch über die umfangreiche Seitenzahl etwas verteilt).

So machte ich schon vor der Hälfte des Buchs einen Break und lass erst einmal "Ganz im Gegenteil" von der Autorin und Matthias Varga von Kibed. Dort wird wesentlich langsamer in das Thema eingeführt.
Ich würde jedem empfehlen, zuerst "Ganz im Gegenteil" zu lesen, weil man die Inhalte von "Wunder, Lösung und System" dann wesentlich besser auffassen und(vor allem!) praktisch nutzen kann.

Ich halte die Denkansätze der Autorin nicht nur für eine Weiterentwicklung von Systemischer Strukturaufstellung und Lösungsorientierter Kurztherapie". Auch Ideen von Watzlawick, Selvini Palazzoli und ähnlichen fließen hier mit ein und werden verständlicher dargestellt und weiterentwickelt.



Nachtrag am 12. April 2008:

Das Buch, sein Vorgänger "Ganz im Gegenteil" und sein Nachfolger "Systemische Strukturaufstellungen. Theorie und Praxis" waren die einzigen Bücher, die mir in meiner bis jetzt 7-jährigen Erfahrung mit Selbsthilfe wirklich geholfen habe. Ich habe gerade angefangen, "Ganz im Gegenteil" erneut zu lesen und denke heute noch oft an die Einsichten, die ich bei der damaligen Beschäftigung mit den Systemischen Strukturaufstellungen gewann. Bücher zu anderen Kurztherapieformen und der Konstruktivismus haben in mir sicher einen guten Boden bereitet, auf dem die "Systemischen Strukturaufstellungen" ihre volle Wirkung entfalten konnten(Letztere waren aber die ersten, die wirklich praktische und langfristige Veränderungen bei mir hervor riefen). Bei mir erwiesen sich die Selbsthypnose-CDs von Werner Eberwein als sehr hilfreich, um Erfahrungen aus Aufstellungen zu verarbeiten oder zu vertiefen.

"Wunder, Lösung und System" geht sicher tiefer als "Ganz im Gegenteil". Gerade das darin beschriebene "Last-Übergabe-Ritual" und die Einbeziehung von Vergangenheit und Zukunft sind einfach nur genial und können mit Sicherheit bei jedem Leser tiefgreifende und langfristige Veränderungen(Vorausgesetzt natürlich, man macht die darin aufgeführten Übungen und Experimente - Und wird auch mal kreativ und probiert auch mal Aufstellungen, die nicht Schritt für Schritt in Übungen beschrieben werden). (Autor/in)


12. September
Insa Sparrer ist die Synthese beider systemischen Denkrichtungen bzw. beider Arbeitsweisen gelungen. Sie gibt der Individualität des Klienten viel Spielraum, die Ursprünge der Ansätze bleiben erkennbar. Erstaunlich war für mich das riesige Spektrum an Möglichkeiten, welches sie vermittelt.
Das Kategorisieren von Strukturen und Variablen, für die Insa Sparrer mit M. Varga von Kibéd eine Fülle eigener Begriffe geschaffen hat, wird ausführlichst beschrieben. Leider stören die vielen Benennungen, die meist aus Fremdwörtern bestehen die Lesbarkeit gewaltig. Für ihre guten Ideen hätte es eine einfachere Sprache auch getan. (Autor/in)


...
Die Autorin legt mir eine kompetent aufgearbeitete umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Themenfeld "Aufstellungsarbeit" auf meinen Schreibtisch. Sie begründete außerdem eine eigenständige Tradition des Aufstellens und hat diese in der Zwischenzeit zu einem hochdifferenzierten, gut abgesicherten Repertoire an Einsatzmöglichkeiten weiterentwickelt. Ihr Verdienst, aus meiner Sicht, ist, in ihrem Buch die Möglichkeit einer Verknüpfung von Supervisionsansätzen, Organisationsberatung und Therapie Wesentliches stimmig erreicht zu haben. Am Beispiel der lösungsfokussierten Kurztherapie macht sie mir eine gelungene und zu gelingende Verknüpfung vor. In den ersten Kapiteln führt sie mich in die Arbeitsweise der lösungsfokussierten Kurztherapie stringent ein. Mir werden in diesem Zusammenhang nachvollziehbar die Grundprinzipien, die zentrale Bedeutung der ?Wunderfrage", die interventionstechnischen Voraussetzungen ihres erfolgreichen Einsatzes vor Augen geführt. Der Hauptteil ihres Buches ist die vorgestellte Kombination jener Therapieformen, die in ihren Grundprinzipien und professionellen Haltungen in der Zwischenzeit weit in andere beratende Professionen hineinwirken. Die Autorin schildert u.a. ausführlich die Neun- bzw. Zwölffelderaufstellung, mit deren Hilfe die Zeitdimension hervorragend in die Veränderungsarbeit zu integrieren ist. Sie gibt Einblick in das lösungsgeometrische Interview, das sie mir für die Bearbeitung spezieller Teamsituationen oder für die Anwendungsbereiche der Mediation vor Augen führt. Das bahnbrechende an dieser Kombination ist aus meiner Sicht, daß hier zwei so unterschiedliche Arbeitsweisen, die eine gesprächs-, die andere aufstellungsorientiert, beide jedoch eine Qualität der Tranceinduktion nutzend, in ihren jeweiligen Stärken in Form eines durchkomponierten Prozesses miteinander verknüpft sind. Gegen Ende geht die Autorin explizit auf Theoriefragen ein, in denen sie sich mit der Kompatibilität phänomenologischer bzw. konstruktivistischer Ansätze auseinandersetzt.

Dieses Buch hilft, wieder ein gutes Stück weiter wegzukommen vom Machbarkeitswahn - hin zu einer Haltung, aus der heraus man Wunder nicht unnötig im Wege steht." (TH: Stahl)

Dr. Karl-J. Kluge


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