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Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens.
von Marshall B. Rosenberg Junfermann 2007-02-12
Taschenbuch 240 Seiten ISBN: 3873874547


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Das Buch zeigt, dass unsere Sprache großen Einfluss hat..
    
Marshall Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation um Menschen zu helfen, aus Depressionen herauszukommen und für ihre Bedürfnisse einzustehen. Er entdeckte in vielen Interviews, dass die herkömmliche Sprache den Menschen meist nicht ermöglicht, das zu erreichen, was sie wirklich brauchen. Seit mehr als 30 Jahren lehrt er nunmehr die Methode der Gewaltfreien Kommunikation in den verschiedensten Ländern und Kriesengebieten. Marshall Rosenbergs Hauptwerk in deutscher Sprache wurde seit langem erwartet. Friedrich Glasl schreibt in der Einführung: ?Der Kern jeder Konfliktbehandlung ist immer das direkte Gespräch von Mensch zu Mensch." Ob nun Diplomaten und andere Regierungsvertreter Frieden aushandeln oder Ehepartner, die Grundphänomene der Kommunikation sind in allen Situationen wirksam. Das Buch stellt übersichtlich die Methodik der Gewaltfreien Kommunikation dar. Gesprächsbeispiele aus dem reichen Erfahrungsschatz von Marshall Rosenberg veranschaulichen den theoretischen Ansatz und motivieren die Sprache zu lernen. Bewegend wegen seiner Aktualität ist, wie Marshall Rosenberg während einer Veranstaltung in einem palästinensischen Flüchtlingslager auf einen Mann eingeht, der, wissend, dass Marshall Rosenberg Amerikaner ist, ihm ?Mörder" entgegenruft, begleitet von ähnlichen Rufen anderer: ?Attentäter!", ?Kinderkiller!", Mörder!" . Er spricht daraufhin die Gefühle dieses Menschen an und verbindet sich mit dem, was der Mann braucht und worum es ihm geht. Das führt dazu, dass dieser Mann schließlich seinen tiefen Schmerz zum Ausdruck bringt. Marshall verdeutlicht im weiteren Verlauf des Gesprächs die Gefühle und Bedürfnisse, die hinter jeder Aussage stehen. Sobald sich der Mann verstanden fühlt kann er zuhören. Eine Stunde später läd er ihn zu einem Ramadan-Essen nach Hause ein. Wie sähe wohl die Welt heute aus, wenn mehr Menschen in der Lage wären, Gespräche so zu führen? Marshall Rosenberg weist darauf hin, dass die Gewaltfreie Kommunikation eine natürliche Sprache ist, eine Sprache, die das Leben fördert, anstelle unserer häufig lebensentfremdenden Sprache. Die Gewaltaspekte unserer Sprache sind uns meist nicht bewußt. So geht Marshall Rosenberg auch auf die Hintergründe unserer Sprachkultur ein und weist auf Studien hin, die den Einfluß der Sprache auf die Bereitschaft Gewalt anzuwenden in der jeweiligen Kultur beschreiben. Es wird Anstrengung erfordern unsere Gewohnheitsmuster zu verlernen. Doch wird das Erlernen der Gewaltfreien Kommunikation belohnt durch das, was wir erhalten: Verständigung, die das tiefere Wesen in uns berührt und das Lösen von Konflikten ermöglicht. (Autor/in)
ein Buch das jeder gelesen haben sollte!!
    
Gewaltfreie Kommunikation: Marschall Rosenberg hat ein bemerkenswertes Buch über seine Methode der gewaltfreien Kommunikation geschrieben. Eine Studien der Harvad Universität USA hat herausgefunden, daß es darauf an kommt, wie Menschen mit einandersprechen. Die meisten Menschen sprechen unbewust so, daß sie die Gefühle und Bedürfnisse der anderen Menschen nicht respektieren. Sprache kann dann als Gewalt wirken und andere Menschen verletzen. Daneben besteht für die Menschen oftmals ein Unklarheit der eigene Gefühle und der eigenen Bedürfnisse. Gewalt resultiert dann als Folge dieser Verhaltensweisen. Rosenberg hat durch seine Forschungen diese Zusammenhänge bewiesen. Er hat weltweit Streitschlichtungsprojekte durchgeführt und dabei eine Methode entwickelt: 1) wie können mit Menschen ohne verletzende Wirkung (gewaltfrei) sprechen, 2) wie können Menschen ihre eigenen Gefühle und die eigenen Bedürfnisse erkennen, 3) wie können sie mit dem anderen über dessen Bedürfnissen sprechen. Diese Methodik hat er einfach und klar in dem Buch niedergelegt. Dieses ist einfach geschieben. Jeder kann es verstehen und nachmachen. Es wird ihr Verhältnis zu anderen Menschen verändern; gleich ob es um das Verhältnis zu eigen Eltern, Ehegatten, Kindern, Vorgesetzten und Dritten geht. Gewaltfrei Kommunikation ist das Mittel der Streitschlichtung. Haben bei Parteien ihre Bedürfnisse und Gefühle geklärt, wird auch die Entscheidung der Sachfragen nach den Rahmenbedingungen gelingen. Das Buch ist Ergänzung, Fortentwicklung und Umsetzung der Erkenntnisse von Daniel Goleman EQ (Emotionale Intelligenz) 2. Der Erfolgsquotient., (Taschenbuch). Es zeigt damit ein Modell der Entwicklung von Emotionalen Intelligenz auf Stufe 1 (eigene Gefühle), 4. (Empathie (Gefühle anderer verstehen) und 5. (Manipulation von Gefühlen)
Unendliche Bereicherung
    
Das Buch "Gewaltfreie Kommunikation" und das Lernen dieser Methode (und Haltung) hat mein Leben unendlich bereichert. Durch zahlreiche Beispiele, die mich sehr berührt haben, und eine lebendige Sprache las sich der anspruchsvolle Inhalt leicht und gleichzeitig spannend wie ein Roman. Dieses Buch und die darin dargestellte Art, miteinander umzugehen, macht mir Hoffnung auf eine Welt, in der Menschen sich gegenseitig wertschätzen und verstehen. (Autor/in)
Gewaltfreie Kommunikation
    
Vom Herzen empfehlenswert. Wenn mehr solcher Bücher es gäbe, dann sähe unsere Welt ganz anders aus.
Super tolles Buch zum mitmachen, nicht nur lesen. (Autor/in)
Achtsames Miteinander
    
Vielleicht betrachten wir unsere Art zu sprechen nicht als "gewalttätig" - trotzdem führen Worte oftmals zu Verletzungen und Leid. Marshall B. Rosenberg möchte mit seiner Methode der "Gewaltfreien Kommunikation" aufzeigen, wo Sprache gewalttätig ist und damit weitere Gewalt schafft. Dieses Bewusstsein und die damit verbundene Achtsamkeit soll eine Basis schaffen für positive Veränderungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Der Austausch von Informationen wird damit erleichtert, ein friedliches Lösen von Konflikten ermöglicht und ein harmonisches Zusammenleben gefördert.
Rassenkonflikte in Detroit führten Dr. Rosenberg zu einer intensiven Beschäftigung mit zwei Fragen: Was geschieht genau, wenn Menschen sich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und: Was macht es Menschen umgekehrt möglich, selbst unter schwierigen Bedingungen einfühlsam zu reagieren? Er erkannte bei diesen Überlegungen, dass der Gebrauch von Sprache und Worten dabei eine ganz wesentliche Rolle spielt.
Alles, was ein Mensch tut, dient dazu Bedürfnisse zu befriedigen. Dies ist die Ausgangsthese von Marshall B. Rosenbergs Theorie. Daraus leiten sich die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation ab: Beobachtung - Gefühle - Bedürfnisse - Bitten. Diese Komponenten und ihre Anwendung in der Praxis wird in dreizehn Kapiteln erläutert. In einem Anhang findet sich weiteres Material und Kontaktdaten von deutschsprachigen zertifizierten Trainern. Das zweihundertvierzig Seiten starke Softcover-Buch ist 2009 bereits in achter Auflage im Junfermann Verlag erschienen.
Die "Gewaltfreie Kommunikation" hat sich bisher als sehr wirkungsvolles Werkzeug herausgestellt, um Konflikte im privaten, beruflichen und politischen Zusammenhang zu lösen. Als international anerkannter Konfliktmediator und Ausbilder ist Marshall B. Rosenberg weltweit tätig. Seine Methode findet sowohl in Schulen, bei Unternehmen, politischen Organisationen, in Krisengebieten und Haftanstalten und bei den unterschiedlichsten religiösen Konfessionen Anwendung.
Kurze, klare und übersichtliche Kapitel enthalten allesamt interessante und nützliche Erkenntnisse, die Schluss machen mit manchen falschen Ansichten. So stellen sich Kommunikationsgewohnheiten, die man bislang durchaus als einfühlsam angesehen hat, nun doch als verletzend heraus, weil sie andere bewerten oder sogar abwerten oder beratschlagen. Auch wird so einiges an gängigen Denk- und Verhaltensmustern unter die Lupe genommen. Dies geschieht in einer guten Mischung aus Theorie und Erzählungen aus dem privaten und beruflichen Alltag des Autors als Konfliktberater und Mediator. Fragen und Übungen erleichtern eine Reflektion und vertiefen das Thema. Wesentliches wird am Ende jeden Kapitels zusammengefasst. Dazu lockern Zeichnungen und Dialoge, Zitate, Gedichte und Lieder den Text weiter auf.
"Gewaltfreie Kommunikation" ist für jeden Bereich hilfreich, in dem Menschen miteinander umgehen. Sei es im privaten Rahmen oder im professionellen für Pädagogen, Ärzte, Therapeuten, Berater oder Geistliche. Es kann sicher auch im unternehmerischen Rahmen zu einer Verbesserung des Betriebsklimas und einer effektiveren Teamarbeit führen.
(Autor/in)
Lernen zu kommunizieren
   
Da man in keiner Schule wirklich lernt, wie man richtig kommuniziert,
hat man hier die Möglichkeit ein Gespür zu bekommen, wie man sich auf seinen
Gesprächspartner einstellen kann und das Gespräch, auch wenn Spannung da ist,
zu einem konstruktiven Ziel zu führen.
Sehr lehrreich für alle, die viel mit Menschen umgehen. (Autor/in)
Gute Hörbuchumsetzung
    
Das Buch von Rosenberg ist richtungsweisend und nur zu empfehlen.
Die Hörbuchumsetzung ist absolut gelungen, sympathische Sprecher, gut aufbereitet und in einer hochwertig gestalteten Box mit ausführlichem Booklet.
Kaufempfehlung! (Autor/in)
Nicht nur für das Geschäftsleben
    
Ich habe das eigentlich gekauft für das Geschäftsleben, da ich mich gerade sehr stark mit diesem Thema auseinandersetzen muss.
Habe dann aber auch nach ein paar Seiten gemerkt das es sehr gut für das private Leben ein zu setzen ist.
Was manchmal etwas schwer ist am Anfang, dass die "Gewaltfreie Kommunikation" dann als "GFK" abekürzt wird.
Aber ich kann mich nur allen "5-Sterne-Bewertern" anschließen.
Sehr empfehlenswert! (Autor/in)
Ein wunderbares Buch!!
    
Die gewaltfreie Kommunikation hat mich begeistert und vor allem, sie "funktioniert". Endlich einmal keine aufgesetzte Kommunikationstechnik, sondern Kommunikation von "Herz zu Herz". Allerdings ist ein Besuch von Marshalls Seminaren (oder seiner TrainerInnen) meiner Meinung nach eine wichtige Ergänzung, da sonst vielleicht manches doch nur Theorie bleibt. Ich wünsche diesem Buch viele, viele Leser!!! (Autor/in)
Der einfühlsame Weg zum Miteinander
    
Dieses Buch gibt klare und anschauliche Hilfe zur Bewältigung von Kommunikationsproblemen in Beruf und Familie. Es ist leicht zu verstehen, gut umzusetzen und zeigt an Hand von vielen Beispielen, wie die Methode funktioniert. Der Autor zeigt auf, dass reden und verstehen zwei absolut verschiedene Dinge sind und wie man den Kreis von "Angriff und Verteidigung" durchbrechen kann. Er versteht sich als Helfer (nicht als absolute Autorität) und das macht ihn sehr sympatisch. Unbeding lesen aber: WICHTIG - üben und anwenden (Autor/in)
Hervorragender Leitfaden für die Kommunikationspraxis
    
Wenn Sie dieses Buch lesen, stellen Sie sich gleich darauf ein, dass es Sie ein wenig aus Ihrem eingefahrenen Trott katapultieren wird. Sie können nämlich anschliessend nicht mehr so unbefangen durch die zwischenmenschliche Kommunikation steuern wie bisher, ohne ein ziemlich schlechtes Gewissen zu bekommen. Rosenberg versteht es hervorragend zu verdeutlichen, was falsche Kommunikation alles anrichten kann - und wie einfach es eigentlich ist, mit Worten und auf friedliche Art und Weise fast alles zu erreichen. Er bringt dabei so viele nachvollziehbare Praxisbeispiele, dass man sich der nachhaltigen Wirkung seiner Worte kaum entziehen kann. Wir von getAbstract.com empfehlen dieses Buch allen Menschen, die trotz Karriere und Selbstverwirklichung auf gesittete und friedliche Umgangsformen nicht verzichten wollen. (Autor/in)
Extrem nützliche Kommunikations-Technik
    
Wenn wir uns über Menschen ärgern, deren Verhalten uns missfällt, dann verpassen wir ihnen gerne ein Etikett. Zum Beispiel sagen wir: ?X ist arrogant!" Diese Einschätzung sagt jedoch weniger über X aus als über uns. Die eigentliche Aussage lautet: ?Wir würden X nicht so hoch einschätzen wie er das selber tut." Im Kern jeden Ärgers und jedes Urteils steckt meist ein unerfülltes Bedürfnis: Empfinden wir Michael als arrogant, sehen wir vielleicht nur unsere eigenen Fähigkeiten nicht genügend gewürdigt, oder wir ärgern uns über unsere eigenen Minderwertigkeitsgefühle. Nun versuchen wir X zu ändern. Doch Kritik und Urteile erzeugen nur Abwehr. ?Bestenfalls" ändert X sein Verhalten aus Angst oder Schuldgefühl. Wobei Schuldgefühle oft nur dazu führen, dass sich X selbst nicht mehr mag - aber sein Verhalten bleibt gleich. Ändert X sein Verhalten aus Angst, ist nichts gewonnen, denn es gibt später nur neue Probleme. Wenn er sein Verhalten ändern soll, dann nur weil ihm diese Veränderung selbst nutzt. Ein anderes Beispiel: Wir ärgern uns über jemandem, der bei einer Verabredung zum wiederholten Male unpünktlich ist. Folgende vier Schritte sind nun nützlich: 1. Beobachtung Man äußert seine konkreten Beobachtungen ohne zu bewerten. Nützlich: Bei unseren letzten drei Verabredungen warst du immer 15 Minuten zu spät ... Weniger nützlich: Du bist ein unzuverlässiger Mensch ... (Das wäre eine Bewertung und Verallgemeinerung.) 2. Gefühl Man nimmt die eigenen Gefühle wahr und teilt sie genau mit. Nützlich: ... und ich bin enttäuscht ... Weniger nützlich: ... und ich habe das Gefühl, dass du keinen Respekt hast ... (Das ist keine Mitteilung über Gefühle, sondern ein Gedanke.) 3. Bedürfnis Man identifiziert die eigenen Bedürfnisse, die das Gefühl ausgelöst haben. Nützlich: ... weil ich die Bestätigung brauche, dass ich dir wichtig bin. Weniger nützlich: ... weil mir deine Unpünktlichkeit Geringschätzung signalisierst. (Erklärung mit ?weil du/deine", statt mit ?weil ich") ?Weil du" wäre richtig, wenn man durch Schuldzuweisungen manipulieren wollte. Weniger nützlich sind auch unpersönliche Pronomen wie: Es macht mich sauer, wenn ... (Was andere sagen oder tun ist nie die Ursache unserer Gefühle, sondern nur deren Auslöser.) 4. Bitte Man formuliert eine Bitte in klaren, positiven Handlungsaufforderungen Nützlich: Ich möchte dich deshalb bitten, zu unseren nächsten Verabredungen pünktlich zu kommen. Weniger nützlich: Wenn du bei der nächsten Verabredung wieder unpünktlich bis, dann ... (Das wäre keine Bitte, sondern eine Forderung. Eine Bitte heißt, der andere kann auch nein sagen ohne dass Beschuldigungen, Kritisierungen, Verurteilungen oder Bestrafungen drohen.) Danach kann man sich noch erkundigen, wie die Bitte bei dem anderen angekommen ist: ?Was denkst du darüber? Wärst du dazu bereit? (Autor/in)
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