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Deutsch

Der Fürst

Der Fürst
von Niccolo Machiavelli
Nikol Verlag
2009-02-04

Gebundene Ausgabe
150 Seiten
ISBN: 3868200215




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Brillantes Werk über die Staatsräson
Machiavell gelingt eine Beschreibung der Umstände der Herrschaft Cesare Borgias. Er vermittelt auf eine anschauliche und sprachlich überzeugende Art und Weise dem Leser eine Sicht von Politik und Macht, die erschaudern lässt. Seine Darstellung der Staatsräson dient als Bild zur Erklärung des Machtbewusstseins moderner Despoten. Eine Lektüre für den politisch Interessierten ist Pflicht!


Höchst relevant!
Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil es ein Klassiker der Weltliteratur ist und man immer wieder Artikel oder Bücher liest, in denen Bezug auf Machiavelli genommen wird - man will ja schließlich mitreden können. Um so überraschter war ich, wie brandaktuell dieses Buch ist. Obwohl vor fast 500 Jahren geschrieben, ist es immer noch höchst relevant für alle, die in verantwortungsvollen Positionen sitzen. Machiavellis Ratschläge zur Regierung eines Landes oder zur Übernahme einer (Staats)Macht kann meiner Meinung nach direkt auf das Top-Management übertragen werden. Seine Argumente sind plausibel und fundiert, er analysiert jedes Problem, das auftauchen könnte, und denkt es zu Ende. Ich war zuerst skeptisch, weil Machiavelli oft in Zusammenhang mit brutaler Machtpolitik genannt wird. Das ist auch nicht ganz aus der Luft gegriffen, schließlich war Cesare Borgia das Vorbild für den "Fürsten". Natürlich wird heutzutage eleganter mit den Konkurrenten umgegangen als zu Machiavellis Zeiten, aber die Grundideen dürften, denke ich, immer noch gültig sein: Durch dieses Buch bekommt man einen Einblick in die Gedankenwelt der Mächtigen.


"Der Fürst" eine zeitlose Betrachtung d.gesell.Zusammenhänge
Sehr geehrter Leser,
möchten Sie wissen wieso Sie im Job, Familie, Gesellschaft oder Vereinen anerkannt oder verachtet, geliebt oder gehaßt, Sie Erfolg haben oder nicht? Unabhängig das man sich um alle Ding bemühen muß die einem wichtig sind ist dies nicht unbedingt der Schlüssel zum Ziel. Sehen Sie nach welchen Prinziepien in Italien im 16. Jahrhundert Kriege geführt Staaten erschaffen und alles verloren wurde.
Dieses Buch ist der Einstieg oder ein Weiterer Blickwinkel um zu Verstehen und seine eigenen Fehler eizuschränken die man tagtäglich begeht im Umgang mit ALLEN MENSCHEN.
Die Prinziepien sind immer die selben nach dem eine Gemeinschaft funktioniert. Ob bei Sunzi, le Bont oder Maciavelli.
Mir sind keine Staaten ,Revolutionen oder Firmen bekannt die nicht den selben Gesetzmäßigkeiten unterliegen.

Ich beanke mich für Ihr Interesse


Prinzipien der Machtausübung
Wie sollte man dieses Buch anders bewerten. Sieht man die Politik, die seit Jahrhunderten betrieben wird, und die Mächtigen, die diese Politik betreiben, erkennt man anhand dieses Werkes die internen Zusammenhänge und Kausalitäten sehr gut. Für Mächtige und solche, die es werden wollen, sehr empfehlenswert.


Der Klassiker!
Wenn der Dozent in der Vorlesung über Personal- und Unternehmensführung sagt: "Machiavelli sollten Sie gelesen haben", dann meint er dieses Buch! Ob man sich eine gebundene oder die Taschenbuchausgabe zulegt hängt wohl von Geschmack und Geldbeutel ab (eine schöne Ausgabe gab's bei Amazon auch mal vom Phaidon-Verlag, Essen). Als Management-Ratgeber nützlich ist auch das Buch von M.P.Basiliankov, das Machiavelli sozusagen in die Neuzeit "übersetzt" und dabei den Bezug zum Original hält.


Machtspiele müssen gelernt werden
So bitter das ist - hätte ich dieses Buch rechtzeitiger gelesen, wäre mir als sogenannter 'Gutmensch' so manches erspart geblieben. Macchiavellies Werk ist nicht an allen Stellen zeitgemäß, weder sprachlich noch inhaltlich. Dennoch, die Mechanismen greifen noch heute, und man sollte sie kennen, wenn man in die höheren Spheren des klassischen Managements eintreten möchte. Aus meiner Sicht ein Muss für jeden, der Machgefüge und -verhalten verstehen will. (Autor/in)


Der beste Fürst
Bücher von Rabaka kann ich mittlerweile blind kaufen. Da bin ich jedesmal angenehm überrascht. Das gilt auch für Der Fürst. Ralf Löffler legt mit diesem Buch eine Übersetzung vor, die ihresgleichen sucht. Kommentare helfen über schwierige Stellen hinweg und erläutern die Tiefe der übersetzten Begriffe. Das macht auch dieses Buch von Rabaka mal wieder zu etwas Besonderem. So lässt sich Der Fürst lesen und verstehen. Das Vorwort von Patrick Horvath hat mir den Einstieg noch leichter gemacht, und zum Frontbild seines Vaters kann man nur sagen: Fantastisch. Werner Horvath ist einer der ganz Großen der Neuzeit, seine neokonstruktivistische Kunst sucht ihresgleichen.
Der Fürst ist mehr als nur Geschichtswissen oder Managerliteratur. Das Buch zeigt eine praktische Weisheit, von der man sich einiges abschneiden kann. Wer gewinnen will, der muss denken können.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass das ein herrliches Buch ist, das so schwer zu lesen gar nicht ist. Man erwartet den gespreizten Sprachstil, den man ansonsten von alten Büchern kennt. Weit gefehlt. Löffler gelang der Kunstgriff, Machiavelli modern zu übersetzen, ohne ihn dabei zu vergewaltigen. "Mehr davon" will man dazu sagen! Meine Pocket-Reihe ist fast vollständig und ich werde ganz sicher noch mehr davon lieben und besprechen. Man wird doch glatt zum Fan. (Autor/in)


So aktuell, als ob es in diesem Jahrzehnt geschrieben worden wäre
Das Buch ist, trotz seines Alters, sehr aktuell. Man kann vom Machiavelli noch heute sehr viel lernen! (Autor/in)


Machiavelli
Von der Diktion her schwierig zu lesen da sie sich eng an die Übersetzung hält. Zum Inhalt: hier werden die Mechanismen der Politik sehr gut dargestellt. An zahllosen Beispielen wird der wahrscheinlich erfolgreiche "Fürst" dargestellt und gleichzeitig die Meschanismen eventuellen Scheiterns angeführt, desgleichen für den Versagenden.Dieses läßt sich zwanglos auf heute übertragen. Machiavelli hält die Darstellung in der permanenten Gegenläufigkeit bis zum Schluß durch. Liest man dieses Werk aus der heutigen Sicht wird klar warum die Attentate wie geplant auf Hitler nicht funktionieren konnten. Beim lesen, dieses wirklich sehr eindrucksvollen Buches, muß man sich immer wieder vor Augen führen, dass es trotz seiner bestechend logischen Folge vor der Aufklärung und vor dem Humanismus geschrieben wurde. zusammengefaßt sehr lesens wert (Autor/in)


Für den Preis optimal.
Also eigendlich kann man sich bei einem Preis von 4,95 nicht beschweren.
Das gebundene Buch an sich ist in einem super Zustand.
Aber wenn man liest, so erscheinen jemanden Rechtschreibfehler, über die man nicht wegsehen kann.
Es folgen Sätze wie "... ,daß dem Fürst nichts andres übrig bleibt..."
Für Leute die einen kleinen Geldbeutel haben, nicht auf Hardcover-Bücher zwischen ihren Taschenbüchern verzichten und es nicht genau auf die Rechtschreibung anlegen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Aber für Leute, die sich dieses Buch in ihrer eigenen kleinen Bibliothek aufbewahren möchten rate ich nur; kauft euch lieber ein Taschenbuch der neueren Ausgabe, als ein Hardcover-Buch, welches die Rechtschreibung von Marx's Zeiten benutzt.
Mich persönlich hat es sehr gestört aber durch dem Preis noch 3 Sterne.
(Autor/in)


Managertauglich
Dieser Klassiker der italienischen Literatur ist auch heute in Managerkreisen noch bekannt. Grund für seine Popularität ist der von Machiavelli so gut beherrschte nüchterne Erzählton in Verbindung mit historischen Ereignissen. Erfolge die einst Grössen wie Cesare Borgia oder etwa Moses hatten und Fehler ähnlicher politisch, religiöser Figuren werden in diesem Standardwerk ohne Emotionen angeführt, beurteilt und korrigiert. So kann man laut Machiavelli aus der Geschichte lernen und aus den Fehlern anderer klug werden; dies ist letztendlich das, was erfolreiche Geschäftsmänner auch heute noch anstreben. Weiterhin verschaft uns "Der Fürst" einen Einblick in das florentinische Leben im Mittelalter und in Italien allgemein. Damit bleibt festzuhalten, dass dieses Werk als empfehlenswert gelten kann, für alle diejenigen die oben angeführte Interessen verfolgen, während es für andere, insbesondere vielleicht Studentinnen der Italianistik auch nur die sogenannte bekannte Pflichtlektüre bleibt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Pflichtlektüre!
"Der Fürst" von Niccolò Machiavelli. Die vorliegende Schrift ist sicher eine der bedeutendsten und prägendsten politischen Schriften des europäischen Raumes. In "Der Fürst" finden sich die politischen Theorien des Niccolò Machiavelli, welche man heute gemeinhin mit dem Begriff Machiavellismus bezeichnet. Einzig diese kleine Schrift hat unter den zahlreichen Schriften des Niccolò Machiavelli dafür gesorgt, daß sein Name bis heute jedermann bekannt ist und es wohl noch lange bleiben wird. Sein Name ist durch dieses Werk zum Inbegriff für skrupellose Machtpolitik geworden. Niccolò Machiavelli wurde am 3. Mai 1469 in Florenz geboren, wo er auch am 22. Juni des Jahres 1527 starb. 1498 wurde Machiavelli Sekretär in der zweiten Staatskanzlei der Republik Florenz, wenig später auch Kanzler des "Rates der Zehn". In dieser Stellung wurde mit zahlreichen diplomatischen Missionen betraut. Und 1506 schuf Machiavelli in Florenz eine Bürgerwehr. 1513 schrieb Machiavelli, der nach der verlorenen Schlacht bei Prato (1512) seiner Ämter enthoben war, in erzwungener Muße auf dem Lande sein Buch über die Fürstenherrschaft. Der Text der vorliegenden Ausgabe folgt der Überarbeitung durch Frau Beate Taudte-Repp der ursprünglichen Übersetzung aus dem Italienischen durch Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Ein Buch, daß man nicht lieben, gewiß aber lesen sollte, denn es ist geradezu eine Pflichtlektüre für jeden politisch denkenden Menschen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Das Kultbuch für den angehenden Tyrannen
Von den einen geachtet und den anderen verteufelt durchwaberte dieses Buch die Jahrhunderte und wird es auch noch weiterhin tun. Es ist ein Buch über die Staatskunst, geschrieben aus einer klaren, nüchternen, jeglichen Illusionismus ablehnenden Perspektive, die sich einzig auf das Verhalten des Herrschers konzentriert. Ob die Herrschaft durch Erbe, Krieg oder Mord errungen wird, ist Macchiavelli egal. Kühl und präzise legt er dar, wie diese zu sichern ist. Wie mit Ratgebern und Konkurrenten zu verfahren ist, wieweit sich richtig angewandte Grausamkeit auszahlen kann, worin der Fehler liegt, sich einen Ruf der Freigiebigkeit zu erwerben ; auf all diese Fragen und noch mehr wird dieses Buch Auskunft geben. Jeder, der auch nur ein vages Interesse für Politik verspürt, wird um dieses nach wie vor hochaktuelle Buch nicht herumkommen. Und dann mit fröhlichem Halali zur Welteroberung aufgebrochen !


Manifest des Pragmatismus
In seiner klaren, schnörkellosen Sprache ein Meisterwerk der politischen Philosophie. In Niccolo Machiavellis "Der Fürst" werden grundlegenden Mechanismen des Machterwerbs und des Machterhalts in grandioser Prägnanz dargestellt. Der oft erhobene Ansatz, daß Machiavelli sich ausschließlich auf die Zustände seiner Zeit und auf Italien bezieht, ist natürlich die Angst vor der eigenen Courage bzw. fehlendes Verständnis hinsichtlich der großen Moralität dieses Werkes. Gesetzt der Autor deutet die menschliche Natur richtig, sind seine Folgerungen das bestmögliche, zumindest aber das am wenigsten verwerflichste Verhalten. Je nach Betrachtungsweise. (Autor/in)


Der Fürst, ein Buch besser als sein Ruf
Der Inhalt von Niccolò Machiavelli berühmtesten Werk ist hoch interessant und sehr schlüssig. Wer ?Der Fürst" liest, wird die Verteufelung dieses Mannes, dessen Name bis heute Synonym für das Verhalten skrupelloser, absolutistischer Herrscher ist, nicht mehr ganz verstehen können. Weder fordert er zu Brutalität und Grausamkeit auf, noch hebt er Alleinherrscher in den Stand von Heiligen oder Göttern. Im Gegenteil! Er stellt klar, dass niemand sich lang an der Spitze halten kann, der das Volk gegen sich hat. Er zeigt an Beispielen der Großen und Nicht - So - Großen der Geschichte (vornehmlich Roms, Italiens und Frankreichs) wie ein Herrscher Erfolg haben kann oder wie er auf schnellstem Wege seinen Thron verliert. Sicherlich kann man diese Regeln und dieses Verhalten nicht eins - zu - eins in unsere Zeit übertragen; zu viel hat sich in 500 Jahren verändert. Doch Machiavelli zeigt ein erstaunliches Feingefühl für das Denken und Handeln der Menschen. Aus seinen Schlüssen können wir heute noch etwas lernen. Außerdem erkennt man während dem lesen den Mann hinter dem Namen. Ein treuer Bürger von Florenz, der zu Unrecht verbannt wurde, und ein Italiener, der die Ausschlachtung Italiens durch fremde Mächte nicht mehr ertragen kann. ?Der Fürst" ist nicht zuletzt ein Aufruf zur Befreiung Italiens. Es ist auch ein sehr gut zu lesendes Buch. Trotz seines Alters ist es frei von schwerverständlichen und altertümlichen Floskeln. Allein der Stil, in dem es geschrieben ist, macht es äußerst lesenswert. ?Der Fürst" ist also auf keinen Fall ein Buch nur für Historiker und Machtbesessene; es ist ein Buch für alle, die versuchen, das Handeln der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart zu begreifen.


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