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Weiße Waratah: Roman nach wahren Begebenheiten
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Weiße Waratah: Roman nach wahren Begebenheiten
von Ama Dea Fouque Literaturverlag 2006-07-10
Broschiert 238 Seiten ISBN: 3865485561


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Das wahre Leben ist ein spannender Roman
    
Während des Lesens habe ich das Buch oft weggelegt und musste Luft holen - reicht EIN Leben aus, was Ama Dea hier beschreibt? Die Faszination kommt mit dem Lesen, es rührt an, macht wütend aber gibt immer auch Hoffnung auf den berühmten Lichtschimmer am Horizont! Eine wunderschöne Frau beschreibt ihr Leben, gewährt uns Einblicke in tiefste Winkel ihres Herzens - gar ihrer Seele. Ich konnte das Buch kaum weglegen, so sehr fesselt es einen. Eine berührende Lebensgeschichte - von keinem Autor erfunden - die ich wärmstens empfehlen kann! (Autor/in)
Unglaublich
    
Es gibt wenige Bücher, die ich so "verschlungen" habe wie dieses. Es ist unglaublich, was diese Frau erlebt und erlitten hat. Würde mir sehr eine Fortsetzung wünschen, um noch mehr aus dem Leben dieser bemerkenswerten Frau zu erfahren. (Autor/in)
Ergreifend schön
    
Durch Zufall (oder war es gar Schicksal?) habe ich dieses Buch in die Hände bekommen. Zunächst war ich ehrlich gesagt ein wenig mißtrauisch. Ein Erstlingswerk einer mir bis dahin völlig unbekannten Autorin? Ich lese sonst eher Bücher von bereits bekannten Autoren oder aber von Autoren, die mir empfohlen wurden. Der Weg zu diesem Buch aber war ein völlig anderer.
Und dann fing ich an zu lesen und tauchte in die Welt von Nadine ein. Eine junge Frau, die sich entschließt, ihr Leben in Österreich hinter sich zu lassen um es in dem Land der Millionen Möglichkeiten, Australien, zu verbringen. Die immer währende Suche nach Liebe und Geborgenheit wird mit vielen Schicksalsschlägen zur spannenden und ergreifenden Thematik dieses Buches.
Ich lese sehr gerne biografische Romane, weil ich einfach mehr Anteil an dem Leben des Autoren haben kann, als wenn es sich um eine Fantasie-Geschichte handelt. Nadine hat sehr schwere Zeiten erlebt. Manch anderer Mensch erlebt in seinem kompletten Leben sicher nicht soviele Dinge wie die Autorin in 20 Jahren.
Männer haben sie ihr Leben lang begleitet, doch waren es entweder nicht die Richtigen oder aber das Leben verlief anders als geplant. Die ganze Zeit denkt man, diese Frau hat es so sehr verdient, geliebt zu werden und ist gespannt drauf, ob sie den Mann fürs Leben findet und ob ihr Leben endlich ohne Tiefschläge weitergeführt werden kann.
Viel gerätselt habe ich anfangs auch über den Titel des Buches. Weiße Waratah..... was ist das? Die Lösung dazu werde ich sicherlich nicht in diese Rezension schreiben, denn Ihr sollt das Buch schon selber lesen!
Das Buch hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Die Autorin schreibt klar, deutlich und ohne viel Schnörkel. Man taucht mit all seinen Sinnen in das Leben von Nadine ein. Ich hatte Gänsehaut, teilweise Tränen in den Augen und ab und zu habe ich auch geschmunzelt. Vor allem habe ich mich in vielen Situationen ihres Lebens wiedererkannt. Und deshalb finde ich diesen Roman auch sehr mutmachend.
Zum Schluss würde ich sie gerne nach der Telefonnummer der Wahrsagerin fragen. Und am liebsten würde ich sie auf ne Tasse Kaffee einladen. Denn Nadine lernt man als junge, nette Frau kennen, die gut und gerne die symphatische Nachbarin von nebenan sein könnte.
Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen! Denn das Ende dieses Buches läßt natürlich die Frage offen: Wie ging es weiter? Das spannende Leben von Nadine.
Ein supergelungenes Erstlingswerk, welches ich absolut empfehlen kann! (Autor/in)
?Einmal Austria ? Australien und zurück?: Spannend erzählte Episoden aus dem Leben einer Auswanderin
   
Der englische Autor Anthony Trollope hat einmal gesagt, Hauptanliegen eines guten Buches müsse es sein, gut lesbar zu sein. (?Of all the needs a book has, the chief need is that it be readable.?) Das klingt nur für den wie eine Binsenweisheit, der nie entnervt ein Buch dauerhaft beiseite gelegt hat ? sei es, weil der Stil hölzern oder der Inhalt belanglos war.
Manchmal fällt die Entscheidung darüber, ob ich ein Buch weiter lesen möchte oder nicht, schon nach wenigen Sätzen. Früher habe ich mich tapfer noch durch den trivialsten Schmöker geplagt. Irgendwann ist es mir dann gedämmert, dass das Leben zu kurz ist ? nicht nur, um schlechte Rotweine zu trinken, sondern auch, um allzu beliebig bei der Auswahl der nächsten Lektüre vorzugehen. Dazu habe ich nicht einmal Arno Schmidt lesen müssen.
An Heimito von Doderer bin ich, wenn auch schweren Herzens, gescheitert; Alfred Polgar, den ich erst durch das von Harry Rowohlt edierte Lesebuch kennen gelernt habe, habe ich von der ersten Seite an geschätzt. Und ihre Landsmännin (ein schreckliches Wort, aber Landsfrau klingt noch ungenauer) Ama Dea? Hat mit ?Weiße Waratah? ein Buch verfasst, das ich in vergleichsweise sehr kurzer Zeit von der ersten bis zur letzten Seite gelesen habe. Ama Dea (natürlich, ein nom de plume) gelingt es auf Anhieb, ihre Leserinnen und Leser zu fesseln und neugierig zu machen: Noch während wir uns fragen, wie, zum Deibel, es die Heldin ihres Romans in eine Büffeljagd verschlagen hat, sind wir schon mittendrin in ?Die weiße Waratah?: Der Einstieg in die Erzählhandlung ist geglückt, die ersten Meter der gemeinsamen literarischen Strecke sind geschafft.
Flottes Erzähltempo, unprätentiöse Sprache
Genauso mühelos gestaltet sich auch die Lektüre der restlichen Seiten des 228 starken Buches ? das Erzähltempo ist flott, die Sprache angenehm unprätentiös. Was irritiert, ist die Klassifizierung, die sich die Autorin bzw. ihr Verlag für ihr Werk gewählt haben: ?Roman nach wahren Begebenheiten? steht da auf dem Cover, und ich empfinde diese Unterzeile als etwas irreführend. Ein Roman ist ein Werk der Fiktion, das für gewöhnlich einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat. Inwieweit ?Weiße Waratah? ein Werk der Fiktion ist, sei dahingestellt (mein persönlicher Eindruck: hier ist zuviel Biographisches eingeflossen, als dass ich der Bezeichnung als Roman allzu viel Bedeutung beimessen würde). Eine wirkliche Erzählhandlung, die einen Roman auszeichnet, hat ?Weiße Waratah? nicht. Für meine Begriffe wäre es treffender gewesen, die Episoden, die die Autorin aneinanderreiht, als biographische Notizen, vielleicht auch als ein Journal zu bezeichnen.
Ausgewählte Kapitel aus einer wechselvollen Lebensgeschichte
In jedem Kapitel des Buchs beleuchtet Ama Deas erzählendes Ich Nadine einen bestimmten Abschnitt eines wechselhaften Lebens zwischen ihrer Heimat Österreich und ihrer Wahlheimat Australien, in der sie lange Jahre zubringt. Eine Reisebeschreibung ist ?Weiße Waratah? allerdings nur im weiteren Sinne. Land und Leute bilden stets nur den Hintergrund, im Vordergrund der Beschreibungen stehen die Beziehungen, in der die Protagonistin des Buches zu anderen Figuren (tja, da sind wir schon mitten in der Bredouille: in einem Roman gibt?s Figuren, bei einer biographischen Erzählung würde man wohl eher von Personen oder Charakteren sprechen) steht. Viele dieser Figuren werden nur skizzenhaft beschrieben, detaillierter fallen die Charakterschilderungen im Falle der Männer aus, mit denen die Hauptfigur nacheinander Liebesbeziehungen eingeht. Denn die Geschichte der jungen, gut aussehenden Nadine ist, so stellt sich das im Buch dar, eine Abfolge von Männergeschichten. Die enden oft tragisch, nie jedoch glücklich. Nach 228 Seiten gibt es, soviel sei verraten, zwar ein Happy End, aber das wird reichlich lakonisch geschildert ? ich musste beim Lesen unwillkürlich an die weltberühmte Zeile ?Reader, I married him? aus Charlotte Brontës ?Jane Eyre? denken, so beiläufig streut Ama Dea ein, dass es für ihre Nadine auch ein Leben nach dem Ende dessen gibt, was sie in ?Weiße Waratah? schildert.
Hohes Maß an erzählerischer Kraft
Das Buch ist, wie bereits erwähnt, weniger stringenter Roman als eine Abfolge meist chronologisch geordneter Episoden, in denen die Erzählerin schlaglichtartig Erlebnisse beleuchtet, die in ihrem Leben Spuren hinterlassen haben. Mein Eindruck: Genau hier liegen auch die Stärken der Erzählerin Ama Dea ? nicht so sehr im Roman, sondern in der abgeschlossenen Kurzgeschichte. Die einzelnen Episoden sind teils sehr eindrückliche Miniaturen; besonders das Kapitel, in dem die Erzählerin einen tropischen Wirbelsturm schildert, ist, finde ich, lebendig und packend gelungen. Insgesamt überzeugt ?Weiße Waratah? mit einem gerüttelt Maß an erzählerischer Kraft.
Verve und Erzähltempo machen leichte Schwächen in Stil und Ausdruck wett
Zuweilen jedoch kommt dem Erzählen die Schriftform in die Quere. Dann fallen Vokabeln wie ?verneinen? und ?diesbezüglich?, die im romanhaften Erzählen grundsätzlich nichts zu suchen haben (es sei denn, ihre Verwendung geschähe im Sinne eines bewusst eingesetzten Stilmittels, um etwa den Jargon von Amtsschreiben zu imitieren oder zu karikieren). Dann werden Sätze verschachtelt, das Verb wechselt ohne erkennbaren Grund vom Präsens zum Präteritum, und so wird eine Erzählung in der Gegenwart plötzlich für ein, zwei Sätze eine in der Vergangenheit. Störend sind mir zudem Abschnitte aufgefallen, in denen Hintergrundinformationen zu Geschichte oder Geographie einzelner Orte der Handlung in den Text gefunden haben. Diese Einlassungen wirken leider durch die Bank etwas ungelenk und dadurch deplatziert. Das alles sind kleine Patzer, wie sie typisch sind für ein Werk, das vor der Drucklegung keinen Lektor gesehen hat, und zum Glück halten sie den Erzählfluss nicht dauerhaft auf. Was die Autorin zu erzählen hat, ist allemal interessant genug.
Am Ende ist bei mir der Eindruck geblieben, dass sich hier jemand Dinge von der Seele geschrieben hat ? frei nach der Devise, der auch ein alljährlich ausgeschriebener, renommierter Journalisten-Wettbewerb folgt: ?Schreib das auf?, hat sich Ama Dea wohl irgendwann gesagt oder sagen lassen. Das Ergebnis ist eine Erzählung im Stil einer Reportage, die zuweilen etwas atemlos wirken mag, aber nie langweilig wird. Was dem Buch an sprachlichem Schliff fehlt, macht es durch Verve und Erzähltempo wieder wett.
R e s ü m e e
Die Schriftstellerin Ama Dea hat Potenzial, die Erzählerin Ama Dea ist bereits einen Schritt weiter ? so würde ich mein Fazit nach der Lektüre von ?Weiße Waratah? zusammenfassen. Mit anderen Worten: Ama Dea erzählt spannend. Die Erlebnisse, über die ihr literarisches Ich Nadine berichtet, sind interessant und ungewöhnlich. In den einzelnen Episoden, die das Buch aneinanderreiht, beweist die Autorin immer wieder ihr sicheres Gespür für den Aufbau von Spannungsbögen. In Sprache und Ausdruck hat das Buch keine Schwächen, die ein gewissenhaftes Lektorat nicht ohne Probleme hätte ausbügeln können ? dass dies nicht geschehen ist, laste ich nicht der Autorin an. In einer Korrekturphase wäre sicher auch aufgefallen, dass viele der Kapitelüberschriften zuviel Inhalt vorwegnehmen ? hier wäre tatsächlich Nachbesserung wünschenswert.
Als größtes Manko des Buches habe ich persönlich es mithin empfunden, dass das Erzählen zeitweise allzu sprunghaft, allzu atemlos gerät. Da wird dann hie ein Name fallengelassen, dort etwas angedeutet ? und während mensch sich beim Lesen noch wünscht, die Autorin würde eine viel versprechende Skizze noch etwas farbiger ausgestalten, hat sie ihr Sujet und ihren Betrachtungswinkel bereits wieder gewechselt. Trotz solcher kleinen Mängel ist Ama Dea ein literarisches Debüt gelungen, das Aufmerksamkeit verdient: ?Weiße Waratah? ist ein lesenswertes Buch; und die Lebensgeschichten, die es erzählt, fesseln von der ersten bis zur letzten Seite. ?Es gibt doch in der Welt nichts Interessanteres für den Menschen, als den Menschen? ? ein Buch wie ?Weiße Waratah? zeigt, wie zutreffend dieser Ausspruch von Wilhelm von Humboldt ist. (Autor/in)
Weiße Waratah
   
Die broschierte Ausgabe hat ein sehr auffälliges Cover - alleine schon durch die Farben orange und babyblau. Darauf sieht man eine Blume (eine weiße Waratah), die schon fast vermuten lässt, daß es sich hier um ein Heilkräuterbuch handelt. Aber dies ist es nun ganz und gar nicht.
Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, machte sich bei mir ein leichter Anflug von Enttäuschung darüber breit, daß man eigentlich so gut wie gar nichts über Australien selbst erfahren hat. Ich habe mir unter der Beschreibung etwas völlig anderes vorgestellt. Eher so in der Art des ersten Kapitels, das mit einer Büffeljagd beginnt.
Stattdessen erfährt man überwiegend etwas über Ama Dea und ihre Mitmenschen und das waren in ihren Erzählungen weiß Gott nicht wenig. Dadurch, daß ich mit völlig falschen Vorstellungen an dieses Buch gegangen bin, war es aber bestimmt nicht weniger gut. Im Gegenteil: Die Autorin hat eine sehr interessant Art zu schreiben, so daß nie Langeweile aufkommt. Erst beschreibt sie eine spannende Szene, dann kehrt wieder etwas Ruhe ein, nur um den Leser kurze Zeit später mit voller Wucht wieder in ihren Bann zu ziehen. Nach jedem abgeschlossenen Kapitel drängte es mich weiterzulesen, um zu erfahren, was als nächstes passiert.
Für Betroffene sehr hilfreich ist bestimmt auch das Kapitel über Agoraphobie. Hieran erkrankte Ama Dea weil der Mann, den sie vorhatte zu heiraten ums Leben kam. Agoraphobie bedeutet Angst vor der Angst haben und ist sehr schwerwiegend. Sie wird begleitet von Panikattacken und die Angst bei Ama Dea war zum Schluß so groß, daß sie ihre Wohnung nicht mehr verließ.
Mit Hilfe eines befreundeten Psychotherapeuten besiegt sie die Krankheit.
Der Rest des Buches besteht überwiegend aus Umzügen und Männerbekanntschaften. Mir ist aufgefallen, daß sich Ama Dea sehr leicht verliebt - nur leider immer in die falschen Männer. Der eine betrügt sie am laufenden Band, der andere schlägt sie. Dann verliert sie einen guten Freund durch eine tödliche Krankheit. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, wieviel ein Mensch aushalten kann. Dann wiederum habe ich gedacht: Wie kann sie so schwach sein, daß sie es nicht schafft, sich von dieser Sorte Mann zu lösen?
Die ganze Zeit über habe ich mitgefiebert und mitgelitten bis zur letzten Seite. Für mich selbst habe ich wieder eine Bestätigung bekommen, daß so ein Leben nichts für mich wäre - auch dieses ständige hin- und herziehen an unterschiedliche Orte. Ich bin immer wieder dankbar für mein (ziemlich) geregeltes Leben.
Mein Fazit: Leser, die sich viel Wissenswertes über den Kontinent Australien erhoffen, kommen hier nicht auf ihre Kosten. Von meiner Seite aber trotzdem auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.
(Autor/in)
Eine Auswanderung nach Australien
    
Der Auswander-Roman von Ama Dea WEISSE WARATAH zeigt uns die Probleme und Freuden einer Auswanderung nach Australien, Kontinent der Geheimnisse und unbekannter Regionen. Doch es gibt auch Höhen und Tiefen, Trauer und Lachen, Ereignisse von prägender Kraft und großer Intensität. WEISSE WARATAH von Ama Dea zeigt uns ein Australien wie man es nicht kennt und das nicht alltäglich sein kann, obwohl man meint alles zu wissen.
Dieser Roman, geschrieben nach einer wahren Begebenheit besticht durch seine tiefe Intensität und den Charme, wie ihn nur Erzählungen haben, welche auf Erlebtem basieren. Ama Dea schildert uns die Geschichte einer Auswanderung nach Australien mit all den Problemen und Unwägbarkeiten, welche auftreten mögen. Mit schrecklichen Problemen und Stunden stillen Glücks unter der Sonne von Down under".
Australien ist einfach anders, die Fauna und Flora ist auch anders und die Menschen dort sind es ebenfalls - so wie ihr Kontinent so sind sie. WEISSE WARATAH zeigt Himmel und Hölle einer Auswanderung, spannend und faszinierend zugleich, voller Wahrheit und mit dem Schmerz des Erlebten - ein besonderer Roman einer ungewöhnlichen Reise.
Empfehlenswert.
(Autor/in)
Von einer die auszog, die Welt kennen zu lernen
   
Immer wieder hören wir von Menschen die alles hinter sich ließen um der Liebe oder dem Traum von einem besseren Leben zu folgen. Weiße Waratah erzählt eine solche Geschichte, doch nicht die strahlenden sondern auch die glanzlosen Seiten einer Reise ans Ende der Welt und zurück.
Inhalt:
In weiße Waratah schildert die Erzählerin Nadine wie sie mit 19 Jahren dass immer noch vom Krieg gezeichnete Österreich verließ und in die Schweiz zog. Von dort verschlug es sie nach London, wo sie schließlich ihre große Liebe Clarence kennen lernte. Da Clarence eigentlich Australier ist, beschließt sie ihm zu folgen und zieht ebenfalls nach Australien. Alles scheint, doch als das glückliche Paar einen Termin für seine Hochzeit festsetzt, trifft Nadine ein wahrer Schicksalsschlag. Bei einem Tauchgang kommt Clarence ums Leben.
Am Boden zerstört lebt Nadine tagelang von Cognac und Valium. Agoraphobie befällt sie (die Angst die Kontrolle zu verlieren) und so lebt sie zurückgezogen und von der Außenwelt völlig abgeschieden in ihrer Wohnung. Erst nach einem Jahr gelingt es ihr mit dem Psychotherapeuten John, einem Freund Clarence' ihre Angst zu überwinden und wieder ein normales Leben zu führen. Doch alles Glück scheint seinen Preis zu haben, denn kaum lernt Nadine den charmanten und vor allem reichen Jonathan kennen, so entpuppt sich dieser schnell als Betrüger und auch mit dem spielsüchtigen Eren bekommt Nadine schon bald Probleme...
Autobiografisch und leicht verständlich geschrieben ist Weiße Waratah nicht bloß ein Buch, sondern die Lebensgeschichte einer Frau die sich gegen die üblichen Zweifel und Widerstände des Lebens durchsetzte, um im fernen Australien einen Neuanfang zu wagen. Schließlich und endlich wird der Kreis geschlossen, doch was bleibt ist die einmalige Erkenntnis sich vom Leben nicht unterkriegen zu lassen. Leider verraten das Inhaltsverzeichnis und die ersten beiden Kapitel bereits sehr viel über den folgenden Inhalt, so dass die Handlung nur noch selten wahre Überraschungen bereithält.
Fazit:
Die interessante Lebens- und Leidensgeschichte einer Frau, die bis ans Ende der Welt zog, um ein neues Leben zu beginnen. (Autor/in)
einmalig
    
für ein erstlingswerk ,einmalig beschreibt die welt nach 55 und den drang der jugend aus zu brechen,mit allen konsequenzen für das weitere leben,ich hoffe es gibt bald eine fortsetztung und verfilmung,stoff ist besser als die weiße masai. (Autor/in)
Das Leben ist immer spannend
    
Zu aller erst muß ich sagen , das ich vom Schreibstil beeindruckt war.Diese Klarheit und auch die gute Lesbarkeit des Romans haben mich beeindruckt. Ich kann diesen Roman nur jedermann(frau) weiterempfehlen.Begeben auch sie sich auf eine aufregende Reise in den 5. Kontinent. (Autor/in)
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