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Zen. Badewannenmeditationen: Für den täglichen Gebrauch

Zen. Badewannenmeditationen: Für den täglichen Gebrauch
von Jörg Zittlau
Gondolino Gmbh
2004-05

Taschenbuch
159 Seiten
ISBN: 3811223941




Kommentare und Bewertungen:
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Eine wundervolle Einführung in Zen für westliche Menschen
Zuerst war ich skeptisch und habe lange gezögert, mir dieses Buch zuzulegen. Nur DIN A5, dann dann noch ?Badewannenmeditation" auf dem Cover? Das klang für mich nach Esoterik und Philosophie light.

Doch zum Glück kaufte ich es dann doch und war begeistert!

Dieses Buch, das trotz seiner Größe sehr viel Text enthält und glücklicherweise auf Bilder, die meist eh nur Füllstoff sind, komplett verzichtet, an dem man lange lesen und noch länger nachdenken kann, ist einfach die perfekte Einführung in den Zen-Buddhismus für westliche Menschen. In anderen Büchern über Zen wird man ziemlich alleine gelassen, da die Hauptaussage nun einmal ist: Zen kann man nicht logisch erklären, da Zen über die Logik hinaus geht und die Logik uns die Sicht auf die ursprünglichen Dinge verwehrt. Punkt.
Das ist wohl richtig, aber was was hilft das einem Zen Anfänger?
Wir Europäer sind nun einmal logisch geprägt, so dass man erst verstehen muss, was Zen ist und wie man damit die Welt sehen kann, bevor über unsere jetzt Sichtweise hinauswachsen kann.

Genau diese Gradwanderung schafft dieses Buch perfekt.

Jeweils eine Doppelseite bildet eine Einheit, auf der linken Seite steht ein Zitat aus dem Zen oder Buddhismus oder eine Zen-Legende, auf der zugehörigen rechten Seite wird dann erläutert, was einem dieser Text sagen soll.
Also genau das, was Zen-Anfänger brauchen!
In anderen Büchern steht leider oft nur ein Zitat und die Aufforderung, selbst über den Sinn nachzudenken. Super, aber wenn ich von Zen noch keine Ahnung habe, werde ich den Sinn auch nur schwerlich erkennen. Und je mehr Erläuterungen man in diesem Buch liest, umso besser versteht man die weiteren Zitate und Legenden, noch bevor man die Erklärungen dazu gelesen hat! Genau so soll es sein, das Buch bringt einem also Verständnis für Zen bei

Aber auch der ?Rote Faden" durch das Gesamtbuch fehlt nicht, es ist also keine bloße Aneinanderreihung zusammenhangsloser Aussägchen.

Mein Fazit: Jeder, der an Zen interessiert ist, sollte sich dieses preiswerte und sehr gute Werk zulegen und immer wieder lesen, da man auch bei setigenden Wissen über Zen immer wieder neue Aspekte finden kann. (Autor/in)


Kleines Buch mit großer Wirkung!
Dieses kleine Büchlein hat es wirklich in sich. Gespickt mit Weisheiten und kurzen Geschichten wird dieses kleine Buch ganz groß. Ich konnte mich oft den Anregungen und Hinweisen nicht entziehen und mußte oft innehalten.

(Autor/in)


Zen kurz und klar
Ein kurze Einführung in Zen, soweit Worte funktionieren. Die Kommentare sind oft treffend und regen zum Nachdenken an. Als kleine Einführung ist dieses Buch gelungen. (Autor/in)


Wer Zen verstehen will, dem wird es verborgen bleiben
Das Lustige am Zen ist, dass die meisten Menschen glauben, es hätte etwas mit Esoterik, Räucherstäbchen und anderem Brimborium zu tun. Oder es wäre gar eine Religion, vielleicht auch eine Philosophie. Wenn es so wäre, könnte man es erklären.

Auch dieses kleine Büchlein ist ein Erklärungsversuch. Auf über 75 Doppelseiten im Format einer CD-Hülle lesen wir auf der linken Seite einen Spruch eines Zen-Meisters und daneben die Erklärung vom Autor Jörg Zittlau. Das hat weder etwas mit Meditation zu tun, noch mit einer Badewanne. Vielleicht erahnen wir beim Lesen, was Zen sein könnte. Aber das ist wohl auch im Idealfall der höchste Nutzen aus diesem und aus anderen Zen-Büchern. Zen ist Zen, und man muss es betreiben ohne es betreiben zu wollen. Ohne Zweck und Ziel. Dann tritt es zu einem und wird ganz selbstverständlich.

Buddha fand, dass all unser Leiden vom Anhaften kommt. In diesem Büchlein steht eine analoge Aussage, die vielleicht verständlicher macht, was er damit tatsächlich gemeint hat: "Betrachten wir die Dinge, wie sie sind, und nicht nach dem, was sie uns bedeuten." Geht das überhaupt? Wenn wir ehrlich sind, dann ist das eigentlich für uns undenkbar, denn eine solche Betrachtungsweise würde unser Leben grundlegend verändern. Und schlimmer noch: Selbst wenn wir es wollten, es gelänge uns nicht.

Nur manchmal, wenn wir etwas besonders gerne machen und in dieser Tätigkeit aufgehen, im Fluss sind und nicht merken, wie die Zeit vergeht, dann gelangen wir ganz unbewusst in genau diesen Zustand. Nur hatten wir uns das nicht vorgenommen. Er trat einfach so in diesem besonderen Fall ein. Wer diesen Zustand dauerhaft erleben und für ganz selbstverständlich halten möchte, der muss sehr viel meditieren. Und zwar ohne das Ziel vor Augen zu haben, diesen Zustand erreichen zu wollen. Das sind zwei recht schwere Aufgaben, die auch nach dem Lesen dieses und anderer Zen-Bücher nicht einfacher werden, weil sie voraussetzen, dass wir etwas ohne Selbstzweck, also ohne Ziel tun. Das widerspricht diametral unserer Alltagskultur.

Reden wir also nicht darüber, tun wir es einfach.

Fazit.
Dieses Büchlein ist ein hervorragender Versuch, eine intellektuelle Ahnung von dem zu erzeugen, was Zen sein könnte. Letztlich aber ist Zen nichts für den Geist. Zen ist Praxis. Der Rest kommt früher oder später von selbst. Je angestrengter wir es wollen, umso weniger wird es passieren.
(Autor/in)


nicht überzeugend
Das beste an dem Buch ist die Aufmachung und das Cover. Durch den langweiligen Text muss man sich durchquälen. Ist genau das vielleicht ZEN und ich habe es nur nicht verstanden? (Autor/in)


Anregungen zum Nachdenken
Sehr schönes kleines Buch mit vielen Anregungen zum Nachdenken. Auf einer Doppelseite jeweils ein Zen-Spruch links und rechts die dazugehörige Interpretation. Das Anwenden und Reflektieren bleibt einem natürlich nicht erspart. (Autor/in)


Zu teuer...
Vier Euro sind nicht viel Geld, aber zu viel für dieses Buch. Damit wäre wohl alles gesagt, aber um die Rezension zu vervollständigen eine Erklärung dazu:

In dem Buch finden sich Lehrsprüche und Geschichten bekannter Zen-Lehrer. Auf der linken Seite immer der Lehrspruch/Geschichte, auf der rechten Seite eine Erläuterung. Leider sind die Erläuterungen nicht von den Zen-Lehrern selbst, sondern, vermute ich mal, vom Herausgeber und ziemlicher Blödsinn, weil sie oft am Kern der Sache vorbei gehen oder einfach nur der übliche "Hippie-Zen" ("Erkenne dich selbst") sind.
Damit bleiben von dem Buch nur die linken Seiten übrig, also knapp 80 Seiten...
(Autor/in)


Was ist Zen?
Der Gondrom Verlag hat es geschafft, diese Frage für einen Einstig in den Zen-Buddhismus anschaulich zu erläutern (eine allgemeine Beantwortung gibt es nicht).
Entsprechend dem Kernstück des "Herz-Sutra": shiki soku ze kû, kû soku ze shiki ("Form ist Leerheit, Leerheit ist Form")wird bewusst auf Bilder verzichtet. Schlicht steht jeweils auf der linken Seite eine kleine Geschichte oder Ausspruch eines Zen-Meisters, auf der rechten Seite erfolgt eine kurze Übertragung auf die Situation in der westlichen Welt des täglichen IST.
Entsprechend den Überschriften:
-Pflege die Sachlichkeit!
-Gehe deinen Weg!
-Alles ist Eins!
-Befreie dich von deinem ICH!
-Besiege die Angst, Besiege den Zorn!
-Sei Aufmerksam im Augenblick!
-Das Tao der Nächstenliebe

Erfährt der an Zen interessierte die grundlegenden Aussagen. Da Zen individuell ist, kann das Buch nur eine Einführung darstellen, die sich aber hervorragend als Ausgangspunkt für die eigene Suche des Selbst im Sein eignet.
Denn Zen bedeutet nicht nur die Lektüre von Büchern oder die Meditation in Form des Zazen (wobei ich der Sotu Schule des Shikantaza folge), sondern die Bereitschaft, sein eigenes Ich vollständig aufzugeben und Zen im Leben zu Leben.
Man kann das Buch immer und immer wieder Lesen und findet immer wieder neue Aspekte.
Für denjenigen uneingeschränkt zu empfehlen, der Zen nicht nur als Modeerscheinung sieht, sondern unabhängig vom Alter sein Leben neu gestalten will. (Autor/in)


Schöne, einfache Begegnung mit dem Zen-Buddhismus!
Allen zu empfehlen, die den Zen-Buddhismus mal auf die ihm typische Weise kennen lernen wollen:
Ohne pseudointellektuellen Schnickschnack, sondern mit einem Augenzwinkern, mitten im Alltag! Also warum nicht durchaus auch mal in der Badewanne... (Autor/in)


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