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Sonea - Die Hüterin: Roman

Sonea - Die Hüterin: Roman
von Trudi Canavan
Penhaligon Verlag
2010-05-10

Gebundene Ausgabe
576 Seiten
ISBN: 3764530413




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Besser als erwartet
! ! ! Enthält Spoiler zum Vorgänger "Die Gilde der schwarzen Magier" ! ! !

Ich habe vor eineinhalb Jahren die "Gilde" gelesen und war begeistert. Bis heute hat dieses Buch mich nicht losgelassen und den dritten Band habe ich schon mehrmals gelesen. Ein Hauptgrund für meine Begeisterung war der Hohe Lord Akkarin, ein über alle Maßen faszinierender Charakter, der leider am Ende der Trilogie starb.

Nun, zwanzig Jahre später, hat sich in Imardin einiges geändert. Soneas Sohn Lorkin, der großes Interesse an alter Magie hat, beschließt, Lord Dannyl, der als Botschafter nach Sachaka reißt, als Assistenten zu begleiten. Sonea hat Angst, dass er aufgrund der Taten seiner Eltern in Sachaka nicht wilkommen ist, aber sie kann ihn nicht daran hindern, abzureißen.
In Sachaka erfährt Lorkin, dass die Ichani nicht die einzige Gruppe sind, die der Gilde gefährlich werden könnte, und gerät in große Gefahr ...
Unterdessen hilft Sonea ihrem alten Freund Cery, dessen Frau und Kinder ermordet wurden, den Mörder zu finden. Sie finden Hinweise auf eine mächtige Verschwörung und sind plötzlich auf der Jagd nach einem wilden Magier.

Meine Erwartungen an das Buch waren sehr gering. Und wie befürchtet, hinterlässt Akkarin eine Lücke, die von keinem anderen Charakter ausgefüllt werden kann. Sein Sohn Lorkin ähnelt ihm auf gewisse Weise - ich vermute, dass Akkarin einst genauso war, bevor er zu einem Sklaven Dakovas wurde (und beide haben dasselbe Talent, sich in Schwierigkeiten zu bringen). Aber er kann Akkarin nicht ersetzen.
Sonea hingegen ist ein Lichtblick. Sie hat Akkarins Tod überwunden, ist fröhlich, lacht und hat sich zu einer sehr beeindruckenden Frau entwickelt. Nicht wenige Magier lassen sich von ihr einschüchtern.

Die Handlung ist relativ interessant, wobei mich die Jagd nach dem wilden Magier in Imardin wesentlich mehr interessiert als Lorkins Abenteuer in Sachaka.
Insgesamt lohnt sich das Lesen, auch wenn Akkarin nicht mehr ist, aber ohne ihn wird diese Trilogie niemals an den Vorgänger heranreichen können.
Daher vier von fünf Sternen. (Autor/in)


Super Buch!!
Ich fand die Gilde der schwarzen Magier genial und muss sagen dieses Buch ist ein super Nachfolger! Nachdem ich die Vorgeschichte etwas enttäuschend fand hatte ich Bedenken, ob das Buch wohl so gut sei wie die Triologie, aber das war nicht der Fall! Absolut empfehlenswert, ich warte schon auf die Fortsetzung ;-) (Autor/in)


Gute Fortsetzung zu der alten Reihe
Wer schon die alten Bücher mit Sonea gemocht hat, wird auch dieses lieben. Es setzt an der Sonea-Story an und erzählt die Geschichte der nun etwas älteren Schwarzmagierin Sonea und die Ihres Sohnes der fremde Länder erkundet.
Das Buch ist leider ein bisschen vorausschaubar, aber trotzdem spannend. Ich habe es innerhalb zwei Tagen komplett verschlungen.
Zu empfehlen wäre vorher das Buch Magie von Trudi Canavan gelesen zu haben, denn das Buch Sonea knüpft ein bisschen an die alte Geschichte an.

(Autor/in)


Soneas Story geht weiter, Hörbuchversion
Da leider schon wieder reine Buchrezensionen hier zum Hörbuch verlinkt wurden, mache ich mich mal lieber schleunigst daran und schreibe eine Hörbuchrezension, die für die audiophilen Fans hilfreicher sein wird.
Vorab: Die Story ist gekürzt. Ungekürzte Hörbuchlesungen der vier vorangegangenen Romane gibt es nur auf englisch. Sie sind ca. 15 bis 20 Stunden lang. Vermutlich wird auch die ungekürzte englische Lesung des vorliegenden Romanes so in etwa diese Länge habe. Die gekürzte Version ist 7 Stunden lang. Warum erwähne ich das? Bisher haben mich die Hörbücher von Trudi Canavan absolut begeistert und hätten auch immer volle 5 Sterne von mir erhalten, da die gekürzte Story in sich schlüssig und stimmig war. Ich fühlte mich bei "Magie", "Rebellin", "Novizin" und "Meisterin" saugut unterhalten. Ich bin übrigens kein grundsätzlicher Gegner von gekürzten Hörbüchern im Gegenteil: Bei so manchem ungekürzten Hörbuch, dass ich verkonsumiert habe, kam bei mir oft der Gedanke auf: "Dieses unnütze Geschwafel hätte man getrost rauskürzen können". Hier jedoch, bei "Sonea, Die Hüterin" komme ich leider nicht umhin zu vermuten, dass hier willkürlich und planlos vermutlich wichtige Infos herausgekürzt wurden. Vielleicht kann dies ja noch mal jemand bestätigen, der sowohl Buch wie auch Hörbuch gelesen/gehört hat.

Während sowohl das Prequel "Magie" als auch die Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier" im eleganten und schön gestylten Pappschuber auf den Markt kamen, kommt "Sonea, Die Hüterin" in plumper Plastikhülle daher. Das Bild auf dem Frontcover ist zwar superschön, entspricht aber nicht den Tatsachen, denn Sonea ist eine schwarze Magierin und als solche trägt sie, dem Dresscode der Magiergilde entsprechend, schwarze Gewänder.
Die Aufnahmequalität des Hörbuchs lässt auch einiges zu wünschen übrig. Diverse Knachser und an mindestens einer Stelle das umblättern der Seiten sind zwar nur Kleinigkeiten aber schwankende Lautstärken und einmal sogar eine falsch hereingeschnittene Passage (die dadurch doppelt verlesen wird) sind schon nicht mehr schön!
Die Inhaltsangabe im Beiheft(chen) lässt vermuten, dass es im Hörbuch um Konflikte mit Soneas schwarzen Mitmagier Kallen und ansonsten hauptsächlich um die Probleme ihres Sohnes Lorkin in Sachaka gehen wird. Doch genau das ist nicht der Fall, alle diese Dinge sind im Beiheft fast ausführlicher als im Hörbuch beschrieben.
Die Hauptpersonen des Hörbuches sind Cery, Sonea und Regin (Soneas alter Widersacher aus der ersten Trilogie). Die Haupthandlungslast liegt allerdings deutlich bei Cery. Sonea dreht eigentlich nur einmal kurz vor Schluss richtig auf. Ansonsten bleibt ihre Figur viel zu blass. Seit zwanzig Jahren lebt sie auf dem Universitätsgelände der Magiergilde, darf die Stadt Imardin nicht verlassen und sich ausserhalb der Gilde nur aufhalten um ihrer Arbeit in den Häusern der Heiler nachzugehen. Ihren Freund aus Kindertagen, Cery, kann sie, da er ein Dieb ist, nur heimlich treffen. Trotzdem hilf Sonea Cery als es darum geht, einige Morde unter den Dieben aufzuklären. Morde, bei denen Magie im Spiel ist.
Ein weiterer Aspekt dieses Hörbuches beschäftigt sich mit der Einführung und dem Handel mit einer Droge, die stark psychisch abhängig macht sowie mit einem Unterweltlord, der, selbst eine zwielichtige und undurchschaubare Gestalt, den Drogenhandel an sich gerissen hat.
Als kleines Schmankerl am Rande gibt es sogar noch eine schwule Story zwischen zwei Magiern der Gilde, leider viel zu kurz.
Ich hoffe mal, dass die schwule Story, ebenso wie der Drogenkonflikt und der Unterweltlord noch ausführlicher in den Folgeromanen (auf die wir leider noch 1 bzw 2 Jahre warten müssen) ausgebreitet werden. Ich hoffe auch, dass die Figur der Sonea in den nächsten Romanen wieder an Kraft und Farbe gewinnt...und sie am Ende endlich die Ehrungen und den Respekt erhält, der ihr zusteht. Schließlich ist sie ja seit 20 Jahren die eigentliche Heldin von Kyralia!
Und ich befürchte, dass die Story um Soneas Sohn Lorkin leider auch in den folgenden Hörbüchern auf eine reine Nebenhandlung reduziert wird, echt schade!

Trudi Canavan sprudelt hier eigentlich förmlich über vor Ideen, weshalb ich ihrer Handlung auch 5 Sterne gebe. Einen Stern ziehe ich ab für die unsensiblen Kürzungen. Einen weiteren Stern ziehe ich ab für die optischen und vor allem akustischen Mängel.
Martina Rester-Gellhaus hingegen sorgt dafür, dass man sich in der Story gleich von anfang an wieder wohlfühlt. Sie lässt mit ihrer deutlichen und doch samtigen Stimme den Wunsch aufkommen, live in Imardin dabei sein zu wollen und mindestens die Wunder der Gebäude der Magiergilde gesehen haben zu wollen. Ein Stern drauf für Martina Rester-Gellhaus!

Kaufempfehlung? Eigentlich schon, aber den momentanen Preis (Stand Mai 2010) finde ich für das, was Random House Audio hier abgeliefert hat, deutlich zu hoch. (Autor/in)


eine gelungene Fortsetzung
Habe alle GILDEn-Bücher und war zwischendrin manchmal beim Lesen ein wenig gelangweilt. Da ich SONEA aber noch eine Chance geben wollte, hab ich mir den neuen Band bestellt und ihn in zwei Tagen ausgelesen. Super! Liest sich flüssig, spannend und die Story hat Sinn. Kann es nur empfehlen! (Autor/in)


Schön zu lesen, macht Lust auf mehr
Ich finde es ist eine schöne Fortsetzung, Die Gilde der Schwarzmagier hatte mich in den Bann gezogen und ich denke, dass diese Geschichte es wieder schafft. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Der Anfang ist schon mal vielversprechend. Das Buch ist gut geschrieben, wieder schafft es die Schriftstellerin, dass man sich die Schauplätze richtig gut vorstellen kann. (Autor/in)


Besser als erwartet, schlechter als erhofft
Ich habe die Gilder der schwarzen Magier in nur wenigen Tagen verschlungen. Und auch die Vorgeschichte "Magie" fand ich einsame Spitze. Daher habe ich mich riesig gefreut, als ich sah, dass Trudi Canavan ein Neues Buch über Sonea rausbringt.
Sonea und alle Anderen sind inzwischen 20 Jahre älter. Sie vermisst Akkarin sehr und liebt ihren gemeinsamen Sohn Lorkin. Zu Rothen hat sie ein familiäres Verhältnis und auch der Rest der Gilde hat sie Akzeptiert. Es ist interessant zu lesen, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben. Und auch die Beziehungen untereinander.
Die Geschichte an sich ist wirklich gut und daher will ich auch nicht zu viel verraten, allerdings muss ich sagen, dass Akkarin in diesem Buch einfach fehlt. Es ist schade, dass er tot ist. Zudem fehlt mir aber auch Dorrien, der sich ja nach Ende von "Die Meisterin" um Sonea kümmerte und ihr bei ihrer Ausbildung hilft. Leider geht er im ersten Buch total unter und ich hoffe auf ein wiedersehen in den nächsten Büchern.
Zudem empfehle ich "Magie" zuvor zu lesen, da man dort hintergrundwissen erfährt, welches "Sonea-Die Hüterin" interessanter macht.
Grundsätzlich würde ich dieses Buch jedem nahelegen, der "Die Gilder der schwarzen Magier" genauso verschlungen hat, wie ich :-) (Autor/in)


Super!!
Wieder ein brilliantes Buch lesenswert... aber nur wenn man die drei Vorgänger auch gelesen hat :)
(Autor/in)


Nicht so gut wie der Vorgänger
Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegeangen, da mir die Sonea-Trilogie sehr gut gefallen hat. Leider hat Trudy Canavan diese Erwartung nicht zu Gänze erfüllen können. Die Handlung plätschert die meiste Zeit nur dahin. Richtig spannend wird es an kaum einer Stelle einmal. Der Schluss ist dann genauso unspektakulär wie die ganze Handlung davor.

Da ich aber die Figuren gerne mag genauso wie Canavans Schreibstil und hoffe, dass die beiden geplanten Nachfolger besser werden, gebe ich noch drei Sterne. (Autor/in)


Lieber nicht
Die "Gilde der Schwarzen Magier" war zwar schon sprachlich alles andere als ein Meisterwerk, aber spannend geschrieben und die Figuren hatten genug Tiefe, um ein Ein- und Mitfühlen zu ermöglichen. Den dritten Band habe ich regelrecht verschlungen.

"Sonea" weist leider keinen einzigen dieser positiven Aspekte auf und das größte Ärgernis ist noch mal um Klassen schlimmer geworden: Die unsäglich platte Sprache - zumindest in der deutschen Übersetzung. Konnte ich bei der "Gilde" noch darüber schmunzeln, dass Rothen gefühlte hundert Mal "kicherte", so sind mir die immer gleichen Formulierungen bei "Sonea" so dermaßen auf die Nerven gegangen, dass ich bei einem anderen Buch - ohne den "Gilde" Bonus - wohl einfach aufgehört hätte. Bei jedem kleinsten Erschrecken "setzte sein Herz einen Schlag aus", bei jedem Ärger "verdrehte sie die Augen". Immer und immer wieder. Andere Emotionen und Wege, diese auszudrücken scheint es nicht zu geben.
Leider gibt es dieses Mal auch keine interessante - eigentlich überhaupt keine - Story, die übertüncht, dass es sich hier um ein lieblos zusammengeschustertes Werk voller handwerklicher Fehler handelt (z.B. redet an einer Stelle ein Sachakaner vom "Schwarzer Magie" obwohl ja an anderer Stelle sehr deutlich gemacht wird, dass in Sachaka ausschließlich von höherer Magie gesprochen wird).

Wer also die "Gilde" gelesen hat und sich die Erinnerung nicht verderben will, dem kann ich nur dringend abraten.
(Autor/in)


Gelungener Auftakt zur Fortsetzungstriologie
Nach der ursprünglichen Triologie, war Magie (die Prequel zur Triologie) eher enttäuschend. Mit "Sonea - Die Hüterin" knüpft Trudi Canavas aber wieder an Qualitäten an und zeigt Ihre Klasse.

Die Ereignisse im Buch spielen 20 Jahre nach der Triologie, beziehen sich aber stark auf Geschehnisse aus der Prequel. Es ist daher zu empfehlen vorher sowohl die Triologie sowohl Magie gelesen zu haben.

Aus Anfangs vielen Nebenhandlungen entstehen mit der Zeit immer deutlicher zwei Haupthandlungen. Wie zu erwarten handelt eine von Sonea und die andere um ihren Sohn, aber es finden sich auch viele alte Bekannte wieder.

Ohne zu viel zu Verraten kann ich sagen das ich das Buch binnen kürzester Zeit durch hatte und schon auf die Fortsetzung brenne, von der ich hoffe das sie das Niveau nicht nur hält sondern noch steigert (Falls das überhaupt möglich ist!) (Autor/in)


Endlich geht es weiter.....
Nachdem ich vor 3 Jahren "Die Gilde der schwarzen Magier" in der Jugendbuchabteilung(!) entdeckte und sie verschlang, habe ich nun lange auf die Fortsetzung dieser Trilogie gewartet. Toll, daß es wieder eine Trilogie wird, schade, daß die einzelnen Teile im Abstand von einem Jahr erscheinen werden.
Es ist sehr schön alte Bekannte wie Rohen, Dannyl, Regin, Balkan, Ceryl wiederzutreffen und zu erleben, wie sie sich weiterentwickelt haben.
Und die Geschichte um Sonea und Lorkin wird wieder spannend entwickelt.
Der Beginn dieser Trilogie erinnert mich stark an den Anfang der Gilde. Es beginnt etwas zäh, aber dann geschieht so viel, daß man es nicht erwarten kann, Band 2 und 3 in den Händen zu halten.
(Autor/in)


Reicht nicht ganz an dem Vorgänger ran
Ich muss gestehen das ich die Rebellin sehr viel besser fand(trotz des fast schon identischen Storyaufbaus`s). In dem Buch passiert einfach zu wenig als das man diese Band als wirklich spannend bezeichnen kann. Auch ist es wegen dem ähnlichen Ablauf der Vorgänger etwas vorhersehbar. Der Schreibstill ist ein klein wenig zu oberflächig simpel, bzw. der Übersetzer hat keine besonders gute Arbeit geleistet. Ich hoffe(nein ich weiß) das sich die Geschichte im weiteren Verlauf noch steigert und auf das alte Niveau kommt. Denn Canavan ist zurzeit einer der bessten Fantasie Schriftstellerin und diese Buch ist mit Sicherheit nur die Ruhe vor dem Sturm. (Autor/in)


"Und die Fortsetzung folgt..."
Als treuer Leser der Bücher Trudi Canavans habe ich mich natürlich schon seit langer Zeit auf eine Fortsetzung von Soneas Geschichte gefreut!
Die erste Trilogie, "Die Gilde der schwarzen Magier", habe ich geradezu verschlungen und war restlos begeistert.
"Magie", das Prequel zur ersten Trilogie hat mich allerdings nicht allzu sehr überzeugt. Weder Story noch die Charaktere haben mich so gefangen genommen, wie ihr erstes Werk - dafür gab es viele Hintergrund-Informationen, die besonders für Leser, die bereits mit "Soneas Welt" vertraut sind, immer wieder für interessante Erkenntnisse und auch Spekulationen gesorgt haben.
Canavans Auftakt zu ihrer neuen Trilogie "Sonea" (oder im Originalen "The Traitor Spy-Trilogy", wie ich es preferieren würde ;) ), hat mir jedoch deutlich besser gefallen und war spannend, unterhaltsam und macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Die Story ist gut durchdacht, in zwei Teile unterteilt und lebt - wie man es von Canvan gewohnt ist - von einem regen Perspektivwechsel zwischen den Hauptcharakteren.
Man trifft alte Gesichter wieder, aber auch neue interessante Charaktere kommen ins Spiel.
Während Sonea, Cery, Regin und Rothen in Imardin dem Jäger der Diebe nachgehen; reist Lorkin gegen den Willen seiner Mutter als Gehilfe mit Botschafter Dannyl ins das fremde und antike Sachaka, um sich zu beweisen und alte Magie zu erforschen - mehr Geheimnisse möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben, denn man sollte es unbedingt selbst lesen ;).
Insgesamt war ich zufrieden, auch wenn ich mir aufgrund der vorangeganen Werke bereits viele Hypothesen zurechtgelegte habe, die sich letztendlich bewahrheitet haben.
Trotz eindeutiger Tendenzen, lässt das Buch sehr viele Fragen offen, die einen bereits jetzt schon nach dem zweiten Teil schmachten lassen und hoffentlich auch in den Folgewerken erklärt werden.
Erfreulich war bei "Sonea-Die Hüterin" vorallem auch die gut präsentierte Variation von Perspektiven - und das in vierlerlei Hinsicht.
Es gibt vielerlei Konflikte, allen voran hinsichtlich der Ansichten vom Gebrauch magischer Käfte, Gesellschaft und Politik - aber auch das Ständewesen Kyralias, die Sklaverei Sachakas , die kriminelle Unterwelt der Stadt, Korruption und Drogenhandel, und letztlich auch der Unterschied zwischen den Generationen, Liebe und Verlust.
Obwohl man also im Volksmund gern von "Schwarzer Magie" spricht, schreibt Canavan jedoch absolut nicht in Schwarz-Weiß.
Gut und Böse sind nicht- nein fast niemals eindeutig; denn wo alte Feinde plötzlich zu Verbündeten werden, geschieht andererorts das genau Gegenteil.
Man darf also gespannt sein. ;)

Genug des Lobes.
Denn so froh ich auch bin, dass es endlich eine "Fortsetzung" gibt, ist genau das das größte Manko des Buches. Denn es ist de fakto eine Fortsetzung.
Demnach, mein Tipp, an alle Leute, die dieses Buch in den Händen halten:


(WICHTIG)
!! LEST ZUERST DIE TRILOGIE DER GILDE DER SCHWARZEN MAGIER !!


Und wenn es geht, Magie direkt hinterher!
Da ich als Canavan-Vetrauter leider nicht gänzlich einschätzen kann, wie man sich als "unschuldiger" Leser dabei fühlt, habe ich mir vorgestellt, wie es sein muss, wenn ich all das Vorwissen nicht hätte.
- und das war eine sehr verwirrende Vorstellung!!
Während man in "Die Rebellin" (1. Teil der 1. Trilogie) und den Folgebänden langsam und verständlich in die Gefilde der Magie in Canavans Welt, deren Verständnis und Gebrauch hineingeführt wird, wird in "Die Hüterin" lediglich in kurzen Abhandlungen erwähnt, wie Dies oder Das funktioniert.
Und das hätte mich als Einsteiger wohl ziemlich in den Wahnsinn getrieben.

Für eine Fortsetzung verständlich? Natürlich. Deshalb sage ich auch, dass es Verschwendung wäre(und auch eine Schande ;-) ) wenn man sich nicht die ersten vier Bücher zuvor durchgelesen hat.
Ausserdem kommt man so immer wieder in Situationen, in denen man sich selbst beim Schmunzeln erhascht.

Was mir leider auch ein wenig fehlt, ist die Charaktertiefe. Canavan schafft es durchaus, gut durchdachte Charaktere und Milleus zu schaffen - jedoch erfährt man selten wirklich persönliche Dinge über ihre Gedanken- oder Gefühlswelt.
Oder zumindest ist es für meinen Geschmack ein wenig überflächlich formuliert.
Canavan bleibt sich zwar treu, aber genauso neigt sie auch zu Wiederholungen.
Sehr oft werden die Charaktere lediglich von einem "Stich" oder einer "Welle" irgendeiner Emotion "durchzuckt" oder "überflutet", was meinen Ansprüchen leider nicht genügt.


Soviel zum Pro- und Contra!
Alles in einem gebe ich dem Buch daher 4 Sterne!
Nicht nur aus meiner Sympathie für Canavan sondern auch, weil es wirklich ein gutes Buches ist - dennoch leider nicht als einzelnd stehendes Werk für mich zu betrachten ist.

Liebe Grüße und heiteres Lesen,
Kujo :)



(Autor/in)


Absolute Kaufempfehlung!!
Zugegeben ich mag den Stil von Trudi Canavan, zugegeben ich mag die alten Bücher von Ihr - aber nichts kann dieses Buch schlecht machen!

Ich finde diese Buch erzählt wunderbar die Geschichte von Sonea weiter, die Gilde der Diebe etc. es ist mehr als gelungen und sowohl für eingefleischte Fantasyfans als auch für neulingen toll geeignet.

Ich möchte nicht viel zu Geschichte erzählen, das sollte - besser gesagt MUSS man selbst erleben!

Dieses Buch ist eine absolute kaufempfehlung - so muss Fantasy sein! Danke Trudi Canavan.Sonea: Die Hüterin (Autor/in)


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