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Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman
von Thomas Mann
Fischer (Tb.), Frankfurt
1989-11-01

Taschenbuch
758 Seiten
ISBN: 3596294312




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Schönes Familienportrait
Die Geschichte um die Familie Buddenbrook zieht jeden Leser von 16-99 in seinen Bann. Man verfolgt den Aufstieg der Familie, finaziell sowie sozial, genau wie dann auch deren Abstieg. Einer der roten Fäden, der sich fortlaufend durch das Buch zieht, ist der Lebenslauf der Tochter. Man erlebt Tony vom Kindesalter bis zur erwachsenden Frau. Trotz der damaligen Zeit ist sie ein richtiger Trotzkopf, der auch als erwachsende Frau Ihren Kopf durchsetzt. Wer einmal anfängt zu lesen, hört auch nicht damit auf.


Zwischen Kunst und Kommerz
Thomas Mann beschreibt mit den BUDDENBROOKS (1901) nicht nur den Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie. Er zeigt mit seinem Welterfolg auch, dass der Widerspruch zwischn Kunst und Kommerz oftmals unüberwundbar ist. Aufstieg und Fall seines Romanhelden Hanno Buddenbrook wird ironisierend dargestellt und wird von Thomas Mann mit äußerster Akribie beschrieben. Morbide dilettiert Hanno Buddenbrook in der Kunst. Dieser Weltroman gehört in die Tradition der großen Weltromane wie sie von Storm, Fontane, Tolstoi, Dostojewski und Turgenjew im 19. Jahrhundert geschrieben worden. Ein zeitloser Weltklassiker - faszinierend.


Ein unglaubliches Buch
Das soll Thomas Mann erst mal jemand nachmachen!
Mit 26 Jahren so ein fantastisches Werk zu schreiben, daß ist wirklich unglaublich.
So viele, wunderbare Charaktere!
Tragik, Stolz, Krankheiten,Tod - alles kommt vor und es mangelt trotzdem nicht an Humor und Lebensfreude!

Noch vieles mehr wird hier beschrieben mit einer außergewöhnlich schönen Sprache.
Absolut lesenswert!
Gehört zur "Basis-Lese-Ausstattung"!


Literatur
Normalerweise schreckt man ja vor großer Literatur eher zurück, das könnte ja zu wuchtig, zu schwer, zu "literarisch" sein. Und zugegeben, das trifft auch auf "Die Buddenbrooks" von Thomas Mann zu: allein der Umfang könnte Angst machen, seine Megasätze sind bekannt und daß es sich um hohe Literatur handelt, das kann wohl auch niemand ernsthaft bestreiten. Und doch lohnt es sich, dieses Buch mal in die Hand zu nehmen und es einfach mal zu probieren. Denn wer sich darauf einläßt, der wird feststellen, daß es zwar in der Tat manchmal schwer und anstrengend ist, daß die Geschichte, die da erzählt wird aber sehr interessant ist und daß man sich langsam aber sicher für die Figuren zu interessieren beginnt. Es ist kein leichtes Unterfangen, das will ich nicht behaupten, aber man wird von der Schönheit der Worte und Sätze Manns irgendwann überwältigt und dann ist es nicht mehr so schwer, das Buch zu lesen. Ich wünsche jedem, daß er das erfährt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


das hausbuch des deutschen bildungsspiessertums
thomas mann, nach fontane der hausgott der deutschen kulturbourgeoisie. fragt man, was an den buddenbrooks lesenswert sei, fällt dem empfehlenden selten irgend etwas spezifisches ein. aber, nicht wahr, th. mann schreibt einen so guten stil. wirklich? lesen sie einmal seine beschreibung der 48er revolution in lübeck - da haben sie den mann ganz. Die philosophierenden passagen haben wenigestens das gute, dass sie einem schopenhauer endgültig verleiden (dafür gibt's die zwei punkte).


Klasse Buch
Klasse Buch, sollte jeder mal gelesen Haben!
--> Top Zustand wie so gut wie immer bei Amazon. (Autor/in)


Sprachgenuss der höchsten Art
Mit dem Buch "Die Buddenbrooks" ist Thomas Mann ein absoluter Geniestreich gelungen.
Für Leser, die die deutsche Sprache schätzen und mit Manns hintergründiger Ironie etwas anfangen können, ist dieses Buch mit Sicherheit die Erfüllung all ihrer Träume.
Das Buch, das Mann übrigens schon im Alter von 25 Jahren verfasste, besticht durch geniale Satzbauten und grammatikalische Konstruktionen, die in der heutigen Zeit - leider - scheinbar schon völlig in Vergessenheit geraten sind, außerdem schafft es der "Zauberer" durch die genaue Beschreibung der Umgebung und die Schilderung der Personen ( sogar ihrer Aussprache ) eine wunderbare Atmosphäre zu schaffen, sodass sich der Leser exzellent in das Geschehen hineinversetzen kann, wodurch die Handlung erstaunlicherweise auch bei scheinbar schnöden Handlungen, beispielsweise einem Abendessen, nie langweilig wird.
Allerdings kann wohl kaum geleugnet werden, dass dieses Werk keinesfalls eine leichte Lektüre darstellt und nicht "mal so zwischendurch" gelesen werden kann und sollte, denn um in den vollen Genuss der Raffinesse, mit der dieses Buch verfasst wurde, wofür es im Jahre 1930 auch den Nobelpreis für Literatur verliehen bekam, zu kommen, sollte man seine ganze Aufmerksamkeit der Lektüre dieses erstaunlichen Meisterstücks der Weltliteratur widmen.

Fazit: Für Alle, die sich an schöner und anspruchsvoller Wortwahl bzw. Satzkonstruktion erfreuen können, ist dies genau das Richtige.
Denjenigen, die mit diesem Geniestreich nichts anfangen können, möchte ich mein tiefstes Mitleid aussprechen, denn wer dieses Buch nicht lesen will, verpasst einen literarischen Genuss der höchsten Art. (Autor/in)


Meisterwerk der deutschen Literatur
Der Untertitel "Verfall einer Familie" lenkt einen zunächst auf die falsche Fährte, indem man glaubt, der Verfall sei ein moralischer. Dem ist nicht so, der Verfall kommt mit geschichtlicher Notwendigkeit. Thomas Mann lehnt sich hier an die Philosophie von Schopenhauer an, man könnte auch mit Goethe formulieren: Die Geschichte wiederholt sich in Wellenbewegungen.
Den Höhepunkt der Welle sieht man am Anfang des Romans, als Buddenbrook senior noch lebte. Es ist alles in bester Ordnung, dann stirbt er und Thomas Buddenbrook übernimmt das Zepter. So sehr sich Thomas auch bemüht, den Erfolg der familieneigenen Firma zu sichern, den Abstieg kann er nicht verhindern. Dafür sorgen schon seine wenig begabten Geschwister Christian und Tony. Sie tragen mit ihrem liederlichen Lebensstil dazu bei, dass der Karren schnellstmöglich gegen die Wand fährt. Am Ende stirbt Thomas an einem erkrankten Zahn (!). Sein Sohn Hanno als Vertreter der dritten Generation stirbt noch viel früher.

Thomas Manns auktorialer Erzählstil mit distanziert ironischer Darstellung ist bereits voll entwickelt. Im Gegensatz zu Werken wie dem "Zauberberg" gelingt ihm hier aber zusätzlich eine gesellschaftspolitische Aussage. Damit ist dem damals 26-Jährigen der absolute Meisterschuss gelungen. (Autor/in)


Sehr sprachgewaltig...
Ein Buch, dass jeder mal gelesen haben sollte. Absolut sprachgewaltig und sehr detailiert. Man hatte die Charaktere förmlich vor Augen, anhand der detailierten Beschreibungen Thomas Manns.
Besonders Clothildes Charakter war amüsant, nur leider hat sie nie viel gesprochen. Tonys Charakter hat mir auch gut gefallen, man denket sie wäre ein Leichtferiges Ding, aber sie opfert ihre große Liebe zum Glück und Ansehen ihrer Familie. Was sie durchaus sympatisch gemacht hat.

Was allerdings manchmal etwas störend war, waren die verschiedenen Dialekte. Man wusste manchmal nicht genau, was gesproche wurde. Zumindest ging es mir so. Aber das tat dem ganzen keinen Abbruch. Ein Buch, das in jedes Bücherregal gehören sollte. (Autor/in)


Rentiert sich wieder mal zu lesen
Die Buddenbrooks, ehemals Schullektüre waren wieder mal schön zu lesen.
Hat Spaß gemacht - konnte gar nicht mehr aufhöhren.Buddenbrooks. Sonderausgabe: Verfall einer Familie (Autor/in)


Leider gibt es keine "6 Sterne"-Wertung!
Ein in sich geschlossenes Werk, das den Leser in seinen Sog zieht. In unglaublich feiner Motivtechnik gearbeitet, überzeugt Th.Mann mit diesem Roman schon in frühen Jahren seines Schaffens. Alleine das Begreifen und Ausdeuten der angesprochenen Motive beschäftigt und man wird damit wahrscheinlich niemals "fertig", sondern kann im Laufe des Lebens immer wieder drauf zurückkommen. Spannende Geschichte, in wunderschön gesetzter Sprache, mit tiefgehender Musikalität komponiert. Ein Buch zum wieder und wieder lesen! (Autor/in)


Deutsche Weltliteratur über den Verfall einer Familie
Dieser Roman gehört zweifelsohne zu den Klassikern der deutschen Literatur und wird sehr häufig zitiert und angeführt. Der sprachliche Stil ist auch sicher ein Vorzeigebeispiel. Jedoch finde ich persönlich, dass der Roman alles in allem dann doch etwas zu langatmig ist und dass es von Thomas Mann schönere Bücher gibt. Sicherlich hat sich Thomas Mann in seinen Detailbeschreibungen ergangen und hat die deutsche Sprache in ihren Möglichkeiten, aber leider auch in ihrer Länge ausgereizt. Die Geschichte handelt über die Buddenbrooks, eine Lübecker Händlerfamilie und beschränkt sich nicht auf eine einzelne Personen, sondern beschreibt die meisten der Verbindungen dieser Familie, die Probleme, Heiraten, Liebschaften, Händel. Kurzum: Die deutsche Familiensaga - schön geschrieben, jedoch leider etwas langatmig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Zwischen Kunst und Kommerz
Thomas Mann beschreibt mit den BUDDENBROOKS (1901) nicht nur den Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie. Er zeigt mit seinem Welterfolg auch, dass der Widerspruch zwischn Kunst und Kommerz oftmals unüberwundbar ist. Aufstieg und Fall seines Romanhelden Hanno Buddenbrook wird ironisierend dargestellt und wird von Thomas Mann mit äußerster Akribie beschrieben. Morbide dilettiert Hanno Buddenbrook in der Kunst. Dieser Weltroman gehört in die Tradition der großen Weltromane wie sie von Storm, Fontane, Tolstoi, Dostojewski und Turgenjew im 19. Jahrhundert geschrieben worden. Ein zeitloser Weltklassiker - faszinierend.


Aufstieg und Fall einer Kaufmannsfamilie
Die Geschichte einer Familie, die Blindheit einer Sehnsucht, die Suche nach Bestand. Die Familie Buddenbrock läßt uns unsere Träume und unsere Ängste gegenwärtig werden, dargestellt in einem Zeitabschnitt von hundert Jahren. Thomas Mann schrieb das Spiegelbild seiner Zeit, welches wir heute lesen und weder erschrocken noch erstaunt sind über die Gemeinsamkeiten von gestern und heute. Konsul Buddenbrock, Tom und Hanno waren die Übersetzer ihrer Zeit und teilten uns mit und fragten uns durch Thomas Mann wie Leben geschieht. Unterwerfung oder Rebellion, wenn auch leise - Widerstand oder Gehorsamkeit, Gefügigkeit sind Mittel des Lebens. Also keine Familienchronik, sondern vielmehr der Beweis der Ohnmacht des Lebens.


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