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Schachnovelle
von Stefan Zweig Fischer (Tb.), Frankfurt 1997-12
Taschenbuch 110 Seiten ISBN: 3596215226


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lola
hat 0 Sterne vergeben
13.9.2006
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Wir haben dieses Buch in der schule gelesen und wir alle sogar der lehrer waren der meinung es ist ein SCHEIß BUCH!!!#
Außerdem war uns allen bewusst, das der inhalt des buches nicht für eine klassenarbeit im erweiterten sinne zu gebrauchen ist, deshalb empfehlen wir allen lehren und den kultusministern der länder die abschaffung dieses buches aus den lehrplänen |
  | Gast
hat 2 Sterne vergeben
 
13.9.2006
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erstaunlich - daß das nach so vielen Millionen von Schülern, die den Stefan Zweig zwangslesen mußten jetzt mal jemand gemerkt hat.. |
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GENIAL
    
das spannenste und fesselnste buch, das man sich vorstellen kann. wenn man einmal angefangen hat, kann man mit lesen nicht mehr aufhören, aber das buch ist viel zu kurz, viel zu früh fertig. aus schülersicht: eines der wenigen bücher die gleichzeitig hochspannend und gehobene literatur ist. auch für lesemuffel: sehr, sehr zu empfehlen
Einer der besten Bücher die ich gelesen habe.
   
GENIAL das spannenste und fesselnste buch, das man sich vorstellen kann. wenn man einmal angefangen hat, kann man mit lesen nicht mehr aufhören, aber das buch ist viel zu kurz, viel zu früh fertig. aus schülersicht: eines der wenigen bücher die gleichzeitig hochspannend und gehobene literatur ist. auch für lesemuffel: sehr, sehr zu empfehlen
beeindruckend
    
Das Gegenüberstellen zweier derart gegensätzlichen,faszinierenden Charaktäre sucht in der modernen Literatur seinesgleichen. Ein Buch, das in keiner Sammlung fehlen darf!
Eine Meisternovelle
    
Mit der "Schachnovelle" schuf Stefan Zweig ein Werk, welches ungeheuer beeindruckt. Doch "Werk" ist schon zuviel gesagt, es handelt sich doch um eine leichte Novelle, kurz im Umfang, beschränkt im Wirklichkeitsausschnitt, doch umso imposanter in der Schilderung und beim Lesen. Gerade mal um die hundert Seite umfaßt dieses Ficher-Taschenbuch, und diese Seiten sind auch noch sehr groß und großzügig bedruckt. Doch diese Seiten vermögen zu fesseln! Wie nebenbei geht es los: Der Ich-Erzähler erzählt von der Abfahrt seines Passagierdampfers, dessen Reise von New York nach Buenos Aires führt. Und sehr schnell fällt seine Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Passagier, den viele andere gar nicht wahrnehmen: Der Schachweltmeister Mirko Czentovic ist an Bord, was unseren schachbegeisterten Erzähler fasziniert. Wir erfahren nun viel über den ungewöhnlichen Werdegang dieses Weltmeisters, der außer dem Schachspiel eher minderbemittelt sein Leben führt. Doch wider Erwarten wird dieser Mirko nicht die Hauptfigur der Novelle abgeben. Während einer arrangierten Partie des Weltmeisters gegen eine Auswahl von schachbegeisterten Passagieren tritt eine andere Person hinzu, welche durch ihren weitreichenden Überblick über die Partie ein schon fast verlorenes Spiel noch zum Remie gegen den Schachweltmeister rettet. Alle sind begeistert von der Fähigkeit dieses Dr. B. Wie kann er so weit Züge vorausberechnen und gleichzeitig behaupten, er hätte seit Jahrzehnten kein Schach mehr gespielt und sei allenfall ein mittelmäßiger Schachspieler? Seine Geschichte führt uns in eine hochspannende Biographie, in das Dritte Reich und nahe an den Wahnsinn... Bis es schließlich zur Herausforderung des Weltmeisters durch Dr. B. kommt... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein Meisterwerk
    
Die Schachnovelle ist und bleibt das beste Buch, das ich je gelesen habe. Und obwohl ich es nicht nur einmal gelesen habe, hat es nie an Reiz verloren. Stefan Zweig beweist hier wieder einmal, dass er der unbestrittene Meister der Charakterzeichnung ist.
Ein dramatisches und zeitloses Hörspiel
    
Das 1959 für den HR bzw. SR produzierte, gekürzte Hörspiel beeindruckt in jeder seiner 65 Minuten Laufzeit. Offenbar wurde einst nicht bei der Produktion gespart: Mehr als zehn Sprecher wirken an dieser im brasilianischen Exil geschriebenen Novelle von Stefan Zweig mit, allen voran Gert Westphal als Erzähler, Mario Adorf als Czentovic und Willy Trenk-Trebitsch als Dr. Blatt.
Der kultivierte Jurist, Dr. Blatt, ist dem Schachweltmeister überlegen, doch kann er sich von den traumatischen Erlebnissen seiner Gestapo-Isolationshaft von einst nicht befreien. Dramaturgisch eingebettet wird der Bericht über die Isolationshaft in die Erzählung eines Wiener Journalisten (Erzähler Gert Westphal) über seine Erlebnisse während einer Schiffsreise nach Südamerika.
Wir erleben die beklemmende Atmosphäre einer Schachpartie, von jemandem, der das Spiel der Könige einst als Überlebensstrategie während der Gestapo-Haft autodidaktisch erlernte. Doch als er erstmals seit diesen traumatischen Ereignissen realiter Schach spielen soll, wird die Geschichte wieder lebendig.
Trenk-Trebitsch verleiht der Rolle des Anwalts Dr. Blatt eine ungeheure Intensität: Er schafft die bedrückende Atmosphäre eines sympathischen Mitreisenden und einst seelisch tief Verletzten, zwanghaft Handelnden, etwas, das nur noch wenigen Vorlesern heute gelingt.
(Autor/in)
Der ungleiche Kampf der Schachmeister: Vom Remis, zum Schachmatt und zur freiwilligen Aufgabe
    
Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires begegnet der ungeschlagene Schachweltmeister bei einem Spaßspiel einigen Hobbyspielern. Kurz vor dem Ende des Spiels greift der Unbekannte Dr. B. als außenstehender Berater in das Spiel ein. Unglaubliches gelingt, ein Remis (Unentschieden) gegen den Schachweltmeister! Neugierig geworden wird dem Unbekannten ein Teil seiner Lebensgeschichte langsam entlockt: Der Leser erfährt etwas von einer langen Einzelhaft im Gestapo-Gefängnis und dem Versuch sich gegen die Methoden der Zermürbung zu behaupten. Er lernte Schach, spielte einige Züge auf einem selbstgebauten Schachfeld nach, um dann nur noch im Kopf berühmte Meisterzüge weiter zu spielen. Doch die vielen Monate Schachspiel im Kopf forderten auch ihren Preis...
Eine sehr schön geschriebene Novelle nicht nur für Schachfreunde. (Autor/in)
Großes psychologisches Erzählen über einen Ausnahmezustand des Geistes.
    
Stefan Zweigs Novelle ist eine der großen, meisterlichen, Erzählungen über die Psychologie des Menschen in Ausnahmezuständen. Das Wesentliche des Inhalts: Ein Österreicher wird nach dem "Anschluss" seiner Heimat von den Nazis verhaftet und einer Art "sanften" Isolationsfolter unterworfen. Er versucht sich geistig zu retten, indem er aus einem Schachbuch Großmeister-Partien nachspielt. Als diese durchgespielt sind, spielt er in seiner Imagination so lange gegen sich selbst, bis er einen psychotischen Zusammenbruch erleidet, der aber letztlich seine Rettung bedeutet...
Zweigs Text gelingt es, die Beengung, die Einsamkeit, das qualvoll Auf-sich-selbst-zurückgeworfen-sein der Isolationsfolter genauso erzählerisch zu fassen wie die darauf folgende psychotische Inflation und Dekompensation des Geistes des Protagonisten. Er reiht sich damit ein in die große Tradition jener Erzählungen, die sich mit den Extremerfahrungen der menschlichen Psyche befassen. Zweigs "Schachnovelle" in einem Atemzug mit Tolstois "Tod des Ivan Iljitsch" zu nennen, wäre jedenfalls keine Übertreibung, sondern dem Werk angemessen. (Autor/in)
...........ein nüchternes hörspiel: schachnovelle
   
Dieses Hörspiel aus dem Jahr 1959 wirkt ziemlich nüchtern, da es gänzlich ohne Musik und Geräusch-Schnippsel auskommt. Auch wenn die Sprecher, allen voran Trenk-Trebitsch und Westphal (Mario Adorf sagt kaum etwas), diese gut sechzig Minuten alleine tragen, vermißt man doch "Geräusche", Musik, Andeutungen etc.etc. Ganz vorzüglich hatte das z.B. der Filmregisseur Max Ophüls mitte der 50er Jahre mit seinen beiden Hörpielen (Schnitzler und Goethe)gemacht. Das Ineinandergleiten von Sprache, Musik und Geräuschen. Diese legere Eleganz gibt es hier nicht.
Als Ergänzung bietet sich hier besonders an, das Buch von Stefan Zweig selbst zu lesen. (Autor/in)
An diesem Buch ist nichts zu bemängeln, denn es ist ein Meisterwerk
    
Ich musste dieses Buch erst vor kurzem für die Schule lesen. Um was es hier geht, denke ich, muss ich nicht groß erwähnen, da meine Vorrezensenten diese Arbeit schon erledigt haben. Immer wenn ich den Namen des Autors höre oder den Titel des Buchs, würde ich am liebsten auf die Knie fallen vor lauter Ehrfurcht und Achtung. Das Buch ist, wie der Titel schon verrät kein Roman, sondern eine Novelle, die aus Rahmenezählung und Binnengeschichte besteht. Schön aufgeteilt wird die Binnengeschichte in der Mitte des Buches von der Umarmung der Rahmenerzählung fest umschlungen. Zum Schluss hin wird die Rahmenerzählung immer spannender bis sie ihren Höhepunkt am Ende des Buches erreicht. Ich liebe dieses Werk so, nicht nur weil es unter Harenbergs "Buch der 1000 Bücher" fällt, sondern weil es Schritt für Schritt bis ins kleinste Detail die Vorgänge beschreibt, die in einem menschlichen Gehirn ablaufen, das zum Wahnsinn durch folternde Isolationshaft geführt wird. Dr.B hat sich durch sein Nervenfieber so weit in das Schachspiel gesteigert, dass er sogar den Schachweltmeister Czentovic übertrumpfen kann. Zweig umschreibt wie ein Mensch dazu gebracht werden kann verrückt zu werden ohne es zu wollen oder wahrzuhaben, somit erntet der Leser Verständnis für Dr.B und verschlingt gleichzeitig auch diese Novelle, die nie vergessen werden darf, da sie immerhin ein Stück Exilliteratur ist in der Zeit des Nationalsozialismus.
Sehr, sehr empfehlenswert!
Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst. (Autor/in)
Eine vielschichtige Lektuere
    
Die 'Schachnovelle' ist ein Meisterwerk, das so vielschichtig ist, dass auch eine wiederholte Lektuere immer neue Aspekte ans Licht bringt.Oberflaechlich geht es um das Schicksal eines im Dritten Reich inhaftierten Mannes, der, um sich gegen die folternde Langweiligkeit zu schuetzen, Schachpartien von Grossmeistern auswendig lernt. Dieses Wissen nutzt er dann spaeter im Duell mit dem amtierenden Weltmeister. Das Buch ist aber viel mehr. Es geht um den Kampf von Prinzipien. Der imaginative und kreative Spieler hier, der 'blind' spielt und sein Koennen spielerisch gebraucht. Und dort der roboterhaftig reagierende kuehle Champion, der die mentalen Schwaechen seines Gegners ausnutzt. All dies gipfelt in ein dramatisches Duell, das in Anbetracht der verschiedenen persoenlichen Hintergruende der Akteure, noch an Brisanz gewinnt.
Die Sachnovelle? Ein Buch das auf nüchterne Art spannend ist
   
Die Sachnovelle ist wohl eines der wenigen Bücher, das auf einfache und nüchterne Art den Leser zu fesseln weiß. Es wird, mit einfachen Worten, die Geschichte eines Gefangenen zur NS-Zeit erzählt, dessen einziger Trost das Spiel der Könige ist. Die wahre Spannung entsteht jedoch erst zum Schluss. Desshalb sollte man auf gar keinen Fall nach den ersten Seiten "aufgeben". Besonders auffallend an Stefan Zweig's Erzählweise ist das immer korrekte Einhalten des Konjunktivs in der indirekten Rede. Die Schachnovelle ist sicherlich Stefan Zweig's Meisterwerk.
Spannend und lehreich zu gleich!
    
Dieses Buch gehört zu meiner persönlichen Top10. Verschiedene Charaktere die erst nach längerem betrachten zu beurteilen sind und eine Handlung, die durch die Erlebnisse, der einzelnen Personen einfach jeden in den Bann ziehen muss.
Gutes Buch, aber erst nach einigen Seiten "Vorspann"
   
Ich fand dieses Buch wirklich gut. Allerdings hat diese Spannung erst nach einigen Seiten Lesens eingesetzt. Am Anfang war das Buch wie jedes andere. Nicht besser und nicht schlechter. Erst die Story vom Eingesperrtsein war dann so richtig fesselnd und packend. Aber für 5 Sterne hat's nicht gereicht!
Deutschland spielt Schach in der Nacht
    
Stefan Zweigs Schachnovelle ist Bildniss der geistigen Leere des Dritten Reiches. Ein Mann, eingesperrt von einer kirchen- und intelligenzfeindlichen Machtclique um Geld zu erpressen, ergattert nach Tagen der absoluten Stille ein ... Schachbuch. Wenn er anfänglich nichts mit dieser Art von Lektüre anfangen kann, spielt er schließlich alle Partien fehlerfrei, und endlich gegen sich selbst. Diese Art, die Zeit totzuschlagen, steigert sich (der Psychoanalyst Zweig lässt grüssen) bis zum Wahn und schließlich entkommt dieser Mensch auf einen Dampfer in die neue Welt. Neben der geistigen Leere, die in diesem Buch dem deutschen Staat, lange vor Knoppschen Bekenntnissen irgendwelcher Napola-Schüler offenbar wird, ist das Buch eine gute Schilderung gegen wen sich der Hass der Nazis wendete - nicht etwa gegen einen Anwalt der Industrie (das mag noch ein Erkenntnisfehler Zweigs sein), sondern gegen einen Advokat der Kirche. Zweig zeigt hier viel früher als man sich je denken konnte, dass auch die Kirche im Deutschland Hitlers bedroht war. Ein Buch, unbedingt zu empfehlen, dass nicht nur der psychischen Vorgänge wegen spannend ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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