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Zen und die Kunst sich zu verlieben
von Brenda Shoshanna Fischer (Tb.), Frankfurt 2007-01-18
Broschiert 286 Seiten ISBN: 3596162114


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Einleuchtend
    
Die Kombination von Psychoanalyse und Zen (die Autorin ist Psycholanalytikerin und Zen-Buddhistin) hat mir sehr geholfen, einige für mich bisher schwerer verständliche buddhistische Verhaltensvorschläge besser zu verstehen und damit auch umzusetzen.
Jedes Kapitel befasst sich mit einer Zen-Regel, die die Autorin gekonnt auf die gesamte Lebensweise und -einstellung überträgt. Es beginnt mit "Zieh die Schuhe aus".
Ich hatte wirklich einige Aha-Erlebnisse beim Lesen. Der klare Stil, die übersichtliche, durchgängige Gliederung jedes Kapitels und vor allem die einleuchtend geschilderten Zusammenhänge vom Anteil des eigenen Verhaltens (vor allem der Gedankenmuster) am Lebensgefühl und dem, was einem "passiert" oder eben nicht machen dieses Buch so unbeschreiblich praktisch!
Letztendlich geht es um die gesamte Lebenshaltung und -einstellung, denn diese ist die Voraussetzung für den eigenen Wunsch, einfach nur zu lieben. Zuerst sich selbst, dann das Leben und dann kann man vielleicht auch wirklich einen anderen Menschen lieben.
Für alle, die sich schon mit Zen und Buddhismus beschäftigt haben, sind in diesem Buch keine völlig unbekannten "Weisheiten" beschrieben, aber eine sehr überzeugende andere Sichtweise und Verknüpfung zu unserer Kultur und dazu so unheimlich praktisch orientiert!
Und für alle, die sich noch nicht mit diesen Themen beschäftigt haben, aber neugierig sind, ist dieses Buch ein guter Beginn in ein anderes L(i)ebensgefühl! Nur Mut!
Ich habe dieses Buch aus Begeisterung gleich weiter verliehen und vermisse es schon, denn man kann immer wieder darin lesen, einzelne Kapitel oder alles. Je häufiger man es liest desto mehr wird es ein natürlicher Teil von einem selbst. Man entdeckt immer wieder Neues bzw. erkennt, wo man sich gerade auf seinem Weg befindet. (Autor/in)
einfach wunderbar
    
Dieses Buch ist wirklich gelungen. Die Autorin schreibt flüssig und leicht über wirklich tiefgehende Dinge. Sie bringt dem Leser das Wesen des Zen anschaulich nahe, erzählt aus dem Alltag im Zendo, plaudert aus dem Nähkästchen über die Erfahrungen, die man als Zen Schüler so machen kann. Dabei verliert sie das Thema "Liebe" und "Sich-Verlieben" nie aus den Augen. Zeigt auf, was wir alles in Beziehungen als Liebe betiteln obwohl es sich um etwas ganz anderes handelt und erklärt was nötig ist, um bereit zu sein, sich zu verlieben.
Auch das Zazen, die Sitzmeditation wird in dem Buch erklärt. Nebst Technik erwähnt sich auch die Vorteile die man daraus zieht ohne die Anstrengungen und Frustrationen die man dabei durchleben kann zu verheimlichen. Auch viele weitere Übungsanleitungen werden in dem Buch gegeben, das alles in allem einen toller Wegweiser für eine ideale Lebensführung darstellt. (Autor/in)
ein wirklich gutes Buch
    
Ich bin seit über 10 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben zwei kleine Kinder. Wir wissen beide, dass wir "schon immer" zusammengehören und wir hören auch oft, dass man sieht, wie glücklich wir sind.
Als ich das Buch geschenkt bekommen habe, war ich erst irritiert und etwas verunsichert, ob ich vielleicht wirke, als ob ich mich verlieben sollte...? Dann habe ich hineingelesen, und habe schon nach dem zweiten Kapitel das Buch zwei Mal weitergeschenkt...
Man hätte vielleicht einen anderen Titel wählen können, aber ich bin ja kein Schriftsteller... ...vielleicht "Zen und die Kunst, nicht so verkrampft zu lieben?", oder so ähnlich... (Autor/in)
einfach genial
    
"zen und die kunst sich zu verlieben" ist nicht nur ein tolles buch für menschen, die sich gerne verlieben möchten, sondern richtet sich an alle, die sich vor, nach oder in einer beziehung befinden und bezüglich ihrer gedanken und gefühle in die tiefe gehen möchten. es befreit vor allem davon, irgendetwas tun zu müssen, irgendetwas erreichen zu müssen sondern macht Lust auf die Leichtigkeit, die entsteht, wenn man "nichts tut". Auch für Leute mit Liebeskummer bestens geeignet, wenn man bereit ist, eine ganz andere Sichtweise zuzulassen. (Autor/in)
Eine Bibel für die Liebe
    
Brenda Shoshanna hat hier allen einen tollen Ratgeber an die Hand gegeben, die schon immer wissen wollten, warum es manchmal im Leben mit der Liebe nicht so klappt, wie man sich das vorstellt. Und das Beste: sie gibt alltagstaugliche Tipps, wie das JEDER MENSCH mit ein bisschen Blick auf sich selbst in Zukunft ändern kann. (Autor/in)
Zen im Leben und Lieben
    
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, mit was man Zen so alles in Zusammenhang bringt, hier also "Zen und die Kunst, sich zu verlieben", aber wahres Zen soll dem konkreten Leben dienen, entsprechend auch der Liebe, diesem so wesentlichen Teil unseres Daseins.
Und Brenda Shoshanna macht das wirklich auf sehr schöne und tiefreichende Weise. Sie zeigt uns, wie die Praxis des Zen uns auch helfen kann, unsere Beziehungen zu betrachten und zu verbessern. So schreibt sie schon in der Einführung zu Ihrem Buch: "Wir kehren zum Wesentlichen zurück und werden in die Lage versetzt, zwischen echten und falschen Bedürfnissen zu unterscheiden."
Damit hatte sie mich natürlich ganz auf ihrer Seite, denn meines Erachtens ist dies einer der ganz wichtigen Punkte, weshalb unser Leben immer wieder aus dem Lot gerät: Wir sehen nicht, was "erdachte" und was unsere wahren Bedürfnsise sind. Und auch die Liebe ist nicht frei von diesen Unklarheiten.
Brenda Shoshanna bringt meiner Meinung nach die elementaren Prinzipien des Zen und das Thema Liebe sehr schön zusammen. Durch Zen finden wir unseren wahren Wert - und das beeinflusst unser Verhalten und damit auch all unsere Beziehungen. Aufmerksamkeit ist dazu der Schlüssel. Sie sagt:: "Dieser Prozess des Beobachtens, Feststellens, aufmerksamen Wahrnehmens ist voller Kraft, Er führt ins Zentrum von Zen."
Wir erkennen, dass wenn wir die Kontrolle aufgeben, sich die Dinge viel besser entwickeln. Und das gilt vor allem auch in Bezug auf die Liebe. Es geht um Vertrauen, um tiefere Verbundenheit und die Einsicht in das Wesen der wahren Beziehung. Das sind alles Schlüsselthemen des Zen.
Wenn wir uns auf Zen einlassen, beginnen wir das Leben anders zu betrachten. Und die Liebe selbstverständlich auch. Und dann sehen wir, dass das Leben und die Liebe einander sehr nahe sind. Das Leben mehr lieben oder die Liebe mehr leben - Zen kann uns in beiden wunderbar helfen.
Peter Steiner, Autor von "Weisheit für Minimalisten" und "Vom Glück der Stille" (Autor/in)
Dieses Buch hat mein Leben verändert
    
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Dieses Buch ist nicht nur wunderbar verständlich geschrieben, sondern besitzt tatsächlich das Potential, den Leser tiefgreifend zu verändern. Der Leser erhält beim Lesen dieses Buches tiefere Einsicht in die Liebe, die Brenda Shoshanna als "bedingungslose Liebe" bezeichnet. Hierbei wird zwischen der "bedingungslosen Liebe" und falscher, künstlicher, egozentrischer Liebe unterschieden: Liebe ich Dich weil Du mich liebst, gebe ich Dir weil Du mir gibst? - Ähnelt diese "Liebe" nicht eher einer Geschäftsbeziehung? Hat sie irgendeinen Wert?
Brenda Shoshanna zeigt auf, wie man sich verändern kann und gibt viele Beispiele, die dem Leser helfen, sich selber und den Lebenspartner besser zu verstehen. Durch die Zen-Praxis und eine Reihe von Übungen, die in dem Buch vorgestellt werden, kann sich der Leser wandeln und eine ganz neue Perspektive der Liebe erfahren.
Dieses Buch hat mich und mein Leben sehr positiv verändert, ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen! (Autor/in)
Ein absolutes MUSS für alle
    
Das Buch hat mich im tiefsten meines Inneren sehr berührt. Mein erstes Buch, in dem Zen thematisiert wird. Zen ist das Gefäß, in welches viele menschliche Probleme geschüttet werden um geheilt zu werden. Bei vielen Problemmechanismen habe ich mich wiedererkannt. Nicht nur unser Körper ist eine Biomaschine sondern auch unser Verhalten "funktioniert" scheinbar bei vielen ähnlich. "Ich" bin nicht einzigartig sondern viele Menschen erleben sich ähnlich. Doch kann man sich den Problemen immer nur verbal und analytisch annähern? Diese Buch zeigte mir auf, wie man emotionale Probleme auch emotional heilen könnte, ohne den Umweg über den Verstand zu gehen. In sanfter Eindringlichkeit werden Lebenswege beschrieben, die irgendwo "feststecken" - und natürlich wird beschrieben, wie Zen dabei unterstützend helfen kann, alte Verhaltensmuster zu erkennen und zu überwinden. Ein wunderbares Buch, welches ich schon oft verschenkt habe, da es völlig ohne Schulmeisterei auskommt und trotzdem bis tief in "unserer" Weltsicht und unser Gefühl hinein greift. (Autor/in)
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