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Der Weg zurück ins Leben: Magersucht und Bulimie verstehen und heilen
von Peggy Claude-Pierre Fischer (Tb.), Frankfurt 2006-04
Taschenbuch 327 Seiten ISBN: 3596149223


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Claude-Pierres Theorie räumt endlich mit Klischees auf.
    
Bürgerkrieg im KopfDurch ihre Arbeit mit Magersüchtigen gelangte die Psychologin Peggy Claude-Pierre zu der Über-zeugung, dass es eine Art Veranlagung gibt, die bestimmte Menschen für Ess-Störungen anfällig macht. Eine Ess-Störung ist nach ihrer Beobach-tung das Symptom eines tieferliegenden Problems. Die Betroffenen werden von einer ?Negativen Inneren Stimme" gequält, von der die ebenfalls vorhandene lebensbejahende Stimme unterjocht und terrorisiert wird. Mit dem Begriff "Negativismus-syndrom" versucht Claude-Pierre, die komplexen Denkprozesse und fixierten Gedankenketten der Erkrankten auf den Punkt bringen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Mager-süchtige extrem-eitle Möchtegern-Models sind, behauptet Claude-Pierre, dass es gerade sensible, altruistische Menschen sind, die für die Mager-sucht (Anorexie) anfällig sind. Der gefährliche Nährboden für die Krankheit setzt sich zusammen aus einer zunächst lediglich selbstkritischen, unentschlossenen und zweifelnden Haltung und einem seismographischen Gespür für die Bedürf-nisse anderer Menschen und sogar Dinge und einem maßlosen Verantwortungsgefühl. Vereinfacht ausgedrückt sagt Claude-Pierre, dass viele ihrer Patienten dabei sind, daran zu ver-zweifeln, dass sie nicht alle Probleme lösen können, die sie wahrnehmen. Dieses ?Versagen" führt zu einem Gefühl der Wertlosigkeit und zum Wunsch nach Selbstzerstörung. Aus diesem Zusam-menhang wird verständlich, warum sich ehemals liebenswerte, freundliche Menschen plötzlich verletzend und zurückweisend verhalten - sie glauben, nicht liebenswert zu sein und Hilfe nicht beanspruchen zu dürfen, weil sie sie nicht wert seien. Claude-Pierres therapeutisches Programm beruht gerade deshalb auf bedingungsloser Liebe und der Stärkung des Selbstwertgefühls. Geduld, Freund-lichkeit statt Strafe, Mitgefühl, Phantasie, Eins-zu-eins-Betreuung rund um die Uhr, aber auch medizinische Überwachung sind weitere Kennzeichen der therapeutischen Arbeit in der 1993 gegrün-deten Montreux Klinik in Kanada. Für indirekt Betroffene und für Menschen mit Ess-Störungen oder anderen Symptomen des ?Negativis-mussyndroms" - wie z.B. Platzangst oder Panik-attacken - ist Claude-Pierres Buch sicherlich sehr aufschlußreich und unterstützend auf dem Weg zu einer besseren Beziehung zwischen Arzt und Patient. Vor allem aber für Eltern von Kindern mit einem Hang zum ?Negativismussyndrom" dürfte dieses Buch praktische Konsequenzen haben - hier kann ein drohender Ausbruch der Krankheit noch am ehesten verhindert werden, wenn rechtzeitig er-kannt wird, dass zumindest im Fall einer drohen-den Anorexie die vielen guten Ratschläge besorg-ter Beobachter des Geschehens, am Esstisch Stren-ge und Strafandrohung walten zu lassen, genau am falschen Platz sind. Diese Kinder brauchen Liebe, Anerkennung und Verständnis. Auf keinen Fall aber sollte den gefährdeten Kindern zuviel Ver-antwortung aufgebürdet werden. Die im Buch veröffentlichten Zeichnungen, Gedich-te, Auszüge aus Briefen und persönliche Berichte von Patienten und Patientinnen sind Zeugnisses dieses ?Bürgerkriegs im Kopf" (Claude-Pierre). Claude-Pierre schrieb das Buch in der Hoffnung, daß ?irgendein Mensch an irgendeinem Ort daraus Zuversicht zu schöpfen und eine Wendung zum Bessseren einzuleiten vermöge." Dies dürfte ihr gelungen sein. Denn sie weiß, wovon sie spricht: Sie schreibt nicht nur als Wissenschaftlerin, sondern auch als indirekt Betroffene, denn sie ist Mutter zweier von der Magersucht geheilten Töchter.
Ein wunderbares Buch, was sehr anrührt
    
dieses Buch empfiehlt sich sowohl für betroffene Familien, als auch für Therapeut/Innen. Wenn Sie es lesen, werden Sie seelisch angerührt von diesem schweren Krankheitsbild und empfinden mit den Betroffenen und Ihren Familien mit. Nur die ganz starke und uneingeschränkte Liebe zu diesen kranken Menschen kann ihnen helfen wieder gesund zu werden. Ich bin tief beeindruckt, weil ich selbst schon mit einigen Anorexie-Kranken Mädchen arbeiten durfte, immer so empfunden habe, wie es Peggy Claude-Pieree schreibt. Aber leider ist oft die "Schulmedizin" und ihre Ansichten stärker. Die Leserin mag sich berühren lassen. (Autor/in)
Ein sehr treffendes, betroffen machendes Buch. Danke!
    
Unsere jetzt zwölfjährige Tochter kämpft seit fast drei Jahren gegen diese unheimliche Krankheit (Anorexie) an und steht kurz vor der Entlassung aus ihrem 3. Therapieaufenthalt. Dieses Buch gibt uns erstmals solche tiefen Einblicke und Verständnishilfen für die vor uns liegende Zeit, dass wir grosse Hoffnung für eine wirkliche Heilung geschöpft haben. Eine solch detaillierte und zugleich konstruktive Situationsbeschrei bung habe ich nie zuvor gesehen und möchte die Lektüre allen Menschen empfehlen, die die "Opfer" besser verstehen wollen/müssen und ihnen helfen möchten!!
warmherzig, aber etwas einseitig
  
Begrüßenswert ist die differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema, die viele Klischees über Anorexie und Bulimie als solche entlarvt. Es wird gezeigt, daß die Entstehung einer Eßstörung von vielen Faktoren getragen wird, vor allem von der Diskrepanz der intellektuellen und der emotionalen Entwicklung eines Menschen sowie einem fehlenden Selbstwertgefühl. Mir gefällt die Hingabe und Warmherzigkeit, mit der sich die Autorin der Heilung von eßgestörten Frauen widmet und jede einzelne als Individuum betrachtet und behandelt. Bedenklich und für mich kaum nachvollziehbar fand ich hingegen, daß Menschen (Frauen) mit Eßstörungen als arme "Opfer" bezeichnet werden. Letztendlich denke ich, daß gerade viele Anorektikerinnen ganz bewußt die Magersucht als Ausdruck ihrer Selbst und/oder als Absage an die Gesellschaft wählen, in der sie gerade als Frauen skurrilen Normen unterworfen sind. Fazit: ein lesenswertes, warmherziges Buch,das gerade Angehörigen von Betroffenen Mut macht. Einige wichtige Aspekte fehlen jedoch.
Ein Buch, das Leben retten kann
    
Ein Buch, das Leben retten kann... eine Aussage auf dem Klappentext des Buches, die mir zunächst etwas überzogen vorkam. Doch jetzt bin ich sicher, dass dieser Satz richtig ist, da ich Menschen mit der Krankheit Negativismussyndrom und deren Leidensweg kenne und erlebe. Warum kennen so wenige Therapeuten das Buch und seine Methode? Viel Leid bliebe Betroffenen erspart! Doch viele erleben immer noch die von Peggy beschriebene Psychiaterparade, bei der die Kranken und ihre jeweiligen Familien in eine passende Schublade gesteckt werden. Dieses Buch sucht nicht nach Schuldigen. Es setzt direkt an der Krankheit an, an der Negativen Inneren Stimme, die die Erkrankten dämonenhaft beherrscht. In unserem sogenannten aufgeklärten Zeitalter darf man bloß nicht von "Stimmen" sprechen, ohne in die "verrückte Ecke" gestellt zu werden. Da dieser Dämon die Kranken so quält, macht es doch nur Sinn, den Kranken mit Liebe, Menschlichkeit und Respekt zu begegnen (Peggys Konzept), anstatt die in der verhaltenstherapeutischen Therapie begründeten Zwangsmaßnahmen anzuwenden, welche die Negative Innere Stimme verstärken und das Selbstwertgefühl der Patienten weiter beschädigen. Die Krankheit und vor allem die Kranken annehmen - das ist es, was Peggy in ihrem Buch auf wundervolle Weise vermittelt. Mögen viele Menschen dieses Buch lesen und mit ihrem Wissen helfen, dass Essstörungen als "Negativismus-Krankheit" angesehen wird, der mit Liebe und Achtung für den betroffenen Menschen entgegengewirkt wird.
Hungern bis zum Kollaps
 
Die Autorin ist Psychologin, auch ihre beiden Töchter waren an Magersucht erkrankt. Nachdem ihr immer mehr "hoffnungslose Fälle" überwiesen wurden, eröffnete sie 1988 eine Praxis für die Behandlung von Patienten mit Ess-Störungen, 1993 eine Klinik für die stationäre Behandlung.
Claude-Pierre stellt in ihrem Buch klar, dass die Konzentration auf das Körpergewicht in der Behandlung essgestörter Patienten und das "Zunehmen" nur oberflächlich wirken. Für sie ist Magersucht Ausdruck eines so genannten Negativismus-Syndroms. Die unlogischen Denkmuster im Kopf der Kranken würden dazu führen, dass diese sich wertlos fühlen. Sie können an Depressionen erkranken, unfähig zu Entscheidungen werden und dazu Hilfe anzunehmen unter dem Motto: >Wage es nicht, mir zu helfen, ich verdiene es nicht< Dieser Negativismus sei ein konstitutioneller Wesenszug und besonders bei sehr pflichtbewussten über ihr Alter hinaus reifen Kindern zu finden, denen viel Verantwortung und viele Entscheidungen aufgebürdet würden. Eine strafende negative Stimme verbiete ihnen Essen und alle anderen Vergnügen. Lebenskrisen könnten dann Ess-Störungen ausbrechen lassen.
Die Autorin lehnt die gängigen Erklärungsmuster für die Entstehung von Magersucht und Bulimie wie Schlankheitswahn, Ablehnung der weiblichen Rolle, Missbrauch, Überforderung durch ehrgeizige, fordernde Eltern ab. Ihre Therapie soll Halt geben und beim Entwickeln eines neuen Selbst helfen.
Beeindruckend sind selbst gezeichnete Bilder von Claude-Pierres Patienten und deren persönliche Berichte, die anderen Erkrankten Mut machen sollen.
Die Fallbeispiele und Einsichten sind typisch amerikanisch und lassen sich nur bedingt auf deutsche Verhältnisse übertragen. Der Stil des Buches wirkt teils übertrieben kitschig. Die Sicht einer betroffenen Mutter und Therapeutin ist in Grenzen für Familienangehörige Erkrankter geeignet. (Autor/in)
Lohnt sich für eine Auseinandersetzung
  
Peggy Claude-Pierre geht sehr verallgemeinernd an die Erklärung der Magersucht heran, obwohl man dass von einer Psychologin vielleicht nicht erwarten würde. Die Einfachheit ihres Erklärungsansatzes ist daher manchmal sehr erschreckend, gerade wenn man selbst die Störung durchlebt hat. Geärgert habe ich mich darüber, dass in dem Titel auch von Bulimie gesprochen wird, ich aber das Gefühl hatte, dass eine von Bulimie betroffene Person oder deren Angehörige sich zu wenig berücksicht fühlen würden, da es doch sehr viel um Magersucht geht und die Bulimie einfach mit in diesem Topf geworfen wird. Naja, dass zu den weniger erfreulichen Seiten des Buches. Trotzdem kann ich eine Auseinandersetzung mit diesem sehr speziellen Werk nur empfehlen und zwar Betroffenen, ehemals Betroffenen und behandlenden Experten gleichermaßen. Denn wenn man versucht über ihre Vereinfachungen hinweg zu sehen, sich also darauf einlässt, kann es meiner Meinung nach erhellende Momente geben. In der weitreichenden Landschaft von trockener, verwissenschaftlicher Fachliteratur und Erfahrungsgeschichten ist diese subjektive Sicht einer Expertin, die sich nicht an die akademischen Regeln hält, die nicht zuletzt auch aus einem großen Erfahrungsschatz schöpft und deshalb nicht gezwungenermaßen weniger empirisch ist, doch sehr wertvoll. Besonders für Experten. Denn das Einfühlen in die Welt des Störungsdenkens steht, denke ich, im Vordergrund; in diesem Werk. Und das ist ein entscheidender Schlüssel für den Zugang zur Person. Dies gilt meines Erachtens nach für Personen mit jeglichen psychischen Leiden, nicht nur für Personen mit Essstörungen. (Autor/in)
nicht lesenswert/nicht empfehlenswert

Peggy Claude-Pierre hat zwar viele Symptome in bezug auf Essstörungen richtig erkannt, diese jedoch hinsichtlich der Ursachen meiner Meinung nach falsch zurückgeführt. Mögliche, naheliegende Ursachen greift sie lediglich als Auslöser, wenn nicht gleich als Irrtum auf und versucht, die Entstehung einer Essstörung mit dem Negativismussyndrom zu begründen. In meinen Augen (ich bin selbst langjährig Betroffene) ist dies jedoch nur eine Ausrede für sich schuldig fühlende Eltern (zu denen sie selbst ja auch gehört). Peggy Claude-Pierre stellt Betroffene als "Opfer" dar, beschreibt sie als "gütige, liebe, selbstlose" Menschen, die besessen sind von der Negativen Inneren Stimme. Sicher ist es für manche Betroffene angenehm, als fast Heilige dargestellt zu werden, ich bezweifle jedoch den therapeutischen Nutzen einer Behandlungsform, die den Betroffenen jegliche Selbständigkeit und Entscheidungsfreiheit nimmt und sie wie Säuglinge verhätschelt. Im übrigen sind Langzeiterfolge (sie beschreibt ihre Therapieform ja als die einzig sinnvolle) in keinster Weise vorhanden, da diese aufgrund der relativ kurzen Zeitspanne, in der es ihre Klinik gibt, noch nicht erforscht werden können. Sie verheimlich in ihrem Buch, daß es auch in ihrer Klinik Todesfälle gab. Dies führte bereits zu Prozessen, in denen auch Mißbrauchsvorwürfe zur Sprache kamen! Auch mußten Betroffene die Therapie in ihrem Haus aufgrund Geldmangels abbrechen (in meinen Augen spricht dies nicht gerade für sie, die auch als der "Engel von Montreaux" bezeichnet wird). Momentan wurde P. Claude-Pierre die Erlaubnis entzogen, ihre Klinik in Kanada weiterzuführen, weshalb diese geschlossen wurde. In meinen Augen auch ein Grund, diese Therapieform kritisch zu hinterfragen. (Autor/in)
Wunderschön aber Bitte Vorsicht bei Borderline
   
Ich kann das Buch nur jedem mit Essstörungen empfelen, doch sollte jemand der weiß das er nicht nur unter einer Essstörung, sondern im Speziellen unter der Borderline Störung leidet, doch eher die Finger von dem Buch lassen! Peggy Claude-Pierre heilt durch aufopfernde, uneingeschränkte und bedingungslose Liebe. All das was Borderline Patienten sich in ihrer schwarz-weiß Welt, mehr als teilweise alles andere wünschen, womit aber deren Umgebung oftmals überfordert ist, wodurch sich typische "Hass- sowie Gefühlsausbrüche" nur noch steigern! Jedenfalls erging es mir so!
Auch für nicht Betroffene ein interessantes Buch
   
Das Buch zeigt einen humanitären Weg auf, wie man mit Menschen helfen kann, erwachsen zu werden.
Das Buch was einem Kraft und Energie gibt.
    
Das ist die erste Kritik die ich über ein Buch schreibe, es ist aber auch das Einzigste wo ich es für wichtige halte. Dieses Buch ist eine Darstellung einer Krankheit, die ich so noch in keinenm anderen Buch gelesen habe. Durch die persönlichen Erfahrungen kann Peggy Claude-Pierre in einer fesselnden und faszinierenden Art und Weise, die Anorexie und Bulimie verständlich rüberbringen. Ich habe mich auf verschiedene Weise über Bulimie informiert... Film und Fernseh, Internet, Bücher, intensive Unterhaltungen mit Betroffenen aber keine dieser Informationsquellen hat es geschaft mir diese Krankheit so verständlich darzustellen wie Peggy Claude-Pierre. Auf der Rückseite des Buches, steht ein Satz der mir am Anfang als sehr übertrieben klang... " Das Buch, dass Leben retten kann " Nachdem ich mich mit der Krankheit mehr und mehr beschäftige wird mir klar das dieses Buch, diesem Satz gerecht wird. Dieses Buch sollte pflicht für jeden Angehörigen und Freund sein, der sich auf den langen Weg begibt, der Person zu helfen die man doch so liebt.
Endlich Hilfe!
    
Dieses Buch ist nicht einseitig! Als betroffene Mutter sehe ich hier zum ersten Mal einen wirklich helfenden Ansatz, den ich bei allen Versuchen in Deutschland nicht gefunden habe (Ich habe das Buch auf Englisch gelesen.) Die betroffenen Kinder sind wirklich Opfer. Wenn man das erkannt hat - mit Hilfe des Buches! -, kann man auch etwas gegen die Belastung durch Anorexie und/oder Bulimie tun. Dieses Buch und die Bemerkung einer Verwandten: "Du mußt Dich mehr um deine Tochter kümmern!" haben uns endlich geholfen. Es geht aufwärts! Danke an Frau Claude-Pierre!!! (Autor/in)
UNBEDINGT LESEN
    
An alle Betroffenen, Eltern, Angehörige, Interessierte, besonders alle Ärzte und Therapeuten und erst recht diejenigen, die meinen, schon alles über Magersucht und Bulimie zu wissen: UNBEDINGT LESEN! In diesem Buch wird nicht wie sonst die Geschichte, die ?gesicherten" Erkenntnisse und die bisherige Therapie beschrieben. Es wird nicht das bisher Bekannte zusammengetragen, neu sortiert und verbunden. Ausgehend von der Erfahrung mit Hunderten Betroffenen, darunter Ihre beiden Töchter, hat die Autorin eine schlüssige Theorie und darauf aufbauend eine Behandlungsmethode entwickelt, die zu dauerhaften Erfolgen führen kann. Sie erklärt die zugrunde liegende Ursache, zeigt den daraus entstehenden Krankheitsverlauf auf und begründet damit die Methode, den Betroffenen zu helfen und nicht nur die Symptome zu unterdrücken. Untermauert wird dies durch eine Vielzahl von Zitaten aus Briefen, Tagebüchern und Gesprächen, die zeigen, was Magersucht und Bulimie wirklich sind, wodurch sie verstärkt werden und in welchem Teufelskreis die Betroffen stecken. Gezeigt wird aber auch, wie falsch die herkömmlichen Behandlungsmethoden sind und wieso sie zu der schrecklich hohen Zahl von Mißerfolgen und Rückfällen führen (müssen). Das Buch zeigt so den Weg, verschweigt nicht, wie schwierig und langwierig er ist, überzeugt und vermittelt so die Grundlage für den Erfolg: HOFFNUNG und VERTRAUEN.
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