 |
Wenn du es eilig hast, gehe langsam: Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt
von Lothar J. Seiwert Campus Verlag 2009-03-02
Audio CD ISBN: 3593388308


Kommentare und Bewertungen: Diskussion zu diesem Buch eröffnen
Nehmen Sie sich Zeit
    
Wenn Sie sich die Zeit nehmen um dieses Buch gründlich durchzuarbeiten werden sie rasch merken, wie sich Ihr Leben ändert und Sie den "Roten Fanden" Ihres Lebens nich mehr verlieren werden. Nehmen Sie den Titel des Buches während des lesens ernst.
Endlich das Problem erkannt
   
Der eigentliche Star dieses Buches ist nicht der Autor Lothar Seiwert, sondern Ann McGee-Cooper, der es bisher vorbehalten blieb, ihr revolutionäres Zeitmanagement-Buch ins Deutsche übertragen zu lassen. Lothar Seiwert verdient auch hohe Anerkennung, ist er es doch, der mit diesem Buch im deutschsprachigen Raum vielen frustrierten Managern aufzeigt, daß es völlig in Ordnung ist, daß sie in den letzten Jahrzehnten immer wieder an konventionellen Zeitmanagement-Ideen gescheitert sind.Ich vermute, daß Lothar Seiwert auf seinen zahlreichen Lehrgängen, die er zum Thema "Zeitmanagement" durchgeführt hat, im Laufe der Zeit erkannte, daß viele Menschen trotz der Lehrgänge nicht mit den konventionellen Methoden zurechtkamen. Dies hat er sehr schön in diesem Buch aufbereitet und dargestellt
Von effizienten Wichtigkeiten
    
Wenn man - wie ich - jahrelang versucht hat, konventionelle Zeitorganisation zu betreiben, um daran jedes Mal kläglich zu scheitern. Wenn man sich jahrelang Wichtiges vorgenommen hat, um sich dann in der Mühsal der alltäglichen Anforderungen zu verzetteln. Wenn man alles vor sich herschiebt, um es dann in allerletzter Sekunde und im Schweiße seines Angesichts zu erledigen. Dann ist die Idee, wie sie Seiwert präsentiert, eine Erleichterung. Die Unterscheidung zwischen divergentem u. konvergentem Denken, zwischen monochromem und polychromem Zeitverständnis, zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit etc. bilden die Grundstruktur für ein pyramidenartiges Zeitstruktur-System, das den individuellen Vorstellungen und Anforderungen des/r SelbstmanagerIn Rechnung trägt. Die Analyse von Zielen und Wertigkeiten sowie Zeitökologie sind nicht bahnbrechend neu, aber gut dargestellt und pointiert formuliert. Schritt für Schritt wird dann ein Lebens-Jahr-Wochen-Tag-Plan erklärt, um die Lücke zwischen Makro-Idee (Lebensziel) und Mikroplanung (Tagesprogramm) zu schließen. Das Programm ist nicht nur theoretisch überzeugend. Ich habe in einer Woche erledigt, was ich vorher monatelang aufgeschoben habe. Ich habe ohne Stress und größeren Aufwand ein Beruflich-privates Chaos in Ordnung gebracht. Mit Hilfe dieses Plans bin ich meinem langgehegten Ziel binnen weniger Tage näher gerückt als all die Jahre zuvor.
Wunderbares Buch!!!!
    
Es ist ein wunderbares Buch, das sehr gute philosophische Gedanken enthält und Ihre Einstellung zum Leben ändert: nicht die Arbeit zählt, sondern das Leben an sich !
Einfache Wahrheit - die man öfter hören muss
    
Vor langer Zeit schon mal gelesen, nun als hörbuch über einen anderen "Kanal" baer etwas eingängiger. Gute Umsetzung (Autor/in)
Oberflächlich, banal und praxisfern

Seiwert hat in den letzten Jahren leider deutlich nachgelassen und ist auf den Zug "Juhu, alles entspannt und lustig" aufgesprungen.
Das funktioniert aber nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um das Thema Selbstmanagement/Zeitmanagement oder vergleichbares geht. Denn hier haben wir Leser/Kunden ein Problem, das wir lösen möchten. Wir wollen nicht hören, wie toll und lustig es ist, wenn man 80% seiner Zeit selbst bestimmen kann. Das können wir Normalos nicht. Wir haben Verpflichtungen, haben Vorgesetze und/oder Kunden. Mit einer "Tschacka"-Mentalität wäre nicht nur ich schon längst aus dem Wirtschaftskreislauf ausgeschlossen worden. Und mein Privatleben wäre den Bach runter.
Was wir wirklich brauchen sind praxisnahe Umsetzungsleitfäden. Wie - verdammt noch mal hätte ich fast geschrieben - bekommen wir 30 bis 40 neue Aufgaben pro Woche in unsere Planung (egal ob PDA, Zeitplanbuch, Kalender oder stapelweise Posits), wie schaffen wir es im Dschungel unserer privaten Projekte (wo wir selbst Projektleiter und Mitarbeiter in einer Person sind) zu überleben? Ich will nicht lesen, dass ich zu 95% davon "Nein" sagen müsste. Das geht nicht - und das will ich überhaupt nicht. Ich möchte alles parallel und gleichmäßig voran bringen.
Eine Lebensvision soll ich mir überlegen. Ja ganz toll. Soll ich also die nächsten 50 Jahre immer gleich bleiben? Mir keine neuen Chancen eröffnen? Stur auf irgendeine Vision zulaufen, die ich jetzt mit Anfang 30 von meiner Zukunft habe? Ach nein, tschuldigung, ich solle sie ja anpassen. So oft wie nötig halt. Oder doch lieber so allgemein wie möglich formulieren? Lebensvision hat vielleicht ein Mozart haben können. Aber ich bin nicht Mozart, ich habe ein wenig mehr in meinem Leben vor als Musik zu machen. Ich möchte heute NICHT festlegen, wo ich mit 50 stehen möchte. Das ist eine bewusste Entscheidung von mir.
Ziele setzen - gute Idee. Das habe ich glaube ich vor 10 Jahren schon mal aufgeschnappt und für gut befunden. Also bekannt.
Seiwert... Sie haben in den 80er Jahren hilfreiche Bücher geschrieben. Oder war es nur eins? Jedenfalls war DAS mal ein Meilenstein. Recht systematisch und größtenteils auch mit hilfreichen Umsetzungshinweisen. Eben eine wirklich Bereicherung und ein Lösungsangebot für die realen Probleme. So etwas wie "Life-Work-Balance" klingt total super und offensichtlich fallen ja auch viele hilflose Mitmenschen darauf rein, dass man ihnen beibringen muss, dass sie neben einem Beruf auch noch ein Privatleben haben "dürfen". Aber die richtigen Probleme des heutigen Menschen, der einfach endlich einmal eine Anleitung haben möchte, wie er von seinen Aufgabenlisten runter auf eine vernünftige Tagesplanung kommt... ungelöst (btw. das Buch aus den 80ern ist da deutlich besser, wenn auch die dort beschriebenen Verfahren mit dieser Masse an Tätigkeiten nicht mehr klarkommen... die Methode von damals skaliert schlecht).
Übrigens. Alleine der Titel ist doch eine Beleidigung für jeden, oder? "Wenn du es eilig hast, gehe langsam - Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt". Wir alle haben so ungefähr 24 Stunden am Tag Zeit - "mehr" Zeit geht nicht. Und wenn wir es eilig haben, ist langsamgehen ein "total praxisnaher" Hinweis. Eher müsste man lernen, wie man das Hetzen vermeidet. Also eine vernünftige Planung hinkriegen. Aber GENAU DA versagt das Buch doch.
Meine Rezension ist ein Verriss geworden, ich gebe es zu. Weil ich die letzten Jahre Dutzende Bücher zum Thema Organisation, Planung, Zeitmanagement gelesen habe (ist ein Hobby von mir) - und dieses Buch eines der schlechten ist. Noch ein wenig schlechter ist das Bärenbuch, weil das als ernstgemeinte Literatur für Erwachsene nun wirklich an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist (inhaltlich dafür deutlich hilfreicher... wenn man denn lange genug die intellektuelle Beleidigung aushält).
(Autor/in)
Don-t work hard, work smart.,
    
Der Klassiker unter den Zeitplanbüchern. Zu Recht, denn es geht nicht darum, die Zeit besser zu verplanen und noch mehr zu erreichen. Vielmehr geht es vor allem darum, zu erkennen, was die eigenen Prioritäten im Leben sind und was im eigenen Leben wichtig und was unwichtig ist. Und sich dann genau entsprechend dieser Prioritäten zu verhalten und das eigene Leben zu planen.
Was können wir tun, um uns weniger gehetzt zu fühlen?
Wie können wir die permanente Beschleunigung des modernen Lebens und das Bedürfnis nach Muße und Langsamkeit miteinander in Einklang bringen?
Entspannt während einer Autofahrt bzw. ganz relaxt in der Badewanne habe ich die beiden CDs gehört, und sie haben wir wieder vieles, das ich schon ge-wusst habe, wieder be-wusst gemacht.
Erstens die Ursachen, warum manche Menschen eher notorische Zuspaetkommer sind, dafuer aber viel mehr Empathiefaehigkeit haben als die immer Puenktlichen, die aber dafuer oft Probleme mit vielen parallen Vorgaengen haben aufgrund ihrer monoschronischen Zeitorientierung.
Und Zweitens macht Seiwert sehr gut deutlich, dass Zeitmanagement nicht etwas ist, das man quasi als Rezept nachmachen kann. Man muss es sich erarbeiten. Eben wiederum genau aus dem eingangs erwaehnten Grund: Menschen sind verschieden. Der eine kann eben mit ToDoListen umgehen, fuer den anderen verschlimmern sie die Situation nur noch mehr.
Bei Seiwert selbst gibt es aber zwei Probleme:
- Hat man eines von seinen Büchern gelesen, kann man sich die anderen schenken. Er erzählt immer dasselbe.
- Wer sich ein wenig in dem Gebiet auskennt, erfährt nicht soooooo viel Neues mehr.
Der Sprecher dieser leicht gekürzten Hörfassung des Buch-Bestsellers hat einen angenehmen Ton, der stellenweise knapp am Einschläfern vorbeischrammt. Das ist jedoch besser als militärisch krachige Befehlsdramaturgie.
Den besonders motivierten Chaosfeinden empfehle ich Buch und CD. Das bringt mehr und kommt noch immer günstiger als irgendein Chaka-Wochenendseminar.
Guter Kauf.
(Autor/in)
Alter Wein in neue Schläuche

Hier geht es nicht um irgendeine Form des Zeitmanagements, sondern hier geht es um das "Zeitmanagement der Zukunft", natürlich 'wissenschaftlich fundiert' und mit hochgestochenen Formulierungen angepriesen. Doch wenn man genauer hinhört, wird hier nicht wirklich Neues geboten. So z.B. die "Work-Life-Balance", heißt wohl nichts anderes als ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Vergnügen. Aha.
Es handelt sich um eine Doppel-CD. Die erste CD benötigt unglaublich lange, um in Fahrt zu kommen. Eine lange Einführung zum Thema, die häufig bei allgemeinen Formulierungen hängen bleibt. Die praktischen Tipps im weiteren Verlauf sind dann auf dem Niveau von:
"Sich öfters mal spontan mit Freunden treffen." oder "Sich mit einer fiktiven Person verabreden, um sich Zeitpolster zu verschaffen."
Die Stimme des Sprechers hat mich dazu fast aggressiv gemacht. Irgendwie anzusiedeln zwischen belehrend, anbiedernd und 'Versicherungsvertreter'. Groteske Züge nimmt dann schon der Beitrag der Fachfrau aus den USA an.
Habe ich etwas verpasst? Oder mache ich das meiste schon richtig? Nun, ich bin nicht gerade der zeitgestresste Managertyp und auch nicht die 4-fache Mutter. Wie sagt man doch so schön: Keine Zeit? Jedem stehen doch 24 Stunden täglich zu Verfügung und das weltweit!
Mein 1. Tipp: Die Zeit und vor allem das Geld für diese CDs lieber sparen und vielleicht ganz spontan dafür einsetzen, um mit Freunden mal ein nettes Bierchen zu trinken, wie es uns die wohlmeinende CD-Stimme auch vorschlägt.
2. Tipp: Den Fernseher abschaffen. Dann hat man plötzlich ganz viel Freizeit.
(Autor/in)
Hilfe im Alltag
    
Gutes Hörbuch über die Planung des Tages und die Zielen im Leben. Empfehlenswert für jeden Menschen. (Autor/in)
Ein empfehlenswertes Buch für Zeit- und Lebensbewusste.
    
Das Buch ist leicht lesbar und verständlich geschrieben. Der Aufbau ist logisch. Sehr schnell wird den LeserInnen klar, dass es hier nicht primär um Zeitmangement geht, sondern um Lebensmanagement. Und das ist das Zentrale, was letztendlich in der Praxis die Lebensqualität bestimmt. Ausgezeichnet finde ich auch die praktischen Übungen, welche es den LeserInnen leicht fallen lässt, von der Therorie (dem Lesen) in die Praxis (das Umsetzen) zu wechseln. "Wenn du es eilig hast, gehe langsam" meint aber auch, dass wir uns für ein sinnvolles Lebensmanagement dosierte und terminierte Herausforderungen setzen müssen.
Mehr Mußestunden garantiert
    
Lothar Seiwerts Buch faßt die gesamte Theorie neuen Zeitmanagement-Denkens in einer sehr strukturierten und leicht verständlichen Form zusammen. Vor allem seine Ausführungen zum Thema Lebensbalance finde ich ausgezeichnet. Besser als seine amerikansichen Vorbilder bringt er das neue Denken in Form von Übungen und wie immer tollen Karrikaturen an den Leser heran. Ein Klasse-Buch, das nach der Lektüre mehr Mußestunden garantiert.
Rechte Hirnhälfte
    
Endlich mal ein Buch, das Zeitmanagement für Rechtshirnige Menschen bietet. Mir wurde endlich mein jahrelang praktiziertes Verhalten klar. Ein Muß für alle, die unergründliche Probleme mit "gewöhnlichem" Zeitmanagement haben.
eigenen Kommentar schreiben, bzw Diskussion eröffnen
|
 |