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Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4

Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4
von Stephenie Meyer
Carlsen Verlag GmbH
2009-02-14
Gebundene Ausgabe
800 Seiten
ISBN: 3551581991





Eigenschaften:
160mm x 52mm x 219mm


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Bis(s) - das Finale
Nach langem Warten ist es heute nun endlich erschienen. Biss zum Ende der Nacht, das Finale Buch der Biss-Reihe von Stephenie Meyer!

Ohne auf den Inhalt des Buches genauer eingehen zu wollen (ich will die Spannung ja noch nicht vorweg nehmen) muss ich sagen, dass Buch ist anders als die drei vorher. Doch, ich finde, das Macht das Finale aus, denn es hat sich ja auch so einiges verändert im Leben von Bella, Edward und den anderen. Sie sind erwachsener und verantwortungsvoller. Ein bisschen anders eben :-)

Der einzige Nachteil ist, wie in einer vorgehenden Rezension schon gesagt, dass es jetzt zu ende ist mit der Biss-Reihe.

Also ich kann das Buch, allen die die vorherigen drei Bücher gelesen haben nur empfehlen! Es ist ein Ende, dass man so nicht umbedingt erwartet hatte.
(Autor/in)


Mein perfektes Ende
Zunächst einmal:Ich weiss, es gibt viele, die mit diesem vorerst letzten Band der Twilight-Saga unzufrieden sind. So ganz verstehe ich es nicht,weil ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand, der die Geschichte und die anderen Bücher mag, einen anderen Ausgang haben wollte. Für mich ist es perfekt. Ich denke ich weiss, was den anderen auf den Magen geschlagen hat: Wie können sich Vampire (biologisch) fortpflanzen? In den USA wurden ganze Foren nur für wissenschaftliche Diskussionen gegründet. Es wurde geredet, geschimpft, teilweise sogar tatsächlich gehetzt und zum Boykott aufgerufen. Und ich frage mich, warum? Es ist und bleibt ein Fantasy Roman, gemischt mit der schönsten Liebesgeschichte, die ich bisher lesen durfte. Ich begreife nicht, wie es so viele gibt, die sich das durch ein paar eventuelle Ungereimtheiten kaputt machen lassen. Ich sage eventuell, da Stephenie Meyer diese Figuren erfunden hat. D.h. auch, dass ihr gesamtes Wesen ihrem Willen folgt, sowohl biologisch als auch charakterlich. Es ist also alles möglich.

Nun aber zum Buch selbst. Wiegesagt, für mich ist es genau das Ende geworden, was ich mir gewünscht habe. Und sogar noch mehr. Mehr als ich erwarten konnte. Man kann beruhigt das Buch zuschlagen.
Es wurde in 3 unterschiedliche große Teile (und POVs) augeteilt was einem erlaubt, die Geschichte aus ganz verschiedenen Blickwinkel zu sehen. Dadurch gewinnt sie enorm an Tiefe.
Es stehen zwei große Konflikte an, der eine wird schon in der Mitte des Buche aufgehoben, der andere erst ganz am Schluss. Beide haben mich vollkommen überzeugt, da zumindest der Letztere eine ganze Menge Überraschungen für mich bereitgehalten hat.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz und ist noch präsenter, als in den anderen Büchern. V.A. Fans von Emmett werden voll auf ihre Kosten kommen.

Für alle, die mehr emotional als rational an der Twilight Saga hängen, wird dieses Buch ein gebührender Abschluss sein. Alle andern werden eventuell enttäuscht sein, aber dann war diese Buchreihe vieleicht eh nicht das Richtige für sie.

Bleibt zu hoffen, dass Stephenie Meyer irgendwann nach Forks zurückkehren wird oder zumindest sehr bald Midnight Sun zu Ende bringen wird. (Autor/in)


Es hält dich gefangen, wie ein Biss
Für mich ist "Bis(s) zum Ende der Nacht" von Stephenie Meyer ein absolut würdiger Abschluss dieser Tetralogie. Ich war sehr positiv überrascht, da die Geschichte noch viel kreativer und spannender ist, als in den ersten drei Büchern. Das Buch entwickelte von Anfang an eine regelrechte Sogwirkung auf mich und ich war vollkommen begeistert. Stephenie Meyer beweist viel Mut mit dieser Handlung, denn vieles hätte man so nicht erwartet und das Buch ist definitiv weniger kindlich, als die Vorgänger.

Sprachlich macht Stephenie Meyer einen ganzen Sprung nach vorn, auch wenn die Übersetzung abschnittsweise nicht ganz so gelungen ist, wie das Original. Trotzdem merkt man, dass sie sich mit den Büchern entwickelt hat, genauso wie ihre Protagonisten. Bella wirkt in diesem Buch viel erwachsener auf mich und nicht mehr so naiv und unentschieden, wie in den anderen Büchern. Mir persönlich hat das sehr gefallen. Auch den Hang von Stephenie Meyer zu einer gewissen Situationskomik und Ironie emfpinde ich als sehr gelungen. Dadurch wird die Geschichte sehr erfrischend und versprüht eine angenehme Leichtigkeit.

Zum Inhalt soll natürlich nicht viel verraten werden! Das Buch beginnt mit den Hochzeitsplanungen von Bella und Edward. Dabei geht natürlich alles drunter und drüber und Bella, Edward und Alice kommen sich mit ihren unterschiedlichen Meinungen, wie alles ablaufen soll, häufig in die Quere. Auch die Volturi spielen wieder eine wichtige Rolle und bei Jacob entwickelt sich einiges hinsichtlich seiner Verliebtheit. Die große Frage ist natürlich: Wird Bella gebissen und falls ja, was passiert dann? Nun - diese Frage werde ich hier nicht beantworten. Nur so viel: Mir gefällt es sehr, wie Stephenie Meyer das ganze letztendlich auflöst!

Ich bin rundum glücklich und zufrieden mit diesen Abschluss. Es bleiben auch keine wichtigen Details ungeklärt und man ist froh, dass man endlich weiß, wie alles ausgeht. Ein großes Lob an Stephenie Meyer, dass sie eine Handlung geschaffen hat, die nicht dem typischen Einheitsbrei entspricht.

Mich hat das Buch wunderbar unterhalten und in seinen Bann gezogen! (Autor/in)


Tiefpunkt der Quadrologie
Während Stephenie Meyer mit ihren Büchern 1-3 der Biss-Reihe durch ihren kreativen, sensitiven und überaus phantasievollen Erzählstil überzeugt, wirken die Geschehnisse des 4. Teils eher wie billige Geschichten aus einer Daily-Soap. Nur schwerfällig entwickelt sich eine lesenswerte Geschichte und zusehens verlieren die Charaktäre an Kontur und Tiefenschärfe. Oftmals sind die überzogenen Auseinandersetzungen der "gefühlsdusseligen" Hauptprotagonisten dermaßen nervig, dass man erwägt, das Buch einfach zu ignorieren, um den Mythos der Vorgeschichte nicht zu zerstören. Einzig das Ende, die schier ausweglose Situation beim "letzten Gefecht" (vergleichbar mit dem Kampf gegen "Victorias Armee" im 3. Band) wird spannend erzählt und stimmt somit versöhnlich. Insgesamt ist der letzte Band jedoch leider sehr enttäuschend. Schade.
(Autor/in)


das große finale
und da ist es nun, das große finale nach den über 1500 seiten an vorgängern.
zuallererst: ich finde das buch gut!

da haben soviele leute gerätselt, wie stephenie meyer wohl das finale gestaltet, und nun, da ist es.

bella und edward haben in diesem buch eine andere ebene erreicht. sie wirken erwachsener und erstmals verschwindet auch ihre eigene unsicherheit etwas und weicht dem charakter einer erwachsenen, (und teils ;-) verantwortungsvollen und verheirateten frau. sie ist anders, aber niht schlecht.
auch der vielzitierte teil aus jacobs sicht ist gut - ich dachte zuerst, ooh gott, bitte nicht schon wieder! da er jedoch die restlichen cullens (dies bezieht auch mrs bella cullen ein) integriert, ist es teils sogar richtig amüsant und man begreift, dass das leben eben nicht immer weiß oder schwarz ist sondern sämtliche varianten an grau bietet.

alles in allem kein schlechtes finale - ohne spoilern zu wollen, hoffe ich einen guten einblick abgegeben zu haben.

natürlich hätten sich vielleicht einige ein "anderes" finale erträumt (vorab möchte ich sagen, dass all unsere träume ohnehin wahr werden ;)) - nur, welches? meiner meinung nach wurde jede person (mit ausnahme von renee und alice vielleicht) mit einem großartigen handlungsstrang bedacht.

einziger nachteil: nach jedem teil war das wissen da, dass der nächste band darauf wartet, verschlungen zu werden. nun, nach dem ende aller 4 bände, muss ich mich als fan wohl langsam loslösen von tagträumen über edward & co :) ich bin auch gespannt, welches buch es als nächstes schafft, mich wieder derart zu fesseln wie alle 4 teile. (Autor/in)


Stephenie Meyer: Bis(s) zum Ende der Nacht
Mit voller Begeisterung habe ich die ersten drei Bände der Bis(s)-Saga verschlungen und so konnte ich es mir einfach nicht nehmen lassen, den vierten und letzten Teil zu lesen.

Und hier überschlagen sich wahrlich die Ereignisse: zuerst Bella's und Edward's Hochzeit, dann die Flitterwochen, der erste Sex der beiden und plötzlich wird Bella schwanger. Ein Wesen halb Mensch, halb Vampir wächst in ihrem Bauch heran und saugt ihr ihre ganze Lebenskraft förmlich aus. Die Geburt der Kleinen ist quasi ein Höchstereignis, denn Bella droht zu sterben und Edward verwandelt sie in einen Vampir. Es wird erzählt wie Bella ihr neues Leben als Unsterbliche erlebt und unglaublich beherrscht ist. Und auch die Volturi finden wieder ein Plätzchen im letzten Teil.

Besonders ist hier, dass es in drei Teile nochmal unterteilt wurde - der erste und dritte Teil wird aus Bella's Sicht erzählt und der zweite aus Jacobs Sicht.
Wirklich unglaublich spannend die ganze Geschichte um Bella und Edward. Schade, dass dies der letzte Teil ist. Aber es hat sich gelohnt. Auch dieser Teil ist sehr flüssig und verständlich geschrieben. Man hat das Gefühl man befindet sich in der Geschichte der beiden und fiebert bei allen Ereignissen mit. (Autor/in)


Ein wunderschönes Ende...aber dennoch offen...
Ich gehöre nicht zu denen, die vom Fanfieber angesteckt wurden. Mir gefällt die wirklich auf Spannung gehaltende Story.

Dieses Buch hat, wenn man erlich ist , drei Bücher in einem was auch schon die Aufteilung deutlich macht, man bekommt Bellas sicht der Hochzeit, Jacobs sicht der Schwangerschaft (schade), und dann wieder Bellas Sicht des Vampierlebens.

Es werden viele Dinge geklärt, die Bindung an Jacob, Bellas "Kraft", die ihr zuteil wurde und auch die Verbundenheit zu Edward wird erst hier richtig deutlich.

Es ist ein Buch was viel in sich hat aber leider auch hier nicht zu 100% abschließt, und leider werden auch die Volturi wieder nicht als so mächtig dargestellt als ich mir sie beispielsweise vorgestellt habe ... na ja .. aber eigentlich geht es ja nicht darum sonder um den Schutz des Lebens ihrer kleinen Tochter.. lest am besten einfach selber =)

Warum ich ein Punkt abziehe ist ganz klar.. Bella und Edward sind am Höhepunkt angekommen, dass ist nicht zu überlesen. Aber wie geht es mit Jacob weiter? Ein wirkliches Ende findet es hier nicht. Und was ist mit Reenesmee ?? .. Und bauen die beiden eine Beziehung zueinander auf , schließlich ist ja Jacob auf sie geprägt worden ... schade .. =( .. leier nicht mehr zu im Buch zu erfahren.

Abschließend muss ich aber sagen das mir der letzte Band gut gefallen hat und dies eine Reihe ist die auch die ganzen jüngeren wie auch die älteren in ihren ban zieht...

Und respekt für die letzten ca.10 Seiten des ganzen Buch, sie sind mit sooo viel Romantik geschrieben .. wunderschön!!!.. das beste was Bella wohl je Edward schenken konnte.. ein wahrer Bewis der Liebe ... *seufz* :)


(Autor/in)


Unerwartetes Ende mit Biss
Ein ganz großes Finale der Biss-Reihe, das den utopischen Erwartungen die man daran hatte mehr als gerecht wird.

Es hat sich doch tatsächlich gelohnt sich durch den dritten Band zu kämpfen, bei dem man den Eindruck hatte Stephenie Meyer hätte ihn nur geschrieben um noch einen Teil geschrieben zu haben... Dieser vierte und letzte Teil der Twilight Saga macht das auf jeden Fall wieder gut.

Auch wenn die Meinungen dieses Buch betreffend auseinander gehen, erachte ich es als sehr gelungen und zusammen mit dem ersten Teil als besten der ganzen Biss-Reihe. Den Veränderungen, die Bella durchläuft, stehen unheimlich viele Leser kritisch gegenüber. Ich allerdings erachte diese Veränderung nicht nur als gelungen, sondern mit Blick auf den Gesamtzusammenhang als notwendig. Es wäre eher merkwürdig und unglaubwürdig gewesen, wenn Bella nach der Verwandlung in einen Vampir die Alte geblieben wäre. Und auch die Entwicklungen mit Jakob und seiner Prägung sind gelungen. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass es sich bei diesem Teil noch um Teenie-Literatur handelt.

Als Fazit lässt sich nur zusammenfassen, dass "Biss zum Ende der Nacht" trotz Kitsch (für die Amerikanische Kultur übrigens üblich... In der letzten Verfilmung von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" musste für die Amerikanischen Zuschauer extra ein schnulzigeres Ende gedreht werden, da sie ohne Kitsch nicht zufrieden gestellt sind.), einigen sprachlichen Mängeln und Schnulze bis zum Abwinken, ein gelungenes und abgerundetes Ende nach einer Geschichte über die sich verändernde (ebenfalls menschlich), hin und hergerissene (auch das soll vorkommen, dass man sich in jemand anders verliebt. In diesem Fall auch noch absolut nachzuempfinden. Wer hätte den treuen Freund Jake nicht in Erwägung gezogen?) Isabella Swan, die endlich zu ihrer Liebe und ihrem ganz persönlichen Happy End findet.

Gelungen. (Autor/in)


Drei Sterne ("It's OK") trifft es genau...
Die Twilight-Reihe wird von den meisten Leuten entweder geliebt oder gehasst. Ich bin eher so dazwischen, auch bei diesem Band. Dabei hat er durchaus seine Vorzüge. Stephenie Meyers Schreibstil ist leicht zu lesen und trägt rasch durch das Buch, und ich finde, dass sie ihn seit dem ersten Band deutlich verbessert hat. Die Grundstory (Bellas und Edwards Heirat, die Bedrohung durch die Volturi) ist vielversprechend, und sehr gut fand ich die unterschiedlichen Erzählperspektiven, wobei mir die meines Lieblingscharakters Jacob natürlich am besten gefiel.
Trotzdem kommt das Buch für mich über drei Sterne nicht hinaus, weil es an zwei schwerwiegenden Dingen krankt:

1. ist es viel zu sehr in die Länge gezogen. Es passiert nicht wirklich viel, zumindest nicht so viel, dass man damit fast 800 Seiten vernünftig füllen könnte. Gute Erzählansätze werden ewig lange zerredet und verlaufen dann im Sande, auch das Ende ist nicht wirklich befriedigend. Ich lese gerne dicke Bücher, aber Story und Umfang müssen auch zusammenpassen. Hier hätte ein bisschen Nachbearbeitung schon zu einer echten Verbesserung führen können.

2., und das ist aus meiner Sicht noch viel gravierender: Stephenie Meyer ist inkonsequent, sie widerspricht sich selbst. Etwa beim Auftritt der Volturi. Vier Bücher hindurch (fünf, wenn man den Band über Bree Tanner mitzählt) hat Mrs. Meyer immer wieder betont, dass Vampire wilde, unzähmbare Geschöpfe und die Cullens in ihrer Friedfertigkeit die absoluten Exoten seien - und nun will sie uns weismachen, dass diese Rasse von einer "Polizei" in Schach gehalten wird, die den Kampf scheut und sich von ein bisschen Imponiergehabe vertreiben lässt?!
Oder die Sache mit den Spezialfähigkeiten der Vampire. Immer wieder hieß es, dass diese sehr, sehr selten seien, aber offenbar wimmelt es doch nur so von begabten Vampiren. Okay, bei den Volturi sehe ich es noch ein, es wurde ja erklärt, dass sie gezielt nach solchen Vampiren suchen. Aber all die anderen? Und natürlich muss auch Bella eine tolle Fähigkeit bekommen, die sie ganz nebenbei nach nur wenigen Wochen bereits nach Belieben einsetzen und kontrollieren kann, während anderen Vampiren das erst nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten gelingt. Ganz zu schweigen davon, dass sie von den vampirischen "Kinderkrankheiten" verschont bleibt.
Bei den Werwölfen ist es das Gleiche. Die angeblich so seltene Prägung ist schon beinahe grauer Alltag, so häufig kommt sie vor. Das wirkt alles einfach nicht schlüssig, sondern viel zu konstruiert. In einer anderen Rezension fiel der Begriff "Fanfiction", und es stimmt, irgendwie liest sich das Buch tatsächlich so. Stephenie Meyer fehlt die Konsequenz, ihren Charakteren irgendetwas auf Dauer vorzuenthalten. Heile Welt in dem Maße ist aber leider unglaubwürdig.

Oh, und noch eine kleine Sache, die ich... merkwürdig fand. Wieso musste Stephenie Meyer Bellas und Edwards Hochzeitsnacht ausblenden, noch bevor *irgendetwas* passiert war? Ich habe nun sicher keine deftige Sexszene mit allen Details erwartet, aber es war für die Autorin ja schließlich auch kein Problem, die absolut eklige Geburtsszene und die darauf folgende Umwandlung in allen Einzelheiten zu schildern. Wenn eine junge Frau praktisch auseinandergerissen wird und qualvolle Schmerzen ertragen muss, dann ist das okay, aber Sex (sogar ehelich!) geht gar nicht?! Ich sehe schon, Stephenie Meyers Moral ist nichts für mich. ;)

Ist das Buch denn nun zu empfehlen? Für Fans: Ja. Für Leute, die einfach nur irgendeinen Fantasy-Roman suchen: Eher nicht. Für Leute, die schon einen der vorhergehenden Bände nicht mochten: Auf keinen Fall. Diesen hier würden sie wahrscheinlich noch weniger mögen. (Autor/in)


...eine Geschichte geht zu Ende.
Ich liebe den Schreibstil von Stephenie Meyer und ich habe ihre Charaktere lieb gewonnen. Den ersten Band habe ich mir eine Woche nach der Erscheinung gekauft, somit gehöre ich wohl im deutschen Bereich zu einen der Ersten. Die nächsten Bände habe ich mir immer auf Englisch vorbestellt und zwar, weil ich jeden von ihnen geliebt habe. Nicht weil mich interessiert hat, ob sie das Niveau halten kann, oder um die Bänder in einer anderen Weise mit einander zu vergleichen. Ich wollte weiterlesen. Um jeden Preis, wissen wie es mit ihnen weitergeht, wie sie sich verändern und was sie erreichen... und was vielleicht auch nicht.

Somit konnte ich den vierten Band kaum erwarten. Und ich habe ihn wie alle anderen Bände gerade zu verschlungen. (Allerdings habe ich mich fast ein Jahr geweigert die letzten 20 Seiten des deutschen Buches zu lesen, weil es damit offiziell zu Ende sein würde. Auf Englisch habe ich ja schon erfahren gehabt wie es enden würde.)

Im vierten Band trifft man auf die Charaktere aus dem ersten. Manch einer bemängelt bestimmte Szenen aufgrund von Ungeduld oder dem Wunsch einer einfachen und schöneren Umschreibung. Aber letztlich finde ich, dass jede Szene genau so richtig ist. Alle verhalten sich ihrem Charakter entsprechend und auch wenn die Bände in Wirklichkeit nicht so viele Jahre umfassen, werden die Charaktere plötzlich erwachsen. Freundschaften werden so hingerückt wie sie von vorne herein sein sollten und wieder einmal stellt Stephenie Meyer auf ihre so charmante, aber klare Art alles so auf den Kopf, dass sie einen einerseits zum nachdenken bringt und andererseits aus einer so oft umschriebenen Geschichte, aus einem Thema, aus dem tausende versucht haben etwas anderes zu machen, etwas einzigartiges macht.

Warum verzaubert diese Reihe die ganze Welt? Wieso schafft es Stephenie Meyer uns so zu bannen und zu begeistern?
Ich habe meine Antwort schon gefunden. Aber die Antwort darf jeder für sich entdecken. Der vierte und offiziell letzte Band der Reihe von Bella und Edward, ist es in jeder Form wert gelesen zu werden.
Denn Freundschaft, Liebe und Familie, Treue, Hoffnung und eine geradezu schmerzliche Frage nach den eigenen Prioritäten, welche das ganze Buch durchzieht, treiben eine Geschichte zu einem Ende, die Millionen von Menschen bewegt hat und noch bewegen wird.
(Autor/in)


Ärgernis
Ist es möglich, sich dem Sog einer Serie zu entziehen? Und den letzten Band nicht zu lesen? Ich bezweifle es. "Bis(s) zum Ende der Nacht" lohnt den Versuch auf jeden Fall, denn es ist eine hochgradige Verschwendung von Zeit und Geld. Schlimmer, es verdirbt einem fast das wunderschöne "Bis(s) zum Morgengrauen". Unfassbar, was Stephenie Meyer ihren Charakteren in Band 4 angetan hat! Der frühere Charm der Serie, das Liebenswerte - futsch. Dieses Buch ist schlimmer als eine Enttäuschung, es ist ein Ärgernis.

Poliert Euer Englisch, lest "Twilight" - aber Finger weg von "Bis(s) zum Ende der Nacht"! (Autor/in)


Anders als die ersten drei Bände
Bei diesem Buch scheiden sich die Geister, selbst absolute Twilight-Fans sind hin und her gerissen.

Der wohl grösste Unterschied ist, dass in dieses Buch handlungsgetrieben ist und nicht auf Emotionen basiert. Wer also eine Weiterführung der emotionalen Hochs und Tiefs von Bellas und Edwards Beziehung erwartet, wird sehr enttäuscht werden. Diese ist über grosse Strecken nur noch Nebensache, ebenso wie Edward teilweise sehr an den Rand rückt. Zumal ein Teil der Handlung aus Sicht Jakobs geschrieben ist.

Die Handlung selbst ist teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen, wirkt manchmal überhastet, manchmal wiederum unnötig. Auch sind die Entscheidungen der Personen nicht immer klar zu verstehen. Manche Handlungsstränge haben grosse Empörung bei den Fans hervorgerufen, teilweise kann ich das nachvollziehen, teilweise finde ich das auch übertrieben. Es ist immer noch Fiktion und gerade zum Thema "Prägung" haben wir im dritten Band doch eine sehr schöne und saubere Erklärung bekommen.
Manchmal bin ich allerdings schon an der Naivität gescheitert, so kann ich einfach nicht nachvollziehen, dass Carlisle und Edward sich nicht bewusst waren, dass das noch geht (Leser wissen, was ich meine).

Aber letztendlich ist es Fiktion und es war spannend geschrieben. Mir hat ja der Teil aus Jakobs Sicht sehr gut gefallen. Auch das Ende war für mich in Ordnung.
Würde man das Buch ohne Erinnerung an die ersten drei atemberaubend schönen Bücher lesen, so käme es sicher besser weg, als spannede Fiktion. Aber eben, es wird überschattet vom Charisma der ersten Bände und so...eben doch nur drei Sterne.

(Autor/in)


Nicht zu empfehlen
Ich habe dieses Buch auf englisch gelesen und kann es nicht sonderlich empfehlen.
Die ersten paar Seiten sind noch recht interessant, danach wird das Buch eher langweilig und mir hat des öfteren der Elan gefehlt, den Roman vollends zu lesen.
Natürlich ist es schwierig, Nachfolgebücher immer wieder spannend zu gestalten. Trotzdem ist es nicht unmöglich, was andere Autoren beweisen.
Ich habe das Buch freudig erwartet, war jedoch richtig enttäuscht, da es, in meinen Augen, ein kleiner Flopp geworden ist.
Ein Idee wäre es, sich das Buch irgendwann in einer Bibliothek auszuleihen, wenn man es unbedingt lesen möchte.
Aber kaufen würde ich es mir nicht, obwohl ich die anderen drei Bücher auch sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch besitze.

Fazit: die Vorgänger sind um Klassen besser-> man sollte das Geld für dieses Buch lieber sparen. (Autor/in)


...bit some pillows
Alles hat einmal ein Ende, auch die Bücher um Bella und Edward. In diesem letzten vierten Band der Serie gehen einige Wünsche in Erfüllung, aber es passiert auch viel Neues und Unerwartetes. Wer nichts über den Inhalt wissen möchte, sollte den Mittelteil besser überspringen!

Alles beginnt mit der Hochzeit von Edward und Bella, die natürlich wie könnte es anders sein von Alice umgesetzt wird. Die beiden dürfen ihre Flitterwochen auf der Insel von Esme verbringen, dort kommt unser Lieblingspärchen sich dann das erste Mal körperlich näher. Doch dieses ganze Glück kann natürlich nicht von Dauer sein, die Menschen auf der Insel scheinen Edwards wahres Wesen zu kennen und Bella wird schwanger. Doch diese Schwangerschaft ist nicht unbedingt erwünscht, denn Edward fürchtet um das Leben seiner jungen Frau, hier erwartet den Leser die erste unerwartete Wendung in dem Roman, Bella sucht Unterstützung bei Rosalie.

Zusammen wollen sie das Kind schützen und gesund auf die Welt bringen und dann die nächste Wendung, die Werwölfe mischen sich ein und Edward sucht Jacobs Unterstützung um Bellas Leben zu retten. Schon hier bemerkt man die einschneidenden Veränderungen der wichtigsten Charaktere. Als nach etlichen Turbulenzen schließlich das Kind das Licht der Welt erblickt, kommt es zur Erfüllung von Bellas sehnlichstem Wunsch seit dem ersten Roman, endlich wird sie zum Vampir. Doch das Buch endet damit nicht, die Volturi kündigen sich an, die große Jacob-Frage muss noch gelöst werden, wie wird Bella die Verwandlung überstehen und was wird aus dem Kind?

Im Großen und Ganzen war ich etwas enttäuscht vom Finale der Liebe zwischen Edward und Bella. Bella ist nicht mehr dieselbe, wie in den 3 Büchern zuvor, ein gewisser Witz fehlt und ihren Plänen ist eine verfrühte Mutterschaft gewichen. Gegen Ende jedoch beginnt Bella in Ansätzen zu reifen, was ihr früher fehlte. Auch Edward und Jacob kommen plötzlich gut miteinander aus, wo sie sich früher doch sprichwörtlich nicht riechen konnten. Rosalie zeigt sich zum ersten Mal von einer nicht so sehr selbstsüchtigen Seite und hilft Bella, deren Wünsche sie doch nie nachvollziehen konnte. Der Name des Kindes ist traurig, ich fand vor allem die Namen aller Protagonisten immer sehr gelungen, nur das Kind wird mit einem eher unschönen Namen gestraft. Die Wendungen gegen Ende, finde ich überschnellt, beziehungsweise zu sehr auf Happy End getrimmt, es geht irgendwie alles doch zu glatt und einfach.

Eine weitere Neuerung ist die Tatsache, dass auch mal aus der Sicht der anderen im großen Liebesdreieck erzählt wird, das mag anfangs etwas ungewohnt sein, gibt dem Buch aber ein gewisses Etwas.

Aber auch wenn ich finde, dass Stephenies Stil nicht mehr der der früheren Bücher ist, so schafft das Buch doch wieder einen gewissen Sog, dem man nicht entkommt bis das Buch ausgelesen und beiseite gelegt ist. Man möchte wissen was sich tut im nebligen Forks und ob sich Edward und Bella endlich für immer bekommen und behalten können.


(Autor/in)


Fesselnd
"Biss zum Ende der Nacht" ist eines der seltenen Bücher, dass mich noch Tage nach dem Lesen beschäftigt und mit einem anhaltenden Bauchgefühl herumlaufen lässt, dass ich selber nicht beschreiben kann.

Vielleicht liegt es daran, dass ich alle 4 Bücher an 4 Tagen hintereinander gelesen habe und das vielleicht einfach zuviel des Guten war, oder es liegt einfach daran, das das Buch ist wie es ist: Mitreissend, fesselnd und emotional.

Nach Buch 3 steht fest: Bella und Edward wollen heiraten und dann soll Bella verwandelt werden. Der einziger Spoiler von mir: All das passiert auch. Aber es passiert auch noch soviel mehr.

"Biss zum Abendrot" hat mich nach dem Ende, geschrieben aus Jakobs Sicht, so verzweifelt und leer zurück gelassen. Jakobs Trauer war so...echt, so spürbar,...
Von "Biss zum Ende der Nacht" habe ich deshalb erwartet,dass es Fäden zusammenfügt, Dinge zum Abschluss bringt und ... auch wenn das jetzt total schnulzig kling.... einfach alles gut wird.
Geschrieben in drei Teilen, jeweils von Bella, Jakob und wieder Bella erzählt, macht das Buch genau das, wobei zwichendurch eben noch soviel Überaschendes, Unglaubliches und Unerwartetes passiert.
!!!!Deshalb: Nicht alle Rezensionen lesen, denn die sind voller Spoiler. Verderbt euch nicht diese Überaschungseffekte.!!!!

Die vielfach angebrachte Kritik, dass sich Charaktere verändern , teils gar erheblich, muss ich zustimmen, aber: So ist das Leben ( oder auch das Dasein). Jeder von uns verändert sich, all das, was einem passiert, was man fühlt und was man liebt veändert einen. Folglich müssen sich auch Bella und Edward verändern. Zudem ist Bella trotz allem noch ein Teenager , eine Zeit, die nun einmal für alle voller Veränderungen steckt.

Zugeben muss ich, dass die Lösungen, die uns Meyers hier anbietet teilweise "zu perfekt" erscheinen, aber, und das ist ihr Plus, sie kommen aus dem Nicht . Ich jedenfalls habe mit nichts davon gerechnet. ( Wieder gilt: Keine Spoiler lesen)

Die große Stärke des Buchs ist zudem auch seine Schwäche: Meyers schafft wie kaum jemand Anderes den Leser "Fühlen" zu lassen. Bei Bellas Hochzeit war ich so aufgeregt wie sie und habe sogar ein, zwei Tränen vergossen, ich habe mit Jakob und Edward gelitten und mich mit ihnen gefreut.
Leider ist sowohl der Teil, aus Jakobs Sicht, als auch die Zeit nach der Ankündigung der ultimativen Bedrohung, so voller Leid, Schmerz und vorallem Trostlosigkeit, das ich mich beim Lesen eben auch entsprechend schlecht gefühlt habe. Vorallem Bellas Kapitulation vor der Bedrohung und ihre fatalistische Einstellung ... passen einfach nicht. Ein Buch , das auf einen Showdown zuläuft sollte doch wenigsten ein bißchen Hoffnung verbreiten. Das fehlt hier allerdings.

Trotz dieses Mankos, das eben ein rein subjektives ist, ist es doch gleichzeitig Meyers literarische Begabung und Freiheit, die sich dadurch zeigt, kann ich nur 5 Sterne vergeben. Es ist nicht mein Lieblingsbuch der Serie, ich bin nicht im "Edward-und-Bella"-Fanclub und das Buch hat Schwächen, aber, und damit komme ich auf meinen ersten Satz zurück:

"Biss zum Ende der Nacht" ist ein Buch, das nicht loslässt! Dafür und für eine der besten Buchreihen der letzten Jahre hat Stephenie Meyer und dieses Buch 5 Sterne verdient. (Autor/in)


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