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Das Geisterhaus: Roman (suhrkamp taschenbuch)
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Das Geisterhaus: Roman (suhrkamp taschenbuch)
von Isabel Allende Suhrkamp Verlag 1989-03-07
Taschenbuch 501 Seiten ISBN: 3518381768


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Wunderbar!
    
Dieses Buch gehört unumstritten zu meinen Lieblingsbüchern. Nicht von ungefähr stand das Buch über Jahre hinweg auf den Bestsellerlisten und wurde mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Dieses Buch ist so voller Ereignisse, voller Spannung, Gefühl, Blut, Schmerz und Liebe, daß es einen nicht mehr los läßt. Es ist die Geschichte mehrerer Generationen der Familie des Esteban Trueba, insbesondere aber der Frauen dieser chilenischen Familie. Es ist aber auch die Geschichte ihrer Dienstboten und die des Hauses selber. Es ist aber auch eine Geistergeschichte. Ich habe selten ein Buch gelesen, daß so dicht, so phantasievoll und so lebendig geschrieben ist, wie dieses. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wie so oft ist es übrigens wesentlich besser als der Film. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
eine Geschichte prall von Liebe, Blut, Schmerz und Hass
    
Dieses Buch " das Geisterhaus" von Isabell Allende ist mit Abstand das beste Buchd as ich jemals zur Hand genommen habe. Es erzählt eine Geschichte über Generationen hinweg. Es handelt von Politik, Hass, und auch eine faszinierende Liebesgeschichte ist eingepackt. Alles in allem, ich kann das Buch nciht mehr als empfehlen! es ist echt gelungen!
Besser als der Film !
   
Ich muß sagen, daß ich Isabell Allendes Geisterhaus regelrecht verschlungen habe! Ihre Sprache ist so wortgewaltig, bilderreich und manchmal sogar gewalttätig, daß sie einen emotional so packt, wie nur wenige Bücher. Êrzählt wird, sehr sehr grob gesagt, eine Familiensaga, die mehrere Generationen umfaßt und immer eng mit den jeweiligen politischen Hintergründen verwoben ist. Aber man kann in diesem Buch noch so viele andere Ebenen entdecken, daß ich rate, es lieber selbst zu lesen, als sich mehr oder weniger gute Beschreibungen anzuhören. Nicht nur in der Vielfalt der Ebenen, sondern auch gerade in der eigentümlichen und faszinierenden Art der Mystik oder auch der selbstverständlichen Beschreibung übernatürlicher Vorgänge hat mich dieses Werk stark an Michail Bulgakows " Der Meister und Margarita" erinnert, obwohl die Thematiken völlig unterschiedliche sind. Es wäre schade, statt zum Buch bequemerweise zum Videofilm zu greifen - ein solches Buch kann man einfach nicht wirklich verfilmen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Fesselnde Familiensaga
    
Ich habe "Das Geiserhaus" geradezu verschlungen und mittlerweile schon mehrmals gelesen. Das Buch spielt in Chile und zwar zum Teil in der Hauptstadt Santiago, zum Teil auf dem Land. Es ist eine Familiengeschichte über vier Generationen. Obwohl das Buch recht dick ist und ziemlich viele Personen darin vorkommen, mußte ich aber nicht ein einziges Mal zurückblättern, um nachzuschauen, wer das jetzt nochmal war. Denn die Figuren sind so gut beschrieben, daß man die Personen geadezu bildhaft vor sich sieht, sich sogar ihre Stimmen, Gestik und Mimik vorstellen kann. Man meint fast, die Figuren des Buches persönlich zu kennen;deswegen vergißt man auch nicht ihre Namen oder ihre Rolle in der Geschichte. Auch die Geschichte selbst vergißt man nicht. In langweiligen Büchern hat man ja manchmal gegen Ende schon die Ereignisse vom Anfang vergessen. Aber dieses Buch ist so eindringlich, bewegend und oft auch amüsant erzählt, daß selbst viele Details im Gedächtnis bleiben. Vor dem nochmaligen Lesen wartet man also besser einige Zeit ab. Die Geschichte hat alles, was das Herz begehrt: Liebe, Haß, Schmerz, Leidenschaften, Witz. Ich würde empfehlen, das Buch möglichst vor dem Film zu lesen oder sich den Film am besten gar nocht anzuschauen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Magie und chilenische Geschichte
   
Isabel Allende, die Nichte von Salvador Allende, ist eine Art weibliche Ausgabe von Gabriel García Marquez, ihre Werke reichen zwar nicht ganz an diesen heran, sind jedoch trotzdem von hoher Qualität. Ihr faszinierender magischer Realismus nimmt die Leserin/den Leser gefangen. Bemerkenswert ist, daß der Autorin bereits mit ihrem Erstlingswerk ein solcher Erfolg gelungen ist. Verwoben mit der Handlung sind historische Ereignisse des Landes Chile. Wer ein wenig Kenntnisse der chilenischen Geschichte kennt, wird wissen, worum es geht - Namen werden nie genannt. Doch auch ohne Vorkenntnisse lehrt das Werk viel über Chile. Und es wird wenig gewertet - der Leser/die Leserin kann sich sein/ihr eigenes Urteil bilden. Die Charakterdarstellungen lassen die Personen förmlich zum Leben erwecken (insbesondere die exzentrische Clara), und der packende Stil machen es schwer, Lesepausen einzulegen. Zwar wird die Spannung manches Mal zerstört, indem Andeutungen auf zukünftige Ereignisse gemacht werden, doch dies beeinträchtigt das Lesevergnügen nur wenig. Viele werden sich nach Beendigung den anderen Romanen Allendes zuwenden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Poetisch, einfühlsam, überraschend...
    
Dieses Buch handelt von der Geschichte einer Familie, die uns von den 1920ern bis zu den 1970ern durch Chile führt. Wir erleben alle Begebenheiten, die die Familie um die hellsichtige Clara und den zu Zornesausbrüchen neigenden Esteban berühren, erschüttern, erfreuen oder in Schrecken versetzen. Über vier Generationen hinweg begleitet der Leser die Truebas, und deren Leben ist durchaus sehr bewegt und auch ungewöhnlich. Politik, Alltagsgeschehen und Übersinnliches sind hier gekonnt miteinander verwoben und dies in einem ungewöhnlichen Schreibstil. Allende benutzt kaum wörtliche Rede, reiht sehr viele Sätze aneinander und wechselt die Erzählperspektive. Damit muss man sich erstmal zurechtfinden, was bei mir leider sehr lang gedauert hat. Dadurch war ich am Anfang nicht so schnell in die Geschichte eingetaucht, konnte nicht sofort die Tiefgründigkeit der Erzählung erschließen. Aber es wurde immer besser, auch wenn mir manche Stellen weiterhin etwas zäh erschienen, zum Schluss war ich vollkommen von der Geschichte gefesselt.
"Das Geisterhaus" ist poetisch, einfühlsam, überraschend. Und es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden, auch wenn es noch so lang dauert. (Autor/in)
Endlich in Grossdruck
    
Super Buch,dass ich gelesen habe und jetzt es für meine Mutter in Grossdruck gekauft habe,sie begeistert und froh wieder einmal etwas Tolles lesen zu können. (Autor/in)
Sehr empfehlenswert! Für Liebhaber von "Der Geisterbaum" von Santa Montefiore
   
Der Roman ist sehr angenehm zu lesen, keine zu großen Handlungssprünge. Die historischen Geschehnisse in Chile sind eingepackt in diverse, spannende Liebesgeschichten, ohne dabei schnulzig oder kitschig zu sein. Es ist kein reiner Liebesroman. Vielmehr ist es eine detailgenaue Dartellung verschiedener, sich treu bleibender Charaktere. Die Hauptfiguren des Buches haben nicht den oft gewohnten Heldencharakter sondern auch fehlerhafte Eigenschaften. (Autor/in)
Kreativ. Leidenschaftlich. Atmosphärisch.
   
Der Roman beschreibt Aufstieg, Blüte und Niedergang einer Familie, eingebettet in die gesellschaftliche und staatliche Dekadenz einer ganzen Epoche.
Bemerkenswert wie I. Allende "Bandwurmsätze" am Fließband produziert, ohne dass sie an Leichtigkeit einbüßen.
Beim Schreiben vermischt sie Magie und Realität, was teilweise Zweifel, zumindest bei mir anfänglich an Glaubwürdigkeit aufkommen lassen hat. Rosa mit ihrer grüner Haarpracht und Clara, die mit Geisteskraft das Salzfass bewegt haben nicht auf Anhieb das Leserherz erobert.
Zumal die Autorin erwähnt, dass sie für die Geschichte Tagebuchaufzeichnungen ihrer Großmutter verwendet hat. Dennoch passiert eben vieles im Leben, was vom gesunden Menschenverstand her betrachtet einfach nicht nachvollziehbar ist.
Bedauerlicherweise erfährt man relativ früh kommende Ereignisse, was die Spannung beeinträchtigt, trotz permanenter Perspektivsprünge.
Ich hätte nicht vermutet, dass mich die Erzählung als sie realen Boden erreicht so fasziniert bis zum Ende.
Ich habe den Film mit den exzellenten Darstellerinnen Clenn Close und Meryl Streep begeistert angeschaut. Möglicherweise sind dadurch meine Erwartungen doppelt hochgesteckt gewesen. Aber im Gegensatz zum Buch war dies ja nur ein Zeitraffer.
Jedenfalls ist I. Allende eine virtuose Erzählerin. Kreativ. Leidenschaftlich. Atmosphärisch. Sie entwirft lebendige Bilder, die man als Leser sieht, gleich ob es sich um Ereignisse, Orte o.ä. handelt. Sprachlich ausgezeichnet.
sammy
(Autor/in)
Schön, aber manchmal anstrengend!
  
Alles in allem ein schönes Buch, eine dichte Erzählung, für mich aber mit einigen Abstrichen:
- ich fand die Sprache teilweise extrem derb und unangenehm (besonders viele Beschreibungen von Tierquälerein und sonstigen Gewaltakten),
- die fantasieschwangeren Einstreuungen (Frauen mit grünem Haar, telekinetische Kräfte, die kommen uns schwinden, je nach Lust und Laune, hellseherische Fähigkeiten) fand ich eher anstrengend und störend. Bspw. schlägt die Realität einige Male knallhart zu (Hungersnot, Bürgerkrieg), da auf einmal sind die "Geister" verschwunden und auch kann die Protagonistin auf einmal keine Tische mehr verrücken und auch keine Erdbeben mehr voraussagen.
Es lohnt sich zwar, wenn man das Buch zu Ende liest, aber ein bisschen Puste braucht man.
(Autor/in)
Ein großartiges Familienepos
    
Es ist schon äußerst faszinierend wie es Isabel Allende gelingt, den Leser in eine Familiensaga zu entführen, die alles hat: Höhen und Tiefen, Liebe und Haß, Leben und Tod. Alles fängt an, als Alba in das Haus ihrer Ahnen kommt, und dort beginnt die bewegte Geschichte ihre Familie zu rekonstruieren. Vor dem Hintergrund eines aufgerüttelten und unbeständigen Chiles wird eine Familiensaga erzählt, die Magie und Zauberei mit den Geschicken der Familienmitglieder verstrickt. Clara, die Tochter eines liberalen Politikers scheint übernatürliche Fähigkeiten zu haben. Das Leben Claras ist aber eine Tortur und auch ihre Ehe mit Esteban Truebo, einem konservativen Senator wird zur Hölle. Als durch Estebans Mitschuld eine Militärdiktatur entsteht scheint sich das Leben an ihm zu rächen - seine Tochter Alba wird von den Militärs gefoltert - so langsam begreift Esteban die Fehler seines Lebens. Dieser Roman besitzt alles, was ein großes Gefühlsepos haben sollten - und die Verfilmung mit Jeremy Irons, Meryl Streep, Glenn Close, Antonio Banderas und Winona Ryder bestätigt das auf eindrucksvolle Weise. Das Meisterwerk von Isabel Allende. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Liebe, Leidenschaft und Geisterglaube - eine gute Mischung
   
"Das Geisterhaus" ist eine Geschichte von Liebe, Geistern, Glaube an das Gute in den Menschen und vor allem die Geschichte der Familie Trueba. Der Familienvater Esteban Trueba schuftet solange in einem Bergwerk, bis er genug Geld beisammen hat, um sich ein Gutshaus mit entsprechendem Grundstück zu kaufen. Durch harte Arbeit gelangt er zu Geld und Ruhm. Es ist sein Leben, das den Rahmen für diese Familiensaga darstellt. Was diese Saga allerdings von anderen abhebt, sind die Elemente der Magie, Mystik und der Geisterbeschwörung, wie sie nur in Südamerika gelebt werden. Gerade dies macht das Buch von Isabel Allende zu etwas ganz Besonderem. Clara, die Frau Estebans, ist so zart und zerbrechlich, verfügt aber über magische Kräfte und ist die einzige, die ihren jähzornigen Ehemann besänftigen kann. Mit ihrer Tochter Blanca erlebt der Leser die Geschichte einer großen Liebe, die ihre Wurzeln bereits in der Kindheit hat. Wie auch in anderen Büchern von Isabel Allende werden hier die südamerikanische Kultur, Geschichten um Liebe und Leidenschaft und die Lebensgeschichte eines Menschen gekonnt miteinander verflochten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Einfach unbeschreiblich gut...
    
"Das Geisterhaus" gehört zu den wenigen Büchern,die ich in wenigen tagen verschlungen habe. Prallvoll mit komischen und tragischen,teilweise autobiographischen Begebenheiten aus dem Leben der Autorin,gleichzeitig ein wunderbar erzählter Generationenroman als auch mehrere tragische Liebesgeschichten...dabei aber ohne jeden Kitsch und teilweise auch mit hinreißender Komik. Wer Episches,aber auch leicht skurilles mag,kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!
Weltklasse
    
Warum sollte ich als 15jährige Gymnasiastin I.Allendes Werk loben? Wegen des Erfolgs? Wegen der Sprache? Wegen des Inhalts? Wegen des Unterhaltungswertes? Eine Antwort auf die ersten 3 Fragen erübrigt sich. Reich-Ranicki & Co haben ihre Aufgabe zur Genüge erledigt. Der Literaturmarkt hat das "Geisterhaus" zum globalen Verkaufsschlager hochgejubelt. Was bleibt also für mich? - Die Freude am Lesen, die "Action"? Der Hausherr ist Esteban Trueba, der Held des mit wirklich starken Frauenfiguren reich gefüllten Romans. Dieser Mann gehört zu den lateinamerikanischen Machos, die aufgrund ihrer Stärke alles Recht für sich in Anspruch nehmen. Trueba hat aber auch eine Schwäche: Clara, seine Frau, die mit hellseherischen Kräften begabt ist und die dem Geisterhaus sein verwunschenes Ambiente verleiht. Clara ist das Zentrum einer Gegenwelt innerhalb Truebas Patriarchat: Blanca, seine Tochter, Alba, seine Enkelin, Férula, seine Schwester, Pedro Tercero, der Geliebte seiner Tochter, Jaime und Nicolas, seine Söhne. Sie alle untergraben sein familiäres und politisches Haus. I.Allende erzählt diese Familiengeschichte ohne Künstlichkeit und Klischees - das macht sie laut Literaturkritik zur großen Erzählerin. Das mag sein, aber die Thematik, die Handlungsführung und die Sprache sind meiner Meinung nach nicht das Spannendste für die Interessen von 15jährigen. Eher für die Generation, die die politischen Ereignisse zur Zeit der Militärjunta in Chile miterlebt hat. Ich hätte mir etwas mehr "sex, crime and horror" erwartet. Doch wenn der Suhrkamp-verlag, der das "Geisterhaus" als "Roman des Jahrhunderts" ehrt, bei der Laudatio darauf hinweist, es sei ein Buch "zum Wiederlesen", so bin ich mir sicher: Ich lese es in einigen Jahren wieder, vielleicht bei viel Muße in einer einsamen Finka auf Mallorca. Spannender fand ich die Verfilmung, die auf viele erzählerische Details verzichtet. Mein persönliches Fazit: Die Autorin - ein Weltstar der Literaturszene; der Roman - ein Welterfolg des Literaturmarkts; der Film - ein Welthit der Literaturverfilmung.
Freude und Leid einer Familie über Generationen
    
Alles beginnt mit der Geschichte der schönen Rosa Devaille und ihrem Bräutigam Esteban Trueba. Als Rosa aufgrund eines politischen Mordanschlages auf ihren Vater ums Leben kommt bricht für ihre Familie, besonders für ihre kleine Schwester Clara, und Esteban die Welt zusammen. Aber das Leben muß weitergehen und so tritt der Vater Rosas von der Politik zurück. Die kleine Clara, die über seherische Fähigkeiten verfügt und Rosas Tod vorhersah schweigt von nun an, von Selbstvorwürfen geplagt. Esteban verschwindet auf ein altes, verlassenes Landgut, um es in ein blühendes Unternehmen zu verwandeln und nach 20 Jahren zurückzukehren um Clara "wieder zum Leben zu erwecken". Eine tolle Familiengeschichte, aus verschiedenen Blickpunkten erzählt..,reißt einen vom ersten Augenblick an mit !!
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