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Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst (suhrkamp taschenbuch)
von Alice Miller Suhrkamp Verlag 1983-03-01
Taschenbuch 192 Seiten ISBN: 3518374508


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Ein Buch, für das ich immer dankbar sein werde
    
Ich habe das Buch glücklicherweise vor der Geburt meines ersten Kindes erwischt; es hat mir nicht nur erklärt, was in meiner Kindheit schief lief, es hat mich auch mich davor bewahrt, schlimme Fehler meiner Eltern aus Unkenntnis zu wiederholen. Situationen, Bedürfnisse, Verhaltensweisen lagen plötzlich wie ein offenes Buch vor mir, ich habe mich durch und durch verstanden und konnte mich frei entscheiden, für meine Kinder anders zu handeln. Alice Miller hat die Gabe, nicht nur klarsichtig komplexe Verhaltensmuster aufzudecken, sondern auch noch prägnant, ohne Redundanz und professorales Geplustere darzustellen. Man hat es nach dem ersten Lesen verstanden und beherzigt es fürs Leben. Solche Bücher sind Diamanten im Literaturberg der Psychologie. Man sollte es allen Eltern spätestens zur Geburt ihres ersten Kindes schenken.
Ein Muß für alle Menschen die in Frieden leben wollen
    
Eine Bekannte hat mir dieses Buch einmal geliehen und meinte es könnte mir vielleicht helfen, da ich zu jener Zeit oft depressiv war und viele Stimmungschwankungen hatte, ohne zu wissen warum. Dieses Buch verhalf mir zu vielen Erkenntnissen. Ich fing an mich mit meiner Kindheit auseinanderzusetzen. Bei keinen Buch war ich emotional so berührt und musste sooft weinen als bei diesem. Erziehung ist so wichtig für die Zukunft der Menschen. Deswegen habe ich mir vorgenommen erstmal alle Bücher von Alice Miller zu lesen (und andere auch), bevor ich jemals Kinder in die Welt setze. Meiner Meinung nach sollten dies alle Menschen bzw. Eltern tun, um in Zukunft in einer besseren und friedvolleren Welt zu leben.
Wer sucht der findet...
   
Wer auf der Suche nach sich selbst ist, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist sehr verständlich geschrieben und gab mir das Gefühl in meiner Not verstanden worden zu sein. Das Buch gibt auch viel persönliches Erleben der Autorin wieder und ist daher nicht immer objektiv; aber vieleicht ist es gerade diese Subjektivität, welche das Buch so einmalig macht.
empfehlenswert
    
"Das Drama des begabten Kindes" von Alice Miller ist ein exzellentes Buch, welches dem Leser / der Leserin eine Vielzahl an Einblicken in die Psyche beschert. Die Autorin folgt nicht Freud, sondern bietet neue Sichtweisen und Erklärungen, sie spricht Tabu-Themen an - Probleme, die meist nicht gesehen werden (wollen), deren Existenz verleugnet wird. Hier wird der Seelenmord an Kindern angeprangert, und es werden nicht die üblichen Ansichten und Erwartungen der Erwachsenen gerechtfertigt. Es ist ein Buch, welches die Augen öffnet, welches uns unsere eigene Kindheit wieder vor Augen führt und manches verstehen lässt - doch hoffentlich nicht nur dazu führt, die eigenen Eltern zu verdammen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein Weg in die Freiheit
    
Dieses Werk ist mehr als nur interessant zu nennen. Denn wenn es sich einem wirklich erschließt, wenn man nicht nur liest, sondern mitfühlt und versteht, dann kann dieses Buch unbezahlbar sein. Wie können Menschen von Freiheit reden, ohne auch nur annährend eine Idee davon zu haben, wie sie ihre eigene Kindheitsgeschichte beeinflußt und gefangen hält? Danke Alice Miller. (Autor/in)
...Reflektionen...
   
...als ich es las...
...ergriff es mich aller Gefühle die ich die letzten Jahren bis zu...
...meinem 40. Geburtstag entdeckte und begann anders zu erleben...
...Alice Miller bewegt mich mit Ihrem Werk, das mir einen wichtigen...
...Baustein meines bisherigen Lebens auftut...
...Wenn ich nun *über den Tellerand* blicke und andere Lebensformeln...
...Lebensweisheiten, Abhandlungen und Ausführungen über den Menschen...
...sein Verhalten, sein Wirken, seine Grenzen, seine Möglichkeiten...
...einfliessen lassen...ergibt sich ein für mich stimmiges Bildnis...
...Ich kann das Buch empfehlen...
...ein Einstieg als Erklärung und nicht:...
...Zeigefingerbotschaft an wen auch immer...es hilft wunderbar, zu...
...verstehen und zu erkennen...
...das Geschehene kann niemand ungeschehen machen...
...doch das Geschehene verstehen zu lernen, es anzunehmen, es zu
...integrieren und von diesem Punkt an sich anders durch sein...
...Leben zu bewegen als auch andere mitzunehmen dieser Erkenntnis...
...dafür kann jeder etwas tun...
...Ich empfehle auch folgende Bücher weiterführend: bitte recherchieren
...Radikale Vergebung: Wege aus dem Opferdasein...
...if it hurts it is not love...
...namasté...
(Autor/in)
Pflichtlektüre für alle (werdenden) Eltern
    
Alice Miller spricht hier über ein Tabu, das unsere Gesellschaft prägt, wie kaum ein anderes: Der Missbrauch von Kindern. Meist assoziiert man damit allein den sexuellen oder körperlichen Missbrauch und denkt sich, dass das etwas für Menschen aus sog. "schlimmen Verhältnissen" o.ä., jedenfalls für "die Anderen" ist. Die eigene Kindheit wird idyllisiert, die Eltern wenn nicht vergöttert, so doch zumindest in Schutz genommen. Respekt heißt oft das Zauberwort. Wie emotional grausam ein Großteil (!) der Bevölkerung mit den kostbarsten und empfindlichsten Menschen - nämlich den eigenen Kindern - umgeht, braucht man sich nur einmal zu vergengenwärtigen, wenn man mit offenen Augen z.B. durch eine Einkaufspassage geht... Es gilt als völlig normal, ein Kind mit Missachtung zu strafen, seinen Willen zu brechen und schon mal mit einem kleinen Klapps nachzuhelfen. Das hat ja wohl noch niemandem geschadet, oder?
Alice Miller deckt auf, warum so viele Menschen unglücklich sind - und den wahren Grund nicht erfahren dürfen, weil er verdrängt wird. Im "Drama des begabten Kindes", ihrem ersten Buch, entfaltet sie ihr Menschenbild, das endlich mal zeigt, was wirklich los ist. Sie zeigt das ganze Ausmaß des Debakels auf - und zeigt Auswege.
Die Emotionen, die als Kind nicht gelebt werden konnten, weil ein so schutzloser, kleiner Mensch das gar nicht ertragen hätte, müssen im Erwachsenenalter nochmals erlebt werden, um zu erfahren, was das überhaupt für einen Menschen bedeutet hat. Dann kann man den eigenen Kindern und Mitmenschen keine solchen Verletzungen mehr zufügen, die man selbst erlitten hat.
Miller hat ein wichtiges und kostbares Buch geschrieben, dessen Wert man gar nicht hoch genug einschätzen kann.
Sie zeigt, wie wir durch "Erziehung" nicht zu dem werden, was wir sind, sondern eine Art verstümmelte Version dessen, was unsere Eltern sich "heranzüchten" wollten. Klingt hart, ist aber so! Und so schwanken täglich Millionen Menschen zwischen Grandiosität (man will ja Mama glücklich machen mit seinen Leistungen) und Depression. Ein Drama, das man aber umschreiben kann.
Eigentlich sollte jede Geburtsklinik den frisch gebackenen Eltern ein Exemplar in die Hand drücken! (Autor/in)
Psychoanalyse - für Laien erklärt
    
Volltreffer-
sehr sicher beschreibt Alice Miller u.a. narzißtische Persönlichkeitsstörungen und kommt dabei dem Leser so nahe, dass dieser sich und seine Familienstrukturen unvermeintlich wiedererkennt. Fachlich fundiert und trotzdem dem Laien verständlich nahegebracht. Sehr fesselnd. (Autor/in)
Sprichwörtlicher Titel - Inhalt nur noch von historischem Wert
  
Eigentlich verbietet es sich Alice Miller zu kritisieren. Sie ist eine anerkannte Koryphäe und ihre Werke sind seit Jahrzehnten hoch geachtet. Dennoch kreisten mir beim Lesen viele (an)Fragen durch den Kopf.
Alice Miller stellt hier drei Artikel zusammen, die ursprünglich für andere Publikationen entstanden sind. Obwohl der rote Faden offensichtlich ist, wirkt das Ganze doch schlecht integriert. Auch der Bezug zum (hervorragenden!) Titel ist im ersten Teil klar aber im letzten Teil nur noch schwach zu erkennen.
Das Buch erschien erstmals 1979, fast 10 Jahre, bevor Miller ihren Bruch mit der Psychoanalyse vollzog. Im Vergleich zu modernen Werken stört mich der über weite Strecken sehr unkritische Umgang mit häufig recht gewagten Theoriekonstruktionen. Frau Miller mögen die Schlussfolgerungen aufgrund langer therapeutischer Erfahrungen klar erscheinen. Ob sie aber zutreffen ist wohl kaum beweisbar. Sie selber ist der Problematik gegenüber nicht blind, schreibt sie doch selber über die psychoanalytische Arbeit: "Was entdeckt wird, ist nicht ein abgelegenes Land, sondern eines, das es noch gar nicht gibt..." (Miller 1981, S. 126). So gerät Therapie mehr zur Kunst als zur Wissenschaft. Jeder mag für sich entschieden, ob er das eine oder das ander bevorzugt.
Wenn sie schreibt: "Bis auf zwei Ausnahmen waren sämtliche Mütter meiner Patienten narzißtisch gestörte, in höchstem Maß unsichere und oft an Depressionen leidende Persönlichkeiten." (ebd., S. 64) stellt dies die Allgemeingültigkeit ihr Aussagen doch stark in Frag. Die in moderneren Therapieschulen vorherrschende Tendenz, weniger Aufwand der Theoriebildung zu widmen, deutet sich also schon hier an. Man mag das im ursprünglichen zeitlichen Kontext des Buches unkritischer gesehen haben, es sind aber seit dieser Zeit 30 Jahre der Forschung vergangen.
Fazit: Miller ist sicherlich noch eine Inspiration für viele Betroffene, Therapeuten und Jugendarbeiter. Insgesamt ist es heute aber eher ein Werk von historischem Wert. (Autor/in)
Kurz und knapp, voller Seeleneinblick
    
Ein geniales Buch, das einem geballten Rück- und Einblick in das Seelenleben der Kindheit verschafft. Es regt sehr gut zum Nachdenken an und bewegt auch den Umgang mit den eigenen Kindern. Das Buch ist voll empfehlensert für alle, die Fremdgesteuert sind und auf der Suche nach dem innersten Selbst. (Autor/in)
Hervorragende Darstellung
    
Das Buch hat mir sehr viele Einblicke ueber meine Verhaltensmuster gegeben, sei es in Bezug auf wiederholte krankhafte Beziehungen, das Verhaeltnis zu meinen Eltern, usw.. Alice Miller schreibt sehr sachlich und verstaendlich, angenehmer als viele amerikanische Autoren.
Eine hervorragende psychologische Darstellung
    
Das Buch hat viele Beispiele und Informationen ueber Kindheitsdramen, in denen man sich als kritischer Leser sicherlich wiederfinden kann. Man muss das Buch mehrfach lesen, um die immense Anzahl an Informationen vollstaendig aufzunehmen.
was ist ein Genie?
    
Frau Miller hat nicht nur darauf in ihrem Buch Antworten, Sie bringt völlig neue Definitionen, die bei näherem Lesen gar nicht so neu sind. Eins hats bei mir gebracht: ich bin mir über vieles sehr viel klarer geworden und hatte oft den AHA- Effekt. Meine Therapeutin lieh mir erst dieses Buch aus, das ich mir danach selbst gekauft habe. Ein Muss für jeden, der mehr über die Psyche des Menschen und die Gefahr einer unüberlegten Erziehung seitens der Eltern erfahren möchte. Nicht nur für Eltern super!! (Autor/in)
mager
  
nach "am anfang war erziehung" erscheint mir dieses dünne büchlein (in riesiger schrift, sonst hätte es wohl noch weniger seiten) eher mager und dürftig, nicht nur äußerlich sondern leider auch inhaltlich. die meiste zeit schwimmt es an der oberfläche herum und bleibt konturlos. von der untersuchten und angeführten methodik anhand eigener erlebnisse der autorin war nichts zu bemerken. nicht dass mich ein voyeuristisches interesse zu dem buch gebracht hätte, aber ein bisl mehr substanz hätt es schon sein dürfen, wenn nicht eigene, dann die von anderen. fallbeispiele illustrieren nun mal recht deutlich, besonders wenn sie nicht nur angerissen werden. however - trotzdem drei sterne, weil das aufbringen der thematik "verachtung" neue denkanstösse liefert.
verständlich, gut lesbar, seht gut geschrieben
    
Dies war einmal wieder einer der Bücher, die einen gefesselt, fasziniert und überrascht hat. Ein Buch,welches bei jedem Pädagogen oder Therapeuten im Regal stehen MUSS!!! Die Beschreibungen eines Triebtäters, über die Entstehung eines solchen Bedürfnisses hat mich verstehen lassen, wieso weshalb warum. Warum ein Mensch einen sozialen Beruf ergreift, diesen nackten Tatsachen kann man hier ins Auge schauen. Es hat mich sehr sogar zum Nachdenken gebracht. Doch sollte man dieses Buch wahrscheinlich nicht in trauriger Grundstimmung lesen, da man nackte Tatsachen gezeigt bekommt. Alice Miller versteht es Fachwissen leicht mit Gefühl zu untermalen,welches es dem Leser sehr leicht macht, all ihre Erklärungen nachzuvollziehen. Weiterhin find ich das Vorwort mit der Erklärung, was Analytik heute für sie bedeutet sehr gut. Ich habe durch dieses Buch einen guten Schritt in meiner Entwicklung gemacht. Danke Alice Miller!!!Erzieherin im letzten Ausbildungsjahr, 22 Jahre alt (Autor/in)
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