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Voyeur

Voyeur
von Simon Beckett
rororo
2010-04-01

Taschenbuch
384 Seiten
ISBN: 3499249170




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David Hunter ist tot ... es lebe der Voyeur!
"Voyeur" ist nicht nur ein sehr gelungener Kriminalroman, sondern Beleg fuer herausragende Literatur und die Vielseitigkeit/Vielschichtigkeit eines Autors, der sich nicht nur auf einen Stil festlegen laesst, auch wenn ihn die Mehrzahl seiner Leser gerne auf diesen einen David Hunter Stil reduzieren wuerde. Gerade diese Leser wird Beckett mit seinem "Voyeur" enttaeuschen, da er deren eingeengte Erwartungshaltung an Inhalt und Ausgang seiner Geschichte geradezu straeflich vernachlaessigt und von einem in Aufbau und Ablauf doch eher aehnlichen und fuer den Leser berechenbaren David Hunter Thriller abweicht. Sei es drum.
Diejenigen Leser, die sich vorurteilsfrei auf den Voyeur einlassen und nach wirklich neuen Inhalten suchen, eroeffnet sich ein anderer, geradezu intellektuell philosophisch anmutender, an manchen Stellen zynisch unterlegter Beckett, dessen Sprachstil fesselt, dessen Geschichte durch ihre Andersartigkeit fasziniert, der Logik mit Spannung verbindet und Charaktere zeichnet, die in ihrer Auspraegung genug Raum fuer die eigenen Assoziationen des Lesers lassen und uns nicht fremd sind. Und nicht zu vergessen ein kurzes wie eindrucksvolles Ende, das Betroffenheit erzeugt und mit dem uns der Autor unserer Nachdenklichkeit ueberlaesst und mit dem einige Leser fraglos ueberfordert sein werden.
Die Handlung, an anderer Stelle bereits skizziert, ist alles andere als gewoehnlich, die Motive der Handlung nicht minder. Diesmal ist es der Taeter, aus dessen Sicht uns eine Geschichte zugetragen wird. Voyeurismus das Thema, das - uns nicht gaenzlich fremd - auch auf uns einen gewissen Reiz ausuebt, wird uns doch gerade diese Geisteshaltung (??) tagtaeglich von den Medien und unserem Umfeld abverlangt. Doch wie weit sind wir bereit zu gehen, um uns Befriedigung zu verschaffen? Einige bis zum aeussersten, umso gleich zu erkennen, dass die permanente Reizueberflutung ihren Tribut von uns fordert und die latente Ausweitung unserer Reizschwelle zur Folge hat. Bis zu einem Punkt, der sich unserer Kontrolle und unserem Willen entzieht.
Wer mehr erwartet als die x-te Folge einer immer gleichen Fortsetzungsreihe oder eines Happy-End-Buches ist mit Voyeur bestens bedient. Nachdenklich stimmende grosse Unterhaltunsliteratur. (Autor/in)


Besser als die Hunter-Reihe!
Ich habe jetzt schon mehrere Bücher von Simon Beckett gelesen und dies hat mir bis jetzt am besten gefallen, auch wenn es ein älteres von ihm ist. Das David-Hunter-Buch, was ich gelesen habe, hat mich nicht so überzeugt. Aber bei diesem wurde die Spannung ganz gut aufrecht gehalten, was denn nun weiter passiert.

Die Geschichte kam sicher schon mal irgendwo vor: Älterer Mann verliebt sich in eine junge Frau, will diese Liebe aber nicht durch banalen Sex mit ihr entweihen. Also engagiert er kurzerhand einen jungen Mann, der die Angebetete verführen soll und er (der Ältere) als versteckter Zuschauer bei diesem Stelldichein dabei sein kann. Vorher muss aber noch die Kleinigkeit des Freundes der Frau aus dem Weg geräumt werden. Nach mehrmaligen Versuchen (Junger Mann will Frau von ihrem Freund loseisen oder auch junger Mann will Freund von Frau loseisen) wird der Weg einfach dadurch freigemacht, dass der Freund einfach plötzlich verschwunden" ist! Ob die beiden erwischt werden? Das verrate ich hier jetzt nicht!
(Autor/in)


Nicht schlecht!!!
Bin ich doch angenehm überrascht. Wie im Buch zu Beginn bemerkt, ist dies wohl das erste Buch des Schriftstellers. Er sei wohl eines Morgens aufgewacht und erinnerte sich an einen Traum, den er sofort und das auch noch von Hand zu Papier brachte.

Das Buch ist leicht geschrieben und somit flüssig zu lesen.

Es wird nicht dramatisch, so wie ich das in den anderen Büchern "Chemie des Todes", "Flammenbrut", "Leichenblässe" u.a. von Simon Beckett bewohnt bin, aber das Buch zog mich so in seinen Bann, das ich gar nicht aufhören konnte bis ich es endlich (endlich = im positiven Sinn) durchgelesen hatte. Alleine schon die kühle und unnahbare Art des Galeristen und somit Hauptdarstellers "Donald Ramsey" und dessen durchgeknallten Geld geilen Handlanger "Zeppo" fesselte mich so, das ich dieses TB in zwei Tagen ausgelesen hatte.

Also wenn er die Handlung des Buches geträumt hat, hoffe ich, dass noch viele Träume folgen werden. Kurzweilig, stimmig, ich finde es nicht schlecht. (Autor/in)


Jetzt kenne ich die Masche . . .
Simon Beckett fällt wohl nichts mehr ein.
Kennt man seine früheren Bücher, stellt man fest, daß er immer den selben Plot verwendet.
Es ist kein Fortschritt erkennbar. (Autor/in)


Stil top, Inhalt eher mittelmäßig
Mir ist es nie so schwer gefallen ein Buch zu bewerten. Entweder es gefällt einem oder nicht. Aber hier kann ich das einfach nicht mit Sicherheit sagen. Dieses Buch ist anders, als das was man so kennt. Die Geschichte ist eher flach und man kann sich recht schnell denken, wie es inhaltlich weiter geht. Dadurch fehlt dem Buch viel an Spannung und es erwarten den Leser keine Überraschungen. Voyeur ist kein Thriller der unter die Haut geht. Aber auch kein erotisches Buch. Dafür sind die Beschreibungen zu selten und zu oberflächlich. Und doch ist der Stil einfach überwältigend. Ich konnte Voyeur nicht aus der Hand legen. Das war am Ende für mich das Argument doch vier anstatt nur drei oder zwei Sterne zu vergeben. Der Schreibstil hat mich überzeugt und mein Fazit ist, dass es sich bei Voyeur um eher leichte Lektüre für nebenbei handelt, bei der die Bezeichnung Thriller verfehlt ist. Lesenswert, wenn man nicht mit den falschen Erwartungen an dass Buch heran geht. (Autor/in)


ENTTÄUSCHEND!!!!!!!!!
Habe selten so ein schlechtes Buch gelesen. Ich bin einfach nur enttäuscht über den Müll eines Bestsellers. Aber über Geschmack läßt sich ja streiten , ich werde kein Buch mehr von ihm lesen, das war vergeudetes Geld. (Autor/in)


Hörbuch: Spitzen-Lesung
Das Buch scheint bei den Kritikern gemischte Reaktionen auszulösen. Mag sein. Aber als Hörbuch ist die Ich-Erzählung schon mal gut geeignet. Dann liest sie aber Johannes Steck derart gut, vor allem kommen die gegensätzlichen Charaktere von Donald und Zappo total super rüber: ich bin voll begeistert. Also: mag das Buch literarisch betrachtet eher leichtgewichtig sein, das Hörbuch ist unterhaltsam und spannend. Der arme Martin... (Autor/in)


absolut keine Spannung
Ich hatte mir das Buch als unterhaltsame Ferienlektüre aufgespart, was ich besser gelassen hätte...Das ist kein Krimi, sondern das langweilig gezeichnete Bild eines Psychopathen...nach ein paar Seiten legt man es immer wieder beiseite....vielleicht gehört es eher in die Kategorie Erotikliteratur, aber auch da unter den blasseren Bänden....sehr schwach! (Autor/in)


Voyeur - enttäuschendes Werk von Simon Beckett
vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch - nachdem ich schon einige Bücher von Simon Beckett gelesen hatte, habe ich mich großer Vorfreude auf den "Voyeur" gestürzt.

Und ich habe mich selten so durch ein Buch gequält.
Es ist einfach nicht mitreisend, nicht wirklich spannend - bis auf sehr wenige Seiten.
Der Schluss ist noch einigermaßen gelungen - lohnt sich aber trotzdem nicht.

Vor meinem nächsten Buchkauf werde ich wohl lieber Rezensionen darüber lesen.

(Autor/in)


lieber nicht lesen !
Da ich die Inhaltsangabe spannend fand und auch "Flammenbrut" ganz gut fand, habe ich nun "Voyeur" gelesen. Ich war sehr enttäuscht und kann nur jedem davon abraten, dafür Geld auszugeben. Das Buch ist total langweilig, die Handlung sehr zäh und langatmig. Ich bin der Meinung, dass man aus der Idee wesentlich mehr hätte machen können und das Buch viel spannender geworden wäre, wenn letztendlich die Leiche gefunden worden wäre und die Hauptfigur, Donald, verdächtigt worden wäre. So aber tröpfelte die Story vor sich hin und der Galerist Donald war mir von Anfang an unsympatisch, was blöd ist, wenn er die Hauptfigur ist, um den die Geschichte erzählt wird.
Also ich kann nur davon abraten, das Buch zu lesen ist Zeitverschwendung, kann man sich echt sparen. (Autor/in)


Na ja
Bisher haben mich von Simon Beckett wirklich nur seine Bücher mit dem Anthropologen David Hunter überzeugt. Die fand ich total spannend und klasse.
Dann erschien " Obsession" und " Flammenbrut" die mir Beide nun nicht wirklich gefallen haben. Zum Teil fand ich die Bücher nur langweilig und langatmig.
Trotzdem war ich gespannt, wie Becketts Erstlingswerk mir gefallen wird und nun habe ich es durch.
Tja, eigentlich nett geschrieben aber mit Sicherheit kein Thriller. Zu wenig Spannung und dann das Ende....nun was war das.
3 Sterne wirklich für den Stil und die etwas andere Geschichte, aber jetzt wünsche ich mir endlich wieder einen guten Krimi mit David Hunter, der wieder überzeugt.
Das hat leider " Voyeur" nicht geschafft.
(Autor/in)


leider nicht auf ganzer Linie überzeugend
Donald Ramsay ist ein leidenschaftlicher Kunstsammler und Händler, der in London eine angesagte Galerie betreibt.
Sex ist ihm persönlich zu gewöhnlich, er lässt sich lieber von ansprechenden erotischen Gemälden o.ä. inspirieren.
Doch eines Tages als er nach Geschäftsschluss nochmals sein Geschäft betritt, da er etwas vergessen hat, beobachtet er heimlich seine Mitarbeiterin Anna, die sich für ein Rendezvous mit ihrem Verlobten Marty umzieht und zurechtmacht und sogleich ist er wie gebannt von ihrer Schönheit.

Auch in den nächsten Tagen lässt ihn diese Obsession nach Anna nicht mehr los.

Als er dann eines Tages die Bekanntschaft des eher durchschnittlich aussehenden Marty macht, ist er entsetzt, dass seine schöne Anna sich einem Mann hingibt, der optisch nicht viel zu bieten hat.
Donald beschließt selbstgerecht einzugreifen, um die beiden
auseinander zu bringen und engagiert dafür seinen attraktiven Bekannten Zeppo, der bekannt ist für sein ausschweifendes Liebesleben.
Doch weder Anna noch Marty scheinen Gefallen an Zeppo zu finden.
Zudem läuft Donald die Zeit davon, da Anna und Marty zusammen in die USA gehen wollen. Da entschließt er sich zu einem grausamen Plan...


"Voyeur" ist der erste veröffentlichte Roman des Erfolgsautors Simon Beckett und auch wenn man selbst hier schon sein großes Schreibtalent spüren kann, ist der Roman doch leider nichts Besonderes.
Man kann "Voyeur" in keine "Schublade" stecken. Es ist weder ein spannender Thriller, noch ein erotischer Roman. Genauso wenig vermittelt er subtil genug die Abgründe der menschlichen Seele.

Zwar ist die Geschichte dank des herausragenden Schreibstils des Autors durchaus interessant und lässt sich gut lesen, dennoch fehlte mir für eine bessere Bewertung einfach mehr Biss.

Die Hauptfigur des Romans, Donald Ramsay ist aalglatt und im Grunde zu schemenhaft beschrieben. Was ihn wirklich antreibt und warum er jegliche Skrupel vermissen lässt, ist eine Frage, auf die der Autor in seinem Buch keine Antwort parat hat.
Ein wenig Spannung kommt auf, nachdem der Mord geschehen ist und die Polizei damit beginnt ihre Ermittlungen aufzunehmen, doch löst sich dieser angesprochene Spannungsbogen zu schnell wieder in "Wohlgefallen" auf.
Das Ende des Romans ist recht vorhersehbar, wenn man die Reaktionen von Donald auf gewisse Geschehnisse beachtet und keine Überraschung.
Am Ende fragt man sich jedoch als Leser, was der Autor mit diesem Roman nur bezwecken wollte. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)




(Autor/in)


Beckett mal anders!
Im Vorwort dieses Buches schreibt Simon Beckett, dass 'Voyeur' sein erster veröffentlichter Roman ist, den er zwischen 1991 und 1992 mit der Hand (!) schrieb. Deshalb seien auch hier vorab die Stimmen gewarnt, die nach dem Lesen des Buches (wie auch schon bei OBSESSION und FLAMMENBRUT) enttäuscht sein könnten, dass die älteren Werke Becketts 'nicht so gut' sind wie seine heutige David-Hunter-Serie. Sie können meiner Meinung nach auch überhaupt nicht verglichen werden, da sich der Autor erstens weiterentwickelt hat und zweitens seine ersten Bücher ganz einfach nicht im Thriller-Genre schrieb, sondern diese eher dem psychologischen Krimibereich angehören. Wobei ich beim 'Voyeur' nun behaupten möchte, dass das Buch auch nicht ins Genre Krimi gehört, sondern einfach in eine spannende und mitreißende Literaturebene mit einer guten Prise Erotik.

Der Galerist Donald lebt sehr zurückgezogen und ohne Sex auskommend, denn diesen braucht er nicht zum Leben. Doch findet er es äußerst erregend, anderen Menschen genau dabei zuzuschauen. So passiert es eines Tages, dass er seine Assistentin Anna in seiner Galerie heimlich dabei beobachtet, wie sie sich nach ihrem Dienst für ein Date mit ihrem Freund Marty umkleidet. Vor einem Spiegel stehend entblößt sie sich zunächst, um sich dann andere Kleidung anzuziehen.

Von diesem Moment an, wird Anna für Donald zum Objekt seiner obsessiven Begierde. Er möchte Anna für sich, doch stört ihr Freund Marty bei diesem Vorhaben natürlich gewaltig. Um Marty aus dem Weg zu räumen, engagiert er Zeppo, der für Geld alles tun würde und auch über Leichen geht. Dieser soll das Paar auseinanderbringen, indem er mit Anna ein Verhältnis beginnt. Doch leider ist dieser Plan nicht so einfach zu erfüllen, wie er sich vielleicht anfangs anhören mag und so passieren viele Dinge, die nicht vorhersehbar sind. Eines Tages verschwindet Marty tatsächlich und Donald und Zeppo sind nicht ganz unschuldig daran. Als Anna dann die Polizei damit beauftragt, Marty zu finden, geht es Donald und seinem Kompagnon mächtig an den Kragen.

Mich hat dieser Roman von der ersten Seite an gefesselt. Es war zwar etwas ungewöhnlich für mich, Stellen in diesem Buch zu lesen, die (untypisch für Simon Beckett) sehr erotisch bebildert waren, doch hat er es in einer Art und Weise getan, die den Leser mit Sicherheit nicht unberührt lässt. Und obwohl Sex und die Begierde eines Menschen die Hauptrolle in diesem Buch spielt, so kamen diese beiden Bestandteile nie überschwänglich oder penetrant rüber. Auch kam dieser Roman im Gegensatz zu den neueren Beckett-Romanen fast ohne Blutvergießen aus.

Eine sehr spannende, psychologisch gut recherchierte und erotikgeladene Geschichte, die man so in dieser Art von Beckett vielleicht nicht erwartet hätte, die mich aber überaus begeistert hat. Es ist schön, dass mich nun insgesamt drei ältere Werke des Autors die Zeit für mich überbrücken konnten, bis ich endlich den vierten David-Hunter-Fall in den Händen halten darf.
(Autor/in)


Gähn!
Ich finde dieses Buch einfach nur langweilig. Habe den "Voyeur" mit Spannung aufgeschlagen und dann das. Die Geschichte geht nicht voran, die dümmlichen Dialoge zwischen dem Galeristen Ramsey und Zeppo dem Frauenverführer ziehen sich endlos, um sich dann, noch mal, in epischer Breite zu wiederholen. Habe das Buch dann "quer" gelesen, in der Hoffnung etwas spannendes zu finden. Fehlanzeige.
Und das Ende? Ja, Gott sei Dank war das Buch irgendwann zu Ende. (Autor/in)


Sehr enttäuscht! :-(
Bin wirklich sehr enttäuscht von diesem Buch. Nach Obsession und Flammenbrut habe ich mich schon so auf Voyeur gefreut und sofort zu lesen begonnen, aber trotzdem es spannend geschrieben ist, wartet man vergebens auf Höhepun kte und mit dem Titel des Buches hat die Geschichte eigentlich nur sehr wenig zu tun, erst gegen ende des Buches geht es ein bisschen um dieses Thema. Mir war es leider viel zu langweilig, ist aber bestimmt geschmackssache. (Autor/in)


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