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Leichenblässe
von Simon Beckett rororo 2010-07-17
Taschenbuch 416 Seiten ISBN: 349924859X


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David Hunter ist zurück!
    
Lange musste der Leser auf die Rückkehr des forensischen Anthropologen David Hunter warten. Denn anderthalb Jahre können verdammt lang sein, wenn man sehnsüchtig darauf wartet, dass ein neues Buch von Simon Beckett auf den Markt kommt.
Als eine Leiche aufgefunden wird, die man anhand ihrer Verwesungsmerkmale nicht mehr identifizieren kann, ist es ein Wink des Schicksals, dass Hunter gerade in der Nähe ist und an der Aufdeckung dieses Mordes teilhaben kann. Eigentlich ist er nur zu Besuch in Tennesse, denn von seinem letzten Einsatz ist er noch ein wenig lädiert und wollte eine Auszeit nehmen um für seinen Job wieder fit zu sein. Dazu besuchte er die sogenannte 'Body Farm', die Schauplatz für forensische Tätigkeiten ist. Die Ermittler vor Ort sind alles andere als angetan davon, dass Hunter, der Engländer, in ihrem Fall mitschnüffelt. Und das zeigen sie ihm auch. Immer wieder stößt er darauf, dass er vor Ort nicht willkommen ist.
Doch sein alter Freund Tom hält viel von ihm und legt bei seinen Kollegen ein gutes Wort für ihn ein. Sehr ekelerregend schildert Beckett die Verwesung und den Geruch der gefundenen Leiche und gerade diese Stellen in diesem Buch sind sicher nichts für zarte Seelen. Selbst mir als hartgesottene Thriller-Expertin stockte so manches Mal der Atem.
Am Fundort der Leiche wird ein Beweisstück gefunden, welches einen sehr gut abgezeichneten Fingerabdruck enthält. Auf der Suche nach dem zugehörigen Menschen entpuppt sich der Abdruck als der eines Mannes, der aber bereits seit 6 Monaten tot sein soll. Hunter und Tom machen sich auf die Suche nach dieser Leiche und beantragen eine Exhumierung, bei der sie wiederum auch auf Ungereimtheiten stoßen. Und es tauchen immer mehr Leichen auf, die wiederum auf andere Leichen hinweisen. Begleitet wird die Suche nach dem Serienmörder immer wieder von grausigen Funden, vielen Maden in den Leichen und von Gerüchen, bei denen ich froh bin, dass sie über das Buch nicht übertragen werden konnten.
Gleichzeitig zu dieser Geschichte wird in Kursivschrift eine ganz andere Geschichte erzählt, von der man Anfangs nicht weiß, von wem sie berichtet. Erst nach und nach kommt der Leser dahinter, was diese andere Geschichte zu sagen hat und am Ende laufen diese beiden Fäden natürlich zusammen.
Mit einem hat Beckett auch in diesem Buch nicht gespart: Spannung, Thrill und ekelerregende Szenen geben sich die Klinke in die Hand. Einmal in das Buch hineingesogen, kommt man erst wieder raus, wenn die Mordserie sich am Ende auflöst. Die Spannungslinie wird konstant gehalten und gerade ganz zum Schluss geht sie noch mal steil in die Höhe.
Man muss sich mit der Arbeit eines forensischen Anthropologen sicherlich nicht auskennen, aber auch der Laie lernt einen kleinen Teil dieses Wissens dazu. Zu keiner Zeit erscheinen die Erläuterungen zu Verwesungszeiten oder optischen Eindrücken der Leichen als zu pathologisch. Auch der Laie versteht die Begriffe, denn sie werden von Beckett erläutert. Man liest also einen ziemlich gut geschriebenen Thriller und so ganz nebenbei lernt man noch Wissenswertes über die Anthropologie.
Dieser Thriller hat also alles, was einen guten Thriller ausmacht. Ich bin froh darüber, dass Simon Beckett derzeit bereits am 4. Band dieser Serie schreibt. So haben seine Fans etwas, auf das sie sich freuen können.
Bis es aber soweit ist, können Beckett-Fans und die, die es noch werden möchten, sich darauf freuen, dass es in diesem Jahr noch zwei weitere Bücher des Autors geben wird. Nämlich 'Obsession' und 'Flammenbrut'.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um den 3. Thriller aus der David-Hunter-Serie handelt. Und auch wenn jeder Teil in sich abgeschlossen ist, so empfehle ich, die Reihenfolge (Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe) einzuhalten, da das Leben des Protagonisten Hunter ja in jedem Buch voranschreitet. Zwar wird auch im dritten Teil wieder ein wenig aus der Vergangenheit geplaudert, aber schöner ist es, wenn man Hunter von Anfang an erlebt.
Resumée: Beckett konnte an den Erfolg seiner ersten beiden Thriller dieser Serie problemlos anknüpfen!
Ein Interview mit Simon Beckett gibt es auf meiner Homepage. Ebenso die Möglichkeit, eine signierte Ausgabe der "Leichenblässe" zu gewinnen. Schaut einfach mal rein! (Autor/in)
Ich muss sagen ...
    
... einfach nur klasse ! Nach monatelangem Warten und hohen Erwartungen wurde ich nicht enttäuscht. Innerhalb von ein paar Stunden war das Werk verschlungen. Also - wann kommt "Dr. Hunter No. 4" ?? (Autor/in)
Gefühlte Erwartungen erfüllt!
    
Auf etwa 400 Seiten erwartet den Leser ein Thriller, der die David Hunter
Reihe gelungen fortsetzt. Der sympatische Charakter der Hauptperson
könnte mehr Entwicklung vertragen, der Leser wird aber im Laufe der Geschichte immer genügend motiviert.
Die Struktur der Erzählung und die Art der Charaktere ist wie im zweiten
Teil aufgebaut. Zwar lassen sich hier leicht Parallelen ziehen, das
stört aber nicht, da das Buch genug Abwechslung zu den Vorgängern
bietet.
Bis auf zwei Stellen im Buch sind die Schlussfolgerungen logisch.
Ich warte gespannt auf den vierten Teil. Diesem Buch gebe ich 4,5 Sterne. (Autor/in)
Spannend, spannend, spannend...bis zur letzten Seite!
    
Nachdem ich die ersten beiden Bücher über den forensischen Antrophologen David Hunter gelesen habe, konnte ich die Erscheinung des dritten Bandes "Leichenblässe" kaum noch erwarten. Obwohl mir in der Buchhandlung mitgeteilt wurde, dass dieser Thriller noch ekelhafter sein sollte als "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche", dauerte es, bis der "Ekeleffekt" einsetzte. Viel schlimmer als die Beschreibung der Leichen war der psychische Hintergrund, das unerklärbare Handeln des Täters. Man versetzt sich in das Buch und rätselt mit, überlegt, schlussfolgert, bis 10 Seiten später die eigene Vermutung wieder zunichte gemacht wird und der ganze Prozess von vorne beginnt. Spannend bis zum Ende!
Die Story ist wie auch in den anderen Büchern fesselnd und birgt einige Überraschungen, welche den Leseanreiz immer wieder neu anfachen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!
Von mir erhält dieses Buch volle 5 Sterne, ich freue mich schon auf den nächsten David Hunter Thriller!!!
(Autor/in)
Leichenblässe-etwas blass!
  
Die beiden Vorgängerromane um Dr. David Hunter waren für mich gelinde gesagt Weltklasse; also völlig zurecht wochenlang in den Bestsellerlisten. Im aktuellen Werk ists wie mit vielen Fortsetzungen im Kino: Es lässt nach!
Gerade die sozialen Konstruktion der Figuren im kleinländlichen englischen Milleu der Vorgängerwerke waren für meinen Geschmack hervorragend, reizvoll und mit atmosphärischer Tiefe versehen. Man könnte sagen: "Es menschelt", Abgründe inklusive.
Dies fehlt mir bei "Leichenblässe" doch ziemlich; die Akteure bleiben blass, unscharf und oberflächlich. Mir quellen hier definitiv ein paar Maden und sonstiges Getier zuviel aus den im Doppeldutzend übereinander geschlichteten Leichen. Das wissenschaftlich-forensische steht klar im Vordergrund, Geschichte und Charaktere kommen leider etwas zu kurz. Das kann Becket deutlich besser! Als getriebener Erfolgsautor stand er vielleicht auch massiv unter Erfolgs- und Termindruck.
Daher eher etwas für Fans.
(Autor/in)
Wunderbar
    
Also, ich kann das Buch, wie eigentlich alle Bücher von Simon Beckett, sehr empfehlen.
Äußerst spannend mit der wohlbekannten Raffinesse.
Einfach ein Muss! (Autor/in)
Mittelmäßig spannend aber bildend
   
Nachdem ich "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche" nahezu verschlungen hatte, konnte mich "Leichenblässe" bei Weitem nicht so mitreißen. Der Thriller zeigte mir auf jeden Fall, dass irgendwann Schluss ist, Spannung immer auf hohem Niveau zu halten. Nach "Kalte Asche" hatte ich es für fast unmöglich gehalten, den Spannungsbogen beim 3. Buch der Reihe auszubauen und bin insoweit bestätigt worden, als es eben nicht möglich ist bzw. dem Autor meiner Meinung nach nicht gänzlich gelungen ist. Hier wurde schon öfter geschrieben, dass die Geschichte so dahin plätschert. Das trifft es (zumindest was den Anfang des Buches angeht) ganz gut, wobei ich fand, dass das letzte Drittel des Buches von einem plätschernden Bach zu einem reißenden Strom wurde. Na ja, fast jedenfalls. Aber irgendwie und irgendwann geht der latente Nervenkitzel dann doch in richtigen Thrill über und das macht das Buch im Ganzen dann doch wiederum lesenwert, sieht man von dem einen oder anderen "Ermittlungsfehler" mal ab. Dass z. B. die Reifenspuren eines Rollstuhls - bei dem die Räder bekanntlich parallel angeordnet sind - mit denen eines Fahrrads verwechselt werden, halte ich persönlich für abwegig wenn nicht sogar lächerlich, macht die Geschichte aber nicht unbedingt schlechter. Kann ja mal passieren...
Nach den ersten beiden Büchern der Reihe stand für mich jeder Darsteller per se unter Generalverdacht. Den Stil der 50 Wendungen auf den letzten 50 Seiten hat der Autor aber nicht beibehalten. Sicher gibt es auch in Leichenblässe ungeahnte Wendungen, aber eben nicht so viele. Das mag man gut finden, weil der Thriller dann nicht zu kitschig daherkommt. Oder auch nicht, weil man das ja gerade von der Buchreihe erwartet. Letzteres war bei mir der Fall. Für die Idee bzw. die Geschichte vergäbe ich 3 Sterne.
Was das Buch von seinen Vorgängern abhebt ist jedoch, dass es mehr Wissenswertes zur Pathologie, Anthropologie, Ursache und Wirkung von Todeseintritten enthält. Dieses Themengebiet wird in Leichenblässe mehr beleuchtet und führt dazu, dass man sich neben einem durchwachsenen Thriller auch ein bisschen Halbwissen aneignen kann, wobei das Buch gewiss nicht für Experten des Fachs geschrieben und als Fachlektüre anzuempfehlen ist. Davon ausgehend, dass der Autor zu den Themen ausreichend recherchiert hat, habe ich dennoch das ein oder andere Mal mittels Google "nachrecherchiert" und konnte für mich die Darstellungen z. B. in Bezug auf Todeszeitpunktfeststellung, Anatomie im Allgemeinen usw. überwiegend verifizieren. Für die mit dem Lesen verbundene Erweiterung des eigenen Horizonts gebe ich deshalb einen Stern extra.
Und so lautet mein Fazit: Spannend? In der Gesamtschau, ja. Leicht überzogen? Auch das, wie immer. Lehrreich? Auf jeden Fall. (Autor/in)
Viel zu dick aufgetragen

Ich kann mich da nur vielen meiner Vorrezensenten anschliessen, dieses Buch muss man nicht gelesen haben. Es liegt weit hinter dem Niveau der beiden ersten Fälle um den Forensiker David Hunter zurück. Das ganze Buch über kam so gar keine Spannung auf. Die Geschichte plättscherte so vor sich hin. Nicht einmal der Schluss war eine Überraschung. (Autor/in)
Spannend bis zum Schluss...
    
Ich hatte schon die Vorgänger-Bücher mit dem Forensiker Dr. Hunter gelesen und auf die nächste Story gewartet. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es ist spannend, anschaulich, ohne eklig zu sein und mir ist Dr. Hunter sympathisch. Also warte ich nun wieder, bis das nächste Buch hoffentlich bald erscheint. Ich kann diese Geschichte auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Fünf Sterne dafür. (Autor/in)
Erwartungen mehr als erfüllt
    
Nach den ersten beiden Teilen habe ich den dritten sofort nach Erhalt innerhalb eines Tages gelesen gehabt. Er kommt erwartungsgemäß absolut fesselnd daher und wartet mit einem Kanonenschlag auf! LESEN !!!!
Kann nur hoffen, dass es mehr davon geben wird.... (Autor/in)
Ein großartiger Teil 3, der Lust auf mehr macht.
    
Nachdem mich die ersten beiden Teile der David Hunter Reihe schon begeistert hatten, waren die Erwartungen an den dritten Teil dementsprechend hoch - und wurden voll erfüllt. Fesselnd geschrieben, mit einem Auge für Details sowohl hinsichtlich des Falles als auch des immer noch recht instabilen Gefühlslebens von Dr. Hunter, schickt Simon Beckett besagten Anthropologen vom trüben England auf die Body Farm in den Vereinigten Staaten. Was als Forschungsurlaub beginnt wird schnell ein neuer Fall, dessen schreckliche Ausmaße erst allmählich zum Vorschein kommen. Manche werden sagen, daß der/die Täter/in offensichtlich war, doch das lässt sich im nachhinein immer behaupten, vor allem, wo der Leser ja angehalten ist selbst seine Schlußfolgerungen zu ziehen. Ich jedenfalls halte Leichenblässe für eine äußerst gelungene Fortsetzung der Reihe und warte jetzt schon auf die Vorbestellmöglichkeit für Band 4... (Autor/in)
noch besser als die Vorgänger
    
Nun ist also nach "Chemie des Todes" und "Kalte Asche"Becketts drittes Buch "Leichenblässe" erschienen und ich muss sagen, für mich ist dieser dritte Teil der Beste.Es bietet sich auch an, die Bücher hintereinander zu lesen, da das Leben des Hauptprotagonisten, David Hunter, immer wieder eine Rolle spielt und in jedes Buch Bezug auf vorausgegangene Ereignisse nimmt, so auch hier.
David Beckett hat sich von seiner Messerattacke und den damit verbundenen physischen , aber vor allem den psychischen Folgen noch nicht erholt. Er zweifelt daran,ob er seine Arbeit weiterführen kann. Da kommt ihm die Einladung eines guten Freundes aus Tennesee gerade recht, der ihm vorschlägt auf einer Body Farm, auf der er leitender forensischer Antropologe ist, Leichenstudien zu betreiben.Doch gerade in Amerika angekommen , wird Hunter schon in einen Mordfall hineingezogen, der sich dort ereignet hat.Von den Ermittlern vor Ort immer wieder kritisch beäugt und sogar abgelehnt, hilft er seinem alten Mentor und Freund Tom Liebermann bei der Aufklärung eines sehr verzwickten Falles.Leichen, die gefunden werden, stimmen von ihrer Identität nicht überein.IN einem Sarg, indem eigentlich ein toter weißer Mann liegen soll,werden die Überreste eines Farbigen gefunden, dessen Todeszeit schon wesentlich länger zurückliegen muss. Die Forensiker stehen vor einem Rätsel. Als dann der ermittelnde Profiler verschwindet, geht man davon aus, es mit einem Serientäter zu tun zu haben. Wer von denen an dem Fall Beteiligten ist als nächsten dran?
Mit gewohnter Spannung kommt auch der neue Beckett daher, ich fand ihn sogar noch spannender als die Vorgänger. Die Beschreibungen der Leichen in ihren unterschiedlichen Verwesungsstadien erfordern schon einen guten Magen,waren für mich aber auch sehr interessant.Leser, die medizinisches Interesse haben, kommen hier voll auf ihre Kosten.Aber auch die immer neuen Wendungen im Geschehen lassen die Spannung auf einem hohen Lavel bleiben. Simon Beckett hat es mit seinem Buch geschafft, dass ich trotz dreier Kinder und einem zeitintensiven Job, das Buch in 1 1/2 Tagen durchgelesen habe, was meiner Meinung nach für seine Qualität spricht. (Autor/in)
David Hunter ist zurück!
    
Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R190OLVESU3FFS (Autor/in)
Gute Fortsetzung einer starken Reihe...
   
Simon Beckett stürzt seinen stark angeschlagenen Protagonisten Forensiker Dr. David Hunter in ein neues, ungewolltes Abenteuer.
Nachdem Teil zwei Kalte Aschemit einem BIG BANG endete, hatte man sich die Frage zu Recht gestellt ob und vor allem wie das Erlittene auf Leichenblässe abfärbt.
Tatsächlich ist die erste Hälfte des Buches gewöhnungsbedürftig, was den Gemütszustand des Doc's betrifft, hatte man sich doch schon an sein Selbstbewusstsein aus Teil zwei gewöhnt.
Der Grundtenor stimmt aber dennoch, ist glaubwürdig und wirkt nicht überspitzt.
Der thrill kommt im letzten drittel voll zum Tragen und lässt einen nicht los, zumindest ging es mir so.
Ich habe noch nie einer Krimi- oder Thrillerreihe gelesen (wie Donna Leon o.ä.) daher habe ich keinen vergleich, die Simon Beckett Dr. Hunter-Romane finde ich gelungen und mit Kalter Asche hat er eines der spannenderen Bücher geschrieben die ich gelesen habe.
Ich freue mich auf den nächsten, der schon angekündigt ist. :-)
(Autor/in)
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