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Der Fänger im Roggen

Der Fänger im Roggen
von J. D. Salinger
rororo
2004-01-02

Taschenbuch
272 Seiten
ISBN: 3499235390




Kommentare und Bewertungen:
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ganz super
ist bis jetzt das beste buch das ich je gelesen habe.


Holden - das bin ja ich!
In diesem Buch erkannte ich Probleme, die viele Jungen (auch ich) in diesem Alter , sowohl in der gleichen, als auch in anderer (vielleicht wenig extremerer) Form hatten. Es ist schlicht das Kultbuch!!


Warum ein Klassiker?
Nachdem mir viele Freunde zum Lesen des Buches rieten, habe ich mir diesen angeblichen Klassiker zu Gemüte geführt, konnte aber beim besten Willen nichts besonderes daran finden. Ein weiterer belangloser Halbstarkenroman, à la "Crazy" oder "Soloalbum"


ansatz gut gelungen. umsatz nicht ganz.
die materialien geben einen guten überblick über den roman in seiner gesamtheit. was jedoch fehlt, sind tiefere einblicke. manchmal werden detailfragen vermißt. zum erstmaligen erarbeiten "des fängers" aber brauchbar.


Musste das sein?
Mein Urteil vorab: Die 'alte' Übersetzung von Muehlon/Böll//Böll gefällt mir besser. Die Neuübersetzung war überflüssig, das Lesen wird weder erleichtert noch vergnüglicher.

Ich weiß nicht, warum dieses Buch so ein großer Erfolg war. Ich habe es vor gut 30 Jahren gelesen und hatte es in guter Erinnerung. Nach der erneuten Lektüre (der Neuübersetzung), weiß ich nicht mehr warum. (Nein, ich war bei der Erst-Lektüre nicht mehr in der Pubertät.)(Mit H. P. Lovecraft ging es mir vor ein paar Tagen ähnlich: In guter Erinnerung, neu gelesen, nur noch lächerlich gefunden.)
Das Buch ist langweilig, langatmig und unlustig. Nicht mal lehrreich. Es ist kein Grund für das seltsame Verhalten des Protagonisten erkennbar. Ständig wird die Stimmung als deprimiert oder traurig beschrieben. Auch in Situationen, in denen dazu kein Anlass erkennbar ist. Als Normalo verstehe ich das nicht. Dazu braucht man wohl ein Psychologiestudium.

Der häufige Gebrauch der Formulierungen 'und so', 'oder was weiß ich', 'oder was' und erst 'das machte mich fertig' macht den Leser tatsächlich fertig. Normalerweise hätte ich das Buch nach wenigen Dutzend Seiten weggelegt, aber ich war gespannt auf die Wirkung der gelobten Neuübersetzung und wollte den neuen mit dem alten Text vergleichen, also habe ich mich bis ans Ende durchgekämpft. Sehr mühsam und wenig empfehlenswert.


(Autor/in)


Wie ein Fisch auf dem Trockenen
Der Fänger im Roggen ist ein Meisterwerk auf Messers Schneide. Gekonnt lässt J. D. Salinger seinen widersprüchlichen Helden auf schmalem Grat balancieren. Ebenso auf der Kippe steht der Roman selbst; seit mehreren Jahrzehnten bereits trotzt Der Fänger im Roggen allen Bemühungen der Kritik, ihn auf die eine oder andere Seite zu ziehen. Salingers Schreiben dreht sich fast ausschließlich um eine einzige Frage: Ist es möglich, die Unschuld der Kinderjahre gegen die Zwänge des Erwachsenenlebens zu verteidigen, und wenn ja, zu welchem Preis? Vielleicht ist es die Anmaßung in dieser Frage, die noch heute den Leser erregt: Ist doch der Begriff der Erbsünde ein Urbestandteil unserer christlich geprägten Kultur; die Unschuld des Menschen gilt uns als unwiederbringlich verloren. Salingers Held Holden Caulfield ist wie der Mensch vor dem Sündenfall: unreif, überspannt, verstört, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Dennoch führt Salinger ihn nicht vor, sondern fixiert ihn mit Fingerspitzengefühl auf dem Nullpunkt zwischen Sinn und Unsinn, zwischen Noblesse und Narrheit.

(Autor/in)


Absolute Zeitverschwendung.
"Der Fänger im Roggen" ist eines der wenigen Bücher, die ich mit Gewalt zu Ende gelesen habe und wirklich niemandem empfehlen kann. Nicht nur, dass es absolut langweilig ist, weil einfach keine richtige Handlung zu Stande kommt, nein, die Ausdrucksweise des Protagonisten ist noch viel schlimmer. Jeder zweite Satz endet auf "und so". Für mich kamen einfach überhaupt keine Gefühle an, da mich diese miese Ausdrucksweise extrem gestört hat. Deshalb konnte ich mich auch gar nicht mit dem Protagonisten identifizieren, was beim Lesen eines guten Buches für mich wichtig ist.
Ich war schon nach wenigen Seiten mehr als genervt und war sehr glücklich, als ich es endlich durch hatte, denn leider musste ich es für die Schule lesen.
Was ich nun nicht verstehen kann ist, wieso so viele dieses Buch so gut einschätzen. Ich lese sehr viel, aber so etwas schon ausdrucksmäßig Schlechtes ist mir noch nie untergekommen. Selbst, wenn der Autor damit versuchen wollte, die Jugendsprache zu treffen, so ist es ihm meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Meinen Geschmack traf es jedenfalls überhaupt nicht.
Fazit: Für mich war jede Seite, die ich gelesen habe, reine Zeitverschwendung. Ich wusste hinterher nur eines mehr: Dieses Buch wird den Weg in meinen Bücherschrank nicht schaffen. (Autor/in)


Warum?
Das habe ich mich bei der Lektüre gefragt... Was treibt jemanden dazu dieses Buch zu schreiben oder zu lesen.
Ich nutze im moment ein wenig meiner Zeit um literarische Werke zu studieren die man gelesen haben MUSS. Dieses zählt nicht dazu.
Ich kann nicht beurteilen, ob das Werk einfach der Zeit enwachsen ist oder ob es schon immer so belanglos und nebensächlich war wie es mir erscheint. Die Geschichte erzählt nichts, was ein mittelmässig rebellischer 13 Jähriger in Zeiten des Komasaufens und des Unterschichtenfernsehens auf RTL nicht jedes Wochenende erlebt. Alles in allem zwar halbwegs gut zu lesen, aber keinesfalls dem Kultstatus entsprächend, den es genießt. (Autor/in)


Fänger im Roggen
Sollten alle Jugendlichen, die sich in einer Sinnkrise befinden oder überhaupt nach dem Sinn des Lebens fragen, lesen und ihre Schlüsse ziehen.
Als Salinger diese Erzählung schrieb war die Welt anders als heute. Aber bestimmte Stimmungen, Einstellungen und Probleme scheinen zeitlos zu sein. (Autor/in)


Life sucks, but that's life
Ein Buch für alle, die das Gefühl haben, die ganze Welt versteht einen nicht, alle sind verlogene Spießer und man ist der einzige intelligente Mensch auf diesem Planeten. Ein Buch, das auf wunderbar witzige Art beschreibt, wie schwierig es ist, erwachsen zu werden und sich mit dieser Welt zu versöhnen. Millionen Jugendliche - und Junggebliebene - werden sich darin wiederfinden. Viele der Gedanken des Holden hat jeder von uns schon einmal gedacht, ohne je so treffende Worte dafür zu finden. Dem Buch sieht man es nicht an, daß es vor nun mehr 50 Jahren geschrieben wurde; es ist cooler und hipper als MTV.


Wieder die Gedanken von damals haben
Holden scheint zu zerbrechen an der üblen und verlogenen Welt. Von der Schule geflogen, ohne Lust nach Hause zurückzukehren, trifft er einige skurile - oder auch ganz normale Menschen. Wird er erwachsen? Oder zerbricht er an der Welt?


Kultbuch
Ich habe das Buch aus Neugierde gelesen, weil es als das "Kultbuch der U.S.A" gilt für einen meiner Professoren und auch nach Meinung einiger anderer Literaturwissenschaftler. Es war erstaunlicherweise recht lange in den U.S.A. verboten,wegen "mangelnder Sittlichkeit" und "Immoralität", was sicher einen großen Teil zu seiner Popularität beigetragen hat. Ich konnte mich nicht wirklich mit dem Protagonisten Holden identifizieren, dessen Probleme und Ansichten teilweise sehr von den meinen abweichen. Nichtsdestotrotz hat es mir gefallen, vor allem wegen des Bildes, das von der amerikanischen Gesellschaft so treffend gezeichnet wird. Allerdings finde ich die Übersetzung, die vor Jahrzehnten von Böll vorgenommen wurde, stellenweise sehr verbesserungswürdig.


Papier kann zart sein wie eine Feder
Wenn man böse sein will, dann hat dieses Buch John Lennon das Leben gekostet (Lennons Mörder Mark David Chapman wurde zwischen die Seiten gezogen und identifizierte sich auf seine Art mit dem Fänger im Roggen) Aber wer will schon böse sein. Dieses Buch kann man aufschlagen wie ein Telefonbuch. Man findet immer, was man sucht. Holden Caulfield, der Held des Buches, der Fänger im Roggen, fliegt von der Schule wie ein Segelflieger und landet in New York. New York ist ein großer Moloch, voll von Perversen und "affektierten Eseln", doch selbst dieser große Schlund vermag es nicht, die Liebe Holdens zu seiner Schwester, zu seinem Bruder und zum wirklichen wahrhaften Leben und zu den wirklichen wahrhaften Menschen zu verschlucken. Eine Seite lesen und jeder weiß, was ich meine. Dann einen Segelflieger basteln und sich gut fühlen


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