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Garp und wie er die Welt sah
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Garp und wie er die Welt sah
von John Irving rororo 1982-11-04
Taschenbuch 656 Seiten ISBN: 3499150425


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Klasse anders!
    
Dieses Buch ist einfach Gut zu lesen und gibt dem anders denkenden Menschen das Gefühl nicht allein zu sein! Eine gute Geschichte und interressant Beschrieben. Dieses Buch kann ich nur empfehlen!
Tränen trüben die Sicht auf die Welt
    
Es ist nämlich so: Dies war das erste Buch, bei dem ich geweint habe und das sagt vieles; weine ich doch sonst nur, wenn Deutschland nicht Fußballweltmeister wird. Aber meine Tränen sagen nicht alles - Alles andere erfahrt Ihr, wenn Ihr das Buch selber lest.
Achterbahnfahrt der Gefühle
    
In "Garp und wie er die Welt sah" führt John Irving den Leser auf eine Achterbahn der Gefühle. Während des gesamten Buches wechselt er zwischen Spannung, Witz und Trauer. Spannung: Der Leser wird bereits früh an die Charaktere emotional gebunden. Dadurch wird ihr Schicksal wichtig; da unvorhergesehene Wenden immer wieder vorkommen, bleibt die Handlung die ganze Zeit über spannend. Witz: John Irving schafft es immer wieder, die bizzarsten Handlungen glaubwürdig zu schildern. Da er außerdem diese bizarren Handlungen mit einem guten Schuß schwarzen Humor und einem unübertrefflich witzig-ironischen Sprachstil (dem dazu fähigen Leser sei daher die englische Originalausgabe ans Herz gelegt) schildert, schwankt der Leser während eines guten Teils des Buches zwischen Grinsen, Lächeln und Lachen. Trauer: Auch typisch für Irving: Wenn der Leser sich gerade mit den Charakteren angefreundet hat, und es erscheint, als sei alles in Ordnung, schlägt das Schicksal zu. Dies passiert einige Male in "Garp", und oft hat es mich emotional sehr mitgenommen, auch wenn das sonst nicht sehr schnell passiert. Der Grund ist auch hier in Irvings Sprache zu suchen; nach einem solchen tragischen Ereignis wird sie geradezu atmosphärisch depressiv. Der Leser leidet über die Sprache mit den Figuren, die ausweglose Situation wird noch frustrierender. Alles in allem ist dies eines der besteb Bücher, die ich je gelesen habe. "Garp" sprüht nur so vor ausgefallenen Charakteren, Handlungen und Situationen; dabei kommen die Figuren emotional sehr nah an den Leser heran. Das schlimmste an diesem Buch ist eigentluch, das es endet, obwohl man noch gerne mehr gelesen hätte. "Garp" ist jedem zu empfehlen, der einen gewissen Sinn für Humor und nichts gegen bizarre, eindringlich geschilderte Situationen hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein empfehlenswertes Buch
    
Für Irving-Neulinge unbedingt zu empfehlen. Ein herrliches Buch für den Urlaub oder einen vergnüglichen Feierabend. In dieser Biographie des Schriftstellers Garp zeigt Irving seinen hohen Grad der Beherrschung des schriftstellerischen Handwerks. Die Welt von Garp wird bevölkert von allerlei skurrilen Figuren, von Pädagogen und Prostituierten genauso wie von amerikanischen Musterbürgern und Verbrechern. Das Besondere jedoch ist die Perspektive Garps aus der diese Personen betrachtet werden. Sorgsam wird ein Gesamtwerk aus verschiedenen Handlungssträngen geknüpft, die jedoch immer wieder in verblüffenden, aber dennoch plausiblen Situationen meisterhaft zusammengeführt werden. Kein Strang erscheint überflüssig, eine Qualität, die auch für die Sprache Irvings zutrifft. In einem alltagssprachlichen Erzählstil, der nicht bemüht ist, hochliterarische Sprache zu sein, werden witzige Situationen so authentisch vermittelt, dass der Leser immer mehr den Eindruck gewinnt, unmittelbar am Geschehen teilzuhaben. Hervorzuheben ist auch, wie es Irving gelingt, den Spannungsbogen immer wieder zu spannen, so dass der Leser immer mitgerissen wird, ohne sich mit Längen" herumärgern zu müssen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) (Autor/in)
Wunderbar
    
Hab eher zufällig das Besuch über den "besonderen" Schriftsteller Garp in die Hände gekriegt.
Der wunderbare Erzählstiel des gesamten Romans haben mich beeindruckt.
Konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. (Autor/in)
Das einzige Buch im Regal ...
    
... sollte - wenn man wirklich nur eines im Regal hat! - John Irvings Meisterwerk "Garp" sein. Und wenn Platz für ein zweites ist: "Das Hotel New Hampshire" ist genauso gut! (Autor/in)
Ambivalent
   
"Garp" stand schon so lange auf meiner "Unbedingt-lesen"-Liste. Nun habe ich es endlich geschafft und bin ... ernüchtert. Ich kann die Begeisterung, die dieses Buch weitgehend auslöst nicht wirklich nachvollziehen. Keine Ahnung, woran es liegt. Ein Grund ist sicherlich, daß es zum Zeitpunkt des Erst-Erscheinens Ende der 70er sicherlich eine kleine Sensation war, so frei über Transvestiten, radikale Feministen und dergleichen mehr zu schreiben
Diesen Reiz hat das Buch in meinen Augen im Jahre 2010 verloren. Dennoch berühren auch mich die Charaktere: angefangen bei der Mutter Jenny Fields, die sich den Vater ihres Kindes auf recht selbstbestimmte Weise aussucht. Weder Liebe noch Lust spielen dabei eine Rolle, sondern nur der Wunsch, ein Kind zu haben - und keinen Vater dazu.
Garp wächst also als Sohn einer der ersten Feministinnen auf, die sich gar nicht als solche fühlt. Schon früh entwickelt er eine eigene Sicht auf die Dinge. Vielen davon kann der Leser bedenkenlos folgen, einige erscheinen uns etwas verschroben, andere wiederum maßlos übertrieben.
Viel interessanter aber als die Sicht Garps auf die Welt sind die zahlreichen verrückten Gestalten des Buches: die Transvestitin Roberta, die vor ihrer Operation ein Footballstar war und von der Männerwelt gehaßt, aber von den Feministinnen hoch gehalten wird. Oder die sogenannten Ellen-Jamesianerinnen, die sich aus Protest über die Vergewaltigung und Verstümmelung eines 11jährigen Mädchens selbst die Zunge abschneiden lassen und sich nur noch schriftlich verständigen können.
Gewalt und Sex spielt überhaupt eine große Rolle in diesem Buch. Die Eheleute Garp und Helen gehen zeit- und wechselseitig fremd, leiden darunter und schließlich ändert es ihr Leben auf dramatische Weise. Auch in Garps schriftstellerischer Laufbahn sollen diese Themen die umstrittensten sein. In seinem dritten Roman "Bensenhaver und wie er die Welt sah" verarbeitet er genau dieses Familiendrama.
Ich konnte den dauernden Einflechtungen der literarischen Ergüsse Garps nichts abgewinnen. Für mich zerissen sie das Buch, auch wenn die Kenntnis über den Inhalt entscheidend für das Verstehen der gesamten Geschichte ist. Auch mit der Sprache des Romans kam ich nicht zurecht. Streckenweise fand die ich die Formulierungen so banal, als hätte sie ein Kind verfasst.
Mein Eindruck ist also ein ambivalenter. Interessante Protagonisten und Verstrickungen, befremdliche Sprache und für meinen Geschmack viel zu große Abschweifungen. Zu seiner Zeit mag der Roman zu Recht gefeiert worden sein, in unsere heutige Zeit will er mir nicht mehr passen.
(Autor/in)
Wunderbar..
    
Selten hat mich ein Buch so sehr berührt. Ich habe Tränen gelacht und Tränen geweint. Ein Buch- tragisch komisch - über das Leben, Vergänglichkeit und die Liebe. (Autor/in)
Eins der besten Bücher von Irving !
    
Bei diesem Buch hat man das Gefühl Donald Duck, Lenin und die Marxx Brothers hätten sich zusammengetan um eine Party zu geben ! Es ist so voller abstruser, verrückter Geschichten und Personen, daß man sich kaum sattlesen kann an Irvings Einfällen. Sehr zu empfehlen.
ein klassischer Irving
    
Dieses Buch ist der Klassiker unter den Irvings. Die herrlich schräge Geschichte von Garp ist ein rundum gelungenes Buch. Trotz der Vernetzungen der einzelnen Charaktere und Querverbindungen zwischen einzelnen Erzählsträngen verliert der Leser nie den Überblick und findet sich wieder in einer rasanten Biographie. Irving versteht es immer wieder auch am Ende eines jeden Kapitels den Leser zu fesseln und Interesse für die nächsten Seiten hervorzurufen. So fällt es zunehmend schwerer das Buch beiseite zu legen und nicht das Ende in einer Lesesitzung erreichen zu wollen. Seine lockere Erzählweise ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber Irving überzeugt mit überraschenden Wendungen und seiner klassischen Darstellung witziger Situationen, so daß der Leser meint, mitten im Geschehen zu sein. Wem das Hotel New Hampshire vielleicht noch zu abgehoben erschien wird bei diesem Buch zwar auch eine Fülle an abstrusen Situationen erleben die jedoch meiner Meinung nach passender und leichter verständlich in die umgebende Geschichte eingebettet sind. Für Leser, die noch keinen Roman von John Irving gelesen haben ist dieses Buch ein ideales Einsteigerwerk durch das man Zuneigung zu Helden Irvingscher Schreibweise gewinnen wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein lustiges und trauriges Buch zugleich.
    
Garp's Welt ist zugleich faszinierend und beängstigend. Werte, die uns vertraut waren, werden ins Gegenteil gewandt. Dafür bietet uns Irving eine neue und andersartige Sicht der Dinge. Ähnlich wie auch in Hotel New Hampshire zeigt uns Irving Charaktere, die einer gewissen Skurilität nicht entbehren. Alles in allem wird man veranlasst, sich die Alltäglichkeit nicht alltäglich werden zu lassen.
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