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In die Wildnis: Allein nach Alaska
von Jon Krakauer Piper 2007-10
Broschiert 301 Seiten ISBN: 349225067X


Kommentare und Bewertungen: Diskussion zu diesem Buch eröffnen
Eine Reportage - nuechtern, detailliert, schockierend
    
Krakauer wurde durch sein Everest-Buch bekannt; hier jedoch zeigt er sich von seiner staerkeren Seite. Seine Reportage ueber einen jungen "Aussteiger" und seinem Sterben in der Wildnis Alaskas ist eine Reportage, wie sie sein soll: nuechtern, detailliert, gut recherchiert, teilweise erschuetternd; dort, wo Krakauer ueber Motive und Hintergruende spekuliert, hat er dies eben als Spekulation klar gekennzeichnet. Eine Reportage, die einen eigentlich unerklaerlichen Vorgang beschreibt, uns dem Taeter und Opfer naeherbringt, ohne wirklich letztendlich Klarheit schaffen zu koennen. Dieses Buch ist eindeutig staerker als der Everest-Reisser; man kann es uneingeschraenkt, auch wenn es ein in sich trauriges Buch ist, empfehlen.
Wahnsinn Natur - sterben kann so einfach sein
   
Wie schnell man in einsamer Wildnis umkommen kann, beschreibt dieses Buch sehr drastisch. Auch erfährt man die Gründe, die zum Tod des Trampers führten. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der nie richtig ankam...nirgendwo. Und erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der seine eigenen Fähigkeiten dermaßen überschätzte, das es für ihn nur den Hungertod gab... Ein bewegendes Buch, bei dem der Leser förmlich mit durch die Weiten Alaskas streift und der Weg zum Reisebüro nur noch eine Formsache bleibt. (Autor/in)
Krakauer eben !
    
Auf nach Norden, auf nach Alaska. Nur sollten wir es besser machen wie das Greenhorn Alex McCandless.Das Buch hat seine 5 Sterne einfach verdient. Wer hier nur einen Stern vergeben hat muß wohl total konservativ sein, sorry.
Das Buch spiegelt die Faszination der Natur Alaskas wieder..
    
Wenn man schon einmal in Alaska war, kann man ein wenig nachvollziehen, warum McCandless dieses Abenteuer auf sich genommen hat. Die Natur in Alaska ist einfach einzigartig und so faszinierend, daß man kaum wieder nach Haus fahren möchte. Das Buch schildert das tödliche Abenteuer von McCandless auf eine eindrucksvolle Weise, auch wenn der Anfang eher zum Durchbeißen ist. Aber der Rest des Buches ist einfach so gut, daß es 5 Sterne verdient hat.
Emotionen pur
    
Dieses Buch hat die unterschiedlichsten Emotionen in mir ausgelöst. Die Briefe, die er an seine Freunde schrieb, vorallem an den älteren Herren, rührten mich zu Tränen. Es fasziniert mich, wie Chris es schaffte in kurzer Zeit einen bleibenden Eindruck bei seinen Mitmenschen zu hinterlassen. Es war schön zu lesen, dass auch junge Menschen Wegweiser für ältere Menschen sein können! Dann stieg aber auch Wut in mir hoch: Warum hat er keine Karte, Kompass etc. mitgenommen? Dann folgte wieder Verständnis. Eine Achterbahn der Gefühle. Es freut mich, dass es immer mehr Menschen (vorallem junge Menschen) gibt, die sich Gedanken darüber machen, wie Chris, wo in all dem Streben nach Geld und Macht die Werte wie Menschlichkeit, Achtsamkeit, Nächstenliebe bleiben. Ein Buch das zum Nachdenken anregt, Diskussionen äuslöst und aktueller denn je ist. (Autor/in)
Traurig, abenteuerlich, ehrlich
    
Dieses Buch hat viel in mir ausgelöst. Ich hab die Verfilmung zuerst gesehen und wollte dann unbedingt das Buch lesen. Und es gibt so viel preis von Chris und seinem Leben. Ich finde vorallem die Ehrlichkeit Krakauers gut; er schreibt offen, was andere über Chris' Leben denken und sagt auch, was ER darüber denkt, ohne versuchen zu wollen, dem Leser seine Meinung aufzuzwingen.
Die Story an sich ist natürlich nicht "schön" in dem Sinne, es hat nichts mit glamurösen Abenteuern zu tun. Aber es regt derart zum Nachdenken an. Noch 2 Wochen später habe ich intensiv darüber nachdenken müssen.
Also, wenn man ein wenig Sensibilität besitzt kann einen diese Lektüre schon mitnehmen. Aber ich finde es faszinierend was es in einem auslösen kann.
Und neben all dem ist natürlich einfach Chris' Weg sehr interessant, die Leute die er kennen lernt, die Wege die er geht, die Umstände aufgrund derer er sich auf diese Reise begeben hat...
Es ist eins meiner Lieblingsbücher und ich kann es nur mehr als empfehlen! (Autor/in)
Ein echter Romantiker in der Kapitalistischen-Welt!
    
Ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen und bin begeistert.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der für alternatives Denken offen ist.
Ein auf jeden Fall sehr interessantes Buch das zum denken anregt und wahrscheinlich das eigene Leben (positiv) beeinflusst. Viel Spaß beim lesen!
mfg richard
ps: Chris McCandless...Die wahren Helden werden niemals berühmt werden! (Autor/in)
Seltsamer Einstieg in einen seltsamen Austieg
    
Ich bin vor Ewigkeiten auf die "In die Wildnis" Verfilmung von Sean Penn gestoßen und hab den Film wirklich lieben gelernt. Ich habe eine ganze Weile gehadert mir das Buch zu kaufen in der erwartung das entweder das Buch oder der Film schlechter ist...also das eine das andere Abwerten könnte. Habe mich dann aber, weil ich vorher schon "In eisige Höhen" gelesen habe und ziemlich begeistert war von Krakauers Schreibstil, dazu entschlossen es mir zuzulegen und die Wahl war gut.
Es ist am Anfang Gewöhnungsbedürftig das das Buch so distanziert geschrieben wirkt wohingegen der Film sofort Persönlich ist. Das wird aber dadurch geklärt das "Supertramp" sein eigenes Tagebuch auch schon in der 3ten person verfasst wurde.
Das Buch gibt rundum sehr viele zusätzliche Informationen die im Film natürlich verborgen bleiben und werfen ein sehr menschliches Licht auf den Protagonisten und seine Selbstreflektion.
Krakauer versteht es wirklich einen zu Fesseln, mit Informatonen
zu versorgen und die Dinge, trotzdem er vorwarnt Persönlich zu werden, immernoch Kritisch zu betrachten.
FAZIT: Das Buch lohnt sich Definitiv zu Lesen, es geht schnell von der Hand und ist auch für die die den Film kennen eine sehr gelungene Erweiterung der Sicht auf einen außergewöhnlichen jungen Mann und seine außergewöhnlichen Sichtweisen ohne zu verführen. (Autor/in)
Überspannt
  
Der Autor dieses Buches, Jon Krakauer, der kaum das Buch füllen konnte mit der Geschichte des Chris Mc Candless und daher Passagen seines eigenen Lebens einbringt, hat mich nicht überzeugt.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, versucht Krakauer selbst zu verstehen, was den jungen Chris dazu gebracht hat, ohne jegliche Vorbereitung nach Alaska zu gehen.
Hier läuft jemand vor seinen Eltern davon, die nur anderer Meinung waren, als er selbst. Sie wollten ein Leben in Sicherheit, er wollte es nicht.
Auch ok. Er stirbt an diesem Abenteuer, was nicht allen, die nach Freiheit streben, passiert.
Grund, ein Buch darüber zu schreiben? Ich sage nein.
Krakauer hat das beste draus gemacht. (Autor/in)
Krakauer at his best
    
Dieses Buch beweist, daß Jon Krakauer auch schon vor "In eisige Höhen" fesselnde Reportagen zustande gebracht hat. Hatte ich zu Beginn des Buches Chris McCandless noch als typischen Wichtigtuer und Lebensmüden eingeschätzt, so wandelte sich meine Meinung mit jeder weiteren Seite. Krakauer versteht es, den Leser völlig in seine Erzählung hineinzuziehen - und plötzlich erkennt man, daß sich McCandless gar nicht so sehr von uns allen unterscheidet. Zusammengefaßt: Ein sehr bewegendes Buch über den Zusammenhang von Mensch, Zivilisation und Natur. Gäbe es eine "6-Sterne-Bewertung", so hätte es auch diese verdient.
Aufregendes aber tödliches Abenteuer
    
Zuerst dachte ich als ich dieses Buch angefangen habe zu lesen, was ist muß dieser Alex McCandless für ein "Greenhorn" gewesen seien. Nach und nach wurde mir aber von J. Krakrauer ein ganz anderes Bild vermittelt. Besonders beeindruckt war ich das ich mit McCandless sehr viele Gemeinsamkeiten hatte,was ich zuvor so nicht erwartet hatte. Auch bewundere ich Ihn dafür das McCandless seinen Traum einfach nur gelebt hat. Aus diesem Grund ist es um so tragischer einen einfachen aber tödlichen Fehler begangen hat, aber mehr möchte ich nicht verraten. Zum Abschluß sei nur noch gesagt das J. Krakauer ein hervorragende Erzählung gelungen ist, die genauso einfach wie intensiv und dramatisch ist. Deshalb von mir fünf Sterne.
Einfach langweilig

Da bringt sich jemand in seinem jugendlichen Leichtsinn in Alaska in Gefahr, überschätzt seine Kräfte und bringt sich um. Das ist sicherlich ein Stoff, der interessant genug ist, um näher nachzuschauen. Jon Krakauer schafft es leider nicht eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Es fehlt auch jede Spannung in diesem Buch. Es war so langweilig, daß ich es kaum aushielt bis zum Ende zu lesen. Leider habe ich mich von den guten Kritiken leiten lassen. Das Geld für dieses Buch hätte ich mir sparen können.
Krakauer - Hier nicht am Berg, sondern in der Wildnis
    
Die Reportage "In die Wildnis" enstand vor der bekannteren Reportage über die Geschehnisse am Mount Everest. Das dieses Reportage von Jon Krakauer nicht so bekannt ist, ist eigentlich ungerechtfertigt, denn in dieser Reportage kann Krakauer in vollendeter Form seine Fähigkeit zur Darstellung von faszinierenden Charakteren darstellen. Die Reportage handelt von Chris McCandless, der sein großes Abenteurer das Leben auf eigene Faust in Alaska nicht überlebte. Der Mensch Chris McCandless und seine beeindruckende Reise durch die USA, Mexiko und Alaska werden mit all ihren Facetten sehr gut ausgearbeitet. Interessant sind die Ergänzungen zur eigentlichen Reportage in denen der Autor über eigene, vergleichbare Bemühungen, etwas besonderes zu machen, berichtet. Krakauer schafft es den Menschen Chris McCandless mit all seine Widersprüchen und mit seinem unbändigem Willen zu vermitteln. Dabei wird die sehr gute Recherche deutlich die den Autor unter anderem auch an den alten Schulbus in Alaska führte in dem McCandless tot aufgefunden wurde. Durch seine Nachforschungen korrigiert Krakauer das Bild, das sich die Öffentlichkeit von McCandless gemacht hatte und beleuchtet auch die näheren Umstände seines tragischen Todes. Für alle die faszinierende Menschen und wilde Natur mögen ein Muß. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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