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Im Westen nichts Neues
von Erich Maria Remarque Kiepenheuer & Witsch 2008-12-22
Taschenbuch 221 Seiten ISBN: 346202731X


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francis
hat 2 Sterne vergeben
 
28.10.2006
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ich finde diese Buch grauenhaft. Wir haben dieses Buch in der Schule als Lektüre gelesen. Ich finde es erschreckend wie man so ein Buch so makaber schreiben konnte. Hätte ich die Wahl es noch einmal zulesen, würde ich es dankend ablehenen. Dieses Buch zeigt die Realität des Krieges, was für manche ineressant erscheinen mag, dennoch für meinen Geschmack etwas zu makaber. |
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Das beste Buch über die Greuel des Krieges
    
Ich bin 14 Jahre alt und habe dieses Buch letzten Sommer gelesen. Ich interessiere mich wahnsinnig für die Geschichte des 1.Weltkrieges und dieses Buch hat mir in vieler Hinsicht Aufschluss über die Greueltaten in diesem Krieg gegeben. Ich habe auch den Film zu Hause und beides ist so ergreifend, dass haltlos zu weinen begonnen habe. Es ist neben zwei weiteren mit Abstand das beste Buch, das ich über den 1. Weltkrieg gelesen habe und ich finde jeder sollte es lesen.
Eindringliche und glaubhafte Schilderung des Krieges
    
Das Buch über die Generation "die vom Krieg zerstört wurde auch wenn sie seinen Granaten entkam". Der bekannteste Roman über den Ersten Weltkrieg. Remarques Werk gilt nicht umsonst als eines der eindruckvollsten Bücher über den Krieg. Exemplarisch wird das Schicksal der fiktiven Person Paul Bäumer geschildert, der sich mit seinen Klassenkameraden zum Kriegsbeginn freiwillig meldet. Anschaulich wird der Ausbildungsbetrieb einer preußischen Kaserne mit ihren Schleifern und Menschenschindern beschrieben. Die Erfahrungen der Front lassen alle patriotische Begeisterung rasch verfliegen. Eindringlich werden die Schrecken eines modernen Krieges dem Leser vor Augen geführt: Der Terror tagelangen Trommelfeuers, der Einsatz von Giftgas und die gewaltigen Verluste im Maschinengewehrfeuer des Grabenkrieges werden in einer nüchternen Sprache ohne pathetische Heldenbeschreibungen dargestellt. Der Frontalltag läßt die Männer verrohen und reduziert ihre Ansprüche auf die wesentlichen Dingen des Lebens wie ausreichend Schlaf und Verpflegung. Kein Aspekt des Lebens der einfachen Soldaten an der Front wird ausgespart: Die Läuseplagen werden ebenso erwähnt wie die Ratten, die sich von den Leichen im Niemandsland ernähren. Der einzige Halt und Trost in diesem Chaos der Zerstörung ist die Kameradschaft. Mit der Figur des Unteroffiziers Katczinsky zeichnete Remarque etwas klischeehaf aber trotzdem glaubwürdig das Bild des guten Kameraden, der sich selbstlos um sein Männer kümmert. Die Heimat erscheint Paul Bäumer während eines Urlaubs fremd. Die Probleme der Zivilisten kommen ihm nichtig vor. Die Front und der Krieg haben ihre Spuren in seiner Seele hinterlassen: Die Front ist in gewisser Weise zur Heimat geworden.Remarques Werk war ein gewaltiger Erfolg und löste eine regelrechte Welle von Kriegsbüchern aus, die aber in der Regel nicht an "Im Westen nichts Neues" heranreichten. Sein Schilderungen haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Der nüchterne Erzählstil des Ich-Erzähler machen die Beschreibungen glaubwürdig und vermitteln ein recht genaues Bild der Lebensumstände an der Front. Die destruktive Gewalt des Krieges wird ebenso thematisiert wie die seelischen Folgen der Kriegserfahrungen. Immer noch einer der besten Romane über den Krieg.
eindringlicher Antikriegsroman
    
"Im Westen nichts Neues" las ich zum ersten mal auf dem Gymnasium, weil es auf der Literaturliste für die Mittel- und Oberstufe stand. Ich hatte zuvor oft davon gehört, es aber gerade deshalb gemieden. Dessen Lektüre hat mich erschüttert und nachdenklich gemacht. Es war für mich der Anstoß zu einer näheren Beschäftigung mit dem Faschismus und dem Zweiten Weltkrieg, die bis heute andauert. Später las ich das Buch noch einmal und war ebenso ergriffen. Erst jetzt kam ich allerdings darauf, noch mehr von diesem Autor zu lesen, der in seinen Büchern soviel Autobiographisches verarbeitet hat, dem das Schreiben ein Weg war, mit seinen Erinnerungen und Erlebnissen fertig zu werden. Mittlerweile habe ich alles gelesen, was Remarque in seinem Leben an Romanen und Erzählungen verfaßt hat. Wer danach nicht Pazifist ist, dem ist nicht zu helfen... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Das beste Kriegsbuch, dass ich bis jetzt gelesen habe!
   
Erich Maria Remarque verwendet in diesem Buch auch häufig kurze Sätze in manchen Kapiteln. Dies ermöglich ein schnelles lesen.
Es ist nicht einfach ein Buch, in dem gesagt wird: heute ist das und das passiert.
Nein hier werden einfach die Gefühle des Soldaten Paul Bäumer sehr betont.
Dies passiert über die langen Gedankengänge Bäumers. Diese bringen einen sehr zum nachdenken.Das einzige was es zum kritisieren gibt ist, dass diese Gedankengänge unheimlich in die länge gezogen werden. Anstatt zu sagen hier ist alles so schlimm und zum Punkt zu kommen dehnt Erich Maria Remarque diese Gedankengänge wie Kaugummi.
Aber absolut empfelenswert, auch für jemanden, der sich nicht für Geschichtliche Ereignisse intessiert, sondern einfach nur über das Leid im 1.Weltkrieg erfahren will. (Autor/in)
Ein Meisterwerk der Weltliteratur
    
Ein Buch, welches eindringlich und erschütternd den Krieg und seine Folgen beschreibt. Für mich nach wie vor ein zeitloser Klassiker, der zur Pflichtlektüre an alle Schulen gehört.
Dieses Buch sollte eine Mahnung an alle sein, die bewaffnete und somit kriegerische Auseinandersetzungen befürworten. Lest und lernt!!!! (Autor/in)
so muss es gewesen sein...
    
Ich muss ganz ehrlich sagen,mir wurden die Augen geöffnet.Ich wusste nicht sehr viel über den
1.Weltkrieg und ihre tapferen Soldaten auf beiden Seiten.Ehrlich und Hemmungslos wird dem
Leser erzählt wie schlecht es den Soldaten ergangen ist.Auch den Soldaten auf der anderen Seite des Schützengrabens ging es nicht viel besser.
Begeisterte Videospieler (wie ich übrigens auch) die auf Action und rumgeballer stehen,werden Enttäuscht sein,
falls sie das in diesem Buch suchen.Ich finde das Buch wirklich sehr gut! Ein Buch das man gelesen haben muss.
Meiner Meinung nichts für Jugendliche,brutal und vielleicht sogar als langweilig empfunden.
Würde ich glatt nochmal lesen.Jedem zu empfehlen der sich für Geschichte interessiert.
Wer zuende gelesen hat,fragt sich wahrscheinlich ob das alles Sinn gemacht hat.
Ich sehe Kriege nun anders.Im TV und in Geschichtsbüchern konnte man nie erklären was ein Soldat fühlte,wie er und seine Kameraden lebten,und wie schwer es war zu überleben... (Autor/in)
Alles prima
    
Alles bestens gelaufen,selbst der Inhalt ist spannend und gut geschrieben.Ein Schulstoff der meiner Tochter Spaß gemacht hat. (Autor/in)
Ein in seiner Nüchternheit erschreckender Roman über den ersten Weltkrieg
    
Bei diesem Klassiker handelt es sich um die Geschichte des ersten Weltkrieges geschrieben aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Es diente unter anderem wahrscheinlich der Vergangenheitsbewältigung des Autors, welcher selbst von der Schulbank aus eingezogen wurde. Das Buch soll laut Vorwort weder Anklage noch Bekenntnis sein, es soll schlicht und einfach ein Bericht darüber sein, was eine Generation im Krieg erlebt hat. Es wird in einer erschreckenden Nüchternheit klar, was Krieg in erster Linie bedeutet. Er mag politische, religiöse oder andere Ursachen haben, letztendlich sind es einfache Soldaten die den Krieg für eine Nation, ein Landesoberhaupt oder einen Glauben durchführen. Ein Menschenleben ist nichts mehr wert und wird für ein höheres Ziel, an das der Soldat noch nichteinmal denkt aufgegeben. Es handelt sich um keine heroische Kriegserzählung, sondern um die einfache Sicht eines Soldaten, der überleben möchte, der versucht die paar positiven Momente auszukosten, nachdem er Kameraden hat sterben sehen, der gasvergiftete Leichen gesehen hat und Getroffene, denen nach einem Bauchschuss die Gedärme aus dem Leib hängen und welche noch bei Bewußsein sind und gezwungen ist gegnerische Soldaten zu töten, die letztendlich auch nur einfache Leute sind und keine andere Wahl haben als dort zu sein. Man fragt sich, welches höhere Ziel es wert sein kann, dass junge Menschen ein solches Leid ertragen müssen.
Auch das Nachwort von Tilman Westphalen zu diesem Buch ist sehr aufschlussreich und interessant zu lesen. (Autor/in)
sehr gut
    
In seinem Buch beschreibt Remarque die Greuel des Ersten Weltkriegs. Ergriffen und aufgestachelt von seinen Lehrern zieht sein Icherzähler Paul zunächst voller Enthusiasmus in den Krieg, doch stellt er schon bald fest, daß er diesen Entschluß bereuen wird. Remarque beschreibt, den auch von ihm selbst erlebten Wahnsinn des Krieges, vom Überlebenskampf und von der Sinnlosigkeit des Tötens anderer Menschen, die sich nur in ihrer Nationalität von ihm unterscheiden. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sicher immer wieder daran denken, und es schließlich unweigerlich aus dem Regal nehmen um nochmals hineinzuschauen.
Ein Buch, das man nie vergessen wird
    
"Im Westen nichts neues" sollte Pflichtlektuere der Welt werden! Selten hat mich ein Buch so mitgenommen wie dieses. Endlich wurde solch eine Erfahrung in Worte ausgedrueckt. Worte, die man nicht so schnell wieder vergisst.
erschütternd und ernüchternd
    
Ich habe das Buch an meiner Universität im Kontext der Werksanalyse von Weltkriegsliteratur untersucht. Neben all seinen wichtigen geschichtlichen und gesellschaftlichen Schwerpunkten, hat mich am meisten das Verlorengehen der Jugend von Paul und seinen Kameraden schockiert. Gerade heute, wo die Greuel der Jugoslawien-Krise bekannt werden, muß man sich durch die Beschäftigung mit diesem Buch der unglaublichen seelischen und körperlichen Leiden aller betroffenen Menschen, egal ob Soldaten oder Zivilisten, bewußt werden. Ein einzigartiges Buch mit immerwährender Gültigkeit.
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