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Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.

Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.
von Günter Faltin
Hanser
2010-01-14

Gebundene Ausgabe
248 Seiten
ISBN: 3446415645




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Auch ohne großes Kapital lassen sich Unternehmen gründen...
Ich habe selten ein Buch gelesen, was so motiviert Projekte/Unternehmen zu gründen.

Die Mischung aus praktischen Tipps und einer Berichterstattung vermitteln wirklich nützliche und sehr hilfreiche Informationen. Klar wird, Gründungen sind auch ohne großes Budget möglich und lassen sich auch mit wenigen Personen umsetzen.

Alle die planen ein Unternehmen zu gründen oder noch nach eine Idee suchen, sollten das Buch von Günter Faltin der üblichen Gründerliteratur vorziehen.
(Autor/in)


Im Zentrum steht die Idee
Prof. Dr. Günter Faltin zeigt mit diesem sehr lesenswerten Buch eine neue Art der Unternehmensgründung - die "konzept-kreative Gründung".

Er ist überzeugt:

Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag

Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee, sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept.
Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen zu folgen.

Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen - von Gründern werden Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst.
Stiefkind Konzept - es lohnt, an der Idee zu arbeiten heißt ein Kapitel - in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie systematisch ausarbeitet.

Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig - mit diesem Vorurteil räumt Faltin auf.
Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken.

Zum Schluß seine "Kurzanleitung" zur Unternehmensgründung:
"Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anzuwenden.... Der dritte Schritt besteht darin, ein Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen."

Fazit:
Kompetenz, gepaart mit Erfahrung - das ist eine gute Mischung, mit der Prof. Faltin aufwarten kann.
Dazu ist das Buch noch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, zahlreiche Beispiele - viele aus der eigenen Praxis - machen es lebendig und die Ausführungen nachvollziehbar.

Es ist unbedingt lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, irgendwann ein eigenes Unternehmen zu gründen!
5 Sterne von mir!
Karin Janner, NewMarketing Blog

(Autor/in)


Jede(r) kann ein Unternehmen gruenden
Das neue Buch des Berliner Wirtschaftsprofessors und Gruenders der legendaeren Teekampagne ist witzig geschrieben, leicht verstaendlich und so fundiert wie plausibel. Im Unterschied zu den meisten Ratgebern ueber Unternehmensgruendung schreckt es nicht ab, sondern macht seinen Lesern Mut, es selbst zu versuchen: Jeder kann ein Gruender sein! Anhand von einfachen Beispielen erfolgreicher Gründungen (auch solchen aus Faltins Umfeld) offeriert es ein neues Verständnis von Selbständigkeit und unternehmerischer Initiative. Wie ein neues Zeitalter erfolgreicher Gruendungen, auch ohne viel Startkapital, eingelaeutet werden kann, wird hier vergnueglich und ueberzeugend dargestellt. (Autor/in)


Die Zukunft braucht Entrepreneure - so gehts!

Dr. Otto Ulrich
Bildung, sagt der Autor, sollte die Menschen ermutigen, selbstständig zu denken und ihre Talente zu entdecken, anstatt nur den Weg für eine spätere Anstellung in einem Unternehmen zu versprechen. Dazu müsse aber, wie eindrucksvoll begründet wird, zunächst das alte, rein technisch-kaufmännische Unternehmerbild überwunden werden. Wir lebten in einer post-industriellen Gesellschaft; Produktionsanlagen seien schon vorhanden und neue Anlagen entstünden eher in China und Indien. Daher seien heute Ideen ausschlaggebender als Kapital, die Zeit des Entrepreneurs sei gekommen.

Faltin möchte Menschen, die zwar Ideen aber zumeist kein Geld haben, davon überzeugen, dass es möglich ist zum erfolgreichen Unternehmer aufzusteigen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Gründerberatung mit ihrem Fokus auf BWL verfolgt der Autor einen anderen Ansatz: Er stellt Techniken zur Verfügung, mit denen man eigene Ideen durcharbeiten und daraus ein tragfähiges unternehmerisches Konzept entwickeln kann.

Ist man als Gründer nicht völlig überlastet und überfordert? Mit Buchhaltung, Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing, Management, Arbeits- und Steuerrecht? Faltin zeigt, wie dieser Überforderungs-Falle entgangen werden kann. Immerhin hat er es doch selbst, obwohl kein Teekenner(!), erfolgreich mit seiner Idee, der Teekampagne, seit 1985 bewiesen - was nur eine Geschichte neben anderen in diesem so facettenreichen und immer wieder überraschenden Buch ist.
(Autor/in)


Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT - ein Mutmachender Impulsgeber
Ich habe mich selbstständig gemacht.
Und ich kann voll und ganz bestätigen, was der Autor Günter Faltin zu Beginn seines Buches beschreibt:

Jeder, der mit der Idee spielt sich in eine Selbstständigkeit zu begeben und anfängt sich Beratung einzuholen, wird von allen Seiten mit quasi immer wieder denselben guten Ratschlägen und Wegweisern geradezu zu bombardiert:

Firmengründung nach DIN 08/15:
1. Neben einer einzigartigen Geschäftsidee müssen Sie Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre, Buchhaltung, Unternehmensleitung und Menschenführung aufbieten. - "Wir bilden Sie fort."
2. Geschäftsplan aufstellen - "Wir helfen Ihnen dabei und verkaufen Software dazu."
3. Geld bei Bank leihen - "Wir lassen Sie überzeugend auftreten."
4. Kapitalgesellschaft gründen - "...doch...schon, aber das langfristige Ziel muss der Börsengang sein!"
5. "Besuchen Sie unsere Seminare und Fortbildungsveranstaltungen."
6. "Wir begleiten Sie."

Ich will hier nicht damit sagen, dass der klassische Weg grundsätzlich der Falsche ist oder sämtliche Beratungsansätze eigennützig und fehlweisend sind.
Aber Firmengründungen sind für viele Firmen, gerade Unternehmensberatungen, selbst ein Riesengeschäft.
Entsprechend wird angepriesen, womit Geld zu verdienen ist.

Der klassische Weg birgt letzlich auch die Gefahr, dass man sich im Dschungel der Unternehmensgründung verliert, anstatt sein Unternehmen ans Laufen zu kriegen.
Denn eines darf man nie vergessen:
Wer mit einsteigt, will mit drin bleiben, wenn's denn mal läuft, mitbestimmen, reinquatschen und vor allem aber kräftig mit absahnen,
und natürlich möglichst nichts verlieren, wenn's nicht läuft.
Logisch.

Günter Faltin lehnt diesen Weg auch nicht grundsätzlich ab, denn für viele Unternehmen gibt es keinen anderen.
Doch was er aber aufzeigt ist, dass es eben nicht nur diesen einen gibt, sondern durchaus auch alternative Lösungen genauso funktionieren oder scheitern können,
wie der klassische Weg, und zumindest besser als ihr Ruf sind.

Beispiel: Der Geschäftsplan
Es ist völlig unstrittig, dass sich ein zukünftiger Unternehmer einen sehr, sehr guten Plan für sein Unternehmen machen muss.
Potentiale, Zeitpläne, Marktanalysen, Kapitaleinschätzungen, Risikobewertung, Aufgaben, Chancen, Vertrieb, Fallen, etc. etc. etc....

Es ist aber ein Unterschied, ob dieser Plan einem selbst zur Realisierung der eigenen Unternehmensidee dienen
oder aber als repräsentative Bewerbungsmappe dazu verwendet werden soll, Kreditgeber davon zu überzeugen,
dass Sie sicher und kurzfristig eine hohe Rendite erwirtschaften werden.
Nur dass wird Ihnen keine Bank erzählen und jeder Unternehmensberater wird Ihnen davon abraten.
Denn die wollen Ihnen einen Kredit und eine Businessplansoftware und später noch viel mehr verkaufen.

Günter Faltin zeigt anhand von Beispielen auf, dass jeder Unternehmensstart durch gründliches Nachdenken durchaus vom klassischen Weg abweichen kann,
ohne dass das mit Nachteilen verbunden sein muss. Im Gegenteil.
In vielen alternativen Konzepten liegen nicht nur tatsächlich jede Menge Chancen, individuell freier zu sein, seine Energie stärker auf seine Kernaufgaben fokussieren zu können,
sondern auch Risiken zu verringern
- und vor allem überhaupt zu starten!

Eine der wesentlichen Kernpunkte des Buches besteht nämlich genau darin, den Leser zum gründlichen Nachdenken, Überlegen und kritischem Abwägen anzuregen,
Konzepte komplett neu aufzuziehen, zu verwerfen, neue Ansätze zu skizzieren und Kompromisse zu suchen
- was Sie als zukünftiger Unternehmer so oder so werden tun müssen, egal welchen Weg Sie zu Ihrem Unternehmen wählen werden.
Er nimmt Ihnen aber auch die Angst vor der riesigen Hürde des klassischen Weges, weil Sie den nämlich gar nicht zu gehen brauchen.

Beispiel:
Für was wollen Sie das Risiko eine grossen Kredites zur Schaffung einer teuren Firmeninfrastruktur tragen,
wenn Sie durch ein wenig Nach- und Umdenken mit deutlich minimierter Infrastruktur auskommen könnten?

Zitat:
"Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf"

Letzlich gibt Ihnen das Buch von Günter Faltin nicht nur den Mut, sondern auch den Impuls, zu starten.
Starten Sie Ihr Unternehmen JETZT.
Das beginnt mit der Planung.
Die ist das A und O.
Dieses Buch regt Sie zu einer gründlich durchdachten Planung an.
Und mit dieser können Sie sofort anfangen.


Danke, für dieses Buch Herr Faltin. (Autor/in)


Eine spannende aufregenden Geschichte - etwas zu lang
Das Buch liest sich wie eine spannende aufregenden Geschichte. Es macht Lust sich selber zu engagieren. Allerdings würde ich eine etwas kürzere Fassung des Buches bevorzugen. So bleibt die Spannung besser erhalten. (Autor/in)


Motivation trotz Überlänge
Das Buch von Professor und Unternehmer Günter Faltin bietet neue Perspektiven im Bereich Neugründungen an. So bildet das Zentrum der Thesen von Faltin das "Entrepreneur Design", also das gedankliche Konstrukt eines Unternehmens und der fortwährenden Entwicklung am Unternehmen, anstatt in der Alltagsroutine zu verharren. Das Modell eines "Komponenten-Systems", also einem eigentlichen Outsourcing von Betriebsteilen wie Finanzen, ist ein ebenfalls sehr guter Ansatz für den besseren Start und des Implementierens von Professionalität in ein Jungunternehmen. Faltin weckt in den ersten Kapiteln wirklich Motivation für eine Gründung, indem er vor Augen führt, welche Vorteile und Chancen, aber auch Risiken dahinter stecken. Vor allem auch seine Ausführungen, wie er selbst eine erfolgreiche Gründung im Tee-Handel durchführte, macht das Buch lebendig und authentisch.

Negativ bewerten möchte ich das Zunehmen an Abschweifungen und Theorieexkursen vom Autor, wobei seine eigentliche Berufung als Professors stark durchscheint. Themen wie "Social Entrepreneurship" empfand ich eher als langweilig. Das Buch strotzt zudem von Anglizismen, ist aber nicht weiter schlimm.
Gern hätte ich mehr Fallbeispiele aus der Wirtschaft gewünscht. Es finden bereits einige Beispiele Einfluss im Buch (Richard Branson, Faltin selbst, Internet-Unternehmer usw.) aber mehr Praxis und weniger Theorie hätten mir noch besser gefallen.

Trotz des Hangs zur Theorie 4 Sterne und ein echter Motivator.
(Autor/in)


Basisbuch für Alle, unbedingt lesen
Lesen Sie dieses Buch!
Mit guten Beispielen, interessanten Anschauungen und lehrreichen Weisheiten zeigt dieses Buch, wie man aus weniger mehr machen kann. Zum Gründen braucht man nicht viel Geld - Jeder kann gründen - Spass ist wichtiger als Profit - so lauten (aus meiner Sicht) die 3 verblüffenden Thesen, die Prof. Faltin beeindruckend nahe bringt.

(Autor/in)


Mutmacherbuch für Zukunftspessimisten
Wohl kaum ein Buch kann von Zukunftsängsten geplangte Studenten besser motivieren, notfalls ihren eigenen Laden aufzumachen als "Kopf schlägt Kapital", wer jedoch, von allzu viel Zukunftspessimismus dann befreit,tatsächlich zur Tat schreiten möchte, dem sei als Faktenratgeber ergänzend noch wärmstens der Freiberufler-Atlas von Martin Massow empfohlen. Fragen, die dann noch offen bleiben, müssen letztlich dann mit Existenzgründungsberatern, IHK, HWK usw. abgeklärt werden. (Autor/in)


Sind wir Künstler die besseren Unternehmer?
Vergessen Sie alles, was Sie über Unternehmensgründungen zu wissen glauben. Wer den 39. Copy-Shop aufmacht oder das 48. Versicherungsbüro, muß sich nicht wundern, wenn er sich zwischen mangelnden Aufträgen, Personalproblemen und Steuern zerreibt. Es wird kaum wahrgenommen, dass es auch Gründungen gibt, bei denen der Schwerpunkt auf einer ausgefeilten Idee liegt. »Nicht die Ressourcen, sondern das Konzept gibt den Ausschlag«, sagt Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship und selbst Unternehmensgründer, in seinem neuen Buch.

»Kopf schlägt Kapital« ist humorvoll und gut nachvollziehbar verfasst. Der Autor illustriert seine Thesen mit einer Reihe von überraschenden Beispielen; er zeigt Gründungen, denen ein ausgefeiltes »Entrepreneurial Design« (Ideenkonzept) zugrunde liegt, und bei denen einige einfache, radikal angewandte ökonomische Prinzipien zu erstaunlichen Erfolgen geführt haben. Paradebeispiel ist die »Teekampagne«, die Faltin selbst vor mehr als zwanzig Jahren gegründet hat und die mit dem Verzicht auf Großpackungen, Ausschaltung des Zwischenhandels und Beschränkung auf eine einzige Teesorte zum Marktführer wurde.

Das Buch ermutigt alle, die immer noch glauben, viel Kapital und Betriebswirtschaft seien unabdingbare Voraussetzungen zur Unternehmensgründung. Zwischen High-Tech-Gründungen und Selbständigkeit gibt es einen Bereich, konzept-kreative Gründungen, der eigentlich der vielversprechendste ist: »Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf«, behauptet Faltin und charakterisiert sie als »Ideengebilde«, bei denen die Qualität des Ideenkonzepts über den Erfolg entscheidet. In der Zeit des Internet und leicht abrufbarer Dienstleistungen könne man Unternehmen wie ein Puzzle aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen. Es reiche sogar schon, Vorhandenes neu zu entdecken, neu zu kombinieren und daraus ein, wie Faltin es nennt, »Ideenkunstwerk« zu schaffen. So treten die Idee und die Persönlichkeit des Gründers in den Vordergrund, nicht Konvention und Kapital. Unsere Ideen und ein bißchen Konsequenz sind viel mehr wert als wir glauben. »Kopf schlägt Kapital« könnte die Vorstellung von Unternehmertum für unsere Zeit neu formulieren. (Autor/in)


Das beste Entrepreneur Buch der Welt ???
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich die wichtigsten Bücher über Entrepreneurship in der Englischen Literatur gelesen habe. 'Kopf über Kapital' schlägt sie alle!!! Ok, ein Teil vom Grund ist dass der Autor womöglich alle wichtigen Bücher über Entrepreneurship gelesen hat und viele fremde Ideen in diesem Buch zusammengefasst.

Das Buch beinhaltet aber auch viele phantastische eigene Ideen vom Autor. Ein paar persönliche Highlights aus dem Buch;

- Entrepreneurship ist mehr eine Kunst als alles andere
- Abtrennung von Entrepreneurship und Business Administration
- wie ein Entrepreneur heute im Konzert der Grossen mitspielen kann
- das Gründen aus Komponenten (super!!!)
- vergessen Sie Marketing, es evoziert falsche Bilder
- Entrepreneur Psychologie & Philosophie
- Ideenkunstwerk schaffen (speziell über Kreativität)
- Gewinnmaximierung ist oft nicht erfolgreich
- ...

Günter Faltin KOMBINIERT Theorie & Praxis gekoppelt mit viel WEISHEIT. Jeder der sich mit Entrepreneurship befasst kann viel viel viel von diesem Buch profitieren.

Bravo Herr Faltin - viele Generationen von Entrepreneurs auf der ganzen Welt werden Ihnen danken (Autor/in)


Spannend!
Günter Faltin schafft es zu zeigen, dass eine Unternehmensgründung nicht abhängig von Kapital und Businessplan ist. Es werden Wege und Konzepte beschrieben, wie man erfolgreicher Unternehmer werden kann, ohne die klassischen (oder zumindest klassisch geglaubten) Anforderungen zu erfüllen.
Jedem zu empfehlen der ein Unternehmen gründen möchte und bisher aus Angst vor mangelnder ökonomischer Kompetenz davor zurückschreckt. (Autor/in)


Funktion schlägt Konvention: Genialer Wegweiser zu kreativem Denken und Unternehmensgründung
Günter Faltin hat mit seiner leserfreundlich geschriebenen Einführung in, "eine ganz andere Art ein Unternehmen zu gründen", nicht nur einen ausgezeichneten Wegweiser für Unternehmensgründer geschrieben, sondern zugleich grundlegende Prinzipien beschrieben, die kreativen Wandel in Institutionen und sonstigen Organisationen befördern können.So erläutert er am Beispiel der von ihm gegründeten Teekampagne überzeugend, wie der Abschied von der Konvention (viele Sorten, Kleinpackungen, teurer Preis durch Zwischenhandel) und die Konzentration auf die Funktion (den besten Tee zum günstigen Preis durch Beschränkung auf eine Sorte, Direktvertrieb und Großpackungen) zu radikalen Innovationen führen kann. Übertrüge man sein Prinzip etwa auf Schule, dann könnte man sehr schnell die Grundzüge eines zukunftsfähigen Bildungssystem erkennen: Stellt man nämlich die Funktion in den Mittelpunkt, also die optimale Förderung aller Schüler und die Ermöglichung von Glück, dann erkennt man, dass die Konvention ungeeignet ist: 45-Minutentakt, Schulglocke, überfüllte Klassenräume, lebensferner Frontalunterricht etc. haben wenig mit der Funktion zu tun.
Faltin bringt in seinem Buch eine Fülle von Beispielen aus dem Bereich innovativen Entrepreneurships, die zugleich auch zeigen, wie man durch unkonventionelles Denken Erstarrung überwinden und neue Wege gehen kann. "Kopf schlägt Kapital" sei daher nicht nur angehenden Entrepreneuren empfohlen, sondern allen die in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern nach neuen, innovativen Wegen suchen. Das Buch ist zugleich ein Manual angewandter Kreativitätsförderung.
Prof.Dr.Olaf-Axel Burow Universität Kassel (Autor/in)


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