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Der Medicus: Roman

Der Medicus: Roman
von Noah Gordon
Goldmann Verlag
1997-09-01

Taschenbuch
704 Seiten
ISBN: 3442437687




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Ein 3-teiler der dich in seinen Bann zieht
Ein 3-teiler der dich in seinen Bann zieht und nicht mehr losläßt. Laß dir Urlaub geben, besorge dir gleich alle 3 Bände und tauche in diese Welt des Medicus ab. Sei nicht enttäuscht, denn auch diese Geschichte geht zu Ende.


Fade Geschichte von einem Arzt.
Die Geschichte ist gerade so spannend, daß man nicht auf Seite 3 aufhört, sondern sich bis zum Schluß durch quält. Eine Handlung ohne Ziel und Dramaturgie. Der Erzählstiel ist langweilig und farblos. Wegen der mittelalterlichen Szenen braucht man das Buch auch nicht lesen, denn so ausführlich sind diese auch nicht. Kurz: Zeitverschwendung!


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Eines der besten Abenteuer dem ich je literarisch beiwohnen durfte.


Fantasy-Tagebuch eines gefühllosen Supertalents
Ich persönlich war sehr enttäuscht vom Buch und hätte besser gehabt, die treffend formulierten 1-Sterne-Rezensionen ernst zu nehmen.

Mal abgesehen von den historischen Fehlern, wodurch es für mich in der Fantasy-Liga mitspielt (in der Danksagung geht der Autor darauf ein), ging mir das ewige Dann-passiert-das-und-dann-essen-wir-das-und-gehen-dann-dahin" nach ein paar Seiten gehörig auf den Zeiger. Da ich bislang jedes Buch bis zu Ende gelesen habe, wollte ich dies auch bei diesem tun ... und schaffte es tatsächlich :)

Die ersten 200 Seiten kann man getrost überspringen und erst die Ankunft in Isfahan sorgt für etwas mehr Unterhaltung". Das einzig spannende Element, das man meiner Meinung nach für den weiteren Verlauf der Story unbedingt hätte verwenden müssen, wäre die Seitenkrankheit gewesen. Hierzu findet der Held etwas Interessantes im stillen Kämmerchen heraus, so richtig à la Medicus und passend zum Titel. Ich dachte: jetzt geht es los! Es ist ein kleiner Ansatz für eine Spannungskurve vorhanden, diese wird aber leider nicht weiter verfolgt. Ätsch!

Den Helden kann ich wahrlich als Supertalent bezeichnen. Er kann einfach alles. Er lernt vier Sprachen problemlos, kann mit dem Schwert und fünf Bällen jonglieren, kann Personen genial imitieren und wenn er einem die Hand nimmt, weiß er sogleich ob man bald sterben wird. Er kann originalgetreu zeichnen, lässt seine hochschwangere Frau gern mal allein um in den Krieg zu ziehen, ist zwar ständig seekrank aber später im Buch als Fischer aktiv und sehr talentiert ... Bestimmt hab ich jetzt sogar ein paar Dinge vergessen. Man möge mir verzeihen.

Und wen das nicht abschreckt solch ein Fantasy-Tagebuch zu lesen, dem wünsche ich viel Erfolg bei der Talentsuche ;) (Autor/in)


Noah Gordon - der Medicus
(Enthält Spoiler)
Profan gesagt, gefällt mir der Teil in dem Rob als Jude getarnt ist, am besten. Das Ende gefiel mir gar nicht (auch wenn der Teil der in London spielt, wichtig ist, um zu zeigen, dass das Gelernte in England nicht akzeptiert wurde. Das Ende ist selbstverständlich Geschmackssache und dies ist nur meine Meinung, was nicht bedeuten soll, das Buch sei schlecht) und auch der Anfang langweilte mich zunächst. Vor allem war ich zu Beginn abgeschreckt von der derben Sprache. Ich habe es auf Englisch gelesen und ich weiß nicht wie die Übersetzung gelungen ist, aber Gordon benutzte Ausdrücke, die mich zusammenfahren ließen. Ich war jedoch froh, dass ich weitergelesen habe!
Es gibt einige historische Ungenauigkeiten ja, aber insgesamt, ein sehr sehr interessanter historischer Roman. Ich liebte den Teil in Isfahan abgöttisch. Wobei ich sagen muss, dass mir Rob (und vor allem Margaret....) nicht halb so sympathisch waren wie Mirthin (hieß er so?) oder Karim. Außerdem gab es Charaktere, die ich so gerne näher kennen gelernt hätte, z.B. Despina the Ugly. Wunderbar stellt Gordon den Eifer und Ehrgeiz Robs Medicus zu werden, dar. Er bringt dem Leser das mittelalterliche Iran/Persien (ich weiß nun wirklich nicht, wie authentisch Persien dargestellt wurde), den Islam und vor allem das Judentum, und deren Denkweisen näher.
Gordons Kenntnisse, insbesondere was die mittelalterliche Medizin angeht, haben mich sehr beeindruckt. Für manch einen mögen einige Szenen zu realistisch sein, aber vor allem das war es, was mir am meisten gefiel. Mit den Augen eines Mediziners eben.
Ich habe das Lesen sehr genossen. War am Ende entsetzt, mein Herz gebrochen (Karim...!) und schließlich fand ich mich mit Robs Entschluss ab. Aber der mittlere Teil ist immer noch am schönsten. :) (Autor/in)


Gesellenwanderung im Nahen Osten
Schon Goethe blieb auf kritischer Distanz: "Der Theolog befreyt dich von der Sünde, die er selbst erfunden hat; der Jurist gewinnt dir deinen Prozeß, und bringt deinen Gegner, der gleiches Recht hat, an den Bettelstab; der Medicus curirt dir eine Krankheit weg, die andere herbey, und du kannst nie recht wissen, ob er dir genutzt oder geschadet hat". ("Die Aufgeregten", 1793). In die gleiche Richtung, doch kurz und versöhnlicher, geht der Satz: "Besser der Medicus als der Jurist spricht einem das Leben ab." (Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3, 1873). Wir sehen, wir begeben uns auf gefahrvolle Pfade exklusiver Professionalität. Liegen diese Pfade in den finsteren Tagen des Hochmittelalters, ist der berufliche Lebenslauf, dem schon damals Ausbildung, Lehr- und Wanderjahre voraus gingen, umso spannender.

"Als Rob das Kapitel zu Ende gelesen hatte, kehrte er zu Biláls Bett zurück. Der Vater war fort. Ein strenger Mullah beugte sich wie ein großer Rabe über den Jungen und sprach Verse aus dem Koran, während das Kind auf seine schwarze Kleidung starrte. Rob schob den Strohsack so, dass der Kleine den Mullah nicht mehr ansehen musste. Auf einem niedrigen Tisch hatte ein Pfleger drei Granatäpfel zurückgelassen, die bei der Abendmahlzeit gegessen werden sollten."

Ein Mullah, Verse aus dem Koran zitierend; Granatäpfel, die gegessen werden müssen. Das hört sich glattweg nach Vorderem Orient an. Was macht dabei ein Mann namens Rob? Egal. Abenteuerbücher, die in exotischen Ländern spielen ...

Ist 'spielen' das richtige Wort. Filme spielen (z.B. in exotischen Ländern) [deswegen nennt man sie ja auch Spielfilme]. Doch spielen Bücher? Bücher handeln eher, oder? Doch "Abenteuerbücher, die in exotischen Ländern handeln ...", das hört sich auch nicht ganz richtig an, es liest sich auch nicht gut. - Ich werde jetzt meinen kleinen Exkurs beenden und den Satz ganz einfach ein wenig umstellen.

Abenteuerbücher in exotischen Ländern handeln meistens von Erlebnissen irgendwelcher europäischer Reisender. So auch im hier vorgestellten Reiseroman, 1986 erschienen, von mir schon in den frühen Neunzigern gelesen.

"Rob ergriff sie" - gemeint sind die Granatäpfel - "und schleuderte sie nacheinander in die Luft, bis sie von einer Hand über seinen Kopf zur anderen flogen, genau wie in alten Zeiten. Er war natürlich nicht mehr geübt, aber mit nur drei Gegenständen hatte er keine Schwierigkeiten, und so vollführte er mit den Früchten ein paar Tricks."

Ein Gaukler, ein Jongleur!? - Sein Name ist Robert Jeremy Cole, in jungen Jahren ein Waise, der in London lebte und aufwuchs. Hört sich doch sehr nach Charles Dickens an. Robert Jeremy Cole, ein Freund, wenigstens ein guter Bekannter von Oliver Twist? - Nein! Unser Waisenjunge lebte viele Jahrhunderte vor Oliver: im frühen 11. Jahrhundert; und er war auch kein Gaukler.

"Die Augen des Knaben wurden so rund wie die fliegenden Granatäpfel. 'Jetzt brauchen wir nur noch eine Melodie!' Er kannte kein persisches Lied, aber er wollte etwas Lebhaftes. Schließlich stimmte er heiser des Baders altes Liebeslied an: 'Deine Blick liebkosten mich einst / Deine Arme umfangen mich jetzt / Drum schwöre keinen sinnlosen Eid / in mein Bett kommst du doch noch zuletzt.'"

Das alte Liebeslied eines Baders? - Im Jahre 1021 zu einem Bader ausgebildet, erlernte Rob die Grundlagen der Heilkünste. Doch der Verkauf zweifelhafter Tinkturen an unwissende Bauern gab Rob nicht die ersehnte berufliche Zufriedenheit. Ihm stand der Sinn nach höherem. Arzt wollte er werden, studieren um so den Menschen helfen zu können. Er hörte von der berühmten medizinischen Akademie im persischen Isfahan. Dort wollte er hin.

"Das war bestimmt nicht das passende Lied für ein sterbendes Kind, doch der Mullah, der ungläubig Robs Possen bestaunte, sorgte für etwas Feierlichkeit und ein Gebet, während Rob etwas Lebensfreude beisteuerte. (...) / Er sang Bilál mehrere Strophen vor und sah dann, wie sich der Körper des Kindes in einem letzten Krampf zu einem Bogen krümmte. (...)"

Rob machte sich auf die Reise, er gab sich als Jude aus - die zwar im Persien jener Tage nicht sehr beliebt waren, jedoch Christen waren es zweimal nicht -, um den Arzt der Ärzte, jenen berühmten Abu Ali ibn Sina zu treffen und von ihm zu lernen.

"Der Mullah sang immer noch mit gekreuzten Augen aus dem Koran. Seine Augen funkelten; er war imstande, gleichzeitig zu beten und zu hassen. Zweifellos würde er sich darüber beschweren, dass der Dhimmi ein Sakrileg begangen hatte, aber in seinem Bericht würde nicht stehen, dass Bilál kurz vor seinem Tod noch gelächelt hatte."

Es ist ein gutes, ein sehr spannendes und lesbares Buch, eine Mischung aus Historienroman und Arztgeschichte, das uns der jüdisch-orthodoxe US-Amerikaner mit weißrussischstämmigem familiärem Hintergrund Noah Gordon schenkte: eine Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, genauer: vom Waisenjungen zum Bader zum Medicus. Und so heißt auch das Buch: "Der Medicus"; es wurde zum absoluten Bestseller, zu einem der größten des Jahrzehnts - allerdings und hauptsächlich nur in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum. Doch scheint's dem Publikum egal. "Der Medicus aber lachte und sprach ..." ("Der kluge Medicus", Simon Dach, 17. Jahrhundert). (Autor/in)


Abenteuerliche Reisegeschichte
Das Schicksal schlägt für den 9-jährigen Rob mit voller Härter zu: beide Elternteile verliert der junge Engländer innerhalb kürzester Zeit und so wird er von seinen Geschwistern getrennt. Ein Bader nimmt ihn als Lehrling auf, führt in ein in die Welt der Medizin und entfacht einen Wissenshunger in ihm, der ihn bis ins ferne Persien führt. Dort nimmt er unter großen Gefahren die Identität eines Juden an und studiert unter dem berühmtesten Medicus seiner Zeit Medizin.

Die Idee zu diesem Buch ist gut, die Geschichte ist durchaus nett geschrieben, wer sich hier aber große, historische Literatur erwartet, sieht sich enttäuscht. Vielmehr fühlte ich mich sehr oft an eine Abenteuer-/Reisegeschichte erinnert, die etwas von "Karl May" an sich hatten. Der Unterschied der Kulturen, die fehlende Akzeptanz zwischen den Religionen, die Brutalität des Mittelalters... all das wären großartige Themen gewesen, doch Noah Gordon streift sie meist nur. Manches Mal ist es sogar etwas mühsam, seinen ausschweifenden Beschreibungen über das Kochen oder das Zubereiten von Medizin zu folgen. Insgesamt wirkt das Buch zu sehr aneinander gestückelt, der Geschichte geht vor allem gegen Ende zu die Spannung aus. So wird immer wieder künstlich noch ein Schäufelchen nachgelegt, bis es zum nicht unerwarteten Ende kommt.

Kein Buch mit Tiefgang, aber eines, das durchaus unterhält und gerade im bevorstehenden Sommer am Strand oder im Garten leichte Zerstreuung bringt. Einfach und sehr blumig geschrieben, für jeden etwas dabei - kein Wunder, dass es ein Bestseller ist. Für mich aber leider kein Herausreißer. Da gibt es sowohl bessere Historienromane, wie auch Abenteuergeschichten über den Mittleren und Fernen Osten. (Autor/in)


Sehr,Sehr gutes Buch
An den Medicus kam ich durch meine Mutter die das buch schon vor 20 jahren sich gekauft hatte ...
Mir gefällt einfach die schreibweise von Nooah Gorden gefällt mir einfach
Diese Buch ist eine echte empfehlung für leute die einen guten und spannenden historischen Roman suchen

Für mich ist dieses Buch eines der besten bücher die ich je gelesen habe (Autor/in)


Plastischer Eindruck vom Leben eines Arztes um 1030
In dem historischen Roman "Der Medicus" erzählt Noah Gordon von dem Leben eines Handwerkersohnes aus dem London um 1030, der nach dem Tode seiner Eltern Lehrling eines Baderchirurgen wird und nach dessen Tod beschließt, in Isfahan Medizin zu studieren,weshalb er eine einjährige Reise quer durch Europa und Teile des Orients auf sich nimmt.

Der in heutiger Umgangssprache geschriebene Roman bietet ein plastisches Bild der Lebensumstände in Europa und Asien vor 1000 Jahren, wobei ein besonderer Augenmerk auf die Medizin der damaligen Zeit gerichtet wird. Trocken ist dieses Buch dennoch nicht, da das Leben des Robert Jeremy Cole in allen Facetten gezeigt wird, so z.B. die Entwicklung seiner Partnerschaft oder seine Exzesse in Isfahan. Positiv fiel mir bei der Lektüre des Buches das Plädoyer Gordons gegen jegliche Form der Intoleranz und des fanatischen Moralismus auf; so bricht Cole kirchliche Gesetze der damaligen Zeit indem er sich als Jude verkleidet, um an der Universität von Isfahan Studierberechtigung zu erhalten, leidet unter der Hinrichtung eines Freundes wegen Ehebruchs, bricht islamisches Gesetz als er einen an Blinddarmentzündung Gestorbenen seziert und erkennt die Sinnlosigkeit des Krieges auf einem von dem "König aller Könige", dem König Isfahans, aus Machttrieb begonnenen Konfliktes.

"Der Medicus" ist der Beginn einer Trilogie über die Familie Cole, der zweite Roman, "Der Schamane" beschreibt das Schicksal des Auswanderers in die Vereinigten Staaten Robert Judson Cole, der dritte Roman "Die Erben des Medicus" beschreibt das Leben von Roberta Cole, die eine amerikanische Landärztin des 20. Jahrhunderts ist.

Das Buch ist in jedem Fall lesenswert, sei es auch nur aus Unterhaltungsaspekten. Die Atmosphäre des Mittelalters wird glaubhaft beschrieben, der Roman ist sehr unterhaltsam, wenngleich nicht unbedingt spannend im traditionellen Sinne, der innere Zwang, die nächste Seite aufzuschlagen und sich nicht anderen Tätigkeiten zu widmen, basiert auf der flüssigen und sehr ansprechenden Erzähltechnik Gordons. Ein Buch, um Freizeit zu genießen.


Ein super Buch!
Das Buch "der Medicus" ist eines der interessantesten und spannensten Buecher, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Von dem ersten Kapitel an fesselt einen das Buch und man kann es nur mit viel Selbstdisziplin wieder weglegen. Noah Gordon beschreibt das Leben des jungen Robs von Anfang an so gut, dass man sich ohne Probleme sofort in die Rolle des Jungen versetzen kann. Man freut sich mit ihm, man lacht mit ihm und man hofft mit ihm auf das Beste. Das Buch hat den Vorteil, dass es ein richtiger Schmoeker ist und die Geschichte nicht zu schnell wieder zu Ende ist. Das einzige, was mich etwas an dem Buch enttaeuscht hat, ist das Ende. Ich hatte ein wenig das Gefuehl, dass es dem Autoren jetzt genug war und er das Buch zu einem Ende bringen wollte. Doch dies ist nur meine Auffassung und keiner sollte sich das Buch entgehen lassen, sonst verpasst jede Leseratte einen der besten Romane!


Lesen, Erlesen, Erleben, wieder und immer wieder!!
Für "der Medicus" würde ich auch 6 Sterne geben, wenn sie zur Verfügung ständen. Dies ist seit Jahren mein Lieblingsbuch. Kein anderes Buch lebt so, wie dieses. Annähernd, wegen der guten Beschreibungen und der Lebendigkeit, wäre höchstes Süskinds "das Parfüm". Noah Gordon hat so dermaßen gut recherchiert, daß ich meinen visuellen Hut ziehe. Er berichtet nicht nur von Städten, Wirtshäusern, Huren, Gauklern und der Zeit des Mittelalters. Er hat so viel Wissen über das Judentum, ihre Zeremonien, ihre Art zu leben, zu beten, zu denken, beschrieben, daß keine Fragen offen bleiben. Er beschreibt jede reale Wüste, jede reale Stadt und jeden Menschen so, als würde er alles selbst erlebt haben. Neben Rob Cole hat der Arzt aller Ärzte, Ibn Sina, eine wichtige Rolle in dem Buch. Und sogar der hat damals wirklich gelebt. Ich habe dieses Buch von dieser Seite und zusätzlich als Taschenbuch von 1990 mit anderem Cover. Damals war die Übersetzung nicht ganz so kitschig, wie sie im jetzigen Buch ist. Damals war Willy Thaler der Übersetzer. Heute sind es Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, die so manch andere Sätze gebildet haben, die dem eigentlichen Inhalt aber keinen Abbruch tun. Ich habe dieses Buch sogar noch als gebundene Ausgabe und zur Zeit lesen mein Partner und ich es uns abends gegenseitig, kapitelweise vor, was uns noch tiefer in die spielenden Zeit, des Buches, eindringen läßt. Ich liebe dieses Buch und kann es jedem empfehlen. Für mich war es mehr als ein Roman und auch gleichzeitig der Einstieg zu anderen historischen Romanen.

Da es sich um eine Trilogie handelt, muß ich "der Schamane" und "Erben des Medicus" erwähnen, die aber nicht erwähnenswert sind. Jeder, der sich nur etwas mit Schamanismus beschäftigt, weiß mehr, als "der Schamane" bieten kann. Und "die Erben..." sind einfach da, haben aber keinen Nutzen. Einzig, das alte Skalpell von Rob Cole verbindet diese Bücher mit dem Medicus.


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