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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
von Richard David Precht Goldmann HC 2007-09-17
Taschenbuch 400 Seiten ISBN: 3442311438


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Unterhaltend und umfassend
    
Ein anregendes Buch, das alte Philosophen von Epikur bis Nietsche mit neusten Ergebnissen der Hirnforschung zu verbinden weiß. In 34 kleinen Kapiteln wie "Kann ich wollen was ich will", "Soll man Sterbehilfe erlauben", "Brauchen wir Eigentum" usw bietet der Autor viele Anregungen ohne den Leser zu einer vorgegebenen Ansicht zu drängen. Zweimal lesen ist noch besser. (Autor/in)
Ein Schritt auf dem Weg zum Glück
    
Richard David Precht, promovierter Germanist, ist Autor zahlreicher, von der Kritik begeistert aufgenommener Romane. Im Jahr 2000 erhielt er den Publizistik-Preis für Biomedizin. Mit seinem neuesten Buch "Wer bin ich- und wenn ja, wie viele?", unternimmt er eine philosophische Reise in die Erkenntniswelt der Hirnforschung, Neurologie, Psychologie und Philosophie. Als brillanter Denker führt er den Leser kenntnisreich, ohne akademische Wichtigtuerei, an die großen philosophischen Fragen des Lebens heran.
Mosaikartig, mit erstaunlicher Präzision und Verständlichkeit fügt er, einen Bogen über Jahrhunderte schlagend bis zum allerneuesten Kenntnisstand von Hirnforschung ,Psychologie und Philosophie, kompetent ein Bild zusammen das Antworten auf alle großen Lebensfragen gibt. Was ist Glück, Liebe, Ethik, Sittlichkeit, Moral, was ist Gut, was ist Böse, was verwerflich? Der Autor nimmt den Leser an die Hand, zu einer klugen Entdeckungsreise zu dem, was die Wissenschaften heute über uns Menschen alles wissen und erklärt das Komplizierte unterhaltsam, spielerisch elegant, häufig an humorvollen Beispielen und denkt dabei, auf einem großen Wissensfundament basierend, die Dinge zu Ende. So wird der Leser schließlich glasklar über den aktuellen Stand unseres Wissens, in der gegenwärtigen Diskussion über den Menschen informiert.
Ein in vieler Beziehung mitreißendes und anregendes Buch, von dichter Subtilität und Weisheit, rasant geschrieben, von unglaublicher Sogkraft, dabei bedient es mit seinen vielen Reflexionsebenen, die unter anderem auch viele Fragen des Alltags betreffen, die unterschiedlichsten Leseinteressen. Man sollte einfach ignorieren was man weiß und mit der Lust am Denken, vom Autor an die Hand genommen, empathisch auf diese spektakuläre und in vieler Hinsicht überraschende Entdeckungsreise gehen.
(Autor/in)
Spielerisch...
   
...dieses in der Buchbeschreibung auf dem Umschlag mehrfach auftauchende Wort beschreibt Richard David Prechts "Wer bin ich? und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise" in meinen Augen soweit treffend.
Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und bekam einiges zu lesen.
Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt.
Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B.
Kapitel 1: Was kann ich wissen?
- Was ist Wahrheit?
- Wie funktioniert mein Gehirn?
- Wer ist "Ich"?
- Was sind Gefühle?
Kapitel 2: Was soll ich tun?
- Warum soll ich gut sein?
- Kann ich wollen, was ich will?
- Ist Abtreibung moralisch?
- Warum sollen wir die Natur schützen?
Kapitel 3: Was darf ich hoffen?
- Gibt es Gott?
- Was ist Liebe?
- Was ist Freiheit?
- Hat das Leben einen Sinn?
Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen.
Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet.
Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar.
Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht:
Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert.
Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte.
Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren, wenn überhaupt, und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten, wo dann mE auch über das Buch hinausweisendes miteinbezogen werden kann - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch. (Autor/in)
Ich kann mich nicht beklagen
    
Das ist das erste Buch von Richard David Precht, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, dass ich eine positiv Haltung zu diesem Buch habe. Der Inhalt des Buches ist gut zu verstehen, dass ich es für Einsteiger in die Philosophie, Neurowissenschaften und Psychologie weiterempfehle.
Precht beschäftigt sich mit den Fragen wer, was der Mensch ist und wie er funktioniert (kurz gesagt,was das Menschsein bedeutet). diese Fragen schlängeln sich von Kapitel zu Kapitel, in denen er spannende und interessante Themen anspricht und neue Denkanstöße gibt. Dabei verliert er nie die Hauptthematik aus den Augen. Man merkt, dass sich der Autor nicht nur drei Gedanken zu diesem Thema gemacht hat, sondern sich intensiv damit beschäftigt hat.
Da dieses Buch ziemlich viele Informationen (wie z.B. Biographien und Theorien) enthält, wird der Leser, welcher sich "frisch" mit diesen Bereichen (Neurowissenschaften,Psychologie und Philosophie) auseinandersetzt, langsamer mit dem Buch vorankommen, da er die Menge erst einmal "verdauen" muss. (Autor/in)
Thema verfehlt
 
Der Titel suggeriert der spannenden Frage nach dem ICH auf dem Grund zu gehen. Leider wich der Autor bei der entscheidenden Frage nur auf altbackene psychologische Definitionen aus. Das Titelthema wurde in meinen Augen verfehlt.
Auch bei der Betrachtung der anderen Themen wurden im Grunde genommen nur die Niederschriften verschiedener bekannter Philosophen, Biologen, Mediziner und Denker herangezogen und die Schlussfolgerungen derer zu Papier bzw. auf CD gebracht. Eigene Erörterungen vermisse ich dabei.
Die Abhandlung ist an manchen Stellen nicht uninteressant und sicher für ein Grundverständnis in dem Bereich Psychologie, Philosophie und Hirnforschung gut geeignet. Verschiedene Fragen machten neugierig auf mehr. Leider wurde das mehr nicht geboten, sondern nur wieder auf die Forschungen XYZ verwiesen, die die Fragen nicht oder nur unbefriedigend beantworten konnten.
Auffallend ist, dass überwiegend atheistische Persönlichkeiten herangezogen wurden. Es fiel nicht schwer, den klassischen theologischen Fürsprechern den Segeln aus den Wind zu nehmen. Philosophen und Wissenschaftler aus der Gegenwart, die überzeugende Argumente gegen die darwinistische Evolutionstheorie vorbringen, wurden nicht erwähnt. Der Autor hat dadurch keine objektive Behandlung des Themas erarbeitet, sondern einseitig für das atheistische Lager Partei ergriffen.
(Autor/in)
Einfach nachdenken...
    
Das Buch von Richard David Precht hat mich angeregt, über einige Dinge nachzudenken...es liest sich flüssig und schlägt immer wieder Bögen zu anderen Kapiteln, sodass sich die Themen berühren, ohne sich zu wiederholen. Interessante Fakten werden an tiefgreifende Gedanken gereiht, ohne eine Meinung vorgeben zu wollen, sondern den Gegenstand von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Schönes Werk - über das Leben und was es mit sich bringt im Allgemeinen. (Autor/in)
Sehr oberflächlich und kein guter Lesefluß...

Precht spricht mit seinem Buch die Masse an, das ist klar, sonst wäre es kaum so erfolgreich. Meine Begründung hierfür: es bleibt an der Oberfläche und erzählt nichts wirklich Neues oder Tiefgreifendes. Precht bricht in den Themenkomplexen immer genau dann ab, wenn es interessant werden würde. Dieses Buch ist nicht empfehlenswert für Suchende oder ernsthaft Philosophie-Interessierte.
Störend ist außerdem, dass Precht die Kapitel absatzweise mit uninteressanten biografischen Details mehr oder weniger berühmter Einzelpersonen vollstopft. Es interessiert doch niemanden, wie die Grundschule hieß, auf die Philosoph xy in der dritten Klasse ging. Der Lesefluß wird durch diese Daten/Faktenberichte störend unterbrochen. Ohnehin gibt es in dem Buch keinen einheitlichen, angenehmen Sprachverlauf. Mal schreibt er fast schon poetisch, dann sachlich berichtend - anscheinend wußte Precht selbst nicht, wer er denn nun ist oder sein will.
Wer offen für Neues ist und seinen Horizont WIRKLICH erweitern möchte, dem sei z.B. die Reihe "Gespräche mit Gott" sehr ans Herz gelegt.
(Autor/in)
Precht - Philosopie & Psychologie
    
Zu allerest, Ich habe bis Dato noch kein Sachbuch gelesen, das so unterhaltsam aber auch gut rechaiert ist wie dieses Exemplar.
Diese Buch von Precht, hat mir die Augen für die Philosophie geöffnet.
Diese Buch gibt einen Querschnitt über fast alle großen philosphischen Fragen wieder.
Das erstaunlich ist, dass Precht es schafft, zwei Themen die Philosophie & die Psycholgogie, perfekt in einander überfließen zu lassen.
Er greift sich die markantesten und wichtigsten Studien / Persönlichkeiten heraus und stellt sie einander gegenüber.
Dabei schafft er es kaum zu Werten und bleibt fast immer sachlich und objektiv.
Seine Quellen sind meiner Meinung nach sehr Valide (im bezug auf die Psychologie - ich studiere Psychologie & kann daher nur diesen Aspekt beurteilen).
Er greift sehr große Fragen der Philosophie mit einer unglaublichen leichtigkeit auf & stellt sie kurz dem Leser vor (z.B. gibt es einen Gott, gibt es einen Freien Willen, in wie weit haben Tiere ein Bewusstsein, Wer bin ich)
Kurzum, ein muss für jeden Psychologie ODER Philosophie interessierenden Leser.
(Autor/in)
Gute Einführung in die Philosophie für Neulinge
   
Ich finde das Buch an sich super. Ich habe mich zuvor noch nicht mit philosophischer Literatur beschäftigt.
Besonders gut finde ich, dass wirklich aktuelle / moderne Themen wie Abtreibung, Umweltschutz und Euthanasie behandelt werden (typische Religionsunterrichtsthemen halt).
Das schöne an dem Buch und an dem Thema Philosophie ist, dass wirklich jeder mitreden kann. Mann muss dafür nichts studiert haben. Es geht in erster Linie nur darum, sich über seine Meinung im klaren zu werden und über bedeutsame Fragen der Menschheit sich Gedanken zu machen.
Man lernt bedeutende Größen kennen, die die Philosophie, Psychologie, Psyschoanalyse und Gehirnforschung geprägt haben, ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen, drögen Stoff zu pauken.
Da sind wir aber auch schon bei meinen negativen Kritikpunkten angekommen:
1) Das Buch erweckt den Anschein, als wäre die gesamte Philosophie von europäischen Größen gegründet worden, als wäre Europa das Zentrum von allem. Jeder kennt den Namen Konfuzius und ich bin mir sicher, dass er nicht der einzige asiatische Philosoph ist. Mich würden die Ansichten und Gedankenzüge anderer Völker auch interessieren.
2) Herr Precht schaut bei seinen Ausführungen ständig in die Bereiche Philosophie, Psychologie, Psyschoanalyse und Gehirnforschung herein. Das ist an sich nicht verkehrt, nur kann ich oft am Ende eines Kapitels schon gar nicht mehr sagen "Ist das denn jetzt ein psychologisches oder ein philosophisches Problem. Irgendwie verschwimmt das alles ineinander.
3) Es fehlt mir etwas wie eine Übersicht oder etwas ähnliches.
-> Wer hat welche Kernaussagen getroffen, kurz und knackig in einer Tabelle, das wäre die Krönung gewesen
Er wirft eine Frage auf, dann schreibt er, wie ein berühmter Mensch darüber gedacht hat. Als nächstes meint man "gut, das ist nachvollziehbar", bis der nächste berühmte Mensch sagt, es sei genau andersherum. Es gibt also wenige, klare Resultate, halt wie man es von Philosophen erwarten würde.
Ich habe sowieso das Gefühl, und das ist jetzt nicht speziell auf Herrn Precht gemünzt, dass die Grundaufgabe der Philosophie es ist, gescheite Fragen aufzuwerfen, anstelle Lösungen zu bieten. Und wenn man dann noch die Frage so geschickt stellt, dass es keine eindeutige Lösung geben kann, weil jeder darüber anders denken kann, dann freuen die sich bestimmt ein Loch in den Bauch.
4) Bei manchen Fragen hätte er nochmal die Bedeutsamkeit für die Menschheit präzisieren können. Ich meine, ob der Wille oder die Vernunft zuerst da war, wen juckt es? Einen freien Willen gibt es meiner Meinung nach sowieso nicht, denn wir handeln nur so, wie wir es für richtig halten. Wie halten wir es für richtig? Indem wir in unseren Erfahrungen "blättern". Erfahrungen mit wem oder was? Mit unserer Umwelt in unserer Vergangenheit. Die "Eingebungen", die angeboren sind, können wir sowieso nicht steuern. Das ergibt für mich, dass mein Wille das Produkt aus meinen Veranlagungen und der Umwelteinflüsse von mir ist. Ich muss so handeln, weil ich ich bin. Solange man eine (Re-)Aktion nicht berechnen kann, gibt es noch so eine Art pseudo freien Willen.
Man könnte auch sagen, dass wenn mir jemand eine Pistole auf die Brust hält, dass ich dann keinen freien Willen mehr habe, aber ich habe immer noch überabzählbar viele Entscheidungsmöglichkeiten (Bewege ich meine linke Hand, rechte Hand, spucke ich ihn an, flehe ich ihn an, reiße ich einen Witz,...).
Und da sind wir wieder bei so einem typischen Fall angelangt, wie sie im Buch zahlreich beschrieben werden. Die einen sagen so, andere würden genau das Gegenteil sagen.
5) Wenn ich es nicht schon erwähnt habe, es ist jedenfalls nur halbernst gemeint: Die Themen werden von so vielen Seiten beleuchtet und argumentiert, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht.
Die Quintessenz für mich ist, dass es nicht die Lösung (42) gibt. Wenn der eine "hü" sagt, dann gibt es mit Sicherheit einen, der "hott" sagt und genügend Gegenargumente zu "hü" findet.
(Autor/in)
Zuviel Geplauder, zuwenig Philosophie und Tiefgang
  
Guter Ansatz, aber der Autor verplaudert sich für meinen Geschmack zu viel und kommt zu wenig auf die eigentlich wirklich interessanten philosophischen Gedankengänge. Die Themen werden immer toll eingeleitet, aber dann letztlich jeweils nur kurz und oberflächlich angekratzt und gerade dann, wenn es interessant zu werden droht, ist der jeweilige Artikel - meist nach etwa zehn Seiten - schon wieder zu Ende. Schade, sonst hätte es wirklich gut werden können! Man fragt sich, warum der Autor meint, so viele Themen - 34 an der Zahl! - in einem Buch behandeln zu müssen. Weniger Artikel und dafür wenigstens etwas mehr Tiefgang hätten dem Buch sehr gut getan. Ich weiß nicht, ob der Autor den Themen, die er anspricht und behandeln möchte, geistig nicht gewachsen ist (was ich fast vermute) oder ob er meinte, so starke Kompromisse machen zu müssen, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Auf jeden Fall ist so denn nur Mittelmaß herausgekommen. Für etwas anspruchsvollere Leser ist die Lektüre deshalb auf jeden Fall recht enttäuschend. Wirklich schade! (Autor/in)
Frappierend gut
    
Über den aktuellen Stand unseres Wissens in der Diskussion über den Menschen informiert Richard David Precht seine Leser kenntnisreich und unterhaltsam. Und vor allem weckt sein Buch die Lust zum Weiterdenken, ähnlich wie zwei meiner anderen Lieblingsbücher der letzten paar Monate: "Lexikon des Unwissens" von Kathrin Passig und "Deutschland Quiz" von Eric T. Hansen.
Fazit: Mindestens so gut wie sein früheres Werk "Noahs Erbe", also: 5 Sterne!
(Autor/in)
Geballte Philosophie für Einsteiger und Fortgeschrittene.............
    
Richard David Precht schreibt beeindruckend über philosophische Fragen und auch wenn es mein erstes Buch ist, das ich von ihm gelesen habe, kann ich den Autor nur weiterempfehlen. Der Inhalt des Buches ist sehr verständlich und auch für Einsteiger in die Philosophie, Neurowissenschaften und Psychologie wirklich zu empfehlen!
Richard Precht beschäftigt sich hier mit den Fragen wer wir sind, was der Mensch ist und wie er so funktoniert. Woher stammen unsere Reaktionen, unsere Ängste und Freuden, inwiefern sind wir mit unserer Evolution verbunden und was bedeutet es Mensch zu sein!? Diese Fragen schlängeln sich von Kapitel zu Kapitel, in denen er spannende und interessante Themen anspricht und neue Denkanstöße gibt. Dabei verliert er nie die Hauptthematik aus den Augen, den Menschen. Man merkt, dass sich der Autor nicht nur ein paar zusammengesuchte Gedanken zu diesem Thema gemacht hat, sondern sich intensiv damit auseinandergesetzt hat.
Das Buch soll zum Nachdenken anregen und es kann passieren, dass Sie in der Mitte des Kapitels aufhören zu lesen. Da dieses Buch ziemlich viele Informationen, wie zb. Biographien und Theorien enthält, wird der Leser, welcher sich "frisch" mit diesen geisteswissenschaftlichen Bereichen auseinandersetzt, langsamer mit dem Buch vorankommen, da er die Menge ersteinmal "verdauen" muss. Doch erlaubt die Gleiderung des Buches jederzeit einen "Wiedereinstieg", der Leser kann also kapitelweise vorgehen, ohne den roten Faden zu verlieren. (Autor/in)
Tolles Buch
    
Eigentlich hatte ich mir das Buch wegen des schön gestalteten und ansprechenden Einbands gekauft. Aber auch inhaltlich: eine interssante Reise durch die philiosophischen Fragen, spannend und leicht zu lesen. (Autor/in)
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