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Abschied von der Selbstzerstörung. (7113 269). Befreiung der Lebensenergie.
von Peter Schellenbaum DTV Deutscher Taschenbuch 1992-08
Broschiert 222 Seiten ISBN: 3423150785


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Sehr hilfreich und interessant
   
Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen, aber es hat nur 4 statt 5 Sterne bekommen, weil die Sprache nicht so beschwingend und positiv ist. Bei Büchern von Hermann Meyer werde ich richtig mitgetragen und motiviert, bei diesem allerdings nicht. Das ist das einzige Manko, ansonsten ein geniales Buch. (Autor/in)
Großartige Botschaft!
    
Das Buch trägt den Untertitel: Befreiung der Lebensenergie. Unter Lebensenergie versteht der Autor die natürliche Schwingung (Energie), die alle Individuen mit dem Kosmos verbindet, während die Psychoenergetik den Weg (die Methoden) beschreibt, mit dieser Schwingung wieder in Einklang zu kommen. Genau das ist die Kernaussage des Buches: Distanz zu gewinnen zu vorgefügten Denkmustern, falschen Projektionen und dokmatischen Verhaltensmustern, von denen unser ganzes Leben durchzogen sind und die uns krank machen, weil sie uns von unserer ursprünglichen Anlage der Zusammengehörigkeit aller Teile der Schöpfung abtrennen. Letztlich ist es die Aufforderung bewußt zu leben, d.h. alles was man tut, und sei es auch scheinbar noch so unbedeutend, bewußt zu tun, um so die wunderbare und befreiende Erfahrung zu machen, im Einklang mit dem Kosmos zu sein. Ein großartiges Buch mit einer großartien Botschaft. (Autor/in)
Rohrfrei statt Bypass!
    
Empfindungen, Gefühlen, Worten und Gedanken nachspüren, sich dafür Zeit lassen...
"langsam" leben, eine echt aufwendige Lebensart. Gesund soll das sein?
Jeder kennt die Mühsal mit verstopften Wasch- und Spülbecken. Es brodelt, es stinkt; hat sich der Dreck endlich gelöst, ist das gewaltsam nach oben drängende Wasser noch trüber, als das zuvor abgelaufene.
Dieses Bild kam mir beim Lesen.
Unsere Energiebahnen sind oftmals verstopft. Leichter erscheint es da, diesen "Stau" zu verdrängen, zu vergessen,
einfach auf neuen Wegen zu umfahren.
Damit legen wir unsere eigenen "Bypässe".
Aus eigener Erfahrung weiß ich, auch in solch einer "Umgehungs-Strasse" (die eben keine "Independence-Street" ist) entsteht irgendwann - oft im unpassendsten Moment - die nächste Verstopfung, ein neuer Stau.
Alles wird noch gewaltiger, ich hab mich selbst "vergewaltigt", ich spürs, mir gehts "Scheiße". Niemand anders ist dran Schuld. Ich selbst hab meinen inneren "Fluss" behindert.
Schellenbaum rät, immer in solchen Momenten einen Gang runter zu schalten, Körpergefühlen (auch Schmerzen) nach zu spüren und alles bewusst in sich auf zu nehmen. Das brodelt wie im Traps unterm Waschbecken, der "Müll der Jahre" kommt in einer Art Überschwemmung zum Vorschein und dann läufts wieder!
Das Leben auch, es lässt sich wieder "hochschalten".
Also keine Angst vor trüben Wassern!
Wenn verstopfte Nasen sich selbst befreien, ruft jeder jedem zu: Gesundheit!
Allen Lesern desgleichen!
(Autor/in)
Nicht wirklich hilfreich
 
Ich bin enttaeuscht. Die vielen positiven Rezensionen hatten mich animiert, das Buch zu lesen. Sicher ist faktisch auch vieles korrekt. Aber das Buch ist fuer meinen Geschmack zu theoretisierend geschrieben. Es ist nahezu paradox: Der Autor spricht vom Leben, raet zur Wahrnehmung des Koerpers und von Gefuehlen. Jedoch ist alles was er bietet wieder und wieder reflektierte Theorie zur Psychologie, Philosophie gespickt mit kleineren Auszuegen aus Begegnungen und Traeumen, die jedoch ganz schnell wieder theoretisiert, abstrahiert und nahezu wegphilosophiert werden. In meiner Wahrnehmung wird hier das Gefuehl gepredigt und die Kopflastigkeit gelebt und gefoerdert. (Autor/in)
Bewege dich und lebe
   
Peter Schellenbaum führt den Begriff der Psychoenergetik ein. Und er beantwortet die Fragen, warum sich Lebenslust oft in Todeslust wandelt und Selbstschöpfung in Selbstzerstörung. Die Lösung ist Bewegung; Bewegung von Körper, Seele und Geist. Die Blockaden der Bewegung, werden als Angst vor eigener Verwundbarkeit und Sterblichhkeit erklärt.
Ich habe wohl die meisten der Bücher von Peter Schellenbaum gelesen, und ich finde,dass dieses eines der am schwierigsten zu akzeptierenden und zu verstehenden ist. Möglicherweise überwiegt bei mir die Lust am Schöpferischen; möglicherweise ist mir die Kraft der Selbstzerstörung fremd. Ich kann allen, bei denen das so nicht ist nur wünschen, dass sie sich durch das Lesen und Bearbeiten des Buches wegbewegen zu einer Position, wo ihnen zerstörerisches Verhalten auch fremd wird. (Autor/in)
Einfach Spitze!
    
Unter dem Motto "Wir sägen auf dem Ast auf dem wir sitzen und keiner merkts" versucht Peter Schellenbaum mit seinem unglaublichen Realitätssinn und Zeitgeist die Menschheit außerhalb der Scheinwelt zu beleuchten und verstehen. In diesem Buch wird einem unheimlich viel bewusst, woran man sonst niemal denken würde, weil es einem im Bezug zur Selbstzerstörung, die jede/r in sich hat (durch unbewusste negative Gedanken als Gesellschaftskrankheit), im Beitrag zur allgmeinen Lebensqualität eines jeden die Augen öffnet. Es geht im Allgemeinen nur um die psychische Selbstzerstörung der heutigen Gesellschaft und ist daher auch für Sozial-Phobiker und Agoraphobiker, die sich darin oft wiederfinden, gut geeignet als ersten Schritt seine wahre Lebensqualität zu entdecken! Hätte er das ganze Werk noch etwas mehr emotional mitreißend geschrieben, wäre es wohl das beste Buch dass ich seit langem gelesen habe...! (Autor/in)
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