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Das verborgene Wort: Roman

Das verborgene Wort: Roman
von Ulla Hahn
Deutscher Taschenbuch Verlag
2003-06-01

Taschenbuch
624 Seiten
ISBN: 342313089X




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Wenn lesen Kampf ist, dann ist Entspannung verloren!
Durch fast 600 Seiten hat man sich zu kämpfen. Das ist nicht immer einfach, denn die sehr poetische Sprache und vor allem der Versuch, den rheinischen Dialekt wiederzugeben, behindert den Lesefluss. Es ist wie bei Rotkäppchen und der Wolf, man kommt zu oft vom Weg ab. 200 Seiten weniger hätten es auch getan. (Autor/in)


Das verborgene Wort
Ulla Hahn bringt es sehr gut fertig Gedanken und Gefühle der Menschen in dem kleinbürgerlichen, einfachen, stark religionsge-
prägten Milieu zu beschreiben. Störend wirkt der Dialekt, der schwer zu verstehen ist und sich oft über viele Zeilen erstreckt.
Sprachlich dies zu vermeiden, wäre meiner Ansicht besser gewesen.
Ansonsten ist es gut gelungen sich in den heranwachsenden Menschen, mit all seinen Konflikten und Schwierigkeiten, hineinzudenken. Ebenso in Mutter und Großmutter, die eben nicht über ihren Schatten springen können und in ihren rel. Zwängen verharren müssen. Ein gut gelungenes Werk. (Autor/in)


Literarische Aufarbeitung
"Wart mal, wenn der Pappa heimkommt..", ein oft wiederkehrender Satz in Ulla Hahns (autobiographischen (?!) Roman - und im Buch im "gemütlichen" kölschen Dialekt so dahingeschrieben. Doch da ist nichts mit Gemütlichkeit, weder an der Drohung der Mutter, noch an den Strafaktionen des Vaters an der Tochter, die schon als Kind instinktiv gegen den bigotten Mief ihres familiären Umfeldes Abneigung empfindet und zunächst ihren Widerstand dagegen in einer Art innerer Emigration mit Hilfe des Lesens und der ihr zugänglichen Bücher auslebt. Eine Kindheit in den frühen 50er Jahren beschreibt und erschreibt Ulla Hahn - vieles was in der Familie Palm getan, gesagt, gedacht wird - das ist auf die ganze BRD der damaligen Zeit übertragbar, als Anstand, Sitte ("was sonst die Leute sagen..") als Norm gültig war. Beeindruckend genau ihre Schilderungen, nachvollziehbar ihre kleinen Fluchten aus einem dumpfen-bleieren Alttag, bei dem die entdeckten Wörter und ihre Bedeutungen; das Lesen als Solches, eben Fluchtpunkte schaffen konnte. Eine beeindruckende Lektüre.


Ein phantastisches Buch
Ein phantastisches Buch, auch wenn es manchmal
durch den Kölner Dialekt in der wörtlichen Rede
nicht ganz einfach zu lesen ist. Ein Buch welches man am liebsten in einem Durchgang lesen möchte, und bei dem man hofft, dass es dann doch noch weiter geht.


Das Zauberwort


"Schläft ein Lied in allen Dingen,/ die da träumen fort und fort,/ und die Welt fängt an zu singen/ triffst du nur das Zauberwort." Eichendorffs "Wünschelrute" ist die Formel mit der Ulla Hahn ihre Heldin Hildegard Palm auf die Reise nach den "verborgenen Worten" schickt.

Hildegard ist ein Teufelsbraten, sagt die Mutter. Ein ungeschickter Tölpel mit zwei linken Händen, findet die Großmutter. Der Vater sagt nichts, er prügelt. Allein der Großvater hat Verständnis für das aufgeweckte, phantasievolle Kind. Er nimmt Sie mit zu langen Spaziergängen an den Rhein. Einen unerschöpflichen Vorrat an Geschichten im Kopf. Begierig nimmt das Mädchen jedes Wort in sich auf. Zerlegt es, zerpflückt es, lässt es auf der Zunge zergehen, spürt dem Geschmack nach und setzt es wieder zusammen. Hat noch keinen Namen für dieses Vorgehen. Merkt nur, das ihre Art den Eltern suspekt ist. Anders sein wird argwöhnisch betrachtet im Deutschland der Nachkriegsjahre.
Als Hildegard Anfang der 1950er Jahre eingeschult wird eröffnet sich ihr eine neue Welt. Die Welt des Lesens. Fortan ist kein Buch vor ihr sicher, Hildegard jedoch in Sicherheit. Fortan kann sie zu jeder Zeit Zuflucht in ihrer literarischen Welt suchen. Das die Realität sich jedoch nicht ausschalten lässt, erfährt Hildegard oft auf schmerzliche Weise, wenn Sie die schützende Hülle ihrer Bücher verlässt.

Ulla Hahn hat in "Das verborgene Wort" die Biographie einer großen Leserin erzählt. Hat diese Biographie mit der Geschichte unseres Landes in den Nachkriegsjahren verknüpft. Mit den Alltäglichkeiten aus dem Leben der "kleinen Leute". Jahreszeiten, Wirtschaftswunder, Familienfeste, Krankheiten, Glaubensfragen, Essgewohnheiten. Abwechslungsreich und reichhaltig ist die Handlung. Vielfarbig gemalt. Zuweilen etwas schwer verständlich, wenn Hahn ihre Figuren seitenlang im "Dondorfer Platt" miteinander reden lässt.

Hildegard buchstabiert für uns die Welt. Das Leben besteht aus Worten die nur gefunden werden müssen. Ulla Hahn hat Sie gefunden. Das Leben hält Bücher für uns bereit, die gelesen werden dürfen. Ulla Hahn hat ein solches Buch für den geschrieben. Für den "geheimen Orden der Leser". Für alle "für die Lesen mehr ist als ein Vergnügen, mehr als ein Laster, einfach das Leben"!

(Autor/in)


Ein Stück Leben
Eben habe ich "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn aus der Hand gelegt und bin noch ganz ergriffen von diesem wunderbaren Roman. Dieses Buch ist mehr als ein Roman, es ist ein Stück Lebensgeschichte, Kindheitserinnerung, Zeugnis entsetzlichen Missbrauchs, Geschichte der Entfremdung der eigenen Tochter von ihren Eltern.
Ulla Hahn ist ein sehr authentisches Buch gelungen. Ein ehrliches, pures und geradlieniges Buch.
Der Roman umfasst die Kindheitserinnerungen der Protagonistin Hildegard Palm. Sie wächst auf in einem kleinen Dorf nahe Köln in den Nachkriegsjahren. Ihre Eltern sind einfache Arbeiter, deren hauptsächliche Sprache Prügel aud Seiten des Vaters sind und Sprachlosigkeit auf Seiten der Mutter.
Hilla ist anders. Schon früh merkt sie, dass sie sich zu Wörtern, zum Genießen der Sprache hingezogen fühlt. Diese Leisenschaft teilt sie mit dem Großvater, der sie, so oft er nur, kann an den Rhein entführt. In dieser Insel der Unbeschwertheit lässt der Großvater Buchsteine sprechen und Wutsteine in den Rhein versinken. Doch hillas einziger Halt stirbt und so entfremdte sie sich immer mehr von den Eltern.
Die verstehen ihre Tochter nicht, nehmen sie als hochnäsig war. Dank ihres Volkschulehrers darf Hilla die Mittelschule besuchen und so erschließen sich ihr nach und nach "die verborgenen Worte". Wo menschliche Freunde versagen, helfen ihr ihre Bücher, sich in eine heilsame Welt hineinzuflüchten. Wie sie jedoch bitter fetsstellen muss, ist dies eine Scheinwelt und letztendlich kommt sie um die Realität nicht herum.
Dieses Buch hat mich unendlich bewegt. Auch ich habe in meiner Kindheit ähnliche Erfahrungen gemacht, fühlte mich wie das Kuckuckskind im fremden Nest. Und auch ich flüchtete mich in die Welt der Literatur, die sich mir nur sehr spärlich zur Verfügung stand. Vom Patenonkel bekam ich ein einziges Buch zum Geburtstag geschenkt. Immer wenn meine Eltern mich mit einem Buch erwischten, herrschten sie mich an: "Haste nichts zu tun? Jetzt haste was!" und eine endlose Liste von Arbeiten folgte, die es abzuarbeiten galt.
Lange dauerte es, bis ich mich so emanzipieren konnte, dass ich ohne schlechtes Gewissen, aus purem Genuss lesen konnte.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Ulla Hahn schaut hin, spürt nach, gibt den Sprachlosen Gehör. Unbedingt lesen!!!! (Autor/in)


Die Spur der Steine
Hildegard Palm entstammt einer katholischen Arbeiterfamilie in einem rheinischen Dorf. Hart geht es in dieser Familie zu und nur der Großvater vermittelt dem Mädchen positive Emotionen - und er erzählt ihr die Geschichte von dem "Himmelstein", der vor langer Zeit auf die Erde gefallen und in viele Teile zersprungen sei. Jeder dieser Buchsteine kann jetzt Geschichten erzählen, die die Enkelin vom Großvater erfährt. Die Liebe zum Lesen, zur Literatur ist geweckt, und für Hildegard eine Welt außerhalb des engen Elternhauses erschlossen. "Denn mit Schreiben und Lesen fängt das Leben erst an".
Man muss sich schon an den rheinischen Dialekt gewöhnen, der im Roman sehr dominant ist. Doch die Mühe lohnt sich, denn schließlich ist es der Dialekt, der einem die enge, kleine, bigotte Welt erschließt, die den Hintergrund in diesem klassischen Entwicklungs- und Bildungsroman bildet. Hildegards Weg ist steinig, sie wird verlacht, und sie macht es sich und anderen auch nicht leicht. Aber als Leser begleitet man gern eine zunächst zaghafte, später energische und kämpferische Figur auf ihrem Start ins Leben.

(Autor/in)


Ein etwas langweiliger "Zauber des Wortes"
Die Geschichte der Hildegard im Nachkriegsdeutschland, die sich bei Problemen, trotz allgemeinem Unverständnis, in die Literatur flüchtet.

Was sich anhört wie ein Roman, der den Zauber und die Geheimnisse der Literatur zu vermitteln scheint, entpuppt sich doch schnell als eine normale Lebensgeschichte der aufwachsenden Hildegard. Weder ein Reiz der Literatur, noch besondere Ereignisse im Leben der Hildegard sorgen für fesselnde Unterhaltung. Für mich hatte es eher einen kontraproduktiven Effekt, indem die Probleme und die Literatur als ziemlich langweilig und langatmig übermittelt wurden. Auch das Ende war für mich doch recht vorhersehbar.

Für Leser, die zur selben Zeit aufgewachsen sind (Ende 40er/Anfang 50er) hat das Buch sicherlich einen Wiedererkennungswert und sorgt für Unterhaltung. Für alle anderen Leser ist es doch eher langweilig, da kein "Zauber" vorhanden ist. Da die Dialoge oft im Rheinischen Dialekt geschrieben sind, ist es von Vorteil aus der genannten Region zu kommen. Für Leser aus anderen Gegenden Deutschlands, wird das Lesen dadurch doch etwas erschwert. Deswegen 2-3 Punkte (Autor/in)


Zeitzeugin - ein Erlebnisroman
Ulla Hahn beschreibt das Leben eines jungen Mädchens bin hin zur jungen Frau in einer engen katholischen Familie im Umland von Köln. Der Zeitgeist ist unglaublich gut beschrieben. Auch wenn man nicht so aufgewachsen ist, kann man sich jede Minute des Lebens von "Hilla" vorstellen. Die Schilderungen sind spannend und man möchte unbedingt erleben, wie das Mädchen endlich weiter und davon kommt. (Autor/in)


Variationen über das Thema Sprache
Ulla Hahns Roman ?Das verborgene Wort" beeindruckt durch seine sprachliche Virtuosität und seine vielschichtige inhaltliche Struktur. Die Geschichte(n) einer Kindheit und Jugend in den Nachkriegsjahren bietet nicht allein eine Fülle von Erlebnissen, sondern erweist sich als eine Variation über das Thema Sprache im weitesten Sinne: Die Welt der Protagonistin Hildegard ist bestimmt von Wörtern, vom Sprechen(lernen), (Geschichten)Erzählen, Lesen, Schreiben, Dichten, von Büchern und Literatur. Das Buch überrascht mit immer wieder neuen Facetten dieses Themas, das die Autorin in bildreicher, klangvoller Sprache zügig und mit Sinn für Humor durchspielt.


Gespannt auf die Fortsetzung
Ich brachte schon viel Sympathie und Neugier mit für die Lyrikerin Ulla Hahn, die mich durch das Buch trug. Mein Interesse war auch rein informativ. Da konnte mich mein lieber Reich-Ranicki, der das Buch als infantil und pubertär zerriss, nicht abschrecken.

WAS HÄNGEN BLIEB VOM BUCH:
Kinder sind schlecht, Erwachsene gut, weil sie es besser wissen. Die Mutter droht: Waat bes de Bapp kütt!
Nur der gute Großvater spielt mit den Kindern Phantasiegeschichten. Mit Buchsteinen. Vom Vater kommt oft der Stock: Glöövst wohl, dat de wat bessres bes! Und drückt ihr Gesicht in die Suppe, weil sie Besteck wollte. Du blievs dat Kenk von nem Prolete! Wie anders klingt da die Lehrerin Abendgold: Was fehlt dir, Hildegard, statt wat häääste. Die kleine Hilla Palm zieht sich in den Hühnerstall zurück. Liest und schreibt, die Wirklichkeit heilend mit schönem Deutsch. Doch das Lesen entfernt sie auch unverhofft von der Umgebung. Nur die Buchhändler nicken, legt sie ihren Schiller auf die Theke. Sie liest ihrem Sigismund Geschichten vor. Doch schöner ist ihr das Ersehnen als das Beisammensein. Ferienjob in der Arzneischachtel-Fabrik, de Papp. Da kann sie erzählen von den schmutzigen Wörtern der Kolleginnen oder vom Streik, als wegen der Hitze einige in Ohnmacht fallen. Nach der ?Mittleren" wird sie Sekretärin in de Papp bei Frau Wachtel, einem Giftzahn. Entgiftung mit Dichterworten zwecklos. Eine Abtrünnige dient den Nutzwörtern. Schweigend. Bis die Wachtel brieflich klagt, worauf der Alte seine Tochter brutal züchtigt. Als auch noch ihr Sigismund mit einer anderen geht, wird der Kräutergeist wird ihr Freund. Auch beim Klassentreffen. Der Stuhl kippt, die Flasche zerspringt. Besuch beim guten alten Lehrer Rosenbaum. Und Hausvisite mit dem Pfarrer: Stellen sie ihr Licht nicht unter den Scheffel. Ein Hochschul-Aufnahmeprüfungs-Brief folgt. Hilla wirft die Flaschen in den Rhein und Großvaters Stein mit den verborgenen Wörtern. Befreit. Aus der Tasche ein Vers von Pfarrer Kreuzkamp: Ein neuer Name wird dein. Und nur du wirst ihn kennen.

WAS MIR AUFFIEL:
Mein Verdacht ist, das Motiv der Autorin ist die tägliche Hygiene, sich ihr Elends-Milieu von der Seele zu schreiben. Jede kleine Erinnerung, jeder unbedeutende Eindruck durchläuft die literarische Verarbeitungsmühle. Das Ergebnis: fast 600 Seiten. (Das Script hatte 1200 !) Und darunter leide ich, unter dem Schreiben um des Schreibens willen, dem Drumrum. Und das mindert glaube ich auch die Spannung des Buches, dessen Inhalt in 300 Seiten gut hätte erzählt werden können. Der Schluss konnte vieles retten, die letzten Kapitel um das Alkoholdrama mit dem glücklichen Ausgang.
ALLES IN ALLEM bin ich dennoch sehr gespannt auf den angekündigten Fortsetzungsroman bzw. Lebensbericht von Ulla Hahn. (Autor/in)


Eine Sternstunde der deutschen Literatur
Welche Kraft und welch' Ausdruck die deutsche Sprache besitzen kann! Es ist schon erstaunlich, wie eine Schriftstellerin aus für Außenstehende Banalitäten des Alltags eine Sinnesraubende Wortzauberei erschafft. Der Roman ist über große Strecken an Poesie kaum zu übertreffen und sucht in der zeitgenössischen Literatur vergleichbares!
In das Mädchen Hildegard habe ich mich sofort verliebt! So unkonventionell wie sie wollte ich als Kind bzw. Jugendlicher auch sein. Gelungen ist mir dies bis heute nicht!
Der Roman erinnert mich sowohl an meine Kindheit und Jugend, als auch an mein Dasein als Vater einer Tochter, welche etwa so alt wie Hildegard gegen Ende des Romans ist. Viele Verwandte erschienen plötzlich in einem völlig neuen Licht! Alles war schon einmal da: Bei jedem anders und doch gleich! Die Eigenarten der Verwandten und Bekannten konnte ich in meiner eigenen Familie wiedererkennen. Ulla Hahns Roman ist eine wunderbare, über Strecken schmerzhafte, Beschreibung des Lebens, Fühlens und Denkens eines Kindes der 50er Jahre. Geht oder ging es mir in den 60er Jahren, der heutigen Generation, anders?
Das bisschen Kölsch stört nicht! Ganz im Gegenteil: Die Wortklaubereien manch anderer, oftmals preisüberhäufter, Schriftsteller/innen werden ad absurdum geschrieben! Ich bin wieder stolz auf die Sprache der Dichter und Denker, welche andere ach so arg geschmäht!
Ein wunderbarer Roman! Auf diesem Wege mein Dank für viele Stunden intensiven Lesens, verstehen Lernens und der Genugtuung, endlich eine der deutschen Sprache mächtigen Schriftstellerin gefunden zu haben.
Liebe Ulla Hahn: Wann folgt die Fortsetzung? Mit 14 oder 15 Jahren fängt das Leben doch erst an! (Autor/in)


600 Seiten intensive dörfliche Enge der 50er Jahre
Hildegards Kindheit und Jugend sind geprägt von den beengten Verhältnissen ihrer Familie und des Dorfes, in dem sie aufwächst. Armut, wenig einfühlsame Erziehung und strenger Katholizismus machen das Leben für sie manchmal sehr schwer. Als Gegenpol hat sie ihre Fantasie, in der sie sich besonders intensiv mit dem Thema "Sprache" auseinandersetz. Vom Sprechenlernen übers Lesenlernen und dann leidenschaftliche Lesen entdeckt sie immer neue und z.T. überraschende Aspekte. Die kleinen und großen Ereignisse ihres Lebens reihen sich mal amüsant, mal traurig aneinander und ergeben ein äußerst intensives Bild. So anschaulich ist die Darstellung, dass es wie ein Film ist. Von dem etwas sehr weitschweifigem Romanbeginn und dem anfangs mühsamen Entziffern des Dondorfer Platts sollte man sich nicht abschrecken lassen: der Roman gewinnt zunehmend an Tempo, und an das Platt gewöhnt man sich!


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