Deutsch

Faust Eine Tragödie: Erster und zweiter Teil

Faust Eine Tragödie: Erster und zweiter Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Deutscher Taschenbuch Verlag
1997-07-01

Taschenbuch
416 Seiten
ISBN: 3423124008




Kommentare und Bewertungen:
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das wohl beste Buch, was der Deutschunterricht zu bieten hat
Ein klassiker, hier haben alle kreativen Geister und Menschen die Spass an der Literatur haben ihre helle Freude.

Auch wer nicht viel liest, dieses Buch gehört zu den Büchern die man gelesen haben muss. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Theaters hierzu.

Spitze.


Das Beste was die deutsche Literatur zu bieten hat!
Der Faust ist das Meisterwerk von Johann Wolfgang Goethe. Es ist kein Klassiker, Faust ist das Beste was je in der deutschen Literatur auftauchte!
Selbst wenn man nicht über genügend Zeit und Lust verfügt sich wochenlang mit dem Werk zu beschäftigen und es zu interpretieren (was sich auf jeden Fall lohnt) ist sowohl "der Tragödie Erster Teil", sowie auch "der Tragödie Zweiter Teil" ein genuss. Das Metrum reißt den einfach Leser mit.
Wer nur halbwegs Interesse an Literatur hat der MUSS den Faust gelesen haben!!! (Autor/in)


Zu lang!!
Die Geschicht überfordert die begrenzten Fähigkeiten von Johann Wolfgang von Goethe. Während der erste Teil der Erzählung noch interessant ist und durchaus seine Highlights hat, wird sie mit zunehmender Dauer schlicht banal und eintönig. Das ganze ist viel zu vorhersehbar und sogar die Gebrüder Grimm hatten einfallsreichere Enden!
Ehrlich gesagt muß man schon ein extrem fanatischer Fan von Goethe sein, um dieses Machwerk gut zu finden.

Also ich würde das Buch nicht mal geschenkt nehmen!!! (Autor/in)


Faust - noch immer aktuell
ei nnach wie vor unglaubliches Buch - auch mit seinen 250 Jahren top-aktuell - voller Humor und Lebensweisheit.

Persönlich favorisiere ich unter anderem den Dialog der Szene "Spaziergang", wo sich Mephisto bitterlich über den "Pfaffen" beklagt, der Gretchens Geschmeide "hinwegrafft"..

Also, um mit Will Quadflieg zu sprechen: "Stichwort: Goethe lesen..."


Muss ein Klassiker gut sein?
Muss ein Klassiker gut sein? Gut muss er zumindest sein, das ist er, aber genial nein! Das Buch hat leider einige Längen, die nicht gut sind und störend wirken. Ich denke man muss es selbst lesen um es zu verstehen, Goethe hat die Welt hier nur beschränkt gesehen, wobei einiges gut beobachtet worden ist.
Trotz allem ist es empfehlenswert es zu lesen, denn Faust ist ein Klassiker, den man kennen muss.


Für Schulgebrauch untauglich
Wie die Überschrift schon sagt, ist diese Ausgabe von Faust absolut untauglich. Es beginnt damit, dass die Versangaben unten auf der Seite zusammengefasst sind (z.B. Vers 170 - 200) und somit das zitieren unnötig erschwert wird. Zudem sind die Anmerkungen, im Bezug auf schulische Interpretatation, nicht aussagekräftig und manchmal ein wenig unnütz.
Für den privaten Gebrauch eine preiswerte Lösung, aber niemals schultauglich. (Autor/in)


Faust, die berühmteste, deutsche Figur der Klassik
Der Mann, der nach Wissen strebt und dabei sich selbst vergisst. Drei Sterne für die öftere Verwirrung des Textes und die scheinbare Sinnlosigkeit des "Faust II".

Johann Wolfgang Goethe: "Faust I & II"

Aufbau und Inhalt:
Das Buch Faust. Der Tragödie Erster Teil liest sich dank der späten Epoche leichter als manch vorhergegangenes Werk. Es existieren weiterhin Redewendungen, die im heutigen Sprachgebrauch kaum vorkommen, aber im Großen und Ganzen ähnelt der Sprachgebrauch dem heuten Umgang sehr. Es treten kaum Lesehemmungen auf, da man relativ wenige Worte findet, die man nicht auch herleiten könnte. Nach kurzem Einlesen ins Buch, bei dem man versucht, sich mit der Sprache zurecht zu finden, sind die meisten der Schwierigkeiten aller-dings bereits beseitigt.
Wie es meisten der Fall ist, nimmt die Leseschwierigkeit mit Ende des Buches ab. Gerade der Prolog und die ersten Kapitel bilden die größte Hürde für den Autor, da er den Leser gerne gefangen nehmen will, um somit zum Lesen zu locken. Auch Goethe scheint anfangs seine Schwierigkeiten mit Ausdruck und Reim zu haben, was sich allerdings beim weiteren Verlauf der Geschichte verflüchtigt. Der Prolog stellte sich dabei doch als die größte Hürde heraus, da man ihn mehrmals lesen musste, um die knapp ganze Seite richtig zu verstehen. Dass man Seiten jedoch generell öfters lesen muss, ist eher weniger der Fall, da der Textfluss mit unse-rem Wortgebrauch sehr gut überein stimmt.
Der Inhalt ist meiner Meinung nach gut aufgebaut, obgleich man vermutlich an der einen oder anderen Stelle noch arbeiten könnte. Aber wahrscheinlich ist es gerade wieder dieses Stocken im Text, bei dem Goethe selbst ein bestimmtes Wort fehlte und der Reim nicht zu hundert Prozent perfekt ist, das das Drama so erfolgreich machte. Wer liest schon gerne ein Werk, das frei von Fehlern ist, denn schlussendlich will man sich auch selbst in den Figuren wiedererkennen oder sich mit dem Autor vergleichen. Perfektes landet zu oft in irgendeinem Ofen und wird nie mehr beachtet.
Goethes Reime sind bestimmt einzigartig, mir missfallen sie allerdings des Öfteren. Jeder hat einen Lieblingsgeschmack und meinen hat die Epoche wohl nicht ganz getroffen. Es tauchen zu oft ähnliche Silben auf und der dramatische Vers, der oft in traurigen Gedichten zu finden ist, fehlt irgendwie. Nicht selten erschienen mir Goethes Reime recht leer, wobei ich aber wieder an die Unvollkommenheit des Buches appelliere. Das Werk ist auf seine Weise gut und zu viel Kritik ist in dem Fall nicht gerechtfertigt, da jeder Mensch vor allem im Bereich der Kunst anders lebt.
Die Geschichte des Faust gefällt mir an sich sehr gut und das Drama um Margarete ist bestimmt nicht fehl am Platz. Im Grunde liest jeder gern die dramatische Liebesgeschichte und dass diese in dem Fall nicht gut für die beiden ausgeht, hat mich sehr angesprochen. Wenn man heute ein Buch kauft, ist jedes Ende sehr fröhlich, alle überleben und es gibt Friede, Freude und Eierkuchen. Es fehlt diese Tragödie, die einem schlussendlich doch noch eine Träne in die Augen treibt und genau diese vermisse ich in der heutigen Literatur. Vielleicht wollen die Menschen aber nicht mehr über traurige Ausgänge berichten, weil sie sich selbst ihr eigenes Happy-End herbeisehnen.

Ich empfehle Faust gerne weiter, wobei man beachten muss, dass die Geschichte an sich einen Hintergrund hat. Bücher zu lesen und nicht zu wissen, um was es eigentlich geht, gehört für mich zu den in letzter Zeit immer häufiger werdenden Verbrechen.
Will man sich aufs Zeitalter einstimmen, kann ich nichts dagegen sagen, aber nur um sich die Zeit zu vertreiben, ist Faust wohl nicht geeignet. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen und versuchen so viel wie möglich zu verstehen, denn im Endeffekt wird man immer wieder ein neues Mysterium zwischen den Zeilen entdecken. Ein Reim ist im Grunde kein Satz, der sich auf etwas bezieht und mit dem Wunder der Metapher kann ein Reim gleich hundert Be-deutungen annehmen. Ich würde jedem, der das Drama lesen will, auf jeden Fall empfehlen, dass er sich sein eigenes Bild macht und die Erörterungen der Reime sich selbst überlässt. Vielleicht entdeckt er am Ende noch eine andere Geschichte in den Reimen Goethes.

Die Aussage des Buches:
Das Streben nach Erkenntnis existierte stets in einer bestimmten Form. Die Azteken, die Römer, die Griechen und alle anderen Kulturen strebten nach Wissen, um eine gewisse Perfekti-on zu erreichen. Jeder Mensch braucht seine Aufgabe im Leben, ansonsten verliert er sich rasch selbst und nicht selten tritt das Wissen genau an diese Stelle. Schon die römischen Phi-losophen wussten, dass sie niemals alles erhaschen können und dennoch versuchten sie, so viel wie möglich zu erfahren, um ihr Ziel vielleicht doch noch zu erreichen.
Faust studiert und liest, aber er erhält trotzdem keine Genugtuung. Er will die Welt so be-trachten, wie sie noch keiner gesehen hat, im Grunde ist er jedoch nur ein Mensch. Es entwickelt sich ein Zwiespalt in ihm, der ihm beteuert, dass er schlussendlich doch nichts erreicht hat, da er sein Ziel, alles zu wissen, noch nicht erreicht hat.
Die Aussage des Buches trifft daher zu.
Der Mensch ist ständig im Wandel, versucht alles zu erleben, was es zu erleben gibt und Menschen wie Faust, die nur für Wissen und Erkenntnis leben, sind auch nur menschlich. Sie mögen als noch so intelligent oder weise bezeichnet werden, aber sie bleiben trotzdem sterblich und sind keine Götter oder Ähnliches. Und wir Menschen tendieren leider dazu, aus et-was, das uns Spaß macht, eine Art Wettkampf zu gestalten. Nur der, der als Erster am Ziel ist, der als Erster Geld hat oder zuerst irgendwo war, ist der Gewinner, denn der hat etwas, das der andere noch nicht erreicht hat (im übertragenen Sinne).
Gier, Wut, Liebe das alles gehört zum Menschen und daher lässt er sich auch so leicht ver-führen. Der Teufel (mag er existieren oder nicht) hätte auch heute noch bei jedem eine ge-wisse Chance. Man muss schließlich nur warten, bis ein Mensch sich selbst verliert und ausgebrannt ist und Mephistopheles tritt auf die Bühne. Es gehört zum Menschen, dass er sich verführen lässt, denn gerade das macht ihn aus. Ob man widersteht oder nicht, muss man am Ende für sich selbst entscheiden.
Unergründliches wird den Menschen bestimmt bis in seine Zerstörung reizen, weil es einfach gegen die Normen der Gesellschaft verstößt. Noch heute sind gewisse Themen in unserer freien Welt tabu. Jede Gesellschaft hat irgendwo ein Leck, wo Norm und Freiheit aufeinan-der treffen. Normaler Alltag kann schnell zur Qual für den wissbegierigen und abenteuerlustigen Menschen werden und würde mir vielleicht in Phasen der inneren Zerwürfnis ein Teufel die Welt zeigen wollen, würde ich vermutlich nicht Nein sagen. Was ist schon der Verlust der Seele, wenn wir grundsätzlich nicht wissen, was nach dem Tod auf uns wartet.
So passt Faust also doch in unsere heutige Welt, denn ganz so frei sind wir nun doch alle wieder nicht. Gerade die Gier nach mehr, die sich nach langer Gleichgültigkeit einstellt, treibt den Menschen zu Dingen, die er vielleicht nie freiwillig getan hätte. Jeder sucht nach Er-kenntnis und für manche (viele oder wenige) endet der Weg in der schweren Depression. Denn schlussendlich haben wir alle Träume und es gibt nichts Schlimmeres, wenn gerade diese nicht verwirklicht werden können. Auch Faust starb an seinem unerfüllten Traum nach dem ganzen Wissen der Welt.

(Heutige Wiederaufnahme des Faust-Stofes in der Filmbranche: "Das Kabninett des Doctor Parnassus")
(Autor/in)


klassisch genial
dazu kann man nicht viel sagen, ausser das faust genial ist!
ich liebe es, auch wenn ich sagen muss, das ich den 2ten teil nicht ganz verstanden habe! (Autor/in)


"Dass ich erkenne, was die Welt, im Innersten zusammenhält"
Ein Mensch hat in seinem Leben, mag es kurz sein oder lang, mehrere Aufgaben, Ziele und Berufungen. Damit meine ich in diesem Falle aber nicht Haus bauen oder Baum pflanzen, nein, ich meine, jeder muss das Lebenswerk des größten Deutschen Dichters, Johann Wolfgang von Goethe, gelesen haben. In jedem einzelnen Vers liegen Wahrheit und allgemein gültige Gleichnisse, welche auch noch im 21. Jahrhundert nicht an Wahrheitsgehalt verloren haben. Und so ist - und bleibt - der Faust ein absolutes Muss. Der DTV hat Teil I und II zusammengefasst und bietet das absoluteste Trauerspiel der Welt für einen günstigen Preis. (Autor/in)


der Klassiker schlechthin - zurecht
Im Grunde ist es wahrscheinlich recht überflüssig, "Faust" zu loben - es gilt als das beste Werk deutscher Sprache, nicht? Aber trotzdem freue ich mich natürlich, dass mein Geschmack gut genug ist, um sehr viel Spaß an den Stücken zu haben. Der Tragödie erster Teil ist allerdings der insgesamt umwerfendere. Während der zweite Teil eher assoziativ und vignettenhaft aufgebaut ist, ist der erste Teil recht stringent. In beiden Teilen ist aber Mephistopheles eine besonders verführerische Figur. Es ist kein Wunder, dass er Faust seine Seele abnehmen kann - und seine letzte Szene im zweiten Teil war im gesamten Werk wohl diejenige, die mir am meisten Mitgefühl abverlangte. Es wäre albern zu behaupten, dass ich die Texte in all ihrer Vielschichtigkeit durchschaut hätte - aber schon allein sprachlich sind sie so beeindruckend, dass man über viele Anspielungen hinweglesen kann und am Ende dennoch eine lohnenswerte Lektüre hinter sich hat. Es macht Sinn, es gelesen zu haben. (Autor/in)


große weltliteratur, die jeder deutsche kennen sollte
was johann wolfgang von goethe mit dem faust zuwege gebracht hat, sucht in der deutschen dichtung wahrlich seinesgleichen. es ist zweifelsohne ganz große weltliteratur. und auch im xxi jh. sehr lesenswert. spannender als die meisten modernen bestseller (obwohl nicht so leicht zu verstehen). (Autor/in)


Nicht gerade leicht, aber...
... es hat sich gelohnt. Ich habe es freiwillig gelesen, nicht als Schul-Lektüre (bin 17), und es hat mich so ziemlich begeistert, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Es ist einfach genial, ein in Versen verfasstes Werk zu lesen. Und endlich mal ein Buch mit einer spannenden Handlung. Ich musste in der Schle Dramen lesen, die waren weit unter diesem Niveau, aber kaum ein Lehrer kommt auf die Idee, Faust zu lesen. Lieber "Andorra" von Max Frisch oder so etwas, was niemand kennt, aber ein Meilenstein deutscher Literatur wie Goethes Faust wird einfach links liegen gelassen. Zumindest an meiner Schule...

Der zweite Teil des Dramas (der in vielen Ausgaben nicht dabei ist) ist ein wenig langatmig und schwieriger, darum nur vier Sterne, aber trotzdem zu empfehlen. (Autor/in)


"Faust" in der Tasche
Goethes Faust- Hand auf's Herz, hätten Sie gedacht, dass diese alte Bildungskamelle richtig handfeste Unterhaltung sein könnte? Nein? So dachte ich auch zunächst, spuckte in die Hände und war überrascht über die fließend zu lesenden Vers, mal mit, mal ohne Reim. 1000* gehört, doch nie ob der Gretchenfrage Inhalt in Kenntnis gesetzt, handelt man sich nicht nur diese ein, sondern erfährt, woher viele der täglich gehandhabten Sprichwörter stammen. Goethe, der Weise, der es faustdick hinter den Ohren hatte, verhandelte hier Themen, die an ihrer Aktualität bis heute kaum eingebüßt haben. Handzahme Charaktere sollten Sie nicht erwarten, eher sich auf eigene Faust aufmachen durch Goethens wilde Berg-und Talfahrt der menschlichen Auf-und Niedergänge. (Autor/in)


Ein muss für jeden!!!
Es ist Goethes Lebenswerk und es ist ein Werk, dass jeder der sich nur halbwegs für Literatur interessiert lesen sollte!
Alleine das Lesen ohne Interpretation macht Spaß. Man kann längst nicht alles verstehen, wenn man sich nicht wochenlang mit dem Werk beschäftigt, doch das tut dem Lesen keinen abbruch.
Die Rhytmik der Verse zwingt den Leser schon fast immer tiefer im Faust zu versinken!

Das wohl Beste, was die deutsche Literatur hergibt!!! (Autor/in)


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