Deutsch

Das Böse in uns: Thriller

Das Böse in uns: Thriller
von Cody Mcfadyen
Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
2010-07-28

Taschenbuch
448 Seiten
ISBN: 3404164210




Kommentare und Bewertungen:
Diskussion zu diesem Buch eröffnen

Vielschichtiger, spannender Thriller mit unspektakulärem Ende
Ich habe mit Spannung auf den dritten Thriller von Cody McFadyen gewartet. Mit "Blutlinie" und "Der Todeskünstler" hat McFadyen zwei spektakuläre und nervenzerfetzende Psychothriller vorgelegt, die aufgrund der extremen Gewalt, die McFadyen beschreibt, nicht ganz unumstritten sind und manchen Lesern trotz des tollen Spannungsaufbaus und des exzellenten Schreibstils eher abgestossen haben.

Mit "Das Böse in uns" bleibt McFadyen zwar auf dem Gebiet der psychopatischen Serienkiller, aber er verzichtet weitestgehend auf die Beschreibung brutaler Morde. Wieder steht seine Ermittlerin Smoky Barret und ihr Team im Mittelpunkt. Dieses mal werden sie von höchster Stelle zu einem mysteriösen Mord hinzugezogen. Eine junge Frau wurde unbeobachtet von allen anderen Passagieren während eines Fluges erstochen. Bei der Obduktion findet sich in der Wunde ein kleines silbernes Kreuz und die Ziffer 143. Zudem müssen die Ermittler feststellen, dass Lisa, die Tote, zum einen das Kind eines hochrangigen Politikers ist und zudem gerade eine Geschlechtumwandlung zur Frau durchmacht.

Als dann ein weiterer Mord nach dem gleichen Schema passiert, wo ebenfalls ein Kreuz in der Wunde mit dem Aufdruck 142 gefunden wird, wird Smoky Barret und ihrem Team klar, dass ein Serientäter dahintersteckt und die Ziffern auf dem Kreuz für die Anzahl seiner Todesopfer steht.

Noch während sich Smoky auf die Suche nach weiteren Opfern macht, wendet sich der Täter überraschend an die Öffentlichkeit, präsentiert alle seinen bisherigen Opfer und erklärt, dass alle diese Opfer ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich rumgetragen haben und er als Vollstrecker Gottes sie für ihre Sünde bezahlen lässt.

Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der "Prediger", wie er sich selbst nennt, kündigt weitere Morde an. Und lange Zeit tappt Smoky im Dunkeln, denn sie rätselt vor allen Dingen, wie der Prediger von den Geheimnissen seiner Opfer erfahren konnte und wie er es schafft, sie zu ermorden. Und Smoky hat ebenfalls ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß....niemand???

Cody McFadyen legt in "Das Böse in uns" deutlich mehr Wert auf die beschreibung seiner Protagonisten, als in den beiden Vorgängerromanen. Die Folge ist mehr Tiefgang, aber auch ein etwas gemächlicheres Tempo in der Handlung. Mir persönlich hat auch dieser Schreibstil gut gefallen und er tat meiner Meinung nach der hohen Spannung keinen großen Abbruch. Vor allem nimmt sich McFadyen noch mehr Zeit für seine Protagonistin Smoky Barret und ihre Beziehung zu ihrer Pflegetochter Bonnie. Aber auch die anderen Mitstreiter ihres Teams werden tiefgründiger beschrieben und enthüllen das eine oder andere überraschende Geheimnis.
MyFadyen zieht den Leser schnell ins Geschehen hinein, hält ihn fest gefangen und schafft es, eine enorme Spannung aufzubauen und bis zum Ende zu halten. "Das Böse in uns" ist wie seine Vorgänger ein echter Pageturner, der es locker mit den Werken vergleichbaren Autoren (zum Beispiel James Pattersons Alex-Cross-Reihe) aufnehmen kann. Lediglich das Ende ist überraschend unspektakulär und lässt ein wenig Enttäuschung nachhängen - daher auch nur 4 statt 5 Sterne.

Ansonsten kann ich "Das Böse in uns" jedem Thrillerfan nur wärmstens empfehlen.

Übrigens: Etwas ärgerlich finde ich die Umschlagbeschreibung seitens des Verlages in der Lisa's Tod beschrieben wird. Diese Sequenz kommt im Roman überhaupt nicht vor. Sorry, aber bei einem solch guten Autor verstehe ich die Effekthascherei und das Vorgaukeln bestimmter Inhalte seitens des verlages nicht.
(Autor/in)


Anders als die Vorgänger, aber aller guten Dinge sind drei
Smoky Barrett und ihr Team erhalten Order von höchster Stelle, in einem Mord zu ermitteln, der während eines Linienfluges nach Virginia verübt wurde. Bei dem Opfer handelt es sich um die Tochter eines texanischen Kongressabgeordneten. Postmortem wurde in die Leiche ein silbernes Kreuz und ein Totenkopf platziert. Die Ermittlungen laufen unter höchster Geheimhaltung. Der FBI Direktor selbst übernimmt Presseanfragen und Smoky darf lediglich Kontakt zur Ehefrau des Kongressabgeordneten aufnehmen. Während Smoky sich noch in Virginia aufhält, bekommt sie einen Anruf von ihrem Boss und Mentor, dass ein ähnlicher Mord in Kalifornien begangen wurde. Smoky teilt ihr Team auf, fliegt zurück nach Kalifornien und fragt sich, ob die Zahl 143 für den Fall von Bedeutung ist.

Dann stösst "Damien" zufällig auf Videos des Killers, das dieser auf einer beliebten Webseite gepostet hat. In einem der Videos spricht der Killer Smoky und ihr Team direkt an und teilt ihnen mit, dass sie alles, was sie zur Lösung des Fallles bräuchten, sich in seinen Videos befände. Er nennt sich "Prediger", spricht unablässig von Sünden und droht damit, einen weiteren Mord zu begehen, falls Smoky und ihr Team nicht rechtzeitig schnappen...

McFadyen hat sich dieses Mal sehr mit graphischen Darstellungen zurück gehalten und mehr Gewicht auf psychologische Aspekte gelegt. Für mich war das eine willkommene Abwechslung, weil die Serie für meinen Geschmack bisher manchmal doch etwas arg blutrünstig war. Er reitet auch nicht mehr unablässig darauf herum, dass jeder einzelne in Smokys Team ohne Fehl und Tadel ist, sondern konzentriert sich stattdessen auf die Weiterentwicklung der Charaktere. M.E. ist auch das eine willkommene Abwechslung, die zudem noch gut gelungen ist.

Nervenaufreibende Spannung kommt zwar erst in den letzten Kapiteln auf, aber dafür ist es sehr gut "getaktet" und gut ausgearbeitet. Für meinen Geschmack gab es allerdings ein bisschen viel Religion und daraus resultierende Selbst-Reflexion. Daher auch "nur" vier Sterne.
(Autor/in)


so la la
Haut mich nicht vom Hocker. Liest sich ziemlich schleppend. Kommt nie so richtig Spannung auf und das Ende ist auch nicht nach meinem Geschmack.
Ein merkwürdiger Charakter nach dem anderen. Zu viele, finde ich. Bin froh, dass ich jetzt endlich fertig bin.
(Autor/in)


Es wäre eine Sünde, dieses Buch nicht zu lesen
Hach, was hab ich mich auf den neuen Roman von Cody McFadyen gefreut.
Nach den genialen Thriller "Die Blutlinie" und "Der Todesküsntler", war ich richtig gespannt auf den dritten Teil der Smoky Barret-Trilogie.
Anfang der Woche war es also soweit und "Das Böse in uns" erschien in Deutschlands Buchläden.
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe mir sofort ein Exemplar gesichert.

Auch "Das Böse in uns" ist wieder ein Thriller der Extraklasse. Er besitzt viel Spannung, Humor und sehr viel Gefühl. Und sämtliche Charaktere in diesem Roman sind durch die Bank weg sympathisch und gut geschrieben. Man fiebert und leidet mit ihnen. Allen voran natürlich Smoky Barret, die Hauptperson in den Büchern von McFadyen.
Wer die Vorgänger gelesen hat, dem wird auffallen, daß ein gewisses Muster zu erkennen ist. War "Die Blutlinie" ausschließlich von unvorstellbarer Gewalt gezeichnet, so kam bei "Der Todeskünstler" noch die Komponente der seelischen Graumsamkeit hinzu. Dort wurde die Waage von psychischer und physischer Grausamkeit stets im Gleichgewicht gehalten.
In "Das Böse in uns" steht nun ganz klar die psychische Graumsamkeit im Vordergrund und schraubt den Blut- und Gewaltgrad fast auf Null herunter. Doch was hier an seelischen Gewalttaten abgefackelt wird, ist wirklich starker Tobak.
Die Geschichte an sich ist originell und spannend zugleich und lässt einen manchmal nach jedem Kapitel mit offenem Mund dastehen.

Das hört sich ja jetzt alles ziemlich gelungen an (was es auch ist), aber warum denn nur vier Sterne?
Nun, die Vorgänger hatten irgendwie etwas an sich, daß mich unglaublich gefesselt hat. Es war sicher diese psychopathische Atmosphäre, die sich aufgebaut hat. Ganz so drastisch und beklemmend ist es hier nicht mehr.
Auch hatten die Vorgänger eine gewisse poetische Note, welche zwar auch im aktuellen Roman noch vorhanden ist, aber nicht mehr ganz so oft zum Einsatz kommt, wie zuvor.

Alles in allem ist "Das Böse in uns" ein sehr gutes Buch, welches sich flott und spannend liest und auch nicht langweilig wird.
An die Genialität der Vorgänger (besonders "Der Todeskünstler") kommt es leider nicht ganz heran.
Trotzdem würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. (Autor/in)


Nicht zu empfehlen
Nach langer Quälerei habe ich es nun geschafft und das Buch zuende gelesen. Zu empfehlen ist das Buch meiner Meinung nach nicht!
Es baut sich so gut wie gar keine Spannung auf und ständig wird nur über Religion und Katholismus gesprochen.
Mit der Zeit langweilt das ziemlich und nimmt einem den Spaß weiterzulesen...
Für mich völlig unverständlich ist der Satz von Manuela Martini. Hat die etwa ein anderes Buch gelesen? .... (Autor/in)


Nicht subtil, sondern drastisch und hochspannend - ein echter Pageturner
"Das Böse in uns" ist nach "Die Blutlinie" und "Der Todeskünstler" der dritte Fall, in dem die ungewöhnliche FBI-Agentin Smoky Barrett ermittelt. Konsequent führt Autor Cody Mcfadyen fort, was in Band eins so schrecklich begann - noch immer trägt Smoky die Spuren ihrer grausamen Verstümmelung, noch immer betrauert sie den gewaltsamen Tod von Mann und Tochter. Doch das Leben geht weiter, und an manchen Tagen fühlt Smoky so etwas wie Glück in sich aufsteigen. Das liegt vor allem an Bonnie, ihrer Adoptivtochter, die ein ebenso grausames Schicksal wie Smoky durchlitten hat, und an ihrer Beziehung zum Security-Mann Tommy, den sie immer mehr lieb gewinnt. Wie Mcfadyens andere Thriller auch ist auch "Das Böse in uns" wieder starker Tobak mit einigen schlimmen, sehr gewalttätigen Schilderungen und bizarren menschlichen Abgründen - kein Wunder, sind doch Smoky Barretts Spezialgebiet so furchtbare Verbrechen wie Serienmord, Vergewaltigung und Verstümmelung. Der Roman ist aber etwas subtiler und eleganter als beispielsweise "Die Blutlinie" ausgefallen und damit in sich stimmiger und weniger sensationsheischend ("Die Blutlinie" ließ sich ja kaum noch steigern).

Der Autor hat sich zum Glück entschlossen, nicht immer weiter einen draufzusetzen, was Folter und Mord angeht, und zumindest einen kleinen Gang zurückgeschaltet. Zwar gibt es auch hier viel Gewalt und das abgrundtief Böse - was natürlich einen großen Reiz des Lesevergnügens ausmacht, wenn man auf Spannung und Thrill aus ist -, aber ebenso sehr hat der Autor die Charaktere weiter entwickelt, und das sehr glaubhaft. Vor allem Smoky ist eine Figur, in die man sich immer mehr hineinliest und die nachvollziehbar für den Leser viele innere Konflikte durchlebt, vor allem in der Frage, ob sie nach dem Tod ihrer Liebsten noch persönliches Glück zulassen darf. In "Das Böse in uns" muss Smoky nun ein furchtbares Geheimnis aus ihrer Vergangenheit preisgeben, das auch den Lauf der Handlung ein wenig verändert. Damit spricht Mcfadyen über Umwege auch den Leser an, der sich bald bang fragt, ob er auch das eine oder andere dunkle Geheimnis hütet ...

Ansonsten gibt es natürlich wieder eine Reihe von Klischees - die Charaktere in Mcfadyens Serie sind, zumindest auf der FBI-Seite, ziemlich übermenschlich und eben recht stereotyp: der menschenfeindliche James, der aber ein Genie ist; der herzliche Vernehmungsspezialist Alan mit der Statur eines Rugby-Spielers (Marke harte Schale, weicher Kern), die extrem gut aussehende und extrem intelligente Profilerin Callie mit dem losen Mundwerk oder die Auftragskillerin Kirby, die aussieht wie eine Surfer-Barbie. Da kommt man sich als Leser, der kein Genie ist, keine beste Schützin Amerikas oder kein Uniabsolvent im zarten Alter von 18, etwas unzulänglich vor - aber dafür ist man eben auch keine Romanfigur und muss keine durchgeknallten Serienkiller zur Strecke bringen.

Erneut ein extrem spannender, flüssig geschriebener und sehr an die Nieren gehender Fall für Smoky Barrett. Wer drastische Psychothriller mit ebenso -rastisch vorgehenden Psycho-Killern mag, der wird "Das Böse in uns" lieben - es ist ein echter Pageturner! Wer es lieber subtil und weniger blutig mag, der sollte um Mcfadyens Bücher auf jeden Fall einen großen Bogen machen. (Autor/in)


Was war das denn bitte?
Keine Ahnung was Autoren mit einem derartigen Roman erreichen wollen, aber Publikumsbeliebheit kann es nicht sein.
Ich habe mich während des Lesens immer nach einem möglichen Wendepunkt gesehnt, wie es auch in anderen Rezensionen gewünscht wurde. Die Handlung bietet allerdings keinen Spielraum für Innovatives und ist so durchschaubar wie eine Glaswand. Als Leser ist man nicht wirklich über das Geschehen überrascht, es werden darüberhinaus keine angesprochenen Probleme detailliert behandelt, seien es die persönlichen Zwiespalte der Protagonistin, die bestensfalls mal erwähnt werden und sowas von abgedroschen sind, oder die Ermittlungen des FBI, das zwanghaft nach Lösungen zu suchen scheint ohne wirklich voran zu kommen.
Für keinen ist wirklich etwas an diesem Roman zu finden: Begeisterte Krimi-Leser gehen ebenso leer aus wie passionierte Action-Fanatiker.
Über den Klappentext lässt sich sagen was man will, aber meine Türen und Fenster musste ich nicht verschließen.

Im Endeffekt rate ich nur jedem diesen Roman nicht zu lesen. Wer allerdings auf eine stupide Erzählweise, eine abgedroschene Protagonistin, eine durchsichtige Handlung und ein schlechtes FBI-Team steht, sollte sich nicht davor scheuen sein Geld in diesen Schwachssinn zu investieren. (Autor/in)


Das Zusammenspiel von Religion und Internet
Smoky Barrett wird mal wieder mit ihrem Team zu einem schrecklichen Fall geordert. Ein transexuelles "Mädchen" wird ermordert und mit einem Kreuz im Leibe im Flugzeug gefunden. Auf dem Kreuz befindet sich eine eingravierte Nummer, von der sich erahnen lässt, wieviel Menschen schon in der Hand des Killers waren. Das Team beginnt sofort mit der Suche nach dem Mörder und hat auch schon weitere Leichen auf dem Bildschirm.
Durch "User-Tube" stößt das Team auf Clips vom Mörder, in denen die umgebrachten Personen ihre Beichten ablegen. Es beginnt das Spiel rund um die katholische Kirche, Beichte und das moderne Internet.

Dies war mein viertes Buch aus der Smoky Barrett-Reihe und ich muss leider sagen, dass es auch das Schlechteste war. Habe mit "Ausgelöscht" begonnen und sie dann der Reihe nach (Die Blutlinie, Der Todeskünstler, Das Böse in uns) gelesen.
Klar muss man davon ausgehen, dass nicht jeder alle Teile der Reihe liest, aber man muss auch nicht in jedem einzelnen Buch die kompletten Geschichten der einzelnen Charaktere neu erzählen. Es kommt nichts Neues hinzu und es wird auch nichts Altes weggelassen. Man kennt die Geschichten und kann diese auch gut überblättern.

Jedoch kann ich sagen, dass sich eine Sache sehr zum Positiven gewendet hat. Callie! Nach 2 Bänden, bei deinen man hinter jedem 3. Satz "Zuckerschnäutzchen" als Anrede mitlesen musste, hat es der Autor endlich geschafft, sie fast (2 oder 3x kommt es trotzdem noch vor) normal reden zu lassen. Unglaublich erleichternd und viel besser zu lesen.

Ich denke, das Buch gehört einfach zur Reihe mit dazu und man sollte es zur Vervollständigung der Geschichte lesen. Dauert ja auch nicht lang (: (Autor/in)


langweilig und nicht zu empfehlen....
habe das Buch gekauft weil ich die Vorgänger kenne und sehr spannend fand. Dieses Buch war eine einzige Enttäuschung. Langeweile pur, habe manchmal den religiösen Kram sowie die Kochstunden und die Erziehungsprobleme einfach überschlagen und seltsamerweise nicht einmal den Faden verloren. Das Ende ist lustlos erzählt und zum Glück sehr kurz. Bin froh gewesen das Teil endlich ins Altpapier zu schmeissen. Von diesem Autor werde ich erstmal nichts mehr erwerben. (Autor/in)


Einfach Spitze
Ich muss sagen, Cody MCFadyen hat wieder einmal ein super Buch geschrieben. Nach die Blutlinie und der Todeskünstler, die ich auch schon gehört habe, finde ich dieses Buch mit abstand das Beste von den dreien. Es ist an Spannung schwer zu übertreffen. (Autor/in)


Spannend
Ein neuer Thriller mit Smoky Barrett. Auch gut verständlich, wenn man die ersten Romane nicht gelesen hat. Eine überraschende Handlung, gut durchdacht und spannend gemacht. Außerdem gut geschrieben. Ein gelungenes Buch. (Autor/in)


Ohne Umwege zum unspannenden Ende...
Ich freute mich so wahnsinnig auf den dritten Teil mit Agent Smoky Barrett....doch dieser Teil kommt nicht mal annähernd an die vorherigen Teile heran!
Dass dieser Teil nicht so blutig ist, hätte mich nicht gestört, wenn wenigstens die Spannung und der Suchtfaktor der anderen Teile erreicht worden wäre. Auf unerwartete Wendungen und spannende Verfolgungen wartet/liest man vergebens. Es ist sicher nicht zuviel verraten, wenn ich sagen, dass während der Suche nach dem Mörder keine falschen Fährten verfolgt werden und das Team um Smoky die ganze Zeit über im Dunkeln tappt, bis es zum Schluss plötzlich rasend schnell geht und die Suche ohne jegliche Umwege beendet wird.
Die religiösen Aspekte dieser Geschichte mag auf manche Personen vielleicht interessant bzw. unheimlich wirken, hat aber bei mir nicht wirklich funktioniert.
Schade (Autor/in)


Anders als die Vorgänger und doch empfehlenswert
Während der Autor bei den Vorgängern noch reichlich Blut fließen lässt hält er sich bei seinem neuen Thriller was die Brutalität der Morde betrifft (und davon gibt es wieder reichlich) etwas zurück. Dennoch entführt er den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und bei manch einer Enthüllung blieb mir der Mund offen stehen. Das Buch hinkt den beiden Vorgängern was die Spannung betrifft etwas hinterher. Dennoch hält es einen durch interessante Erzählweise und schockierende Enthüllungen über einige Handelnde in Atem.

Wieder einmal hat es Smokey Barrett mit einem Serienkiller zu tun, dem "Prediger", der seinen Opfern die Beichte abnimmt ehe er sie tötet. Sein Motiv: Er will reuigen Sündern den Selbstmord ersparen um ihnen den Weg an Gottes Seite zu ermöglichen. Auch Smokey muss sich mit düsteren Geheimnissen ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.

Stellenweise ein bisschen langweilig und langatmig zwar was manche Beschreibungen von Personen, Orten oder Ereignissen angeht (zum Beispiel eine zweiseitige Abhandlung über die Zubereitung eines Staks mit Balsamico-Dressing) dennoch gesamt recht gelungen. (Autor/in)


eigenen Kommentar schreiben, bzw Diskussion eröffnen

Impressum

Büchersuche:

 


Büchersuche:

Home Buch verlinken