Die 6 wichtigen Punkte der Gesprächsführung

Wie man die ersten 5 Minuten in einem Gespräch für sich gewinnt, beziehungsweise wie man bereits in den ersten Minuten in einem Gespräch einen psoitiven Eindruck macht.
Menschen werden dich immer beurteilen, ob bewusst oder unbewusst ist dabei egal. Darum ist es so wichtig wie man in den ersten Minuten einen guten Eindruck hinterlässt. Und da komme ich auch bereits zum ersten Punkt:

  1. Sei gut vorbereitet
    Damit ist gemeint, dass du eine (oder mehrere) Geschichten in peto hast, die du aus dem Stand erzählen kannst und zwar so, als würdest du sie spontan erzählen, aber natürlich du hast sie vorbereitet, aber du erzählst sie spontan. Und sie darf natürlich nicht langweilig sein, sie muss deine(n) Gesprächspartner fesseln.
  2. Lass es spontan erscheinen
    Damit sie spontan wirkt muss es erscheinen, als würdest du mit ihr eine Frage beantworten. Es muss erscheinen, als würde sie automatisch in den Fluss des Gesprächs hineinfließen. Beantworte darum Fragen deines Gesprächspartners immer so „hinbiegend", damit du letztlich die Frage beantwortest, die du dir gewünscht hast, dass sie dir gestellt wird. (Also auch beim Beantworten von Fragen nicht responsiv sondern proaktiv handeln! - aber trotzdem den richtigen Zeitpunkt abwartend..)
    Das Geheimnis einflussreicher Menschen ist nicht zu warten bis sich eine Gegelgenheit ergibt, sondern zu wissen und zu lernen, wie man aus jeder Situation eine Gelegenheit macht. Nutze also jede Situation, ergreife jede Gelegenheit um deine Botschaft rüberzubringen, beantworte immer die Frage, die du dir gewünscht hast, dass sie dir gestellt wurde.
    Erzähle Geschichten in der deine Botschaft „verschlüsselt" enthalten ist.
  3. Werde zum emotionalen Dirigent
    Werde zum emotionalen Führer deiner Zuhörer. Will jemand eine langweilige Geschichte hören oder eine nackte blanke Information ?? Nein. Emotionalisiere also was das Zeug hält. Nicht die Information ist langweilig, sondern die Art wie man die Information rüberbringt !
    Ein emotionaler Führer zu sein bedeutet, in der Lage zu sein in jeder emotionalen Situation stabil und geerdet im Zentrum zu stehen. Es bedeutet, die Stimmung zu steuern. Es bedeutet eine negative Stimmung (zb auch einen verbalen Angriff) in etwas Positives zu verwandeln. Oft beantworten Menschen etwas Negatives mit etwas anderem Negativen und das ist natürlich kein Führen, sondern ein Mitlaufen, man schließt sich der Stimmung des Anderen an. Lerne zum Beispiel einem Angriff mit Humor zu begegnen, usw. Lerne die Emotionen zu steuern und du hast die Kontrolle über das Gespräch.
    Lerne also der emotionale Mittelpunkt zu sein, ohne dich von den Emotionen anderer umhauen zu lassen, ohne beleidigt zu sein wenn du beleidigt wirst, ohne ärgerlich zu werden, ohne dich emotional in Stücke reißen zu lassen, egal was der andere sagt. Lass nicht zu, dass andere deine Emotionen bestimmen, egal wie übel sie dich angehen. Werde emotional so stabil wie eine deutsche Eiche. Lerne und übe zu lachen. Begreife gerade Gespräche in denen du angegriffen wirst als ideales Übungsterrain für dich.
    Das Gespräch zu kontrollieren bedeutet nicht schwierige Themen zu vermeiden, sondern es bedeutet ruhig und gelassen zu bleiben und zu wissen, wie man mit Konflikten, Kritik und Schwierigkeiten umgeht. Eine Möglichkeit ist die Energie dorthin zu lenken, wo man sie haben will. Lenke die Aufmerksamkeit deiner Gesprächspartner in die Richtung in der du sie haben möchtest, so wie in östlichen Kampfkünsten, zb dem Aikido.
    Wenn du zum Beispiel kritisierst wirst
    1. Bleibe ruhig
    Sobald du dich aufregst, machst du einen schlechten Eindruck und du verlierst deine Ausstrahlung. Bleibst du hingegen ruhig, macht dich dies sogar zum absoluten Kraftpunkt des Raumes (weil der andere durch seine Kritik oder seinen Vorwurf, dir seine Energie zugeworfen hat).
    2. Entscheide dich selbst bewusst für deine Stimmung
    Lasse nicht andere deine Stimmung beeinflussen, sondern bleibe selbst der emotionale Führer auch über deine eigenen Stimmungen.
    3. Verwandle einen Vorwurf oder eine Kritik in etwas Positives.
    Nur sehr weniges im Leben verdient es, dass man sich darüber ärgert. Erkläre stattdessen ruhig, warum die Kritik unangebracht ist oder ignoriere sie total oder beantworte sie mit Humor bis hin zu „Weglachen" oder zum Beispiel mit der Technik der Übertreibung. (Übertreibung ist fast immer einsetzbar: zb wenn du kritisiert wirst, dass du zu viel Zahncreme verwendet hast, dann kann man entgegnen „ja du hast recht, ich verdrücke jeden Abend 10 Zahnpastatuben auf einmal".)
    Sei also humorvoll und lerne auch Spannungen aufzubauen und lerne aber auch diese Spannung auszuhalten, auch wenn du im Mittelpunkt dieser Spannungen stehst. Spannung zb durch kleine Mikropausen oder langsames Sprechen fesseln deine Zuhörer an dich und erzeugen diese emotionale Spannung, die dich erst in den Mittelpunkt rückt.
  4. Lass andere deine Wert von alleine erkennen
    Beweihräuchere dich nicht selbst, such nicht nach Lob, usw.
    So wie du dich nicht von Kritik beeindrucken lässt, lasse dich auch nicht durch Lob anderer beeinflussen. Stehe darüber, dass du im Mittelpunkt stehst.
    Es genügt, wenn du andere lobst und gut über andere redest, denn dies wird dann automatisch auf dich zurück fallen.
  5. Sei ein meisterlicher Geschichtenerzähler
    Schon die alten Griechen hatten erkannt, dass eine gute Kommunikation aus zwei Teilen besteht, die Hand in Hand zusammenarbeiten müssen, der Logik und der Rhetorik.
    Logik beinhaltet, dass man weiß, worüber mach spricht, dass man die Fakten kennt und dass man also sinnvolle Dinge ausspricht, usw. und Rhetorik ist die Fähigkeit die Logik mit Emotion zu füllen, damit sie vom Zuhörer auch gespeichert also später erinnert werden kann (Information wird immer mit einer Emotion zusammen abgespeichert). Es geht also nicht nur darum, was man sagt, sondern auch wie man es sagt. Logik und Rhetorik muss immer im Einklang sein. Wenn von einem der beiden Faktoren zu viel oder zu wenig benutzt, dann verringert man die Chancen, dass man einen starken Eindruck hinterlässt.
  6. Einfühlsam und Wertschätzung zeigen
    Ein wichtiges Prinzip ist: Erst verstehen, dann verstanden werden.
    Es geht also auch um Empathie und sich auf den anderen einstellen. Nur wenn du dich auf ihn einstellst, wird er sich wirklich verstanden fühlen. So kannst du sogar bewusst seinen Wortschatz verwenden, und er wird sich viel mehr von dir verstanden fühlen. Behandle den anderen im Gespräch, als sei er im Moment der einzige Mensch auf der Welt. Gib ihm das Gefühl, dass du diese Worte nur für ihn aussprichst.
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